Kundenrezension

12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Spiel dieser Generation?, 1. September 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Last of Us [UK-IMPORT] (Videospiel)
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Fazit“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Technik“, „Gameplay“, „Story“ und „Atmosphäre“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass keine relevanten Spoiler vorkommen werden. Sie können sich durch die Gliederung auch direkt den Teil durchlesen, der Sie interessiert. Für Lesefaule reicht es sich nur das Gesamtfazit durchzulesen.;)

Es handelt sich übrigens nur um meine Meinung. Ich stehe jedem Genre neutral gegenüber und beschäftige mich meist nur mit dem Singleplayer eines Spiels.

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Gameplay:

Spielmechanik:
Laut Wikipedia handelt es sich um ein Action-Adventure in Survival-Horror Aufmachung. Grundlegend geht es darum, von A nach B zu wandern und dabei unseren Gefahren den Gar auszumachen. Das können vier infizierte Gegnertypen oder menschliche Feinde sein. Hierbei sind verschiedene Vorgehensweisen gefragt. Infizierte beispielsweise stören sich nicht an eurer Taschenlampe oder den Leichen ihrer Komplizen. Ganz nebenbei sind die Schlauchlevel extrem linear.

Steuerung:
Die Steuerung ist ganz okay. Zielen in der 3rd Person und dann noch mit Controller ist immer so ‘ne Sache und das wird auch hier nicht besser. Ansonsten steuert sich alles recht dynamisch. Die Tastenbelegung geht auf jeden Fall in Ordnung und wer sie beherrscht, hat im harten Gefecht auch keine Probleme.

Upgradesystem:
Wer sich gut umsieht, findet des Öfteren Pillen, die man verwenden kann, um seine Fähigkeiten zu verbessern. Beispielsweise kann man seine maximale Gesundheit oder die Weite des „Lauschblicks“ erhöhen. Oder man senkt das Schwenken der Waffe bzw. die Dauer zur Herstellung neuer Medikids oder Granaten. Das ist eine gute Motivation nebenbei.

Waffen:
Man beginnt mit einer 9mm und kaum Munition. Später kommen noch die üblichen Survivalklassiker wie ein Bogen oder ein Jagdgewehr hinzu. Insgesamt sind im Spiel etwa zehn Schusswaffen vertreten, aber hier handelt es sich ja nicht um einen Shooter. Daneben sind noch die Waffen, die man sich selbst craften kann, zu erwähnen. Man findet Sachen wie Klingen, Tücher oder Alkohol, womit man sich später ziemlich brauchbare Gegenstände craften kann.

Spielelemente:
Der „Lauschmodus“ ist zum Beispiel sehr praktisch. Mit ihm können Gegner hinter Wänden gesichtet werden, die gerade Lärm verursachen. Sind die Feinde ganz ruhig, werden sie nicht gesehen. Ansonsten gibt es noch Ziegelsteine oder je nach Präferenzen auch leere Flaschen, die benutzt werden können, um Feinde abzulenken oder mit einem direkten Treffer zu betäuben.

Fazit:
Das Gameplay ist wohl der schlechteste Punkt des Spiels. Dennoch weiß es in Sachen Gameplay immer noch mehr zu überzeugen, als so manch anderer Titel. Das Waffensystem und die Spielmechanik sind in Schulnoten ausgedrückt zwischen einem Gut und Befriedigend. Genauso die Steuerung und das Upgradesystem. Hier sei noch erwähnt, dass man an diesem Spiel kaum Spaß haben wird. Ich fand das Spiel sehr anstrengend zu spielen und hätte ich mich nicht mit einem Kollegen abgewechselt, hätte der erste Run wohl noch ziemlich lange gedauert.
17/25 Punkte
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Story:

Handlung (OHNE Spoiler):
In der Haut von Joel schlagen wir uns zusammen mit Tess zu einem alten „Freund“ durch, der uns noch Waffen schuldig ist. Der hat sie jedoch an die Freiheitskämpfer Fireflies verkauft, die im Gegenzug für unsere Waffen einen Schmugglerauftrag von uns verlangen. Die Schmugglerware ist rothaarig, 14 und hört auf den Namen Ellie. Wer jetzt sagt, „Du Affe, jetzt weiß ich doch schon alles“, liegt falsch. Naughty Dog erzählt uns eine reife Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen. Etwa fünf Mal habe ich geglaubt, zu wissen, was passieren wird. Nur einmal stimmte es annähernd.

Protagonist(en):
In The Last of Us gibt es eigentlich zwei Protagonisten. Ellie ist zeitenweise genauso spielbar wie Joel. Zudem ist Ellie natürlich nicht einfach eine Ware, die still neben uns herschleicht, sondern ein lebendes Mädchen, das ihren Spaß haben möchte und gerne ihre Gefühle zeigt. Im Gegensatz zu Joel, der, wie ihr sehr früh merken werdet, über die Jahre ziemlich verbittert wurde und weder Kontakte knüpfen, noch über etwas reden möchte. Vor allem unreifere Spieler werden damit ein Problem haben. In den meisten Spielen ist der Protagonist der Bad*ss, der alle umhaut und den jeder mag.

Charaktere:
Ganz wichtig sind natürlich Joel und Ellie. Eher zweitrangig, aber doch wichtig sind Tess, Tommy und die Anführerin der Fireflies. Viel möchte ich dazu nicht sagen. Ihr sollt die Charaktere selbst kennenlernen und euch auch über die „drittrangigen“ NPCs, denen ihr begegnen werden, freuen.

Spannung:
The Last of Us ist zwar anstrengend zu spielen, aber dennoch möchte man weiterspielen. Ich zumindest wollte immer wissen, was jetzt passiert und wie es weitergeht. Gerade deswegen, weil die Geschichte in den meisten Fällen so unvorhersehbar ist. Es war einfach der Moment, an dem man eine lange Schleichtour hinter sich gebracht hat und sich dann bei einer schön gerenderten Cutscene zurücklehnt und den Fortschritt genießt.

Fazit:
Die Geschichte ist Naughty Dog sei Dank eher für reifere Spieler. Das Game hat sowieso eine USK/Pegi 18 Wertung, aber dass sich daran nicht gehalten wird, wissen wir alle. In diesem Fall sollte man als 14-jähriger Shooterfan jedoch von diesem Titel absehen. Ihr werdet keinen Spaß daran haben. Das Spiel ist deswegen eines der brutalsten, weil es sehr ernst erzählt wird und dafür bin ich dankbar. Das letzte Mal gab’s so was bei Spec Ops: The Line, wobei The Last of Us noch eine ordentliche Schippe drauflegt. Mehr kann ich von einer Story nicht verlangen.
25/25 Punkte
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Atmosphäre:

Setting:
Wie man in den meisten Trailern schon gesehen haben dürfte, geht es um postapokalyptische Teile der USA. Das ist auch recht gut umgesetzt. Das Mapdesign gefällt mir an sich. Auch zu gewucherte Stadtteile sind eine schöne Abwechslung für die kargen Tunnel oder Gebäude.

Spannung:
Und nochmal zur Spannung. Diesmal aber in einem anderen Sinne. Während Konfrontationen gibt es kaum Momente zum Durchatmen. Ein Beispiel: Drei Banditen unterhalten sich darüber, dass wir hier noch irgendwo sein müssen. Wir befinden uns direkt daneben und haben nicht genug Munition, um alle einfach umzuhauen. Plötzlich teilen sie sich auf und einer kommt direkt auf uns zu. Ein weiterer Bandit hat eine Shotgun und befindet sich in unmittelbarer Nähe. Wenn er uns während einem versteckten Angriff entdeckt, ist es aus.

Soundtrack:
Gustavo Santaolalla untermalt mit seinem Soundtrack die traurige Stimmung. Vor allem das Maintheme hat es mir angetan. Daneben machten mich die aggressiven Trommeln während eines Gefechts wahnsinnig.

Fazit:
Viel habe ich über die Atmosphäre nicht geschrieben, aber gerade die andauernde Spannung ist ausschlaggebend für eine gute Bewertung. Das Survival-Feeling kommt auf jeden Fall rüber.
23/25 Punkte
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Technik:

Grafik:
Schärfere Texturen habe ich auf der PS3 noch nicht gesehen. Genauso gut sind die Spiegeleffekte und Schatten. Wobei die Schatten an manchen Stellen etwas verpixelt sind und ab und an lässt sich ein Kantenflimmern vernehmen. Alles in Allem habe ich noch keine bessere Grafik auf der PS3 gesehen. Zumindest nicht, wenn man sie genauer unter die Lupe nimmt.

Sound:
Hülle in der Hand und erst mal umgedreht. Siehe da: DTS. Also vor Spielbeginn ins Menü und die Soundoption durchsucht. Auf DTS gestellt und der Receiver zeigt tatsächlich DTS an. Das funktioniert traurigerweise bei den wenigsten Spielen. Zudem gibt es noch Einstellungen für Headsetbenutzer oder Stereotypen. Getestet habe ich das Game mit dem Yamaha RX-V373 und diversen Lautsprechern der Monitor Supreme Reihe von Magnat. Die Samples fürs Zeug nebenbei (Tür eintreten, Autounfall, Glas zersplittern, usw.) sind verdammt gut. Von den Waffensounds wurde ich dafür etwas enttäuscht. Auch die deutsche Synchro ist nicht schlecht. Kleine Übersetzungsfehler haben sich jedoch schon eingeschlichen. Zur Entschädigung muss man sich keine US-Version holen, um mit englischer Vertonung zu spielen.

Performance:
Mit so einer Grafik hätte ich eigentlich mehrere Hänger und 20 fps erwartet. Das Spiel läuft hingegen 1A flüssig und ist mir kein einziges Mal abgestürzt. Naughty Dog vollbringt Wunder.

KI:
Die Gegner KI ist ebenfalls lobenswert. Feinde handeln so, wie man es in der Masse selbst tun würde. Unbewaffnete Gegner schleichen sich von Deckung zu Deckung, um euch im Nahkampf zu zerlegen und bewaffnete Banditen versuchen euch zu flankieren. Kleinere Fehler der KI lassen sich natürlich nicht vermeiden. Es handelt sich immerhin noch um eine KI und keine Menschen.

Fazit:
Wohl die beste Technik, die es auf der PS3 gibt. Die Grafik ist ausgezeichnet, der Sound sehr gut und die Performance ruckelfrei. Man muss sagen, dass es sich immer noch um die PS3 handelt. Wäre es ein PS4 Spiel bzw. ein Game für einen guten PC, gäbe es wahrscheinlich nur 15 bis 18 Punkte.
25/25 Punkte.
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Gesamtbewertung:

Das Gameplay ist mein einziger Kritikpunkt und die Atmosphäre ist auch nicht unbedingt optimal. Dafür wird die Technik der PS3 perfektioniert und eine reife Story präsentiert, die zu fesseln weiß. Viele würden dieses Spiel als bestes dieser Generation bezeichnen. Als bestes Adventure dieser Generation kann ich das auf alle Fälle unterstreichen, aber an so manches Open World Spiel kommt es nicht ran. Vor allem nicht beim Spielspaß.

Gameplay: 17/25 Punkte
Story: 25/25 Punkte
Atmosphäre: 23/25 Punkte
Technik: 25/25 Punkte

Für The Last of Us gibt’s von mir 90/100 Punkten.

Das Produkt bekommt somit eine verdiente 5-Sterne-Wertung und ist eine klare Kaufempfehlung meinerseits. Ich hoffe, ich konnte mit meiner Rezension helfen und würde mich noch über eine positive Bewertung oder Kritik in Form eines Kommentars freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel :DD
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.12.2013 18:53:00 GMT+01:00
Tina meint:
Super, so eine Rezension wünscht man sich :) Jetzt bin ich mir zu 100% sicher, dass ich mir das Game hole.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.12.2013 23:06:33 GMT+01:00
Dankeschön. Dann wünsche ich viel Spaß mit dem Game. ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.04.2014 17:09:04 GMT+02:00
Sarah Saenger meint:
Ich habe das Spiel selbst und werde es mit einem Freund spielen, ich kann nix gegen das Spiel sagen, weil ich es noch nicht gezockt habe....aber, auch, wenn die Rezension ne gute ist, es wird doch definitiv gesagt, der Spielspaß is nich so... also, manche Leute...echt... ^^ :D :D :D

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.04.2014 17:34:08 GMT+02:00
Sorry, aber ich will die Botschaft deines Kommentars nicht ganz verstehen.^^ :P
Wie ich sehe, rauchst du auch E-Zigaretten. Geile Sache. :D So'n Nervenheiler in Form von Nikotin ist ganz praktisch bei so 'nem Game.^^
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