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Kundenrezension

7 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zahnloser Tiger!, 18. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Prism (Deluxe Edition) (Audio CD)
Katy Perry ist heutzutage die beste Adresse, wenn es um einfache Popsongs, radiotaugliche Melodien und Hits geht. Wie keine zweite reiht sie seit Beginn ihrer Karriere Hit an Hit und somit zählt sie nicht umsonst zu den erfolgreichsten Sängerinnen der letzten Jahre. Etliche Awards kann die Perry sich bereits auf den Kamimsims stellen. Zurecht: Gute-Laune Pop, über den man nicht lange nachdenken muss, sondern einfach mitsingen kann, findet man auf einem so guten Niveau sehr selten. Aber mehr als ein Ohrwurm ist selten bei ihren Arbeiten herausgekommen. Einen künstlerischen Mehrwert konnte man in der Vergangenheit selten ausmachen, vielleicht fehlt auch gerade deshalb noch ein Grammy in ihrer Sammlung der Auszeichnungen. Ob sich das auf ihrem neuesten Longplayer ändert, wird sich zeigen.

"Prism" beginnt mit der Hitsingle "Roar", die ja seit vielen Wochen nicht mehr aus dem Radio weg zu denken ist. Ein perfekter, kurzweiliger Ohrwurm der Marke Katy Perry. Lyrisch und musikalisch ohne große Überraschungen, dafür wieder mit viel Melodie und Wiedererkennungswert: Perry at her best. Es folgen das etwas exotisch aber ebenfalls eingängige "Legendary Lovers" und das lyrisch scheußliche "Birthday". 2 flache Popsongs, mit denen Katy einmal mehr auf Nummer sicher geht. "Walking On Air" ist dann ein bisschen spezieller, etwas Autotune und ein gewöhnungsbedürftiger Euro-Dance-Beat untermalen den Song, während "Unconditionally" ein nichtssagender Track bleibt, den man nach kurzer Zeit bereits vergessen haben dürfte.

Dann kommt das Album-Highlight: "Dark Horse" Katy Perry hat sich mit Juicy J zusammen getan um endlich mal aus ihrem "Gute-Laune-Tralala-Käfig" auszubrechen. Ein richtig guter Beat, ein fabelhafter Juicy J und eine für ihre Verhältnisse mutige Katy Perry vereinen einen herausragenden Refrain mit HipHop-Einflüssen und Perrys nicht zu verwechselndem Gefühl für einen großartigen Ohrwurm. Ganz große Klasse, endlich erkennt man so etwas wie eine Weiterentwicklung bei Katy Perry.

"This Is How We Do" klingt dann etwas nach 80er Retro-Pop, kurzweilig und ganz nett, allerdings kein Meisterwerk. "This is no big deal" sagt sie uns immer wieder im Song. Da hat sie Recht.

"International Smile" klingt von seiner Melodie her wie ein billiges Rip-Off von "California Girls". Was soll das denn bitte?

Perry ist immer am besten, wenn sie einen schnelleren Song singt. Wahrscheinlich gefällt mir "Ghost" deshalb nicht so wirklich. Ihre Stimme ist einfach nicht gut genug um einen langsameren Track zu prägen. Wenn dann auch noch ein fader Beat dazu kommt wie hier, ist das Desaster für mich bereits angerichtet. Für "Love Me" könnte ich die selben Worte erneut verwenden, was ich mir jetzt aber mal spare.

"This Moment", obwohl ebenfalls eher langsam, ist dann schon viel interessanter. Interessanter Beat, ein balladesker Refrain, eingängig und schön.

Anstatt dann das Tempo wieder anzuheben, was dringend nötig wäre, kommt mit "Double Rainbow" aber ein verträumter Song, bei dem leider nichts vom grauenvollen Text ablenken kann. "By The Grace Of God" ist dann die nächste nichtssagende Katy Perry Ballade. So langsam erhofft man sich, dass das Album endet. Langsam gesungene Lines, dann ein Refrain voller Pathos. Zieht sich anscheinend wie ein roter Faden durch das gesamte Album.

"Spiritual" ist dann ein weiteres Lied, dass man über sich ergehen lassen MUSS, bis man mit "It Takes Two" wieder einen erträglichen Track zu hören bekommt. Mehr als erträglich ist er dann aber leider auch nicht. Am Ende des Albums steht "Choose Your Battles", das sich auch nicht wirklich positiv von den vorigen Songs abheben kann.

Fazit:

Mit "Roar" beginnt das Album mit einem Schlachtruf, der aussagt, dass die Perry ihre ganzen Stärken ausspielen wird. Leider verliert sich dieser Schlachtruf dann spätestens bei "Choose Your Battles". Wenn sie singt "I`m not fighting anymore" wird klar, dass der Tiger aus "Roar" auf Albumlänge ziemlich zahnlos ist.

Vor uns liegt eine eher verträumte Pop-Platte ohne künstlerischen Mehrwert. Das war zwar zu erwarten, jedoch scheint Katy auch ihre "Gute-Laune-Songs" nur noch spärlich zu verwenden, um die Massen anzuziehen. Immerhin kriegen wir mit "Dark Horse" und "Roar" zwei richtige Knaller geliefert. Den Rest braucht kein Mensch.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.10.2013 00:38:37 GMT+02:00
Sneaker meint:
Also ich finde es echt .. ehrlich gesagt, bescheuert zu sagen,

"Einen künstlerischen Mehrwert konnte man in der Vergangenheit selten ausmachen"

oder z.B

"Perry ist immer am besten, wenn sie einen schnelleren Song singt. Ihre Stimme ist einfach nicht gut genug um einen langsameren Track zu prägen."

Thinking Of You ist ja eines ihrer besten lieder, was sie selbst geschrieben hat, sowie Wish You The Worst, Box oder It's Okay To Believe, I'm still Breathing.. ich könnt endlos Meisterwerke von ihr aufzählen die textlich auch guten Inhalt bieten UND Ohrwürmer zugleich sind!

Geheimtipps: Naturally, My Own Monster, In Between, Self Inflicted, Brick by Brick

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.10.2013 06:59:10 GMT+02:00
DasUrteil meint:
Ich weiß gar nicht warum ich darauf eingehe, aber dass ich langsamere Perry Songs nicht mag und Sie sie mögen, liegt vielleicht einfach daran, dass es GESCHMACKSSACHE ist!!!!! o.O

Dass Katy Perry einfache und belanglose Pop-Songs macht, die selten bis nie irgendeine wichtige Aussage erhalten oder besonders innovativ sind, ist jawohl sogar unter Perry Fans unbestritten.

Kurzum: Ich finde bescheuert zu sagen:

"Also ich finde es echt .. ehrlich gesagt, bescheuert zu sagen,

"Einen künstlerischen Mehrwert konnte man in der Vergangenheit selten ausmachen"

oder z.B

"Perry ist immer am besten, wenn sie einen schnelleren Song singt. Ihre Stimme ist einfach nicht gut genug um einen langsameren Track zu prägen."

Thinking Of You ist ja eines ihrer besten lieder, was sie selbst geschrieben hat, sowie Wish You The Worst, Box oder It's Okay To Believe, I'm still Breathing.. ich könnt endlos Meisterwerke von ihr aufzählen die textlich auch guten Inhalt bieten UND Ohrwürmer zugleich sind!

Geheimtipps: Naturally, My Own Monster, In Between, Self Inflicted, Brick by Brick"

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.10.2013 10:38:36 GMT+02:00
Sneaker meint:
sorry ich hab da bisschen mein "Fangirl" rausgelassen. Es geht ja nicht um ihre alten Lieder, sondern um ihr neues Album, und ich liste einfach endlos alte Lieder von ihr auf xD

Ich wollte nur darauf hinausgehen, dass Katy nicht NUR simple belanglose Pop-Songs macht sondern auch eine wirklich künstlerisch tiefsinnige Seite zum Vorschein bringen kann
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