Kundenrezension

27 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kampf an falscher Stelle, 19. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Seelenpfuscher: Pseudo-Therapien, die krank machen (Taschenbuch)
Wie geht es mir, wenn ich zugegebenermassen nur das Kapitel des Buches gelesen habe, das sich auf das Familienstellen bezieht?
Nach den ersten Gefühlsregungen und einem tiefen Atemzug ist es mir ein Anliegen dazu ein paar Gedanken nieder zu schreiben:
Als Familienaufstellerin bin ich auch von einer Vision geleitet, genauso wie die Autorin.
Und wenn ich ihre Zeilen und auch ihre Vita lese, wird deutlich, welch grosses Engagement sie mitbringt. Schon immer mit den Missständen in der Gesellschaft befasst, kämpft sie auch hier für das aus ihrer Sicht Gute bzw. gegen das Böse. Sie engagiert sich für die, die nicht in der Lage sind zu erkennen, was für ihre Seele gut oder schlecht ist.
Was mich dabei bewegt, ist, dass sie die Persönlichkeit und freie Entscheidung eines jeden unberücksichtigt lässt, ja geradezu den Einzelnen entmündigt. Schade, dass für die Autorin die Welt des Fühlens und Empfindens als vertrauenswürdige Wahrnehmungs- und Entscheidungsebene nicht zu existieren scheinen.
Schwarze Schafe gibt es überall, die, die ihr Handwerk nicht gut können oder missbrauchen und gleichzeitig gibt es viele solide Arbeitende, die denen helfen, die sich ihnen anvertrauen wollen. Die "Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellungen" (DGfS) bietet genau an dieser Stelle den Hilfesuchenden eine Unterstützung, um sich im grossen Angebot der Szene orientieren zu können.
Die Autorin spricht alle die an, die wie sie selbst mit Logik und Analyse ihre Entscheidungen in der Welt treffen und kontrollieren wollen.
Was Frau Dierbach letztlich mitteilt, ist, dass für sie das Familienstellen eine Methode ist, die sie für sich nicht nutzen möchte. Damit kann sie vermutlich am besten leben und ich, die ich mit dieser Methode arbeite, auch.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.08.2011 11:23:38 GMT+02:00
Q.E.D. meint:
Und auch hier finden sich wieder die finanziellen Interessen ud die absolute Kritik-Unfähigkeit der Eso-Geschäftemacher-Szene wieder.
Frau Dierbach teil mit, daß Hellingers Familienaufstellung das ist was es ist: gefährlicher Humbug.
Aber was will man auch von der Sprecherin der DGfS Bayern Süd anderes erwarten.
Und wenn ich dann noch 'Psychokinesiologie' und 'Psychologische Astrologie' lese, ist eigentlich alles gesagt.

Veröffentlicht am 30.08.2011 16:06:14 GMT+02:00
Mediaval meint:
Wenn die Rezensentin schreibt, die Autorin würde "die Persönlichkeit und freie Entscheidung eines jeden unberücksichtigt" lassen, "ja geradezu den Einzelnen entmündigen.", so geht diese Kritik an der Sache und dem Buch vorbei. Denn die Autorin informiert (und warnt) einfach nur - die Entscheidung nimmt sie damit niemandem ab. Im Übrigen gibt es durchaus (Einzel-)fälle, in denen Menschen nicht mehr selbst entscheiden können; die persönliche Freiheit fehlt da aufgrund von Gehirnwäsche und/oder Krankheit längst.
Wenn die Rezensientin weiter schreibt "Schwarze Schafe gibt es überall" und der Autorin damit Verallgemeinerung vorwirft, so ist diese Floskel nur Ablenkungsmanöver, weil erstens allgemeingültig und zweitens hier irrelevant. Es geht schließlich um die Methoden an sich. Und dürfte jedem, der sich aus wissenschaftlicher, christlicher oder "nur" skeptischer" Sicht mit Familienaufstellungen beschäftigt ob der vielen tragischen Vorfälle klar sein, dass dies nur eine wirre, den Menschen schädigende Idee ist, die abzulehnen ist.

Veröffentlicht am 08.10.2011 20:33:26 GMT+02:00
Elloran meint:
Ich habe sowohl das hier rezensierte Buch als auch eines ueber "Familienaufstellen" gelesen, uebrigens von niemand geringerem als Herrn Hellinger verfasst (zusammen mit Jirina Prekop).
Sicher koennte das erwaehnte Buch besser formuliert sein (usw.), aber die Kernaussage ist richtig. Jeder vernuenftige Mensch sollte sich im klaren sein, dass es sich bei der hier besonders erwaehnten Praktik um Scharlatanerie handelt. Wer an uebersinnliches glauben moechte, darf dies gern tun, psychisch labile/kranke Menschen in solche Praktiken zu involvieren ist mMn jedoch eine Sache, die verboten gehoert.

Veröffentlicht am 05.02.2012 10:51:31 GMT+01:00
Max meint:
>>Was Frau Dierbach letztlich mitteilt, ist, dass für sie das Familienstellen eine Methode ist, die sie für sich nicht nutzen möchte. Damit kann sie vermutlich am besten leben und ich, die ich mit dieser Methode arbeite, auch.
Nein was die Autorin mitteilt ist das Familienstellen Pfusch und eher gefährlicher Hokus Pokus ist. Und nicht das sie sie nicht nutzen möchte.
Damit können sie nicht Leben denn das würde bedeuten das für Familienauftseller keine Jobs mehr gibt.
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