Kundenrezension

371 von 431 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Surreal, aber ohne "Magie", 21. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel des Engels. Roman (Gebundene Ausgabe)
Nein, es ist nicht fair, ein Buch an einem anderen zu messen. Aber Tatsache ist nun mal, dass Leser so etwas tun. Bewusst oder unbewusst vergleichen sie Werke miteinander, umso mehr, wenn es sich dabei um Werke desselben Autors handelt. Wie käme also "Das Spiel des Engels" um einen Vergleich mit dem "Schatten des Windes" herum? Darauf gibt es nur eine Antwort: gar nicht!
Ein Rezensent weiter oben meinte - übrigens sehr originell und treffend ausgedrückt - er sei nicht nur ein Fan vom "Schatten ..." sondern ein "Jünger" desselben. Mit Ihrer Erlaubnis, liebe(r) M. Thomas, möchte ich mich dieser sicherlich nicht kleinen "Jünger"-Gemeinschaft zugehörig bezeichnen.
Unter diesen Voraussetzungen hatte der "Engel" kein leichtes "Spiel": Die Erwartungen waren enorm, und dann sind bekanntlich Enttäuschungen ja meist vorprogrammiert.

Als Zafons neuer Roman angekündigt wurde, war meine Freude riesengroß, doch je näher der Erscheinungstermin rückte, mischte sich zu meinen Erstaunen immer mehr -wie soll ich es nennen? - Angst in die freudige Erwartung. Endlich war es soweit: Der Tag X war da, das Lesevergnügen konnte beginnen. Zunächst war die Welt noch in Ordnung: ein vielversprechender Anfang, die Sprache wunderschön fließend (ein dickes Lob an dieser Stelle an Herrn Schwaar!!!) - also alles wie gewohnt.
Und als dann klar war, was für eine Art Buch David Martin für Andreas Corelli (Initialen "A.C." - Antichrist = Zufall?) schreiben soll, konnte ich nur ehrfürchtig staunen: Wow!!! Er (Herr Zafon) hat's mal wieder geschafft, der Geschichte einen genialen Dreh zu geben. Respekt!
Ab da waren meine letzten Zweifel verflogen, und ich las mit der "positivsten" Einstellung (man entschuldige diese unmögliche Steigerung) weiter.
Zwischendurch las ich die ersten Rezensionen der "schnelleren" Leser durch und dachte bei den etwas zurückhaltenderen, welche die "losen Enden" bemängelten oder sich an dem Übernatürlichen/ Surrealen/ Irrealen störten, zunächst noch: Sooo schlimm wird's wohl nicht sein, das wird sich sicher alles noch finden. Leider sollte ich damit Unrecht haben. Nachdem ich das Buch fertig gelesen hatte (und meine Zuversicht mit fortschreitender Seitenzahl immer mehr dahinschwand), musste ich diesen Rezensenten (allesamt "Schatten" -Jünger anscheinend), die ihre Enttäuschung bestimmt auch nur schweren Herzens zu Papier (sprich "ins Netz") gebracht hatten, zustimmen.
Wo sich beim "Schatten des Windes" der Kreis schließt, und sich zum Schluss alles makellos ineinander fügt, wie in einem Mosaik (und jedes scheinbar übernatürliche Ereignis eine völlig natürlich-rationale Erklärung hat), bleiben beim "Spiel des Engels" so manche lose Enden übrig, die den Leser unbefriedigt zurücklassen.
Das Eindringen des surrealen Elements in die Realität hat mich letztlich sehr irritiert - da helfen auch die ganzen Faust-Mephisto - Parallelen nicht. Dabei bin ich als Walter Moers' Zamonien - Fan und "Herr der Ringe" - Jünger dem Fantastischen durchaus wohlgesonnen. Doch das muss in sich selbst stimmig sein, oder aber es funktioniert nicht.
Nun ein paar (sehr persönliche) Anmerkungen zu den Charakteren: Im "Schatten ..." habe ich sie alle geliebt - die "Guten" sowieso und die "Bösen" auch (Was ist doch Fumero für eine grandios gelungene Gestalt - auch wenn man ihm im wirklichen Leben nie und nimmer begegnen möchte!) Doch die besten sind die, die sich einem Schwarz-Weiß-Schema entziehen (Julian Carax).
Diese Ambiguität spürt man auch bei manchen der "Spiel des Engels"-Charaktere, doch hilft sie einem nicht wirklich dabei, sie zu "mögen", und manchmal fällt einem sogar das Verstehen ihrer Handlungsmotivation schwer.
David Martin hat mich nicht "berührt". Und wenn man mit der Hauptperson eines Romans nicht "warm werden" kann, dann stimmt etwas nicht.
Es gab im "Schatten ..." mehr als eine Szene, die mich buchstäblich zu Tränen gerührt hat - und ich habe sie niemals als kitschig oder konstruiert empfunden, obwohl es Vorwürfe in diese Richtung gab. (Schließlich bietet die reale Wirklichkeit manchmal "Zufälle", dass man ob deren Unwahrscheinlichkeit nur staunen kann.)
Dieser Faktor des "die Seele Berührens" fehlt meiner Meinung nach dem "Spiel ..." völlig. Die Tragik der einzelnen Schicksale mag nicht recht überzeugen und geht einem nicht unter die Haut (so lässt einen Davids und Christinas Liebe seltsam kalt). Woran das liegt, kann ich nicht auf den Punkt bringen. Es ist einfach (k)ein Gefühl (da).
Wenn die schönsten und berührendsten Momente des Buches sich (ebenfalls meiner subjektiven Meinung nach) allein in der Buchhandlung von Sempere und Sohn abspielen (also im "alt-geliebten Milieu"), dann weiß ich auch nicht: entweder bin ich gnadenlos voreingenommen (was ich wirklich nicht sein will), oder aber "Das Spiel des Engels" hat dem unvermeidlichen Vergleich mit seinem großartigen Vorgänger - ganz objektiv betrachtet - nicht standhalten können.
Hierzu möge sich jeder sein eigenes Urteil bilden!

PS. Ich bin mir dessen bewusst, dass dies keine Rezension im eigentlichen Sinne ist (und bestimmt nur wenig hilfreich - wenn überhaupt), sondern vielmehr eine ziemlich wilde Ansammlung ureigener subjektiver Eindrücke, die ich mir einfach mal von der Seele schreiben wollte.
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1-10 von 20 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.12.2008 13:46:35 GMT+01:00
LadyMacbeth meint:
Vielen Dank für diesen mehr als gelungenen "Kommentar" - wie Sie Ihre Eindrücke selbst beschreiben.
Ich kann hier nur vorbehaltlos zustimmen!

Veröffentlicht am 30.12.2008 21:38:19 GMT+01:00
Jane Franklin meint:
Mir geht es leider viel zu oft so, dass mir das zweite Buch eines Autors längst nicht so gut gefällt wie das erste, das ich von ihm gelesen habe - aus dieser Erfahrung heraus war ich schon mal etwas vorsichtig, konnte dann aber doch nicht widerstehen, als sich in den Buchhandlungen die "Spiele..." stapelten.
Aber: wieder mal reingefallen!
Die erste Hälfte des neuen Zafon hat mir noch ganz gut gefallen - logisch, ist schließlich genauso wie der "Schatten..." (Beschreibungen Barcelonas, Friedhof der vergessenen Bücher etc.), das ist dem Autor dann wohl auch aufgefallen und er hat in der zweiten Buchhälfte eine völlig neue Richtung eingeschlagen, die mir zu wirr und vorallem zu blutrünstig ist. Da sind eindeutig zu viele Leichen im "Spiel...". Unbefriedigend bleibt die Lektüre vor allem deshalb, weil viel zu viele Fragen offen bleiben.
Resümee: Den "Schatten..." kann ich nur empfehlen, eine wunderbare Sprache, die die Stadt, die Menschen und Ereignisse sehr gut darstellt, ein Buch, das mich gefesselt hat. Das "Spiel..." ist meiner Meinung nach nicht lesenswert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.01.2009 18:34:11 GMT+01:00
A. Herpich meint:
Nicht lesenswert ? Das können Sie doch unmöglich ernst meinen !
Daß Nachfolger immer wieder am Vorgänger gemessen werden, ist nicht das Problem des Autors, sondern das des Lesers. Komischerweise wird gerade bei Ihren Rezessionen immer wieder Bezug auf das Erstlingswerk gesucht. Selbstverständlich ist das legitim, aber ich denke nicht, daß der Autor ein Abbild des "Schattens" schaffen wollte. Dies hätte mich persönlich eher enttäuscht. So erschafft Zafón durchaus ein paar hochinteressante Charaktäre, z.B. die ebenso zauberhafte wie resolute Isabella oder den alten Sempere. Dazu eine rundum gelungene Übersetzung, die sprachlich mehr als zu überzeugen weiß.
Ich empfinde die Bewertung, das Werk wäre nicht lesenswert, gelinde gesagt als Unverschämtheit.

Veröffentlicht am 02.01.2009 18:39:52 GMT+01:00
Minerva meint:
Es ist wohl normal das zweite buch immer mit dem ersten zu vergleichen. genau so ist das mit den filmen, selten ist der zweite teil so gut wie der erste (schließen wir mal so filme wie herr der ringe usw aus)..
da ich der schatten des windes erst danach laß, muss ich dem sogar zustimmen. das spiel des engels war aus meiner sicht sogar besser. ich bin jedoch gläubig (nicht kirchlich, ich habe meinen eigenen an all das).. und ich glaube um wirklich in dem buch aufzugehen is das sogar irgendwie, etwas notwendig. david war für mich sehr real, auch seine handlungen und sein leidensweg ließ einen mitfühlen. auch die verarmung seines charakters war nachvollziehbar.

ich glaube wirklich das die fans von -der schatten des windes- mehr magie erwartet haben, vor allem als sie merkten das viel bekanntes wieder vorkommt.. aber nur weil die bücher was ihre charakter angeht an dem selben ort spielen und personen sich kennen, heißt das nicht das es zusammenhängend sein muss. es heißt nur das sich eine handvoll menschen begegnet sind und eine vergangenheit teilten. mehr nicht. man sollte das spiel das engels unabhängig sehen, denn mit der schatten des windes hat es kaum was zu tun.
das einzige was mich doch störte, als ich der schatten des windes laß war eigentlich der ort an dem sich daniels eltern kennenlernten, das stimmte mit -das spiel des engels- nicht überein. da hätte zafron bei seinem neusten werk aufpassen müssen.

ich fand das buch jedenfalls sehr gut zu lesen und für mich blieben keine offenen fragen, wie man aus meiner eigenen rezension erlesen kann :)

Veröffentlicht am 08.01.2009 14:45:29 GMT+01:00
GinnyBaby meint:
Ich habe das Buch noch nicht gelesen, dennoch habe ich eine Frage. Sie beschreiben ja grade das Ende als nicht zufriedenstellend, könnte das nicht daran liegen, dass noch 2 Bücher in der Reihe kommen sollen?

P.S Mir gefällt ihre Rezession sehr gut, hört sich so ehrlich an.

Veröffentlicht am 10.01.2009 19:27:38 GMT+01:00
Anja Be meint:
Ich habe das Buch noch nicht ausgelesen, aber seit den ersten hundert Seiten habe ich exakt das gleiche Gefühl, man muss es einfach mit dem Vorgänger vergleichen, weil allzu viele ähnliche Situationen und Charaktere auftauchten: der Autor, die alte seit einem Drama unbewohnte Villa, ein dunkler Schatten der jemandem zu folgen scheint, die blonde unerreichbare angebetete Tochter, verbrannte Bücher, das verlassene Kind, usw. Ich finde die Charaktere ebenfalls zu wenig real, die Hauptperson längst nicht so liebgewonnen. Ich stellte mir den Autor so vor wie er den Ignatius beschreibt, gezwungen eine weitere Fortsetzung in kurzer Zeit abzuliefern...
Trotzdem wird es im zweiten Teil nun langsam spannend und ich bin gespannt, wie er die Aufgabe löst.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.01.2009 21:57:46 GMT+01:00
Minerva meint:
das hat nichts damit zu tun, das da noch was kommt.. ich versteh nicht was am ende unzufrieden machen sollte.
muss ein buch, ein film und eine geschichte immer ein so abschließendes ende haben?
wieso etwas gekommen ist wie es gekommen ist, ist es so unvorstellbar etwas mitzudenken und seine eigene fantasie spielen zu lassen?

der hauptcharakter hat es mit dem teufel zu tun. die person ist nicht böse wie der teufel, er ist der teufel persönlich und auf diesen hinblick, finde ich das ende durchaus zufriedenstellend.
was david passiert ist, konnte einfach kein gutes ende nehmen, weil zu vieles zu mysteriös war durch den teufel.
das ist wie in den film "im auftrag des teufels"... die frau wurde verrückt deswegen... und keiner wollte ihr glauben was sie sah... es hätte alles genau so wenig ein gutes ende gegeben, wäre nicht alles wieder auf anfang gegangen.

wenn man zu voreingenommen ist, ist das buch einfach nichts...
ich fands schöner als -der schatten des windes- .. was nicht heißt es war schlecht, es war gut, aber das spiel des engels sprach mich mehr an...

und die vorwürfe die hier immer gebracht werden, von wegen der autor wollte ein buch schnell schreiben um den termin einzuhalten find ich etwas weit aus dem fenster gelegt. denn so viel wie ich lese ist er schon der meinung er habe dazu gelernt und hat sich mühe gegeben.. also werden paralele, die viele zwanghaft suchen, schon bewusst passiert sein.

Veröffentlicht am 13.01.2009 08:13:25 GMT+01:00
Vielen lieben Dank. Ich fand Ihre Rezession durchaus als hilfreich!
Meines Erachtens nutzt es eher nicht viel, wenn viele hier abgedruckte Rezessionen den Inhalt, den ich ja sowieso in der Beschreibung lesen kann, hier nochmals wiederholen.
Auch ich habe den "Schatten des Windes" verschlungen und er hat mir ausserordentlich gut gefallen. Ich wollte mir diesen Nachfolger schon "blind" kaufen, werde mir das aber nun doch noch einmal gut überlegen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2009 21:59:48 GMT+01:00
Michael E. meint:
Sie hat nicht gesagt, das Buch sei nicht lesenswert, sie hat gesagt, es sei ihrer Meinung nach nicht lesenswert: Das sollten Sie aushalten können. Im übrigen: ob Bücher am Vorgänger gemessen werden, ist nie das Problem des Lesers. Er muss nichts verkaufen; im Gegenteil, wenn ein Buch nicht hält, was es verspricht, bring ichs zurück und erhalte mein Geld zurück. So einfach ist das. Das Problem haben Verlag und Autor. Sie sollten dringend darauf achten, sich nicht auf den Erfolgen von Erstlingswerken auszuruhen und für Folgewerke nicht auf Altszenerien, angefallene Notizen und undurchdachte Verkittung von an sich schönen Gedanken zu setzen. Seien Sie ehrlich, was hat der Friedhof der vergessenen Bücher in diesem Buch verloren. Er trägt zum Verkauf des Buches bei, aber nicht zum Gelingen der Geschichte. Leider!
Michael Eicker

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.01.2009 20:36:14 GMT+01:00
Bingo.... wenn ich nicht den "Schatten des Windes" gelesen hätte, ich hätte "Das Spiel des Engels" nicht zu Ende gelesen. So blieb ich in Erwartung, dass eine Wendung eintritt und sich das Rätsel löst, bis zum Schluss dabei. Mein Urteil fällt sehr negativ aus, obwohl ich vom Erstroman begeistert bin und diesen vorbehaltlos nur jedem empfehlen kann.
Wer einwendet, dass die Roman nicht vergleichbar sind, dem erwidere ich, dass sie beide in Barcelona zu etwa der gleichen Zeit spielen, bewußt Parallelen in der Geschichte auftauchen (Buchhandlung, Friedhof der vergessenen Bücher) und der Autor seinen genialen, bildreichen Erzählstil des Erstromans zu toppen versucht, indem er jeden Lichteinfall, ob Sonnenstrahl oder Regenguss und jede Empfindung der Figuren durch Adjektive und blumige Vergleiche in übersteigerter Form beschreibt.
Ich gebe als normaler Leser und nicht als Literaturkritiker oder Germanstikexperte hier meine persönliche Meinung wieder. Klar das andere Leser zu anderen Urteilen kommen....
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