Kundenrezension

35 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Und täglich grüßt das Murmeltier., 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Walking Dead 19: Auf dem Kriegspfad (Gebundene Ausgabe)
Die Verarbeitung des Produkts ist wie immer gut und man bekommt die bewährte Qualität vom Hardcover und dem Papier.

Ich vergebe die 3 Sterne also nicht wegen dem Material, sondern weil mich der Inhalt einfach nicht mehr so richtig erzählerisch überzeugen kann. Habe ich zu Beginn der Serie noch lange mit der Gruppe um Rick mitgelitten und mitgefiebert, so ist mir inzwischen völlig egal, ob der Typ nun das nächste Opfer wird oder auch nicht. Meine Empathie für seine Person hat sich verbraucht, weil sich auch bei Kirkmans Erzählsträngen alles nur wiederholt und ich nichts wirklich Neues entdecke.
Warum soll ich das X-te Gespräch, welches über die ach so geliebten und vermissten Menschen sinniert, lesen, nur weil wieder einmal eine neu eingeführte Person die gleichen Gedanken hat, wie schon zig andere in den Folgen zuvor auch schon!? Das ist öde und kalter Kaffee. Im Grunde wird eine besiegte feindliche Gruppe immer wieder nur durch die nächste in leicht veränderter Form abgelöst und die Erzählung macht aus mir mittlerweile den einzig wahren Zombie, der dann gehirntot zurückbleibt. Man kann die Serie sicher noch lesen und sie ist insgesamt nicht schlecht, aber ich sehe erstens kein Erzählziel des Autors und zweitens ist inzwischen auch jeder personelle Verlust in der Serie ersetzbar durch neue facettenlose Figuren, die mir keinerlei Anknüpfpunkte mehr liefern.
Meiner Meinung nach hätte der Autor die Gruppe, die noch im Gefängnis bestand, nach dem Kampf gegen den Governor in eine ungewisse Zukunft entlassen sollen und jeder hätte für sich sein eigenes Serienende erdacht. Nun zieht sich aber alles hin wie Kaugummi und Michonne sieht teilweise voller Selbstzweifel auf ihr ach so geliebtes Schwert, welches anfangs nicht einmal jemand anderes anfassen durfte. Das ist einfach in seiner Entwicklung nicht mehr glaubwürdig und ich hoffe, dass der Autor langsam zu dem Ende kommt.

Wer die Rezension kommentieren mag, darf das natürlich gerne machen. ^^

PS: WEnn jemand die Rezension als "nicht hilfreich" einstuft, dann sollte man mir wenigstens auch erklären. wieso dies so ist. Es ist nämlich kein "mag ich" oder "mag ich nicht" Knopf.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-10 von 13 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.01.2014 11:20:22 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.01.2014 11:22:33 GMT+01:00
Lou Siffer meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.01.2014 17:43:12 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.01.2014 17:44:41 GMT+01:00
A. Gurski meint:
Ich benenne lediglich Punkte, die mir als Leser nicht mehr so gut gefallen und da eine Rezension nun einmal eine subjektive Sache ist, verstehe ich Ihren Kommentar nicht. Allein der Anfang Ihres Kommentars zeigt eigentlich schon, dass Sie eine andere Meinung als die Ihre nicht zulassen. Etwas mehr konstruktive Kritik an meiner Rezension, die sich auf deren Inhalt bezieht, hätte mir besser gefallen. Ich will auch sicherlich niemandem den Spaß verderben, sondern nur mein Empfinden ausdrücken, dass die Erzählqualität für mich abnimmt und ich deshalb immer weniger Bezug zu den Personen habe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.01.2014 18:07:25 GMT+01:00
Ich folge der Serie weiter, aber ich finde, dass die Rezension bei der Sache den Nagel auf den Kopf trifft. Und wieso sollte es jemandem den Spaß verderben, wenn erzählerische Wiederholungen als solche benannt werden. Man bedenke halt auch: Das Zombiegenre ist thematisch begrenzt, die Serie holt da schon eine Menge heraus. Aber eine Flasche Bier wird vom Trinken auch nicht voller.

Einer Serie einen würdigen und runden Abschluss zu wünschen, hat doch nichts Miesmacherisches.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.01.2014 18:26:13 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.01.2014 18:27:09 GMT+01:00
A. Gurski meint:
Ich werde die Serie ebenfalls weiterlesen, das steht außer Frage, denn noch möchte ich wissen, wie sie sich entwickelt.

Veröffentlicht am 16.01.2014 23:36:06 GMT+01:00
Thomas Klein meint:
generell bin ich ihrer meinung, aber gerade diesen band fand ich wieder besonders spannend und lesenswert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.01.2014 07:12:47 GMT+01:00
A. Gurski meint:
Fanden Sie nicht, dass die ersten zwei Drittel nur so vor sich hinplätscherten und erst der Kampf am Ende etwas Schwung gebracht hat?
Aber mir ging es auch hauptsächlich darum, dass die Gruppenkonstellationen, die Gesprächsthemen usw. alle schon in ähnlicher Weise einmal dagewesen sind. Mir ist dabei dann nicht so ganz klar, ob die von mir empfundene Streckung der Geschichte nicht nur noch rein künstlich ist, weil sich the walking dead momentan einfach noch gut verkaufen lässt. Aber die meisten Charaktere, die man beim Lesen doch irgendwie lieb gewonnen hat, sind nicht mehr da und die ließen sich meiner Meinung nach auch nicht wirklich ersetzen.

Dass man ursprünglich zu einer Geschichte gehörende Personen nur schwer ersetzen kann, zeigen auch viele Filme, deren Fortsetzungen einfach nicht mehr an das Original herankamen und zudem noch wenig originell waren.

^^

Veröffentlicht am 29.01.2014 06:17:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.01.2014 06:17:44 GMT+01:00
Thomas Klein meint:
@gurski
durchaus, nur sehe ich diese themenwiederholungen nicht ganz so kritisch, da es halt nur, im vergleich zur momentanen storyline, kleinere charaktermomente sind. dafür finde ich das große ganze(der kampf der siedlungen) sehr interessant und spannend und das ist für mich erst einmal das wichtigste. der beste charakter ist aber momentan der gegenspieler, da er nur sehr schwer einschätzbar ist, rick an seine grenzen treibt und trotzdem kein "unfassbarer" wahnsinniger ist. ich finds momentan einfach wieder sehr spannend.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2014 22:00:25 GMT+01:00
A. Gurski meint:
Ich kann Ihre Meinung akzeptieren und sicherlich ist Ricks Gegenspieler im Großen und Ganzen ein wenig einzuschätzendes Wesen seiner irren Umwelt. Aber einen Kampf um Siedlungsplatz und damit verbundene Sicherheit gibt es in der Serie seit langer Zeit und auch ein leicht psychopathischer Gegner ist nicht wirklich eine neue Erfindung. Wo sehen Sie denn den weiteren Verlauf?...Rick wird mit seiner Allianz den Gegner besiegen ....und dann? Werden die sich untereinander streiten? Für mich ist die anfangs der Serie noch zu spürende Dramatik, dieser neuen und auch nicht fassbaren Situation, verbraucht. Mein Verständnis für das Leiden in dem doch sehr grenzwertigen Alltag ist erschöpft und ich möchte einfach nicht immer wieder neue Konflikte erleben, denn diese scheinen in der Welt von The Walking Dead unausweichbar und sind natürlich ein Bestandteil. Aber im erzählerischen Bereich wünsche ich mir eine elegante Lösung, welche die Serie nicht in eine Unendlichkeitsschleife treibt, sondern mir als Leser meinen ganz persönlichen Abschluss erlaubt.

:-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2014 10:16:29 GMT+01:00
Thomas Klein meint:
ohne konflikte würde ja gar nichts passieren und natürlich, der 19. band ist nicht der 1. band.
ich denke auch, dass die allianz von rick gewinnt und sich dann untereinander streiten. dafür ist der könig einfach zu seltsam. momentan verkauft sich die serie bei mir weniger über die story und mehr über die charaktere. natürlich hast du dabei die "füllcharaktere" mit den immer gleichen gesprächen, aber eben auch leute wie ezekiel und negan.
und das sind ja immerhin die hauptcharaktere.

naja, ein "abschluss" ist bei comic-serien die erfolgreich sind recht selten(frag mal spider-man ;) ). vor allem, wenn sie schon von anfang an auf unendlichkeit ausgelegt sind. das ist bei comics halt so.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.03.2014 03:30:17 GMT+01:00
Lilly meint:
Ich meine dem Buch anzumerken, dass Kirkman extrem viele Arbeiten gleichzeitig erledigt. So ist der Anteil der Texte im Vergleich zu den ersten Büchern der Serie deutlich gesunken, es werden stattdessen einfach mehr Panels auf Action-Darstellung verwendet. Ich bin ein Riesen-Fan der Comic-Serie und muss leider sagen, dass der "All-out-war" etwas schwächelt; ich glaube, eine Z-Serie MUSS sich zwangsläufig in eine "Endzeit"-Serie weiterentwickeln, aber ich würde mir wünschen, wenn Kirkman einfach wieder mehr Arbeit in die TWD-Comic(!)-Serie stecken würde.
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