Kundenrezension

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert, 5. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Motorrad in die Sahara: Der Versuch mit 3 Enduros die marokkanische Wüste zu erreichen (Broschiert)
Wir sind durch den Titel auf dieses Büchlein aufmerksam geworden. Um es vorweg zu sagen, dieses Buch hat nicht viel mit Motorradfahren in der Wüste zu tun. Es ist nur eine Aneinanderreihung von übertriebener Selbstdarstellung und platten Vorurteilen jedem Fremden und allem Neuen gegenüber. Die angebliche Auslandserfahrung, erworben im zu oft genannten Managerjob, zeigt sich der marokkanischen Realität nicht gewachsen. Gefährliches Halbwissen und Scheuklappen bestimmen das Verhalten den Menschen gegenüber, die nicht wirklich alle der Al Kaida angehören. Diese Männer treffen sich lediglich in ihrer Landestracht mit ein paar Freunden um ausgiebig zu palavern, wie es in nordafrikanischen Ländern üblich ist!
Was weiter richtig anmaßend nervt ist der ständige Vergleich mit echten Entdeckern wie Kolumbus und Neil Armstrong. Auch dies ein weiterer Versuch die eigene Unfähigkeit als positive Eigenschaft zu verkaufen, das muß wohl an deren Job liegen!
Bei der Suche nach dem Weg zur Himmelstreppe, möchten wir nicht wissen wie der Autor reagieren würde wenn ein Endurotourist durch seinen Garten fährt, mit der lapidaren Begründung, MEIN GPS zeigt hier aber die Strasse!! Diese Familie ist sicher auf die eigen angebauten Erzeugnisse angewiesen, ganz zu Schweigen von der Achtung ihres Eigentums.
Die Regelung, nur geführt zur Himmelstreppe zu gelangen, hat schließlich auch den Sinn, der örtlichen Bevölkerung ein Auskommen zu verschaffen.
Das ewige Starren aufs GPS hat einen unverstellten und offenen Blick auf dieses schöne Land mit seinen gastfreundlichen Bewohnern verhindert.
Der Autor sieht sich zu jeder Zeit Gefahren ausgesetzt die nicht vorhanden sind. Dies wird auch noch dramatisch zum Ausdruck gebracht. Hier zeigt sich dass die Vorbereitungen zur Tour zwar lang aber nicht intensiv genug waren.
Übrigens sollte man zu dieser Reise keine "Sandallergie" entwickeln, wenn man dies, wie so vieles andere, überhaupt ernst nehmen kann.
Von der Faszination "Sahara", dem eigentlichen Ziel der drei Greenhorns wird dem Leser nichts vermittelt.
Auch wir bereisten mit unseren Enduros Marokko und können die hier beschriebenen Erfahrungen NICHT nachvollziehen! Deshalb können wir diese Buch nicht für Motorradreisende empfehlen.
Einen Stern für die Infos im Anhang und dafür, dass sie den Erg Chebbi erreichten.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.11.2010 18:28:29 GMT+01:00
Genauso wie es Babara und Hansjörg beschrieben haben, empfand ich es auch. Man sollte sich nicht wundern, wenn man in Afrika auch Afrikaner trifft und die unter Umständen auch noch einen anderen Glauben haben. Auch die Vergleiche mit Al Kaida haben eher Bild Zeitungsniveau. Die Autoren des Buches sollten eventuell mal darüber nachdenken, dass nicht WIR in Mitteleuropa der Nabel der Welt sind.

Veröffentlicht am 27.04.2014 23:01:45 GMT+02:00
Dominic meint:
Nachdem ich das Land, die Menschen (und die Sahara) mit einer Reiseenduro selbst entdecken und erleben durfte, kann ich mich der Rezension von Barbara und Hansjörg nur anschließen. Marokko ist für Touristen ein ungefährliches Land, wenn man sich an einige Kleinigkeiten hält, die der gesunde Menschenverstand einem auch in Deutschland nahe legen sollte. Die Menschen in Marokko kennenzulernen und deren Kultur und Lebensweise nicht nur zu akzeptieren sondern zu respektieren sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Das Buch schreckt "Erstreisende" ehr ab als sie zu ermutigen. Nach nun vier Wochen faszinierender Landschaften und vielen prägenden Begegnungen mit (ungefährlichen) Menschen schreibe ich diesen Kommentar in Tanger, während ich auf meine Fähre nach Hause warte. Dieses Buch hat meiner Frau Angst gemacht, mich alleine auf diese Reise gehen zu lassen. Völlig zu unrecht.

Wie Barbara und Hansjörg schreiben, kann ich von diesem Buch leider ebenfalls nur abraten. Es hat nichts mit dem zu tun, was einen Enduroreisenden hier erwartet.
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