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Kundenrezension

1.386 von 1.420 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Generationenwechsel. Semiprofessionell & praktisch., 22. Mai 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die D7000 gekauft, weil sie gegenüber meiner D200 laut Beschreibung und Bewertungen im Internet endlich einen Generationswechsel darstellt. Die vorherigen Modelle waren mir alle noch zu nah an der D200, als daß sich ein Umstieg gelohnt hätte.
Ist es jetzt tatsächlich der erhoffte Generationswechsel?
Ja, er ist es.

Die Features, die gegenüber der D200 völlig neu sind, mag jeder selbst bewerten: HD-Video-Aufnahme (dafür habe ich eine gute Videocam), ausgefeilte Bildbearbeitung in der Camera (brauche ich nicht - ich fotografiere RAW und mache den Rest mit Lightroom), Sensorreinigung (die habe ich tatsächlich schon vermisst), Akkulaufzeit (ist wirklich erheblich länger, aber es gibt momentan aber keine no-names für die D7000), die Motivprogramme (die werde ich für simple Familienfotos zu schätzen wissen, glaube ich), die zwei Custom-Settings (endlich eine praktikable Speichermöglichkeit für Camera-Einstellungen, so wie sie die Minolta 7D schon vor 8 Jahren hatte!!!), u.s.w.

Was ich sofort und ausführlich getestet habe: Bildqualität/Auflösung und ISO-Verhalten.

Bildqualität/Auflösung:
definitv ein deutlicher Fortschritt. Vergleichsaufnahmen zeigen einen spürbaren Schritt zwischen 10MP und 16MP. Die D7000 hat eine ähnliche Bildqualität die D200 (Schärfe, Kontrast ...) - aber eben mit 16MP statt 10MP. Das merkt man. Ausschnittvergrößerungen, auf die selbe Größe hochgerechnet, sprechen eine deutliche Sprache.

ISO-Verhalten:
das hat mich am meisten beeindruckt: bis ISO800 für meine Bedürfnisse absolut o.k., bis 1600 gut brauchbar. Bei der D200 habe ich nur bis ISO 200 benutzt - alles andere war mir zu grieselig. Die D7000 läßt sich bedenkenlos bis ISO400, fast ohne Bedenken bis ISO 800 nutzen. Das bringt viel. siehe auch nächster Punkt.

Objektive/Verwacklung:
die D7000 bringt mich allerdings dazu, mein Objektivportfolio zu überarbeiten. Den Sensor der D7000 nutzt man nur aus, wenn man die entsprechenden Linsen anschraubt. Es hat sich bei meinen Tests recht schnell herausgestellt, daß einige meiner Objektive mit der Auflösung nicht mehr mithalten können. Wenn man eher zweitklassige Objektive besitzt, sollte man das in die Rechnung miteinbeziehen... Ich werde einige aussortieren, und einige neu kaufen. Das gute alte 18-200VR hat sich übrigens sehr gut geschlagen. Das behalte ich auf jeden Fall.
Verwacklung: auch geringe Verwacklung macht dem Auflösungsgewinn den sofortigen Garaus. VR-Objektive sind gut, und die ISO-Stärke der D7000 sollte man ggf. nutzen, um Freihand-Aufnahmen bei nicht optimalen Verhältnissen zu machen.

Weiterer Aspekt:
die D7000 ist kompakter und erheblich leichter als die D200 - obwohl sie besser ist. Schön. Ausser für die, die eine große & schwere 'rumschleppen, um Eindruck zu schinden.

Alles in allem:
Ich behalte die D7000. Und investiere in neue Objektive. Ich bin allerdings auch ein Perfektionist, der Fotos nicht nur für's Album, sondern auch für Agenturen und die Firma schiesst. Wer nur Fotoalben macht, kann getrost bei 10MP bleiben. Wer höhere, semiprofessionelle Ansprüche stellt, aber mit der gleichen Cam auch privat fotografiert, für den ist die D7000 m.E. eine sehr gute Wahl.

update zur Videofunktion:
jetzt habe ich die Videoeigenschaften doch mal getestet:
die Bildqualität ist o.k., der Autofokus irrt nur manchmal im Nirwana. Am besten ist es noch im Weitwinkelbereich, da macht es nichts aus. Oder den Autofokus ganz abschalten, und ggf. manuell fokussieren. Nicht vom Weitwinkel in den Telebereich zoomen - dann wird's immer unscharf.
Den VR beim Objektiv unbedingt abschalten! Der knistert ins Mikrophon - das stört sehr! Oder, wenn VR wichtig ist, ein externes Mikro verwenden, aber das nicht auf den Blitzschuh setzen - da knistert es nur etwas leiser. Ohne VR hat man natürlich ein Problem - es wackelt.
Wie gedacht: die Videofunktion ist für meine Bedürfnisse nur eine Notlösung, wenn mal gar keine Videocam zur Verfügung steht. Dann aber auf's Stativ und VR abschalten.
Was durchaus Sinn und Spaß macht, ist Video mit Extremweitwinkel: das haben die meisten Videocameras nicht - und die Defizite kommen nicht zum tragen (AF und VR braucht man nicht).

[...]
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Kommentare

Von 4 Kunden verfolgt

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1-10 von 17 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.06.2011 01:04:18 GMT+02:00
Florian meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.06.2011 22:19:32 GMT+02:00
H. Hellwig meint:
na ja - i.d.R. ist die Gleichung: je professioneller, je schwerer. d.h. leichte Cameras haben tendenziell nicht die Funktionen eines Semi/Profi-Modells. Die Gleichung stimmt bei der D7000 nicht. Die für Semiprofis wichtigen Funktionen sind vorhanden, auch das Gehäuse ist gut gebaut (wenn auch nicht wie ein Profimodell), und das zum Gewicht eines Amateurmodells.
Hoffe das klärt es.
H.Hellwig

Veröffentlicht am 06.07.2011 12:20:14 GMT+02:00
R. Dose meint:
Ihre Rezension habe ich mit interesse gelesen. Ich selbst besitze die D7000 seit Dezember 2010. (s. meine Rezension vom 06.02.2011)

Man liest im Zusammenhang mit der D7000 häufig dass die Leistung der Kamera eigentlich nur richtig ausgenutzt werden kann wenn entsprechend leistungsfähige Objektive verwendet werden. Das leuchtet mir zwar ein aber bislang habe ich noch keinen Kommentar oder dergl. entdeckt in denen konkrete Objektive oder Hersteller empfohlen werden.

Wenn man sich im Fachhandel, Elektronikmärkten oder im Internet umsieht sind dort meist nur die gängigen Objektive im Angebot wie sie z. B. auch bei Amazon erhaltlich sind.

Mich würden Details interessieren: also Hersteller, Typenbezeichnung usw.

Zur Zeit nutze das Kit-Objektiv von Nikon 18x105mm. Dann besitze ich noch ein Zoom von Tamron 18x270mm alte Bauweise, ein Sigma 28x85 Makro aus analoger Zeit. Zusätzlich ist auch noch meine D40 im Einstz mit den damals dazu gelieferten Kit-Objektiven 18x50mm und 50x200mm. Bislang bin ich mit der Bildqualität der Aufnahmen eigentlich zufrieden auch bei Vergrösserungen.

Aber wie gesagt, mich würde interessieren was mit hochwertigen Objektiven gemeint ist und welche es sind.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.07.2011 18:31:21 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.07.2011 20:59:16 GMT+02:00
H. Hellwig meint:
Hallo,
ich habe einige Rezensionen zu Objektiven geschrieben. Wenn Sie auf H.Hellwig klicken, können Sie diese lesen.
Meine Favoriten:
- wenn nur ein Objektiv: das 18-200VRII
- als nächstes: das 10-24 von Nikon (oder evtl. das 10-20 von Sigma)
- mind. eine lichtstarke Festbennweite: ein 35mm und/oder ein 50mm (mein Favorit: das 2.0/35 von Nikon)
- als Makro das Nikon 85mm Micro
- als Telezoom das 70-300 von Nikon.
Viele Objektivtests finden Sie auch im Internet, zB bei Ken Rockwell lens review.
Generell gilt: Objektive gleich nach dem Kauf intensiv testen. Es gibt Ausreisser.

Und bezüglich Kit-Objektive: die kann man nicht über einen Kamm scheren. Es gibt durchaus Schrott - aber auch wirklich sehr gute. Auch hier: selbst testen. Ein paar Zeitschriftenseiten auf eine Doppelgarage kleben, mit verschiedenen Brennweiten und Blenden (zB 4 und 8) fotografieren, und bei 100% ansehen. Das gibt eine erste vernünftige Indikation, wie die Objektive sind.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.
vg
H.Hellwig

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.10.2011 17:22:43 GMT+02:00
Guenter Krass meint:
Ken Rockwell ist in seinen Urteilen sehr pauschal.
Differenzierter aufgeschlüsselt und bewertet wird die optische Leistung eines Objektivs zum Beispiel auf photozone.de.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.10.2011 22:13:56 GMT+02:00
H. Hellwig meint:
danke für den Tip zu photozone.
hab gerade mal in einige Tests reingelesen. Stimmt, sehr differenziert. Das macht es auf den ersten Blick allerdings auch schwerer. Die finden offensichtlich auch bei Spitzenobjektiven (für den normalen Geldbeutel) noch alle kleinen Macken, und sind mit ihren Sternen dann recht sparsam.
Ich würde daher beide Seiten empfehlen.

Veröffentlicht am 17.11.2011 09:27:34 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.11.2011 09:28:10 GMT+01:00
Pneuma meint:
Danke für die hilfreiche und gute Rezession.

Wen sol man nun einen glauben schenken? Ist die D7000 besser als die Nikon D300s??
Laut dieser Rezession wird die Nikon D300s besser dargestellt als die Nikon D7000

http://www.amazon.de/review/RDAV97FBFA7RO/ref=cm_cr_pr_viewpnt#RDAV97FBFA7RO

Meine Frage:

In welches MODELL soll man nun definitiv rein Investieren?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.11.2011 20:28:18 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.11.2011 01:31:54 GMT+01:00
H. Hellwig meint:
Da habe ich schon so viele verschiedene Meinungen gehört - ich denke, das ist Geschmackssache, insbes. was das "Korn" des Sensors betrifft.
Ich würde mit meinen ein bis zwei besten Objektiven (eher Weitwinkel/Normal als Tele, zur Beurteilung von Details) und SD Karte zu dem Fotohändler meines Vertrauens gehen, und vor dem Fotogeschäft jeweils identische Fotos mit beiden Cameras machen. Auch Menschen aufnehmen, da die Hautwiedergabe wichtig ist. Am besten sogar einmal tagsüber und einmal abends. Jeweils das selbe Motiv, mit ISO 100, 200, 400, 800. Dann in Ruhe zu Hause vergleichen, und den Favoriten dem Händler abkaufen. Analog habe ich es mit meinen Objektiven gemacht. Jeweils mit mehreren in Frage kommenden Linsen vor dem Geschäft die gleichen Fotos gemacht (hier mit ISO 100 und verschiedenen Blenden), und das für mich optimale gekauft.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.11.2011 23:11:21 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.11.2011 23:32:21 GMT+01:00
Pneuma meint:
Hallo Herr Hellwig,

vielen Dank für die rasche Antwort!
Ich bin noch nie im leben so am hin und her schwanken gewesen wie bei diese zwei erwähnten Modelle
(d7000 und D300S)!

Weil, wenn ein neues Produkt raus kommt, muss es nun mal fast immer besser sein als sein Vorgänger aufgrund der Hardware Updates. Aber bei diesem Modell scheint wirklich eine Irritation zu sein! Entweder ist die Nikon D7000 besser als die Ⅾ 300s (damit meine ich nicht die D300) oder nicht. Es gibt nur ein JA und ein NEIN!

Aber wenn Tester nun mal so anfangen, dass einige meinen, ja die ist besser und andere wiederum „Nein“ sie ist nicht besser! Da frage ich mich wirklich als Verbraucher, WAS soll ich nun kaufen?

So ein Labyrinth habe ich wirklich noch nie gehabt!

Im übrigen ist auf Dpreview ein Interessanter Vergleich der Bilder in JPG und RAW von beiden Modellen:
http://www.dpreview.com/reviews/nikond7000/page19.asp

Dabei habe ich wirklich beobachtet, dass aufgrund des neueren chip, dass die Nikon D7000 sich besser schlägt als die D300s!

Ist es wirklich im Endeffekt nur eine Frage des Geschmackes (ob klein oder groß)?
Komischerweise kostet die D300s die fast 3 Jahre älter ist, mehr als die jüngere D7000!

In diesem Sinne einen schönen Tag

Grüße

L. Gabriel

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.11.2011 01:01:05 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.11.2011 01:31:10 GMT+01:00
H. Hellwig meint:
Ich habe diese zwei Cams nie gegeneinander getestet. Nur die D200 gegen die D7000 - was recht eindeutig war, für die D7000. Ich denke tatsächlich, daß es eine Frage des Geschmacks zwischen der D300s und der D7000 ist... da helfen dann auch keine Tests, sondern nur eigenes probieren...
Wobei: für die allermeisten Fotos - die nie über DinA4-Drucke hinauskommen - ist es vermutlich ohnehin völlig wurscht!
Aber wenn's doch oft größer sein soll, dann hilft nur die eigene Meinung - sprich: ausprobieren & selbst vergleichen.
vg H. Hellwig
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