Kundenrezension

321 von 329 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Ergänzung zum Kit-Objektiv, 2. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon EF-S 55-250mm 4,0-5,6 IS II Objektiv für EOS (bildstabilisiert) (Zubehör)
Bitte die Amazon-Bewertung mit Sternen nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...
Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Hintergrund habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.

Das EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS II bietet für einen bezahlbaren Preis einen großen Zoombereich bei kleinen Maßen und geringem Gewicht. Es ist ein weit verbreitetes Objektiv und wird für Tiere, Sport, Portraits und andere Aufnahmen gerne eingesetzt. Der hervorragende Bildstabilisator bietet einen Blendenstufengewinn von 4 Blendenstufen aber der langsame Autofokus des EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS II erschwert es erheblich, einem sich schnell bewegenden Subjekt zu folgen. Der für den Autofokus verwendete Mikromotor erlaubt außerdem keinen manuellen Eingriff in die Autofokusfunktion wenn nicht zuvor auf MF umgeschaltet wird. Der Blendenbereich des EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS II ist mittelmäßig und macht Aufnahmen zum Sonnenauf- oder -untergang ohne Stativ schwierig - aber das ist in dieser Preisklasse nicht anders zu erwarten.

Die Schärfe des EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS II ist beeindruckend, aber Farbsäume sowohl in scharfen ("Farbquerfehler"), als auch in unscharfen Bildbereichen ("Farblängsfehler") trüben die Freude über die gute Bildqualität ein wenig. Weniger auffällig, aber vorhanden ist die leichte Wölbung der Schärfeebene ("Bildfeldwölbung"), leichte (je nach Brennweite) tonnen- oder kissenförmige Verzerrungen ("Verzeichnung") und ein wenig Randschatten ("Vignettierung"). Dennoch ist die Bildqualität des EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS II insgesamt weit höher, als ich es bei einem Objektiv dieser Preisklasse erwarten würde und vermutlich gut genug für die meisten Einsätze. Im Vergleich zum Vorgängermodell (dem EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS) ist das neuere Modell nicht unbedingt ein Upgrade aber auch kein Schritt zurück. Auch wenn die Bildqualität des Vorgängers etwas besser ist, hat aber z.B. sein Zoomring Spiel, wohingegen der Zoomring des aktuelleren Modells ordentlich sitzt. Beide Objektive sind sicher eine gute Ergänzung zum Kit-Objektiv EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS II.

Einen wesentlich ausführlicheren Testbericht habe ich zusammen mit allen Testaufnahmen, technischen Daten und Beispielbildern auf meiner Homepage LensTests_de veröffentlicht.
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.05.2012 18:16:14 GMT+02:00
B.K. meint:
"Der für den Autofokus verwendete Mikromotor erlaubt außerdem keinen manuellen Eingriff in die Autofokusfunktion wenn nicht zuvor auf MF umgeschaltet wird".

Mir ist aufgefallen, dass ich an meinem EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS II den Autofokus manuell verstellen kann, auch wenn AF eingestellt ist. Könnte dies ein Schaden des Mikromotors sein?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.05.2012 19:07:55 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.05.2012 19:08:33 GMT+02:00
Ob der Motor bereits einen Schaden hat, kann ich natürlich nicht sagen. Die moderneren Canon-Mikromotoren haben aber nicht viel Widerstand, so dass mich das noch nicht nervös machen würde. Du solltest aber aufhören, manuell in den Autofokus einzugreifen (wenn Du nicht auf MF bist), denn über kurz oder lang wirst Du den Motor damit kaputt bekommen. Siehe auch in der Bedienungsanleitung (im PDF auf Seite 5): http://LensTests.de/pics/canon-ef-s-55-250mm-f4-5.6-is-ii/usermanual.pdf

Veröffentlicht am 12.04.2013 09:54:01 GMT+02:00
Nun Aber meint:
Hi Gil,

danke für die ausführliche und aufschlussreiche Rezension.
Ich nehme an, du hast auch schon probiert, die angesprochenen Verzeichnungen, Vignettierung und vor allem die Farbsäume per Softare (Lightroom?) zu korrigieren.
Wie ist die Bildqualität nach solchen Korrekturen einzuschätzen?
Ich suche ein ordentliches Telezoom zu erschwinglichem Preis, nachdem mir meine Sammlung an hochwertigen Objektiven geklaut wurde, und ich andererseits merke, dass ich Tele viel zu selten nutze, um wiederum mehr als 1000¤ zu investieren...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.04.2013 10:44:27 GMT+02:00
Hi,

nein, welche Auswirkungen die Korrekturen der unterschiedlichen Bildbearbeitungsprogramme haben teste ich nicht. Das ändert sich auch mit jeder Programmversion und würde sozusagen vom Hundertsten ins Tausendste führen. Je besser das vom Objektiv aufgenommene Rohmaterial, desto besser natürlich auch das bearbeitete Bild - einen Unterschied wird es also immer geben, denn selbst beim "besten Objektiv" kann eine Software noch Korrekturen durchführen... Im übrigen ist es sehr wahrscheinlich, dass Deine heute aufgenommenen Bilder in 10 Jahren durch intelligentere Algorithmen noch deutlich besser aufgewertet werden können, als heute...

Gruß,
Gil
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