Kundenrezension

47 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Außen Pfui innen Hui, 12. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Eingangs sei zunächst erwähnt, dass der Titel etwas übertrieben ist, aber zuerst zu den Beweggründen mich für den Sony PRS-T1 zu entscheiden:

Anforderungen:
- kein Softwarezwang (in gewissem Rahmen natürlich, bei DRM kommt man um gewisse Zwänge nunmal nicht herum)
- Unterstützung für epubs
- DRM Unterstützung, da die Idee aufkam, onleihe zu verwenden
- PDF Unterstützung, aber mehr Kann -als Sollkriterium

In der engeren Auswahl stand zusätzlich noch der Reader von Kobo. Von den reinen Leistungsdaten her Unterscheiden sich die Geräte nicht wirklich, im Endeffekt haben dann die integrierten Wörterbücher beim Sony den Ausschlag gegeben. Nach gut 2 Monaten täglicher Nutzung bin ich mir aber nicht mehr ganz so sicher, ob diese Entscheidung richtig war - deshalb auch meine recht schlechte Bewertung von nur drei Sternen.

Softwareseitig (sowohl PC als auch Geräteseitig) kann ich über den Sony Reader überhaupt nicht meckern
- Über Calibre läßt sich der Reader kinderleicht befüllen
- Ich habe bis jetzt keinen einzigen Absturz bei diesem Gerät erlebt (obwohl ich das Gerät zwischendurch mal "gerootet" hatte)
- Die Bedienung des Gerätes bereitet mir keinerlei Probleme - das Zoomen per Zwei-Finger Gestik geht problemlos von der Hand. Der Touchscreen funktioniert sogar besser als gedacht - sogar das Zeichnen. An dieser Stelle auch ein Tipp für lange Autofahrten mit Kindern: Man kann recht gut ein Rate-was-ich-male - Spiel damit machen
- Die Anzeige von PDF - Dateien ist auch ok. Man darf natürlich nicht zuviel erwarten, aber auch bei PDFs mit mehr als 1000 Seiten habe ich keine besonders langen Wartezeiten. Es ist aber natürlich auch immer eine Frage, wie das PDF erstellt wurde - bei PDFs denen wirklich ein Text zugrunde liegt, ist die Darstellung natürlich erheblich flotter, als bei PDFs deren textueller Inhalt nur in Form von Bildern hinterlegt ist.
- Der integrierte Browser könnte ruhig etwas besser ausgestattet sein - wenigstens eine simple Lesezeichen - Funktionalität wäre schön gewesen
- Die Software zum Musikabspielen macht auch was sie soll, allerdings auch nicht besonders elegant, und die Titelanzeige empfinde ich als unübersichtlich

Mit der Hardware habe ich allerdings schon so meine Probleme. Das das Gehäuse aus Kunstoff ist stört mich nicht besonders, Metall wäre natürlich schöner für die taktikle Erfahrung, aber dafür ist das Gerät schön leicht. Ich konnte bei meinem Gerät auch keine Verarbeitungsfehler bzw. eine unsaubere -oder billige Verarbeitung feststellen.
Für mich gibt es allerdings ein sehr großes Manko: Die Klavierlackoptik.
Es ist für mich ein Rätsel, wie so etwas durch alle Tests/Studien/Markbefragungen durchrutschen konnte ?!?
Während man der Kratzeranfälligkeit ja noch einigermaßen durch eine Hülle beikommen kann, stören mich die Reflektionen, und das sehr tief sitzende Display sehr stark.
Der Reader war dafür gedacht, mir den Lesealltag in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erleichtern. Was er durchaus auch macht: keine dicken Wälzer mehr, bei denen einem nach 20 min im Stehen die Hände lahm werden, einhändiges Lesen ist auch an windigen Stellen ohne Probleme möglich. Aber öffentliche Verkehrsmittel haben gegenüber einem Sessel zu Hause leider den Nachteil, dass sie sich bewegen - was damit einhergeht, dass ich durch einen ständigen "Lichtertanz" auf der stark reflektierenden Oberfläche ständig vom Lesen abgelenkt werde.
Da in den "Öffentlichen" die Beleuchtung auch nicht immer optimal ist, hat man durch den großen Höhenunterschied zwischen Gerätekante (Außenseite) und Displayoberfläche auch einen Schattenwurf auf das Display, der das Lesen der Buchstaben am Rand (am Oberen bedeutet dies die komplette erste Zeile!) zusätzlich erschwert.

Ingesamt ist der Sony Reader durchaus ein empfehlenswertes Gerät, aber ob ich mich mit diesem Wissen nochmals für ihn entscheiden würde => ??
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.06.2012 22:34:36 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.06.2012 22:41:21 GMT+02:00
toto-w meint:
Der Klavierlack ist Mist, da gebe ich Ihnen Recht. Das lässt sich (wenig elegant, ich weiß) mit Gewebe-Klebeband oder 1000er Schmirgelpapier beseitigen.

Ihr zweiter Kritikpunkt - das tief liegende Display - ist der Tatsache geschuldet, dass es ein Touch-Display mit optischen Sensoren ist. Die Schielen nun man am Displayrand heraus auf Ihre Finger. Alternativen wie resistives oder kapazitives Display hätte eine 2. Scheibe oder Folie vor dem Display zur Folge gehabt und die Vorzüge des E-Ink-Displays zunichte gemacht.

Der Browser meines Exemplares (FW 1.0.04.12210) besitzt eine Lesezeichen-Funktion. Einfach Menü-Taste drücken, dann "Mehr"--> "Lesezeichen hinzufügen". Auswählen lassen die sich dann mit dem Herzchen-Symbol neben der Adressleiste.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.06.2012 10:41:36 GMT+02:00
thatgui meint:
Die amerikanische Firma DecalGirl bietet auch entsprechende Folien, um eine weitestgehend matte Oberfläche zu erhalten. Leider ist das Aufbringen recht schwierig, und der Erwerb recht kostspielig.

Das Sony beim PRS-T1 mit Infrarotsensoren arbeitet, war mir beim Schreiben der Rezension durchaus bewußt, allerdings ändert es nichts am Problem, auch wenn man es technisch begründen kann. Ob der Qualitätsverlust durch eine zweite Folie wirklich so stark ausfällt, um die Wahl Sonys zu rechtfertigen, wage ich aber zu bezweifeln. Hier fehlt mir die persönliche Erfahrung, aber wenn man verschiedenen Testberichten glauben schenken darf, scheint die Darstellungsqualität z.B. beim Kobo Touch bzw. beim Kindle Touch (die ein identisches Display verwenden) nicht erwähnenswert schlechter zu sein, trotz zusätzlicher Oberfläche, die "durchdrungen" werden muss.

Die Lesezeichenfunktion habe ich tatsächlich übersehen (Danke für den Hinweis), allerdings wertet sie alleine den Browser nicht auf.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.07.2012 12:45:45 GMT+02:00
toto-w meint:
Also ich finden den Browser OK. Es ist halt ein E-Book-Reader und kein PC.

Wenn Sie mit dem Browser unzufrieden sind:
Ich habe mein Gerät gestern gerootet ;-) und den Android Market installiert.
Das wertet es aber mal richtig auf! Da können Sie Sich einen Browser aussuchen und wenn Sie schon mal den Marktplatz besuchen auch gleich die Kindle App drauf installieren...
Funzt prächtig!
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