Kundenrezension

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die originale Gruppierung in Höchstform, 10. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Billion Dollar Babies (Audio CD)
Alice Cooper – Billion Dollar Babies (1973)

Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt.... Nein, so fühlt sich nicht Alice. Bei ihm bleibt alles beim alten: Horror, wohin das Auge hört, Horror vor dem Zahnarzt, krude Liebesspielchen, Nekrophilie. Das übliche halt, nur konzentrierter.

Lyrisch ist das Album für Fans des Cooper'schen Stils erste Sahne. Nein himmelhochjauchzend und dann wieder zu Tode betrübt, so geht es dem Zuhörer. Euphorisch, weil dieses Album nie gehörte Rockmeisterwerke beinhaltet und gleichzeitig ernüchternde musikalische Langweiler tierisch bremsen.

Dabei startet das Album doch so gut, ist wieder episch (mit Streichern, Bläsern etc, Klavier, Bluesgitarren, wenig Verzerrung) inszeniert und produziert. Die Solier-Freude bei den Herren Bruce und Buxton (respektive den Gastgitarristen) ist ungebremst und macht für Fans des einfachen Hard Rocks tierisch was her. Stilistisch ist das Album eine Mischung aus dem imposanten inszenierten School's out und den beiden puren Rotzrock-Vorgängeralben.

Los geht’s mit dem imposanten Hello Hooray. Grandiose Inszenierung des Covers. Alice ist wieder da, weiß damit wohl jeder. Weiter geht’s mit dem lustigen, flotten Rocker Raped and Freezin' und Elected, der Hitsingle, die ordentlich was hermacht, aber wohl kein absolutes Meisterwerk darstellt.
So weit alles gut und dann.... der Titelsong Billion Dollar Babies. Es ist einfach ein fantastisches Stück. Die flotten, schnellen Strophen im Duet mit Donovan, der spannungsvolle Refrain und immer der Schlachtruf Billion Dollar Babies, gepaart mit wahnsinnig tollen, und trotzdem simplen, dualen Bluessoli. Diese hätten auch noch 20 Minuten weiter gehen können.

Danach geht es weiter mit Unfinished Sweet. Lyrisch lustig, musikalisch auf Dauer etwas anstrenged, aber lustig mit James-Bond-Homagen. Danach die Hymne No more Mr. Nice Guy, welches ein eingängiges Rockstück darstellt, welches sich prima zum Mitgröhlen eignet und auch schöne Strophen beinhaltet. By the Way: Alice gibt eine formidable Gesangsleistung bestehend aus wirklich gesungenen, sogar zarten Abschnitten im Wechsel mit Gebrülle seitens seiner charakteristischen Stimme wieder...

Und was kommt nach all diesen Meisterwerken? Das ganz nette Gereration Landslide, dann die schnulze Mary Ann... Ja vielleicht morbide, aber auch musikalisch völlig belangloses Klaviergeklimpere. Das Stück Sick Things möchte dann noch psychedelisch überzeugen und einen richtig verstören. Das schafft es nicht einmal im Ansatz, (im Gegensatz zum Closer I love the Dead)... Sick Things nervt einfach nur, es geht nicht richtig los. Es vermag keine Spannung zu vermitteln, stattdessen herrscht öde Intervallrepetation. Oh mann.. Selbst die beiden voherigen Meisterlieder können den etwas bemühten Ausgang nicht vollständig herausreißen.

Fazit: Was bleibt? Ein wahnsinnig gutes Rockalbum, was im Gegensatz zum Vorgänger den Fokus auf eben jenen Hard Rock wieder richtet, wirklich fantastische Lieder beinhaltet, zum Ende aber etwas zu sehr ausgebremst wird. Langsame Psychedelien hin oder her... Trotzdem ist dieses Album ein Muss für jeden, der sich mit Alice Cooper beschäftigt und somit eine klare Kaufempfehlung.

Wertung: ****
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