Kundenrezension

422 von 554 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das bisher beste Smartphone, welches ich in Händen hatte - und doch für mich u.U. fast unbrauchbar (Aktualisierung 12.11.13), 4. Oktober 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Samsung Galaxy Note 3 Smartphone (14,5 cm (5,7 Zoll) Touchscreen, 3GB RAM, 13 Megapixel Kamera, Android 4.3) schwarz (Elektronik)
12.11.2013: Aktualisierung der untenstehenden ursprünglichen Rezension vom 04.10.2013

Wie aus meiner ursprünglichen Rezension hervorgeht, waren für mich v.a. die Regionalsperre (aus beruflichen Gründen!) sowie Knox und die damit verbundene Einschränkung beim Rooten des Geräts der Grund, trotz der technischen Überlegenheit des Note 3 gegenüber allen anderen derzeit am Markt befindlichen Smartphones nur einen von fünf möglichen Sternen zu vergeben.

Nochmals kurz zum Sachstand: Lieferung und Inbetriebnahme am 30.09.13 (per Wlan). SIM eines deutschen Providers am 01.10.13 eingelegt. Wegen technischer Probleme auf Providerseite erfolgreiche Einbuchung ins Netz erst am 04.10.13. Laotische SIM forderte am 13.10.13 Entsperrcode an. Da die Gültigkeit dieser SIM am 15.10. endete, war ein nochmaliger Test in den folgenden Tagen nicht möglich. SIM aus Ghana am 28.10. vom Gerät ohne Entsperrcode akzeptiert, Einbuchung ins deutsche Netz nicht möglich (was an der SIM gelegen haben kann). In der Zeit vom 04.11. bis 11.11. wurden SIMs aus mehreren in der Sperrliste aufgeführten Ländern von Gerät ohne Abfrage eines Entsperrcodes akzeptiert, eine vollumfängliche Nutzung war damit möglich. Ich gehe davon aus, dass sich das Gerät am 18.10. nach Ablauf der in verschiedenen Foren kolportierten 14-Tage-Frist entsperrt hat, oder dass dies durch das am 18.10. veröffentlichte zweite Firmware Update (seither AP: N9005XXUBMJ3, CP: N9005XXUBMJ, CSC: N9005DBTBMJ3) von Samsung erfolgte. Ich tippe auf Ersteres. Die in der Datei customer.xml enthaltene Liste der gesperrten Länder ist weiterhin unverändert.

Mit der Tatsache, dass sich die Regionalsperre zumindest im Moment aufgehoben hat, ist somit einer von drei für mich wichtigen Kritikpunkten aufgehoben. Allerdings stellt sich mir derzeit weiterhin die Frage: was genau war/ist Samsungs Intention mit der Regionalsperre? Bleibt mein Gerät dauerhaft entsperrt? Dies vor dem Hintergrund, dass ein S3, welches ich Anfang Juni 2013 vor Samsungs veröffentlichtem Termin für die Auslieferung der Regionalsperre (Juli 2013) bei amazon.de gekauft habe, nachweislich nachträglich mit dieser ausgestattet wurde. Im fraglichen S3 findet sich die Datei customer.xml mit Datumsstempel vom 11.08.2013, diese enthält 38 gesperrte Länder. Warum wurde dieses Gerät nachträglich damit bestückt?
Angesicht dieser Entwicklung, den seit dem 27.09. gemachten Erfahrungen sowie der andauernden Nichtkommunikation aus dem Hause Samsung kann ich die Regionalsperre leider weiterhin nicht zu den Akten legen.

Die Nichtkommunikation betrifft auch die Auslieferung des Note 3 mit Knox. Es ist zweifellos notwendig und findet meine volle Unterstützung, Android sicherer zu machen. Den hier von Samsung eingeschlagenen Weg kann ich jedoch nicht unterstützen, da ich gekaufte Verschlüsselungs- und andere Sicherheitssoftware nutze, die ich auf einem nicht gerooteten Note 3 nicht einsetzen kann. Dabei geht es nicht so sehr um Knox selbst, sondern um die kolportierte e-Fuse. M. E. hätte es hier bessere technische Alternativen gegeben, deren mögliche Zusatzkosten beim Listenpreis des Geräts keine Rolle mehr gespielt hätten. Es wäre hilfreich, wenn Samsung hierzu Stellung beziehen würde, insbesondere, was mögliche Einschränkungen der Garantie angeht. Alternativ sollte Samsung in Zukunft gesonderte Knox-Versionen für Firmenkunden anbieten.

Da ich in vielen Ländern der Welt tätig bin und dort Freunde gefunden habe oder aber aus anderen Gründen mit Menschen dort netzwerke, kann ich den Nutzen von „sozialen“ Netzwerken gut nachvollziehen. Trotzdem nutze ich diese nur sehr punktuell und suche mir meine Nachrichten, etc. ganz bewusst aus vielen verschiedenen Quellen und mit vielen verschiedenen Apps zusammen und lösche regelmäßig Cookies und Historien. Ich finde, diverse Datensammler sollten schon noch ein kleines bisschen Mühe haben, sich ein Profil über mich zusammenzustückeln. Daher nutze ich auch Flipboard, My Magazine u.ä. nicht, werde dies auch ganz bewusst in Zukunft nicht tun und finde diese von Samsung aufgezwungene Bloatware daher nicht nur ausgesprochen nervig, sondern werte sie als weiteren Versuch, den letzten Rest Privatsphäre zu durchdringen. Das wäre nachzuvollziehen, wenn ich das Note 3 von Samsung geschenkt erhalten würde, um Gegenzug für meine Daten. Bei dem Preis, den ich für das Gerät gezahlt habe, ist dies schlicht inakzeptabel. Die Tatsache, dass ich die vorinstallierten Flipboard und My Magazine nicht einmal mehr deaktivieren - geschweige denn deinstallieren (es sei denn, ich roote und verspiele u.U. meine Garantie) - kann, ist für mich ein „geht gar nicht“, ein echtes Killerargument für die Zukunft.

Weitere Kritikpunkte nach nunmehr sechs Wochen intensiver Nutzung betreffen:

• Das Gerät läuft in verschiedenen Situationen nicht besonders flüssig. Dies betrifft den Wechsel zwischen Apps, aber z.B. auch das Ein- und Ausschalten des Flugmodus. Die in diesem Zusammenhang erscheinenden Meldungen kann man nicht abschalten, was u.U. an Android 4.3 liegt (hab das nicht getestet). Es nervt trotzdem.

• Auch bei deaktiviertem automatischen Netzwechsel hat mein Gerät immer einmal wieder Probleme mit dem Wlan-Empfang, und zwar bei verschiedenen Routern (alte wie neue) von verschiedenen Herstellern (kein Gerät davon eine Fritz!Box) und unterschiedlichen Orten (zu Hause und im Büro). Sämtliche Tipps, die Google so ausspuckt, schaffen da keine Abhilfe.

• Wirklich nervig finde ich, dass die automatische Helligkeitsregulierung des Note 3 in meinem Fall wesentlich schlechter funktioniert als beim N7000. Zwar ist das Note 3 in einer hellen Umgebung dem N7000 um Welten voraus, beim Wechsel von hellen in dunkle Räume jedoch schaltet das Note sofort auf dunkel – aber eben auf für mich viel zu dunkel. Da kommt es dann entweder gar nicht mehr von selbst raus oder erst nach einer ganzen Weile. Stört mich beim Lesen oder Schreiben ungemein.

Dem gegenüber stehen die in Tests und anderen Rezensionen ausreichend detailliert beschriebenen technischen Qualitäten des Geräts. Nach wie vor kenne ich kein anderes derzeit am Markt befindliches Smartphone, welches meine persönlichen Anforderungen technisch besser bedient als das Note 3.

Daher gesehen verdient das Gerät, aus rein technischer Sicht, im Vergleich mit anderen trotz durchaus vorhandener technischer Schwächen fünf Sterne. Da ich jedoch eine ganzheitliche Betrachtungsweise vorziehe, darf nicht unerwähnt bleiben, dass Samsungs Kommunikation und die anscheinend eingeschlagene Produktpolitik, die sich im Note 3 als Produktfeatures manifestiert, aber auf andere Samsung Smartphones (siehe mein S3) eben auch nachträgliche Anwendung findet, hingegen null Sterne und volle Ablehnung verdienen.

Macht für das Note 3 eine Gesamtwertung von 2,5 Sternen, aufgerundet 3 Sterne.

Alternativ betrachtet könnte ich auch argumentieren, dass ich für die Regionalsperre, Knox/e-Fuse und Bloatware je einen Punkt abziehe, was aber insofern nicht ganz fair ist, als dass die Konkurrenz ebenfalls ordentlich ungewollten Müll vorinstalliert. Also bleibt es bei den aus meiner ganz persönlichen Sicht betrachtet wohlwollenden 3 Sternen. So ganz glücklich bin ich damit jedoch nicht, denn die nichttechnischen Aspekte wiegen schwer für mich.

Mein Fazit: sollte Samsung den nun eingeschlagenen Weg fortsetzen, war das Note 3 wohl mein letztes Gerät von diesem Hersteller. Wer anders als ich auf die Größe, den großen (mir trotz 64GB Speicherkarte immer noch nicht ausreichenden) Speicher und den S Pen verzichten kann, sollte ernsthaft in Erwägung ziehen, ein aktuelles Gerät eines anderen Herstellers zu kaufen.

_____________________________________________________________________________________________
Hier folgt die unveränderte Originalrezension vom 04.10.13:

Vorab: in meinem Haushalt gibt es derzeit drei Samsung Smartphones. Ich selbst war für 14 Monate bis Mitte August Besitzer eines Galaxy Note N7000. Da es mir dann gestohlen wurde, war klar, dass ich die wenigen Wochen auf das Galaxy Note 3 N9005 warten würde. Dann der Schock: Regionalsperre. Für mich relevant, da ich als Berater international tätig bin; z.T. mehrere Wochen am Stück in asiatischen oder afrikanischen Ländern arbeite, und zwar nicht im Hotel, sondern in abgelegenen Gemeinden. D.h., ich bin auf die Nutzung lokaler SIM-Karten dringend angewiesen.

Also habe ich am 27.09. Samsung Deutschland telefonisch kontaktiert. Die Aussage der Dame vom Support war eindeutig: "Sie können ein in Deutschland gekauftes und aktiviertes Gerät nicht in allen Ländern nutzen". Ein paar Stunden später dann per E-Mail die Mitteilung von Samsung, dass dies doch möglich sei. Wortlaut gleichlautend wie die Mitteilung hier bei Amazon.

Also habe ich - da das N9005 das erste Gerät ist, welches meinen technischen Erwartungen an ein Smartphone wenigstens nahe kommt - dann doch bestellt. Amazon lieferte am 30.09. - in einer Riesenkiste mit zu wenig Füllmaterial. Naja, grenzwertig. Wer verschickt ein so teures Gerät auf diese Weise?

Telefon ausgepackt: geriffelter Silberrand, Lederimitat der Rückseite und vorstehende Rückkamera gefallen nicht wirklich. Aber egal, das Ding kommt in eine Schutzhülle, damit ist all dies abgedeckt und irrelevant.

Deckel ab, nächstes Problem: wo kommt die MicroSD denn hin? Anders (und besser) gelöst als beim N7000, aber die Kurzanleitung zeigt zwar die SIM-Karte, nicht jedoch die MicroSD. Youtube hilft weiter ... Liebe Leute bei Samsung, testet ihr sowas nicht vorher an vorwiegend technischen Laien, also dem normalen Endkunden?

Telefon angeschaltet, es kommt Freude auf! Das Ding läuft flüssig, Setup und die wichtigsten App-Installationen flutschen nur so. Dann der nächste Schock: Crap ware wie Flipboard und My Magazine (wer es mag soll es nutzen, mich stört es!) lassen sich - wie beim N7000 - nicht deinstallieren. Aber anders als beim N7000 lassen sie sich auch nicht deaktivieren! Was soll das? Ich zahle 699 EUR für ein Gerät, dass ich dann nicht so konfigurieren kann wie gewünscht? Wer will sowas? Dann könnte ich mir ja auch gleich eins von den iDingern kaufen (alles schon gehabt, noch zwei davon im Haus, in Zukunft nie wieder!)!

Wie dem auch sei, ignoriere ich halt Flipboard u.ä. Vielleicht findet sich demnächst im Internet eine Lösung dafür. Sonst wird eben (aber nicht gerne) gerootet, sobald die ersten mutigen Recken bestätigen, dass es doch geht ohne was kaputt zu machen.

Nachdem ich die Regionalsperre schon zu den Akten gelegt hatte, dann die Meldungen, dass da doch was nicht so ganz sein kann wie Samsung derzeit behauptet. Dazu schreibt Heise online, dass das S3 meiner Frau per Update ebenfalls mit der Regionalsperre beglückt werden soll [Link von Amazon gelöscht]. Also gucke ich doch mal in die von Heise erwähnte customer.xml. Siehe da, bei meinem Gerät sind volle 62 Länder gesperrt! Diese sind (nachzuprüfen m.H. von Wikipedia [Link von Amazon gelöscht]):

Russland, Ukraine, Weißrussland, Moldawien, Georgien, Armenien, Türkei, Jamaika, Dominikanische Republik, Trinidad und Tobago, Aserbaidschan, Kasachstan, Indien, Afghanistan, Sri Lanka, Myanmar, Jordanien, Irak, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Israel, Nepal, Iran, Kirgisistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Mongolei, Vietnam, Hongkong, Kambodscha, Laos, China, Bangladesch, Malaysia, Australien, Indonesien, Philippinen, Thailand, Singapur, Ägypten, Algerien, Marokko, Libyen, Ghana, Nigeria, Kenia, Guatemala, El Salvador, Honduras , Nicaragua, Costa Rica, Panama, Peru, Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Venezuela, Bolivien, Ecuador, Paraguay, Uruguay.

Davon arbeite ich in schöner Regelmäßigkeit in Georgien, Armenien, Türkei, Aserbaidschan, Kasachstan, Indien, Afghanistan, Myanmar, Nepal, Kirgisistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Mongolei, Vietnam, Kambodscha, Laos, China, Bangladesch, Indonesien, Philippinen, Thailand.

Samsung, das ist ja wohl nix! Ich habe 699 EUR für ein SIM-Lock-freies Smartphone bezahlt! Was bitteschön soll denn dass nun?

Amazon ist bereits darüber informiert, dass ich, sollte Samsung mir nicht in den kommenden Tagen noch einmal schriftlich und unmissverständlich bestätigen, dass ich mein Telefon in den o.g. genannten Ländern mit einer lokalen SIM-Karte nutzen kann, dieses vor Ablauf der entsprechenden Frist zurücksende.

Es täte mir wirklich leid, denn das Gerät ist, bis auf die beschriebenen Sachverhalte und die mir schon vom N7000 bekannten Macken bei WLAN-Verbindungen, die auch das N9005 bei mir zeigt, das bisher beste Smartphone (und teuerste!), das ich testen konnte bzw. gekauft habe. Endlich beinahe ausreichend Speicher, flüssige Bedienung, guter Bildschirm, Gesprächsqualität beim Telefonieren auch mit dem Systemlautsprecher gut, recht gute Kamera, NFC etc. (wer's mag), deckt theoretisch fast alle Netze der Welt ab ... Aber ich möchte ein Gerät, welches sich als frei nutzbar gekauft und für das ich 699 EUR gezahlt habe, frei und ohne Beschränkung einsetzen können.

Es bleibt zu hoffen, dass Samsung zur Vernunft kommt und entweder die eingerichteten Netlocks per Update entfernt, oder eindeutig und rechtsverbindlich erklärt, dass sie die freie Nutzung auf keinen Fall einschränken.

Davon abgesehen hoffe ich, dass die Leute von FairPhone irgendwann verstehen werden, das es Leute gibt, die nicht mehr ganz jung sind und u.a. deswegen ein großes Samrtphone brauchen, mit dem man nicht auf Facebook und Co rummacht, sondern auch mal richtig arbeitet. Sobald ein FairPhone mit mehr als 5'' Display und auf Linuxbasis da ist, bin ich sofort dabei!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare

Von 8 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
71-80 von 113 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 26.10.2013 02:29:39 GMT+02:00
Es ist so schade, dass Samsung alles so verkompliziert. Allein mit dem Wissen um solche
Geschichten, kann man sich noch nicht einmal bedenkenlos im Ausland ein neues
Smartphone kaufen. Es ist ja nicht so selten, dass diese gerade im Urlaub gestohlen oder
durch eigene Dummheit zerstoert werden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.10.2013 14:52:48 GMT+02:00
Jo meint:
Mir ging bei einem mehrwöchigen Einsatz in Indien in 2006 mein damaliges, mehrere Jahre altes Siemens C35i kaputt. Als Ersatz habe ich bei einem Straßenhändler in Pune ein Sony Ericsson Walkman W810i gekauft, es kam sogar mit Aktivboxen :-) und war damals DAS Spitzenmodell schlechthin. Es kann zwar kein Deutsch, hat mir aber bis 2012 überall wo ich unterwegs war hervorragende Dienste geleistet (und tut dies heute noch, wenn es rein ums Telefonieren geht). Gleiches galt für mein geklautes Note 1.

Mit einem Note 3 mit Regionalsperre wäre das heute nach gegenwärtigem Sachstand so nicht machbar!

Wie die Meldungen weltweit zeigen, sind eine ganze Reihe von Leuten auf diese Art auf die Nase gefallen. Und das bei dem horrenden Preis! Gleich drei afrikanische Mitarbeiter eines von einem Kollegen begleiteten Bankenprojektes in Nigeria haben sich hier bei einer einwöchigen Studienreise das Note 3 gekauft, es auch hier mit Prepaidkarten in Betrieb genommen – und können es bisher trotzdem in Nigeria nicht mit lokalen SIM nutzen. Offensichtlich waren die Geräte nicht lange genug hier in D. eingebucht, oder sind zu wenig genutzt worden. Es weiß ja weiterhin niemand außerhalb eines offensichtlich sehr überschaubaren Personenkreises bei Samsung (ich bin sicher, jemand dort weiß, was Sache ist), welche Nutzungsdauer oder –art bzw. Kombination von beidem genau die Freischaltung auslöst bzw. ob überhaupt alle Geräte sich selbst freischalten.

Veröffentlicht am 26.10.2013 15:15:20 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.10.2013 15:20:16 GMT+02:00
mgutt meint:
Wegen der SD Karte noch mal. Mir ist das gestern aufgefallen. Da ist doch links neben dem Einschub von der SIM-Karte eine Zeichnung eingestanzt wo und wie herum die SD Karte eingeschoben werden muss. Jetzt weiß ich auch wieder wo ich das gesehen habe :D

Dann zum Versand. Du hattest ja einen riesen Karton bekommen. Ich habe einen "Umschlag" erhalten. Den Umschlag hatte UPS einfach auf den Briefkasten gestellt, weil er zu breit war um ihn in den Briefkasten zu stecken. Der Witz ist dabei.. natürlich braucht UPS eine Unterschrift. Ich war zu Hause und die Unterschrift.. ja die muss er wohl selbst gemacht haben. ;)

Ich habe heute übrigens mit einer ägyptischen SIM-Karte getestet. Auch die läuft.

Zu Deinen Kollegen mal eine Frage: Warum haben die sich bei Samsung keinen Freischaltcode besorgt? Im Härtefall bei http://puman.ru/ einen Freischalt code für $25 kaufen. Ist zwar immer noch doof, aber dafür ist das teure Gerät auch frei nutzbar. Der Code soll übrigens auch nach einem Reset nutzbar sein, weil er wohl einfach nur aus der IMEI berechnet wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.10.2013 17:40:45 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.10.2013 17:41:32 GMT+02:00
Jo meint:
Zu der SD Karte: muss ich mal prüfen. Ich weiß nur, dass ich sogar mit einer Lupe nachgesehen habe, ob da irgendwo ein Schlitz ist :-). Allerdings war es Abend und ich hatte nicht das beste Licht im Zimmer. Hab nicht lange gefackelt, bin gleich ins Netz und wurde sofort fündig. Es ist trotzdem schwach von Samsung, diesen Hinweis in der Kurzanleitung zu vergessen.

Ich hab allerdings bei allen Smartphone-Herstellern den Eindruck, dass denen gar nicht so klar ist, wieso Leute zusätzlichen Speicherplatz brauchen sollten. Von denen scheint keiner viel zu reisen, oder die haben alle eine solch billige Flatrate, dass Streaming und andere Cloud-Dienste kein Thema sind. Oder es gibt Geld für das Speicherkleinhalten von den Providern und Cloudleuten.

Ein Kollege kommt am Montag oder Dienstag aus Ghana zurück und hat dann hoffentlich die von mir bestellte ghanaische SIM im Gepäck. Dann werde ich wissen, wie es um mein N9005 steht …

Zu den Nigerianern: die sind ziemlich aufgelöst (und sehr erbost), um ehrlich zu sein. So wie es mir erzählt wurde war Samsung Mobile Nigeria wohl (a) nicht sehr freundlich zu ihnen und (b) erklärt sich für nicht zuständig, denn die Geräte seien ja in Deutschland gekauft worden (nach dem Motto: selbst schuld!). Samsung Deutschland wiederum verweist wohl auf Samsung Nigeria. Tja … Mir ist bisher auch kein Fall bekannt, in dem irgendeine Samsungniederlassung in der Lage war, einen Freischaltcode zur Verfügung zu stellen. Für unsere Leute werden wir das Problem wohl so lösen, dass wir erst einmal versuchen, die Geräte in Nigeria für ein paar Tage mit einer deutschen SIM zu nutzen, ohne viel zu Telefonieren, versteht sich. Wenn das nicht hilft, ist die zweite Option – wenn mit meinem Gerät bewiesen ist, dass sich die Geräte hier nach einiger Zeit freischalten - deren Geräte durch einen zurückreisenden Kollegen wieder nach Deutschland zurückzubringen, hier für einige Tage zu nutzen und der nächste Kurzzeiter, der nach Nigeria fliegt, holt sie wieder mit. Dass die Betroffenen in Zukunft weiter freudig Samsunggeräte kaufen werden, darf bezweifelt werden.

Ich hab mir übrigens bei eBay ein neues Note N7000 aus einer Vodafone Vertragsverlängerung ersteigert, just in case. Ärgerlich dabei nur, dass Vodafone immer noch bei Android 4.0.4 steht. Werde es wahrscheinlich auf 4.1.2 flashen, will es aber nicht rooten.

Falls mein N9005 sich entsperrt hat, kriegt meine Frau das N7000, und meine Jüngste übernimmt deren S3 (der Akku des von ihr genutzten iPhone 3Gs hält inzwischen noch ganze zwei Stunden durch, ohne ans Netz zu müssen).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.10.2013 17:47:58 GMT+02:00
mgutt meint:
"Mir ist bisher auch kein Fall bekannt, in dem irgendeine Samsungniederlassung in der Lage war, einen Freischaltcode zur Verfügung zu stellen."

Das ist genau das was mich auch wundert. Überall wird einem von Samsung gesagt "die bekommt man dann vor Ort", aber jeder weigert sich dann eine herauszugeben, weil sie es auch gar nicht dürfen, wie ich in den U.S. Foren gelesen habe. Es ist zwar doof, aber bei 600,- EUR aufwärts wären mir 25 Dollar echt egal. Das macht zwar die Samsung-Politik nicht wett, aber zumindest kann man das Gerät dann vollwertig nutzen. Außerdem gebe ich die eher einem Hacker als Samsung. Ich hatte schon überlegt einfach so als Backup eine zu kaufen, falls das bei einem Reset mal ein Problem werden sollte. Das weiß man ja auch noch nicht.

Falls Du meine Ägypten-Karte haben willst sagt bescheid. Ich habe 20,- EUR + 10,- EUR Guthaben dafür bezahlt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.10.2013 20:29:21 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.10.2013 20:32:11 GMT+02:00
Jo meint:
Das Problem ist zum einen: will ich einem russischen Hacker Details wie die IMEI meines Telefons zuschicken? Nur wenn es gar nicht anders geht.

Außerdem scheint Puman ja nicht allen helfen zu können oder wollen, wie zumindest in einem amerikanischen Forum, auf dem wir beide aktiv sind, zu lesen ist, und wo ein paar Leute recht verzweifelt sind ob der Lage, in die Samsung sie gebracht hat.

Zum anderen kann ich zwar die Leute, die sich einen Code bei solchen Dienstleistern holen, sehr gut verstehen, aber ich selbst lehne das in diesem besonderen Fall aus Prinzip ab. Wenn Samsung Geräte verkauft, die für eine Erstaktivierung regional eingeschränkt sind, nach selbiger aber als weltweit mit SIMs aus anderen Regionen funktionierend beworben werden, dann muss das eben auch so sein. Besonders bei dem Preis für ein Note 3. Aber selbst bei einem Pfennigartikel müsste es so sein.

Wenn wir voraussetzen, dass man bei Samsung nicht völlig vergessen hat, dass es neben den Ingenieuren und Programmierern die Kunden sind, die den Erfolg der Firma ausmachen, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass die Verantwortlichen für dieses Desaster an diese ganze Regionalsperrensache sehr eindimensional herangegangen sind (wozu wollen wir die Sperre) und sich zudem entweder nicht die Mühe gemacht haben, sich in verschiedene Kundensituationen und die Auswirkungen der Sperre auf diese hineinzuversetzen, oder es war ihnen tatsächlich schlicht egal, da sie davon ausgegangen sind, dass es nur ein paar Leute betreffen wird. So nach dem Motto: wo gehobelt wird, da fallen halt auch Späne. Eine weitere Möglichkeit ist natürlich auch, dass Samsung erwartet hat, dass sich die Sperre tatsächlich schnell löst, und dies aus irgendwelchen technischen Gründen nicht so funktioniert, wie geplant.

Egal was es ist: Samsungs kontinuierliches Schweigen zum Thema ist unverständlich und ganz sicher nicht vertrauens- und verkaufsfördernd.

Auf das Angebot mit der Ägypten-Karte komme ich ggf. zurück, falls der heimkehrende Kollege in ghanaische Karte vergessen hat .-).

Veröffentlicht am 29.10.2013 08:14:35 GMT+01:00
Hedon meint:
… wunderbare Rezension mit klarer Aussage : mit einem Telefon muß man telefonieren können !

Vielen Dank für die Auflistung der gesperrten Länder.

Das Beschriebene gilt nicht nur für den beruflich international Tätigen sondern auch für den Kurzurlauber, der noch einen günstigen last-minute- flight in die Türkei ergattert hat und nicht mehr die Zeit hatte, vorher in der Samsung Filiale seines Vertrauens irgendwelche ab Werk aktivierten Kommunikationsbehinderungen entfernen zu lassen oder sich am Urlaubsort erholen möchte statt in Alanya nach einem Samsung Partner zu suchen …

… ist es nicht schön @Herr Lehmann, daß fast alle bedeutenden Mobiltelefonhersteller bemüht sind, ihre Produkte ständig zu verbessern - wobei es offensichtlich Ausnahmen gibt, die sich selbst über zahlreiche Kundenproteste dickfellig hinwegsetzen und Entbesserungen nicht überdenken – und die Käufer die Möglichkeit haben, Firmen, die auf Kundenwünsche eingehen durch den Kauf ihrer Produkte zu fördern !

Mein neues Note 3 wird wohl Xperia Z Ultra heißen

Veröffentlicht am 30.10.2013 12:55:12 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.10.2013 12:59:04 GMT+01:00
Jo meint:
Die SIM aus Ghana ist da. Ausgestellt von Airtel Africa, angeblich freigeschaltet für internationales Roaming. Das N9005 startet mit der SIM, OHNE einen Entsperrcode anzufordern. Allerdings kann sich die SIM in keines der deutschen Netze einbuchen. Offensichtlich bestehen keine Roamingvereinbarungen zwischen Airtel Africa und den deutschen Providern. Somit ist es mir nicht möglich, mit der SIM testweise auch zu telefonieren. Eine Restunsicherheit verbleibt somit erst mal.

Ich gehe nun trotzdem davon aus, dass sich mein Gerät, wie es ja auch mgutt von seinem Gerät in früheren Posts berichtet, inzwischen tatsächlich entsperrt hat.

Info zum Gerät: Inbetriebnahme am 30.09.13 (per Wlan). SIM eines deutschen Providers am 01.10.13 eingelegt. Wegen technischer Probleme auf Providerseite (Ersatzkarte für gestohlene SIM) erfolgreiche Einbuchung ins Netz erst am Vormittag des 04.10.13. Laotische SIM am 13.10.13 vom Gerät nicht akzeptiert (Entsperrcode angefordert). Weitere Details:
AP: N9005XXUBMJ3
CP: N9005XXUBMJ2
CSC: N9005DBTBMJ3.

Weitere SIMs aus in der customer.xml als gesperrt aufgeführten Ländern sind bestellt und unterwegs; werden in den kommenden drei Wochen getestet. Erst danach werde ich die Rezension selbst updaten und wohl vier Sterne vergeben. Nach vier Wochen Betrieb habe ich festgestellt, dass:

• das Gerät doch nicht immer sooo flüssig läuft wie gehofft (ich rede hier nicht von Rucklern bei der Videowiedergabe, sonders es hakt öfters beim Wechsel zwischen Apps);

• ich auch bei deaktiviertem automatischen Netzwechsel immer wieder Probleme mit dem Wlan-Empfang habe, und zwar bei verschiedenen Routern (alte wie neue) von verschiedenen Herstellern (kein Gerät davon eine Fritzbox) and unterschiedlichen Orten (zu Hause und im Büro);

• die automatische Helligkeitsregulierung des Note 3 in meinem Fall wesentlich schlechter funktioniert als beim N7000. Beim Wechsel von hellen in dunkle Räume schaltet das Note sofort auf dunkel – aber eben auf für mich viel zu dunkel. Da kommt es dann entweder gar nicht mehr von selbst raus oder erst nach einer ganzen Weile. Stört mich beim Lesen oder Schreiben ungemein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.10.2013 13:15:19 GMT+01:00
mgutt meint:
Da wo normalerweise die PIN Abfrage erscheint, kommt bei Regio Lock sofort die Frage nach dem Entsperrcode. Deins ist also entsperrt. Ich weiß das verbindlich durch dieses Video:
http://youtu.be/ri_tz6HlsKo?t=4m40s

Der Nutzer hat ein niederländisches Note 3 gekauft und seine thailändische Karte nach 2 Tagen ausprobiert, so dass der Lock noch nicht aufgehoben war und die Sperrmeldung angezeigt wurde.

Leider hat er sich bisher nicht gemeldet, dass der Lock zwischenzeitlich aufgehoben wurde. Ich schreib ihn mal an.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.10.2013 14:05:26 GMT+01:00
mgutt meint:
Noch ein Tipp: Mir ist aufgefallen, dass beim Note 3 das Einbuchen in Fremdnetze sehr lange dauert. Wenn ich wusste welches Netz geht und es dann manuell ausgewählt habe klappte die Buchung. Probier doch einfach mal manuell alle durch.

Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent


Top-Rezensenten Rang: 34.815