Kundenrezension

422 von 554 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das bisher beste Smartphone, welches ich in Händen hatte - und doch für mich u.U. fast unbrauchbar (Aktualisierung 12.11.13), 4. Oktober 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Samsung Galaxy Note 3 Smartphone (14,5 cm (5,7 Zoll) AMOLED-Touchscreen, 2,3GHz, Quad-Core, 3GB RAM, 13 Megapixel Kamera, Android 4.3) schwarz (Wireless Phone)
12.11.2013: Aktualisierung der untenstehenden ursprünglichen Rezension vom 04.10.2013

Wie aus meiner ursprünglichen Rezension hervorgeht, waren für mich v.a. die Regionalsperre (aus beruflichen Gründen!) sowie Knox und die damit verbundene Einschränkung beim Rooten des Geräts der Grund, trotz der technischen Überlegenheit des Note 3 gegenüber allen anderen derzeit am Markt befindlichen Smartphones nur einen von fünf möglichen Sternen zu vergeben.

Nochmals kurz zum Sachstand: Lieferung und Inbetriebnahme am 30.09.13 (per Wlan). SIM eines deutschen Providers am 01.10.13 eingelegt. Wegen technischer Probleme auf Providerseite erfolgreiche Einbuchung ins Netz erst am 04.10.13. Laotische SIM forderte am 13.10.13 Entsperrcode an. Da die Gültigkeit dieser SIM am 15.10. endete, war ein nochmaliger Test in den folgenden Tagen nicht möglich. SIM aus Ghana am 28.10. vom Gerät ohne Entsperrcode akzeptiert, Einbuchung ins deutsche Netz nicht möglich (was an der SIM gelegen haben kann). In der Zeit vom 04.11. bis 11.11. wurden SIMs aus mehreren in der Sperrliste aufgeführten Ländern von Gerät ohne Abfrage eines Entsperrcodes akzeptiert, eine vollumfängliche Nutzung war damit möglich. Ich gehe davon aus, dass sich das Gerät am 18.10. nach Ablauf der in verschiedenen Foren kolportierten 14-Tage-Frist entsperrt hat, oder dass dies durch das am 18.10. veröffentlichte zweite Firmware Update (seither AP: N9005XXUBMJ3, CP: N9005XXUBMJ, CSC: N9005DBTBMJ3) von Samsung erfolgte. Ich tippe auf Ersteres. Die in der Datei customer.xml enthaltene Liste der gesperrten Länder ist weiterhin unverändert.

Mit der Tatsache, dass sich die Regionalsperre zumindest im Moment aufgehoben hat, ist somit einer von drei für mich wichtigen Kritikpunkten aufgehoben. Allerdings stellt sich mir derzeit weiterhin die Frage: was genau war/ist Samsungs Intention mit der Regionalsperre? Bleibt mein Gerät dauerhaft entsperrt? Dies vor dem Hintergrund, dass ein S3, welches ich Anfang Juni 2013 vor Samsungs veröffentlichtem Termin für die Auslieferung der Regionalsperre (Juli 2013) bei amazon.de gekauft habe, nachweislich nachträglich mit dieser ausgestattet wurde. Im fraglichen S3 findet sich die Datei customer.xml mit Datumsstempel vom 11.08.2013, diese enthält 38 gesperrte Länder. Warum wurde dieses Gerät nachträglich damit bestückt?
Angesicht dieser Entwicklung, den seit dem 27.09. gemachten Erfahrungen sowie der andauernden Nichtkommunikation aus dem Hause Samsung kann ich die Regionalsperre leider weiterhin nicht zu den Akten legen.

Die Nichtkommunikation betrifft auch die Auslieferung des Note 3 mit Knox. Es ist zweifellos notwendig und findet meine volle Unterstützung, Android sicherer zu machen. Den hier von Samsung eingeschlagenen Weg kann ich jedoch nicht unterstützen, da ich gekaufte Verschlüsselungs- und andere Sicherheitssoftware nutze, die ich auf einem nicht gerooteten Note 3 nicht einsetzen kann. Dabei geht es nicht so sehr um Knox selbst, sondern um die kolportierte e-Fuse. M. E. hätte es hier bessere technische Alternativen gegeben, deren mögliche Zusatzkosten beim Listenpreis des Geräts keine Rolle mehr gespielt hätten. Es wäre hilfreich, wenn Samsung hierzu Stellung beziehen würde, insbesondere, was mögliche Einschränkungen der Garantie angeht. Alternativ sollte Samsung in Zukunft gesonderte Knox-Versionen für Firmenkunden anbieten.

Da ich in vielen Ländern der Welt tätig bin und dort Freunde gefunden habe oder aber aus anderen Gründen mit Menschen dort netzwerke, kann ich den Nutzen von „sozialen“ Netzwerken gut nachvollziehen. Trotzdem nutze ich diese nur sehr punktuell und suche mir meine Nachrichten, etc. ganz bewusst aus vielen verschiedenen Quellen und mit vielen verschiedenen Apps zusammen und lösche regelmäßig Cookies und Historien. Ich finde, diverse Datensammler sollten schon noch ein kleines bisschen Mühe haben, sich ein Profil über mich zusammenzustückeln. Daher nutze ich auch Flipboard, My Magazine u.ä. nicht, werde dies auch ganz bewusst in Zukunft nicht tun und finde diese von Samsung aufgezwungene Bloatware daher nicht nur ausgesprochen nervig, sondern werte sie als weiteren Versuch, den letzten Rest Privatsphäre zu durchdringen. Das wäre nachzuvollziehen, wenn ich das Note 3 von Samsung geschenkt erhalten würde, um Gegenzug für meine Daten. Bei dem Preis, den ich für das Gerät gezahlt habe, ist dies schlicht inakzeptabel. Die Tatsache, dass ich die vorinstallierten Flipboard und My Magazine nicht einmal mehr deaktivieren - geschweige denn deinstallieren (es sei denn, ich roote und verspiele u.U. meine Garantie) - kann, ist für mich ein „geht gar nicht“, ein echtes Killerargument für die Zukunft.

Weitere Kritikpunkte nach nunmehr sechs Wochen intensiver Nutzung betreffen:

• Das Gerät läuft in verschiedenen Situationen nicht besonders flüssig. Dies betrifft den Wechsel zwischen Apps, aber z.B. auch das Ein- und Ausschalten des Flugmodus. Die in diesem Zusammenhang erscheinenden Meldungen kann man nicht abschalten, was u.U. an Android 4.3 liegt (hab das nicht getestet). Es nervt trotzdem.

• Auch bei deaktiviertem automatischen Netzwechsel hat mein Gerät immer einmal wieder Probleme mit dem Wlan-Empfang, und zwar bei verschiedenen Routern (alte wie neue) von verschiedenen Herstellern (kein Gerät davon eine Fritz!Box) und unterschiedlichen Orten (zu Hause und im Büro). Sämtliche Tipps, die Google so ausspuckt, schaffen da keine Abhilfe.

• Wirklich nervig finde ich, dass die automatische Helligkeitsregulierung des Note 3 in meinem Fall wesentlich schlechter funktioniert als beim N7000. Zwar ist das Note 3 in einer hellen Umgebung dem N7000 um Welten voraus, beim Wechsel von hellen in dunkle Räume jedoch schaltet das Note sofort auf dunkel – aber eben auf für mich viel zu dunkel. Da kommt es dann entweder gar nicht mehr von selbst raus oder erst nach einer ganzen Weile. Stört mich beim Lesen oder Schreiben ungemein.

Dem gegenüber stehen die in Tests und anderen Rezensionen ausreichend detailliert beschriebenen technischen Qualitäten des Geräts. Nach wie vor kenne ich kein anderes derzeit am Markt befindliches Smartphone, welches meine persönlichen Anforderungen technisch besser bedient als das Note 3.

Daher gesehen verdient das Gerät, aus rein technischer Sicht, im Vergleich mit anderen trotz durchaus vorhandener technischer Schwächen fünf Sterne. Da ich jedoch eine ganzheitliche Betrachtungsweise vorziehe, darf nicht unerwähnt bleiben, dass Samsungs Kommunikation und die anscheinend eingeschlagene Produktpolitik, die sich im Note 3 als Produktfeatures manifestiert, aber auf andere Samsung Smartphones (siehe mein S3) eben auch nachträgliche Anwendung findet, hingegen null Sterne und volle Ablehnung verdienen.

Macht für das Note 3 eine Gesamtwertung von 2,5 Sternen, aufgerundet 3 Sterne.

Alternativ betrachtet könnte ich auch argumentieren, dass ich für die Regionalsperre, Knox/e-Fuse und Bloatware je einen Punkt abziehe, was aber insofern nicht ganz fair ist, als dass die Konkurrenz ebenfalls ordentlich ungewollten Müll vorinstalliert. Also bleibt es bei den aus meiner ganz persönlichen Sicht betrachtet wohlwollenden 3 Sternen. So ganz glücklich bin ich damit jedoch nicht, denn die nichttechnischen Aspekte wiegen schwer für mich.

Mein Fazit: sollte Samsung den nun eingeschlagenen Weg fortsetzen, war das Note 3 wohl mein letztes Gerät von diesem Hersteller. Wer anders als ich auf die Größe, den großen (mir trotz 64GB Speicherkarte immer noch nicht ausreichenden) Speicher und den S Pen verzichten kann, sollte ernsthaft in Erwägung ziehen, ein aktuelles Gerät eines anderen Herstellers zu kaufen.

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Hier folgt die unveränderte Originalrezension vom 04.10.13:

Vorab: in meinem Haushalt gibt es derzeit drei Samsung Smartphones. Ich selbst war für 14 Monate bis Mitte August Besitzer eines Galaxy Note N7000. Da es mir dann gestohlen wurde, war klar, dass ich die wenigen Wochen auf das Galaxy Note 3 N9005 warten würde. Dann der Schock: Regionalsperre. Für mich relevant, da ich als Berater international tätig bin; z.T. mehrere Wochen am Stück in asiatischen oder afrikanischen Ländern arbeite, und zwar nicht im Hotel, sondern in abgelegenen Gemeinden. D.h., ich bin auf die Nutzung lokaler SIM-Karten dringend angewiesen.

Also habe ich am 27.09. Samsung Deutschland telefonisch kontaktiert. Die Aussage der Dame vom Support war eindeutig: "Sie können ein in Deutschland gekauftes und aktiviertes Gerät nicht in allen Ländern nutzen". Ein paar Stunden später dann per E-Mail die Mitteilung von Samsung, dass dies doch möglich sei. Wortlaut gleichlautend wie die Mitteilung hier bei Amazon.

Also habe ich - da das N9005 das erste Gerät ist, welches meinen technischen Erwartungen an ein Smartphone wenigstens nahe kommt - dann doch bestellt. Amazon lieferte am 30.09. - in einer Riesenkiste mit zu wenig Füllmaterial. Naja, grenzwertig. Wer verschickt ein so teures Gerät auf diese Weise?

Telefon ausgepackt: geriffelter Silberrand, Lederimitat der Rückseite und vorstehende Rückkamera gefallen nicht wirklich. Aber egal, das Ding kommt in eine Schutzhülle, damit ist all dies abgedeckt und irrelevant.

Deckel ab, nächstes Problem: wo kommt die MicroSD denn hin? Anders (und besser) gelöst als beim N7000, aber die Kurzanleitung zeigt zwar die SIM-Karte, nicht jedoch die MicroSD. Youtube hilft weiter ... Liebe Leute bei Samsung, testet ihr sowas nicht vorher an vorwiegend technischen Laien, also dem normalen Endkunden?

Telefon angeschaltet, es kommt Freude auf! Das Ding läuft flüssig, Setup und die wichtigsten App-Installationen flutschen nur so. Dann der nächste Schock: Crap ware wie Flipboard und My Magazine (wer es mag soll es nutzen, mich stört es!) lassen sich - wie beim N7000 - nicht deinstallieren. Aber anders als beim N7000 lassen sie sich auch nicht deaktivieren! Was soll das? Ich zahle 699 EUR für ein Gerät, dass ich dann nicht so konfigurieren kann wie gewünscht? Wer will sowas? Dann könnte ich mir ja auch gleich eins von den iDingern kaufen (alles schon gehabt, noch zwei davon im Haus, in Zukunft nie wieder!)!

Wie dem auch sei, ignoriere ich halt Flipboard u.ä. Vielleicht findet sich demnächst im Internet eine Lösung dafür. Sonst wird eben (aber nicht gerne) gerootet, sobald die ersten mutigen Recken bestätigen, dass es doch geht ohne was kaputt zu machen.

Nachdem ich die Regionalsperre schon zu den Akten gelegt hatte, dann die Meldungen, dass da doch was nicht so ganz sein kann wie Samsung derzeit behauptet. Dazu schreibt Heise online, dass das S3 meiner Frau per Update ebenfalls mit der Regionalsperre beglückt werden soll [Link von Amazon gelöscht]. Also gucke ich doch mal in die von Heise erwähnte customer.xml. Siehe da, bei meinem Gerät sind volle 62 Länder gesperrt! Diese sind (nachzuprüfen m.H. von Wikipedia [Link von Amazon gelöscht]):

Russland, Ukraine, Weißrussland, Moldawien, Georgien, Armenien, Türkei, Jamaika, Dominikanische Republik, Trinidad und Tobago, Aserbaidschan, Kasachstan, Indien, Afghanistan, Sri Lanka, Myanmar, Jordanien, Irak, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Israel, Nepal, Iran, Kirgisistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Mongolei, Vietnam, Hongkong, Kambodscha, Laos, China, Bangladesch, Malaysia, Australien, Indonesien, Philippinen, Thailand, Singapur, Ägypten, Algerien, Marokko, Libyen, Ghana, Nigeria, Kenia, Guatemala, El Salvador, Honduras , Nicaragua, Costa Rica, Panama, Peru, Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Venezuela, Bolivien, Ecuador, Paraguay, Uruguay.

Davon arbeite ich in schöner Regelmäßigkeit in Georgien, Armenien, Türkei, Aserbaidschan, Kasachstan, Indien, Afghanistan, Myanmar, Nepal, Kirgisistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Mongolei, Vietnam, Kambodscha, Laos, China, Bangladesch, Indonesien, Philippinen, Thailand.

Samsung, das ist ja wohl nix! Ich habe 699 EUR für ein SIM-Lock-freies Smartphone bezahlt! Was bitteschön soll denn dass nun?

Amazon ist bereits darüber informiert, dass ich, sollte Samsung mir nicht in den kommenden Tagen noch einmal schriftlich und unmissverständlich bestätigen, dass ich mein Telefon in den o.g. genannten Ländern mit einer lokalen SIM-Karte nutzen kann, dieses vor Ablauf der entsprechenden Frist zurücksende.

Es täte mir wirklich leid, denn das Gerät ist, bis auf die beschriebenen Sachverhalte und die mir schon vom N7000 bekannten Macken bei WLAN-Verbindungen, die auch das N9005 bei mir zeigt, das bisher beste Smartphone (und teuerste!), das ich testen konnte bzw. gekauft habe. Endlich beinahe ausreichend Speicher, flüssige Bedienung, guter Bildschirm, Gesprächsqualität beim Telefonieren auch mit dem Systemlautsprecher gut, recht gute Kamera, NFC etc. (wer's mag), deckt theoretisch fast alle Netze der Welt ab ... Aber ich möchte ein Gerät, welches sich als frei nutzbar gekauft und für das ich 699 EUR gezahlt habe, frei und ohne Beschränkung einsetzen können.

Es bleibt zu hoffen, dass Samsung zur Vernunft kommt und entweder die eingerichteten Netlocks per Update entfernt, oder eindeutig und rechtsverbindlich erklärt, dass sie die freie Nutzung auf keinen Fall einschränken.

Davon abgesehen hoffe ich, dass die Leute von FairPhone irgendwann verstehen werden, das es Leute gibt, die nicht mehr ganz jung sind und u.a. deswegen ein großes Samrtphone brauchen, mit dem man nicht auf Facebook und Co rummacht, sondern auch mal richtig arbeitet. Sobald ein FairPhone mit mehr als 5'' Display und auf Linuxbasis da ist, bin ich sofort dabei!
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Kommentare

Von 8 Kunden verfolgt

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91-100 von 113 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.11.2013 21:32:32 GMT+01:00
Jo meint:
@ AuchneMeinung:

Das hatten wir doch schon ein paar Seiten früher :-). Ganz im Ernst, wie schon diskutiert: ich lese immer sowohl 1 Stern wie 5 Stern Bewertungen, bevor ich was kaufe. Natürlich auch die mit zwei bis vier Sternen. Und nein, nicht mehrere Hundert Stück, sondern die als jeweils als am hilfreichsten gekennzeichneten und die neuesten.

Was das Note 3 angeht: klar vergeben von derzeit 423 Rezensenten 240 Bewertungen von nur einem Stern. Aber es gibt auch 138 Bewertungen mit fünf Sternen.

Die Leute, für die die Ländersperre kein Problem ist, lesen doch die Rezension, welche die Regionalsperre zum Thema macht, gar nicht zu Ende, oder, wenn sie es doch tun, haken sie doch gleich als für sie selbst nicht relevant ab.

Wir werden alle das Problem nicht lösen, auch wenn wir uns hier noch hundert Seiten weiter darüber unterhalten: allein Samsung hat es in der Hand, endlich für Klarheit zu sorgen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.11.2013 21:36:59 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.11.2013 21:43:25 GMT+01:00
Jo meint:
@ Mietzi:

Sorry, da kann ich nun wirklich nicht zustimmen. Objektiv ist die Regionalsperre ein Produktfeature, so wie es Knox ist. Diese Produktfeatures sind nun mal für mich als User ein Problem. Und Sie schreiben ja: "... Zudem ist das System doch auch dafür da, wiederzuspiegeln wie das Produkt beim User ist, ...". Wenn mir von Support versichert wird, dass das Gerät nach der Erstaktivierung problemlos im Ausland funktioniert, und dies stellt sich als falsch heraus, und zwar nicht nur bei mir, sondern bei hunderten anderer betroffener Käufer, dann gehört sowas nun mal in eine Rezension. Und zum Zeitpunkt der Rezension war es falsch. Momentan scheint mein Gerät zwar entsperrt zu sein, aber da Samsung angekündigt hat, bisher freie Geräte per Update nachträglich zu sperren, habe ich keine Garantie, dass es entsperrt bleibt.

Das hat dann nix damit zu tun, dass das Design nicht gefällt. Es geht vielmehr um ganz elementare Eigenschaften des Produktes.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.11.2013 22:14:37 GMT+01:00
Mietzi meint:
Gut, dennoch ist es subjektiv für Sie ein Problem, die Mehrheit wird sich an der Auslandssperre nicht stören (allerdings ist dies gemutmaßt, deshalb wieder zu den Fakten) Gut dennoch sind dies 2 Software "Fehler", der Hardcore-Teil und ein Großteil der Software sind ja scheinbar sehr gut und somit ist es meiner Ansicht nach nicht möglich dem Produkt die schlechteste Bewertung zu geben für 2 Dinge die - für Sie (und vermutlich einige andere) schlecht und relevant sind - aber nicht das ganze Produkt deswegen schlecht machen. Ich würde die Bewertung anpassen, aber das können Sie ja schließlich machen wie Sie möchten, richtig finde ich es jedenfalls nicht, auch nicht wie Samsung seine Kommunikation und Einschränkungen seiner Geräte betreibt, nur mal so nebenbei. Ich wünsche Ihnen trotz "Macken-Handy" einen schönen Abend.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2013 19:30:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.11.2013 19:44:13 GMT+01:00
Jo meint:
@ Mietzi:

Wir gehen stramm auf die 100 Kommentare zu. Auf der einen Seite finde ich dies gut, denn der Diskurs, den wir hier führen, ist offensichtlich notwendig. Trotzdem hoffe ich, dass wir die Sache bald deckeln können, schließlich habe ich inzwischen recht viel Zeit in diese ganze Angelegenheit gesteckt und würde mich gerne mal wieder mit dem Leben an sich befassen, und nicht mit irgendwelchen elektronischen Schnickschnack, der nicht so funktioniert wie beworben :-).

Ich habe ein paar Posts früher geschrieben, dass ich die Rezension anpassen werde, allerdings erst, wenn die weiteren SIMs, die ich aus Ländern in der Netlock-Liste angefordert habe, alle ausnahmslos funktionieren (also nicht nach einem Entsperrcode fragen). Somit sind wir diesbezüglich nicht mehr so weit auseinander (allerdings bleibt die Bewertung bis dahin [zweite Novemberhälfte] so, wie sie am 4. Oktober war) und können uns hoffentlich darauf einigen?

Ich glaube allerdings, dass wir ein recht divergierendes Verständnis davon haben, was eine Rezension darstellt, was diese beinhalten und was ganz generell deren Zweck sein sollte.

Wie Sie selbst schreiben soll eine Rezension widerspiegeln „wie das Produkt beim User ist“. Der einzelne Nutzer jedoch, wenn nicht gleichgeschaltet, wird zu völlig unterschiedlichen Bewertungen eines Produktes kommen, abhängig von der Komplexität des Produktes sowie der subjektiven Nutzungssituation und Schwerpunktsetzung eben jenes Nutzers. Dies ist ein völlig normaler Vorgang; jede einzelne Rezension ist daher ganz zwangsläufig immer „subjektiv“. Dies gilt gleichermaßen für Produkttests in der Industrie, in Fachzeitschriften oder in Verbraucherschutzzeitschriften. Zumindest die beiden Letzteren weisen, wenn sie seriös sind, extra darauf hin, dass der Leser zu einem völlig anderen Ergebnis kommen kann, wenn er die Bewertungskriterien anders gewichtet, als dies die Tester tun. Bei einer Kundenrezension setze ich voraus, dass dem Leser dies klar ist. Es wäre etwas lächerlich, extra vorab einen diesbezüglichen Hinweis einzufügen.

Aus dem vorher gesagten ergibt sich nun jedoch unausweichlich, dass, philosophisch betrachtet, eine Rezension niemals „objektiv“ sein kann. Objektivität bezeichnet die Unabhängigkeit der Beurteilung oder Beschreibung einer Sache vom Beobachter beziehungsweise vom Subjekt. Daraus folgt zwingend, dass es in einer Rezension einen neutralen Standpunkt nicht geben kann: jede Sichtweise ist subjektiv - ihre genauso wie meine und die jedes anderen Individuums.

Trotzdem sollte m.E. eine Rezension die Mehrzahl der Kriterien erfüllen, die gemeinhin unter dem Begriff „wissenschaftlich“ gemeint sind. Sie sollte also, ähnlich einer unter wissenschaftlichen Grundsätzen angefertigten Arbeit, einen Gegenstand, der so genau umrissen ist, dass er auch für Dritte erkennbar ist, behandeln. Darüber hinaus sollte sie Dinge hervorheben, die entweder noch nicht über den Gegenstand der Rezension gesagt worden sind, oder welche, die schon gesagt worden sind, unter einem neuen Gesichtspunkt beleuchten. Sie sollte für andere von Nutzen sein, und sie sollte Angaben enthalten, die es ermöglichen, die gemachten Aussagen zu überprüfen.

Ich glaube, meine Rezension erfüllt sämtliche dieser Bedingungen. Die ursprüngliche Vergabe der Sterne habe ich eben daran festgemacht, dass insbesondere die Regionalsperre sämtliche Vorteile, dies das Gerät sonst mitbringt, für mich zunichtemacht. Dabei habe ich nicht verschwiegen, dass ich das Gerät v.a. technisch als das Beste betrachte, was derzeit auf dem Markt zu haben ist. Von Nutzen ist die Rezension, da es unter der Grundgesamtheit aller (potentiellen) Nutzer durchaus gar nicht so wenige gibt, für die die von mir herausgehobenen Punkte bedeutsam sind. Außerdem konnte man am 4. Oktober m.W. sonst nirgendwo lesen, welche Länder denn nun im von Amazon vertriebenen Modell (es gibt unterschiedliche mit sich unterscheidenden Regionalsperren) tatsächlich gesperrt waren. Diese konkreten Angaben z.B. haben sicherlich nicht wenigen Leuten geholfen, für sich zu entscheiden, dass die Sperre für sie nicht von Bedeutung ist.

Und bevor nun der Nächste wieder den Einwand bringt, dass ich das Gerät nicht hätte kaufen sollen - die Antwort darauf ist einfach: Hätte ich auch nicht, ich habe ja am 25. September meine Vorbestellung (damals nicht bei Amazon) storniert. Am 27. September wurde mir jedoch von Samsung schriftlich (!) bestätigt, dass die Regionalsperre die von mir Samsung im Detail beschriebene Nutzung eben nicht behindert. Also habe ich bei Amazon bestellt – nur um am 4. Oktober festzustellen, dass die schriftliche Versicherung von Samsung zum damaligen Zeitpunkt unzutreffend war und vom Samsung Support keine Hilfe kam. Ich kann nicht soweit gehen zu behaupten, Samsung Deutschland hätte gelogen. Die ursprünglich gemachte Zusicherung jedoch war, wohlwollend betrachtet, in jedem Fall irreführend. Die Sache mit Knox und der eFuse waren am 27. September noch gar kein Thema. Der miserable Kundenservice seither ist eine eigene Rezension wert.

Abschließend sei noch angemerkt, dass ich es persönlich als sehr bedenklich finde, sollte „die Mehrheit“ sich nicht an der Auslandssperre stören. Allerdings wird es spätestens ab hier politisch und sprengt den Rahmen einer Kundenrezension.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2013 21:44:05 GMT+01:00
Gscheidhaferl meint:
Lieber Jo,

(nur kurz, da ins Handy gesprochen/-tippt)
ich genieße es, diesen Thread zu verfolgen und ihre Ausführungen zu lesen. Chapeau!
Die S 4s sind übrigens inzwischen in USA geunlocked... oder ungelocked?
Egal, sie funktionieren nun.

Beste Grüße!

Ein Jo-Rezensions-Fan

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.11.2013 03:53:13 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.11.2013 03:54:31 GMT+01:00
Die Mehrheit ist hier gar nicht gefragt, hier bewertet der Rezensient sein Empfinden, dieses ist natürlich immer subjektiv, aber genau so funktioniert das Bewertungssystem. Weiterhin ist es ja so, dass diese Rezension wiederum selbst sehr gut bewertet ist. Für mich persönlich ist das Gebaren von Samsung so schlimm, dass ich mir das lange gewünschte N3 nicht mehr kaufen werde (und das wo ich die letzen Jahre nur Samsung Geraete hatte SGS1, SGS3).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.11.2013 21:44:02 GMT+01:00
Philius Casus meint:
Man haben Sie zeit zum Schreiben :-)

ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber ich möchte Ihnen zustimmen. Bei so einen Preis möchte ich ein Handy haben das frei funktioniert und nicht wie der Apfelmist von vorne bis hinten Sperren auffährt. Einfach nur frech!
Im Endeffekt roote ich immer nur noch - alleine schon wegen der Bloatware - Flipboard und Co. nerven mich einfach nur tierisch. Und das Note 2 (gerne auch ohne LTE) macht es immer noch ganz gut - ich bin zufrieden. Habe mir die PreRelease aufgespielt und freue mir nen Bären ab (Android 4.3 inkl. Root, Busybox, SuperUser usw.).

Danke für die gute Rezension

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2013 20:48:52 GMT+01:00
Jo meint:
@ Filipe Fürstenhöfer
„Man haben Sie zeit zum Schreiben :-)“.

Im Gegenteil :-). Habe vor kurzem sämtliche meiner alten Rezensionen gelöscht, bis auf eine, die mir wichtig ist. An der ist zu sehen, dass ich normalerweise meine Rezension schreibe und die kontroverse Diskussion anderen überlasse, auch, aber nicht nur, aus Zeitgründen. Ich bin zwar hin und wieder beruflich in Foren eines internationalen beruflichen Netzwerkes aktiv und auch mal in einem Linux Forum und, seit dem Note 3, bei den xda developers, fasse mich in den betreffenden Foren i.d.R. aber kurz.

Dass ich mich im speziellen Fall jedoch seitenlang und detailliert an der Diskussion beteilige liegt daran, dass ich es komplett unakzeptabel finde, wie (a) Samsung hier agiert und weiterhin mit mir als Kunden aktiv nicht kommuniziert, und wie (b) manche Leute, weil es sie erst mal nicht zu betreffen scheint oder sie die (u.U. möglichen) Implikationen gar nicht verstehen (wollen), bereit sind, dies wegen der ansonsten ja anscheinend guten Technik auszublenden.

Danke für das positive Feedback!

Veröffentlicht am 11.11.2013 21:16:01 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.11.2013 21:18:47 GMT+01:00
Jo meint:
Kurzes Update: habe heute die letzte noch ausstehende SIM eines Kollegen getestet, diese war aus Ägypten. Ergebnis: alle seit dem 30.10. getesteten SIMs aus Ländern in der Sperrliste funktionieren, das Gerät ist derzeit komplett freigeschaltet.

Ich werde als nächsten Schritt die Rezension selbst anpassen.

Allerdings habe ich derzeit andere Prioritäten, weshalb das warten muss: ein Bruder meiner Frau wird auf Leyte in den Philippinen immer noch nach dem Taifun vermisst. Auch sind einige der Dörfer auf den Inseln Cebu, Iloilo, Guimaras und Negros, in denen ich in den Neunzigern als Entwicklungshelfer gearbeitet habe, zu großen Teilen dem Erdboden gleichgemacht; einige alte Freunde und liebgewonnene Kollegen aus diesen Tagen konnte ich noch nicht erreichen, da die Mobilfunksysteme in vielen Gegenden noch nicht wieder funktionieren bzw. die Leute keine Strom haben, um ihre Telefone aufzuladen.

Ich bitte alle, das Note 3 zur Seite zu legen, einen Moment innezuhalten und an die Betroffenen zu denken. Und an alle, die es sich leisten können: bitte spenden Sie für zweckgebundene Nothilfemaßnahmen!

Und ja, ich weiß: die Bitte hat hier nix zu suchen. Trotzdem steht sie jetzt da.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.11.2013 19:41:07 GMT+01:00
R. Spencer meint:
Also Samsung hat verlauten lassen das man mindestens 5 Minuten in einem Land das nicht in der Sperrliste steht telefonieren muss, um diese Sperre zu deaktivieren. Was soll den das Ganze? Welchen Sinn hat diese regionale Sperrung? Damit sich die Asiaten nicht auf dem europäischen Markt mit Smartphones eindecken? Die kosten da eh nur die Hälfte und das es das Note 3 da nur ohne LTE gibt, was soll's? Es gibt kein LTE-Netz in Asien (noch nicht). was also soll das Region Lock? Welchen Sinn hat es außer den europäischen Providern etwas bei den Umsätzen im Ausland zu helfen? Es gibt genug Fälle in denen auch dies 5 Minuten Gespräch nicht gereicht haben und ein automatisches entsperren nach 2 Wochen findet auch nicht statt. Sorry, wenn Samsung damit die Vertriebswege kontrollieren will ist das der völlig falsche Ansatz.

Zu was soll den das führen? Als Microsoft die Online-Aktivierung eingeführt hat haben alle geschrien und doch hat jeder Windows PCs gekauft. Man hat da aber auch wenig Alternativen, gerade für den geschäftlichen Einsatz und nein Apple ist Keine!
Bei einem Android Smartphone habe ich die Wahl und dann gibt es halt kein Samsung Gerät!
Also wo soll das hinführen wenn der Verbraucher ein Region Lock und die eFuse Sicherung akzeptiert? Dann haben wir das bald überall: Jeder Hersteller sperrt Länder nach gut dünken. Das S3, S4 ist definitiv nachträglich mit einem Region Lock ausgestattet worden, wozu einen Region Lock verpassen wenn das Gerät doch bereits Monate im deutschen Netz unterwegs ist? Das Region Lock kann man umgehen, aber dazu muss man das Gerät rooten und damit wird die e-Fuse (auch Knox) gezündet und die Garantie erlischt. Kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen (Stichwort Overclocking), aber wenn das Schule macht haben wir das bald überall. Was kommt dann? Werden bestimmte Apps in bestimmten Ländern gesperrt, oder muss ich dann bald in jedem Land nochmal Gebühren für Apps oder auch MP3s bezahlen, da dort das Urheberrecht anders ist? Sonst kann ich die App halt nicht benutzen oder die Lieder nicht anhören? Siehe Apple Radio: Groß angekündigte Neuerung des neuen iOS geht aber nur in Nordamerika...
Der Region Lock macht schlicht und ergreifend keinen Sinn! Wenn ich damit verhindern will das bestimmte Länder diese kleinen Taschencomputer in die Hand bekommen (zur Info: Die Apollo-Missionen hatten deutlich weniger Rechenleistung als heutige Smartphones und die sind zum Mond und zurück geflogen) ist das ein Witz! Rooten, Cynogenmod drauf und gut ist. Meint Samsung irgendeinen Terroristen interessiert die Garantie? Region Lock, was genau soll das bringen?

Also wenn mir Jemand erklären kann welchen Sinn der Region Lock hat gebe ich dem Gerät gerne 5 Sterne, den das hat es an sich verdient. Ansonsten sehe ich das nur als Vorbereitung auf noch mehr Kontrolle: Erst hatte nur der Provider deinen Daten, dann kamen Apps und mit ihnen die Selbstbedienung an jeglichen Daten die man auf dem Telefon hat: Kontakte, SMS, e-mails, Photos, Videos, einfach alles was man auf dem Smartphone macht. Der Erfolg von facebook und whatsapp zeigt das es den meisten Leuten völlig egal ist wer ihre Nachrichten noch alles liest und wenn es schon die NSA tut, dann darf das auch jeder Call-Center-Mitarbeiter. Schön von mir aus kann das Jeder halten wie er will. Jetzt versucht man die Entwicklergemeinde für Android auszuhungern indem man eFuse einführt und das Handy nach dem rooten einfach keine Garantie mehr hat. Dafür gibt es lauter schöne Werbeapps mit zum Teil Rechten die ich diesen Apps niemals genehmigen würde und zwar fest vorinstalliert, also nicht deinstallierbar. Sie ahnen es: man muss das Gerät rooten, damit man diese Apps deinstallieren kann...

Eigentlich war ja Samsung noch vorbildlich, als einer der letzten Smartphone-Hersteller bei dem man noch den Akku wechseln kann. Also was soll den das jetzt mit dem Region Lock? Warum sind die Sperrlisten andere beim S4 als beim Note 3? Und gerade Menschen die beruflich auch öfter in der Ländergruppe 3 unterwegs sind hätten sich über eine Dual-Sim-Funktion wie beim chinesischen Note 3 gefreut!
Also was versucht Samsung mir mit dem Region Lock zu sagen? Kaufe dein Gerät in China, da hat es kein Region Lock und dafür Dual-Sim?
Das z.B. Brasilien zur "Achse des Bösen" gehört und man da sein Samsung Smartphone nicht benutzen sollte?
Das Samsung mit seinen Telefonen machen kann was es will, der Kunde wird es schon schlucken?
Was kommt dann? Das der Smart-TV erst mal online überprüft ob der Film den Du dir gerade anschauen willst auch von den 2-3 Herstellern kommt mit denen man einen Vertrag hat, sonst kann man den nicht abspielen?
Muss ich bald den neuen Kühlschrank beim lizenzierten Fachhändler aktivieren lassen sonst stellt er nach 30 Tagen die Arbeit ein?
Kriegen deine MP3s jetzt noch einen Herkunftstag, so das man Sie nur noch in dem Land in dem man Sie gekauft hat abspielen kann?
Darf man bald wenn man ein Auto kauft dieses erst wieder verkaufen wenn man mindestens 10.000Km auf deutschen Straßen unterwegs war?

Macht alles genau so viel Sinn wie ein Region Lock der sich von selbst in Luft auflöst, ärgerlich wenn sich dann das Smartphone im Ausland aufhängt und man einen reset machen muss. Dann ist der Region Lock nämlich wieder da...
Im Grunde verhindert das nur Eines: Das man das Handy nicht ins Ausland verkaufen /verschenken kann, das erinnert mich irgendwie an die tolle Idee von Microsoft bei der XBOX ONE Geld dafür zu verlangen das man gebrauchte/ausgeliehene Spiele überhaupt starten kann. Ich hoffe doch der Effekt wird für Samsung genau so heftig wie die Ablehnung der Gamer-Gemeinde gegenüber der XBOX ONE, dann gibt es den Region Lock beim nächsten Update schon nicht mehr.

Genau deswegen ist eine 1 Sterne Bewertung die Richtige!