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Kundenrezension

423 von 556 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das bisher beste Smartphone, welches ich in Händen hatte - und doch für mich u.U. fast unbrauchbar (Aktualisierung 12.11.13), 4. Oktober 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Samsung Galaxy Note 3 Smartphone (14,5 cm (5,7 Zoll) AMOLED-Touchscreen, 2,3GHz, Quad-Core, 3GB RAM, 13 Megapixel Kamera, Android 4.3) schwarz (Elektronik)
12.11.2013: Aktualisierung der untenstehenden ursprünglichen Rezension vom 04.10.2013

Wie aus meiner ursprünglichen Rezension hervorgeht, waren für mich v.a. die Regionalsperre (aus beruflichen Gründen!) sowie Knox und die damit verbundene Einschränkung beim Rooten des Geräts der Grund, trotz der technischen Überlegenheit des Note 3 gegenüber allen anderen derzeit am Markt befindlichen Smartphones nur einen von fünf möglichen Sternen zu vergeben.

Nochmals kurz zum Sachstand: Lieferung und Inbetriebnahme am 30.09.13 (per Wlan). SIM eines deutschen Providers am 01.10.13 eingelegt. Wegen technischer Probleme auf Providerseite erfolgreiche Einbuchung ins Netz erst am 04.10.13. Laotische SIM forderte am 13.10.13 Entsperrcode an. Da die Gültigkeit dieser SIM am 15.10. endete, war ein nochmaliger Test in den folgenden Tagen nicht möglich. SIM aus Ghana am 28.10. vom Gerät ohne Entsperrcode akzeptiert, Einbuchung ins deutsche Netz nicht möglich (was an der SIM gelegen haben kann). In der Zeit vom 04.11. bis 11.11. wurden SIMs aus mehreren in der Sperrliste aufgeführten Ländern von Gerät ohne Abfrage eines Entsperrcodes akzeptiert, eine vollumfängliche Nutzung war damit möglich. Ich gehe davon aus, dass sich das Gerät am 18.10. nach Ablauf der in verschiedenen Foren kolportierten 14-Tage-Frist entsperrt hat, oder dass dies durch das am 18.10. veröffentlichte zweite Firmware Update (seither AP: N9005XXUBMJ3, CP: N9005XXUBMJ, CSC: N9005DBTBMJ3) von Samsung erfolgte. Ich tippe auf Ersteres. Die in der Datei customer.xml enthaltene Liste der gesperrten Länder ist weiterhin unverändert.

Mit der Tatsache, dass sich die Regionalsperre zumindest im Moment aufgehoben hat, ist somit einer von drei für mich wichtigen Kritikpunkten aufgehoben. Allerdings stellt sich mir derzeit weiterhin die Frage: was genau war/ist Samsungs Intention mit der Regionalsperre? Bleibt mein Gerät dauerhaft entsperrt? Dies vor dem Hintergrund, dass ein S3, welches ich Anfang Juni 2013 vor Samsungs veröffentlichtem Termin für die Auslieferung der Regionalsperre (Juli 2013) bei amazon.de gekauft habe, nachweislich nachträglich mit dieser ausgestattet wurde. Im fraglichen S3 findet sich die Datei customer.xml mit Datumsstempel vom 11.08.2013, diese enthält 38 gesperrte Länder. Warum wurde dieses Gerät nachträglich damit bestückt?
Angesicht dieser Entwicklung, den seit dem 27.09. gemachten Erfahrungen sowie der andauernden Nichtkommunikation aus dem Hause Samsung kann ich die Regionalsperre leider weiterhin nicht zu den Akten legen.

Die Nichtkommunikation betrifft auch die Auslieferung des Note 3 mit Knox. Es ist zweifellos notwendig und findet meine volle Unterstützung, Android sicherer zu machen. Den hier von Samsung eingeschlagenen Weg kann ich jedoch nicht unterstützen, da ich gekaufte Verschlüsselungs- und andere Sicherheitssoftware nutze, die ich auf einem nicht gerooteten Note 3 nicht einsetzen kann. Dabei geht es nicht so sehr um Knox selbst, sondern um die kolportierte e-Fuse. M. E. hätte es hier bessere technische Alternativen gegeben, deren mögliche Zusatzkosten beim Listenpreis des Geräts keine Rolle mehr gespielt hätten. Es wäre hilfreich, wenn Samsung hierzu Stellung beziehen würde, insbesondere, was mögliche Einschränkungen der Garantie angeht. Alternativ sollte Samsung in Zukunft gesonderte Knox-Versionen für Firmenkunden anbieten.

Da ich in vielen Ländern der Welt tätig bin und dort Freunde gefunden habe oder aber aus anderen Gründen mit Menschen dort netzwerke, kann ich den Nutzen von „sozialen“ Netzwerken gut nachvollziehen. Trotzdem nutze ich diese nur sehr punktuell und suche mir meine Nachrichten, etc. ganz bewusst aus vielen verschiedenen Quellen und mit vielen verschiedenen Apps zusammen und lösche regelmäßig Cookies und Historien. Ich finde, diverse Datensammler sollten schon noch ein kleines bisschen Mühe haben, sich ein Profil über mich zusammenzustückeln. Daher nutze ich auch Flipboard, My Magazine u.ä. nicht, werde dies auch ganz bewusst in Zukunft nicht tun und finde diese von Samsung aufgezwungene Bloatware daher nicht nur ausgesprochen nervig, sondern werte sie als weiteren Versuch, den letzten Rest Privatsphäre zu durchdringen. Das wäre nachzuvollziehen, wenn ich das Note 3 von Samsung geschenkt erhalten würde, um Gegenzug für meine Daten. Bei dem Preis, den ich für das Gerät gezahlt habe, ist dies schlicht inakzeptabel. Die Tatsache, dass ich die vorinstallierten Flipboard und My Magazine nicht einmal mehr deaktivieren - geschweige denn deinstallieren (es sei denn, ich roote und verspiele u.U. meine Garantie) - kann, ist für mich ein „geht gar nicht“, ein echtes Killerargument für die Zukunft.

Weitere Kritikpunkte nach nunmehr sechs Wochen intensiver Nutzung betreffen:

• Das Gerät läuft in verschiedenen Situationen nicht besonders flüssig. Dies betrifft den Wechsel zwischen Apps, aber z.B. auch das Ein- und Ausschalten des Flugmodus. Die in diesem Zusammenhang erscheinenden Meldungen kann man nicht abschalten, was u.U. an Android 4.3 liegt (hab das nicht getestet). Es nervt trotzdem.

• Auch bei deaktiviertem automatischen Netzwechsel hat mein Gerät immer einmal wieder Probleme mit dem Wlan-Empfang, und zwar bei verschiedenen Routern (alte wie neue) von verschiedenen Herstellern (kein Gerät davon eine Fritz!Box) und unterschiedlichen Orten (zu Hause und im Büro). Sämtliche Tipps, die Google so ausspuckt, schaffen da keine Abhilfe.

• Wirklich nervig finde ich, dass die automatische Helligkeitsregulierung des Note 3 in meinem Fall wesentlich schlechter funktioniert als beim N7000. Zwar ist das Note 3 in einer hellen Umgebung dem N7000 um Welten voraus, beim Wechsel von hellen in dunkle Räume jedoch schaltet das Note sofort auf dunkel – aber eben auf für mich viel zu dunkel. Da kommt es dann entweder gar nicht mehr von selbst raus oder erst nach einer ganzen Weile. Stört mich beim Lesen oder Schreiben ungemein.

Dem gegenüber stehen die in Tests und anderen Rezensionen ausreichend detailliert beschriebenen technischen Qualitäten des Geräts. Nach wie vor kenne ich kein anderes derzeit am Markt befindliches Smartphone, welches meine persönlichen Anforderungen technisch besser bedient als das Note 3.

Daher gesehen verdient das Gerät, aus rein technischer Sicht, im Vergleich mit anderen trotz durchaus vorhandener technischer Schwächen fünf Sterne. Da ich jedoch eine ganzheitliche Betrachtungsweise vorziehe, darf nicht unerwähnt bleiben, dass Samsungs Kommunikation und die anscheinend eingeschlagene Produktpolitik, die sich im Note 3 als Produktfeatures manifestiert, aber auf andere Samsung Smartphones (siehe mein S3) eben auch nachträgliche Anwendung findet, hingegen null Sterne und volle Ablehnung verdienen.

Macht für das Note 3 eine Gesamtwertung von 2,5 Sternen, aufgerundet 3 Sterne.

Alternativ betrachtet könnte ich auch argumentieren, dass ich für die Regionalsperre, Knox/e-Fuse und Bloatware je einen Punkt abziehe, was aber insofern nicht ganz fair ist, als dass die Konkurrenz ebenfalls ordentlich ungewollten Müll vorinstalliert. Also bleibt es bei den aus meiner ganz persönlichen Sicht betrachtet wohlwollenden 3 Sternen. So ganz glücklich bin ich damit jedoch nicht, denn die nichttechnischen Aspekte wiegen schwer für mich.

Mein Fazit: sollte Samsung den nun eingeschlagenen Weg fortsetzen, war das Note 3 wohl mein letztes Gerät von diesem Hersteller. Wer anders als ich auf die Größe, den großen (mir trotz 64GB Speicherkarte immer noch nicht ausreichenden) Speicher und den S Pen verzichten kann, sollte ernsthaft in Erwägung ziehen, ein aktuelles Gerät eines anderen Herstellers zu kaufen.

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Hier folgt die unveränderte Originalrezension vom 04.10.13:

Vorab: in meinem Haushalt gibt es derzeit drei Samsung Smartphones. Ich selbst war für 14 Monate bis Mitte August Besitzer eines Galaxy Note N7000. Da es mir dann gestohlen wurde, war klar, dass ich die wenigen Wochen auf das Galaxy Note 3 N9005 warten würde. Dann der Schock: Regionalsperre. Für mich relevant, da ich als Berater international tätig bin; z.T. mehrere Wochen am Stück in asiatischen oder afrikanischen Ländern arbeite, und zwar nicht im Hotel, sondern in abgelegenen Gemeinden. D.h., ich bin auf die Nutzung lokaler SIM-Karten dringend angewiesen.

Also habe ich am 27.09. Samsung Deutschland telefonisch kontaktiert. Die Aussage der Dame vom Support war eindeutig: "Sie können ein in Deutschland gekauftes und aktiviertes Gerät nicht in allen Ländern nutzen". Ein paar Stunden später dann per E-Mail die Mitteilung von Samsung, dass dies doch möglich sei. Wortlaut gleichlautend wie die Mitteilung hier bei Amazon.

Also habe ich - da das N9005 das erste Gerät ist, welches meinen technischen Erwartungen an ein Smartphone wenigstens nahe kommt - dann doch bestellt. Amazon lieferte am 30.09. - in einer Riesenkiste mit zu wenig Füllmaterial. Naja, grenzwertig. Wer verschickt ein so teures Gerät auf diese Weise?

Telefon ausgepackt: geriffelter Silberrand, Lederimitat der Rückseite und vorstehende Rückkamera gefallen nicht wirklich. Aber egal, das Ding kommt in eine Schutzhülle, damit ist all dies abgedeckt und irrelevant.

Deckel ab, nächstes Problem: wo kommt die MicroSD denn hin? Anders (und besser) gelöst als beim N7000, aber die Kurzanleitung zeigt zwar die SIM-Karte, nicht jedoch die MicroSD. Youtube hilft weiter ... Liebe Leute bei Samsung, testet ihr sowas nicht vorher an vorwiegend technischen Laien, also dem normalen Endkunden?

Telefon angeschaltet, es kommt Freude auf! Das Ding läuft flüssig, Setup und die wichtigsten App-Installationen flutschen nur so. Dann der nächste Schock: Crap ware wie Flipboard und My Magazine (wer es mag soll es nutzen, mich stört es!) lassen sich - wie beim N7000 - nicht deinstallieren. Aber anders als beim N7000 lassen sie sich auch nicht deaktivieren! Was soll das? Ich zahle 699 EUR für ein Gerät, dass ich dann nicht so konfigurieren kann wie gewünscht? Wer will sowas? Dann könnte ich mir ja auch gleich eins von den iDingern kaufen (alles schon gehabt, noch zwei davon im Haus, in Zukunft nie wieder!)!

Wie dem auch sei, ignoriere ich halt Flipboard u.ä. Vielleicht findet sich demnächst im Internet eine Lösung dafür. Sonst wird eben (aber nicht gerne) gerootet, sobald die ersten mutigen Recken bestätigen, dass es doch geht ohne was kaputt zu machen.

Nachdem ich die Regionalsperre schon zu den Akten gelegt hatte, dann die Meldungen, dass da doch was nicht so ganz sein kann wie Samsung derzeit behauptet. Dazu schreibt Heise online, dass das S3 meiner Frau per Update ebenfalls mit der Regionalsperre beglückt werden soll [Link von Amazon gelöscht]. Also gucke ich doch mal in die von Heise erwähnte customer.xml. Siehe da, bei meinem Gerät sind volle 62 Länder gesperrt! Diese sind (nachzuprüfen m.H. von Wikipedia [Link von Amazon gelöscht]):

Russland, Ukraine, Weißrussland, Moldawien, Georgien, Armenien, Türkei, Jamaika, Dominikanische Republik, Trinidad und Tobago, Aserbaidschan, Kasachstan, Indien, Afghanistan, Sri Lanka, Myanmar, Jordanien, Irak, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Israel, Nepal, Iran, Kirgisistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Mongolei, Vietnam, Hongkong, Kambodscha, Laos, China, Bangladesch, Malaysia, Australien, Indonesien, Philippinen, Thailand, Singapur, Ägypten, Algerien, Marokko, Libyen, Ghana, Nigeria, Kenia, Guatemala, El Salvador, Honduras , Nicaragua, Costa Rica, Panama, Peru, Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Venezuela, Bolivien, Ecuador, Paraguay, Uruguay.

Davon arbeite ich in schöner Regelmäßigkeit in Georgien, Armenien, Türkei, Aserbaidschan, Kasachstan, Indien, Afghanistan, Myanmar, Nepal, Kirgisistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Mongolei, Vietnam, Kambodscha, Laos, China, Bangladesch, Indonesien, Philippinen, Thailand.

Samsung, das ist ja wohl nix! Ich habe 699 EUR für ein SIM-Lock-freies Smartphone bezahlt! Was bitteschön soll denn dass nun?

Amazon ist bereits darüber informiert, dass ich, sollte Samsung mir nicht in den kommenden Tagen noch einmal schriftlich und unmissverständlich bestätigen, dass ich mein Telefon in den o.g. genannten Ländern mit einer lokalen SIM-Karte nutzen kann, dieses vor Ablauf der entsprechenden Frist zurücksende.

Es täte mir wirklich leid, denn das Gerät ist, bis auf die beschriebenen Sachverhalte und die mir schon vom N7000 bekannten Macken bei WLAN-Verbindungen, die auch das N9005 bei mir zeigt, das bisher beste Smartphone (und teuerste!), das ich testen konnte bzw. gekauft habe. Endlich beinahe ausreichend Speicher, flüssige Bedienung, guter Bildschirm, Gesprächsqualität beim Telefonieren auch mit dem Systemlautsprecher gut, recht gute Kamera, NFC etc. (wer's mag), deckt theoretisch fast alle Netze der Welt ab ... Aber ich möchte ein Gerät, welches sich als frei nutzbar gekauft und für das ich 699 EUR gezahlt habe, frei und ohne Beschränkung einsetzen können.

Es bleibt zu hoffen, dass Samsung zur Vernunft kommt und entweder die eingerichteten Netlocks per Update entfernt, oder eindeutig und rechtsverbindlich erklärt, dass sie die freie Nutzung auf keinen Fall einschränken.

Davon abgesehen hoffe ich, dass die Leute von FairPhone irgendwann verstehen werden, das es Leute gibt, die nicht mehr ganz jung sind und u.a. deswegen ein großes Samrtphone brauchen, mit dem man nicht auf Facebook und Co rummacht, sondern auch mal richtig arbeitet. Sobald ein FairPhone mit mehr als 5'' Display und auf Linuxbasis da ist, bin ich sofort dabei!
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1-10 von 113 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.10.2013 08:09:50 GMT+02:00
Dirk meint:
Super Rezension. Danke dafür!

Veröffentlicht am 05.10.2013 10:22:53 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 05.10.2013 10:23:37 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 05.10.2013 10:32:52 GMT+02:00
Abdulwahab meint:
Hallo,

ich habe ich habe den erfahrung gemacht ich habe erst deutsche simkarte reingemacht und telefoniert o2 und telekom D1 . Und dann türkische funktionierende simkarte reingemacht, und dann kam " bitte Netzsperre code eingeben " dann stand ungültige simkarte, diese typische simlock zeichen !! PS : diese simkarte funktioniert auch in Deutschland mit andere Handy's einwandfrei. also es ist wirklich region Lock sperre drin, auch wenn man erstmal mit Deutsche simkarte benutzt trotzdem bleibt es gesperrt, auch wenn man Samsung Service anruft die sind auch Ratlos, die meinten vielleicht Monate später machen wir eine Firmware update um das Problem zu lösen.

aber wie gesagt, alle Smartphones die mit diese aufkleber ist funktioniert nicht mit nicht EU simkarten.
deswegen ich habe es Smartphone zurückgeschickt an Amazon.

MFG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.10.2013 11:52:24 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.10.2013 11:53:19 GMT+02:00
P. Klein meint:
@Stefan
Samsung hat entweder bewusst die Unwahrheit gesagt oder selbst nicht so genau gewusst, um was es eigentlich geht. Fakt ist: Die Mitteilung des Herstellers ist falsch. Das europäische Modell lässt sich nach aktuellem Stand der Dinge im nichteuropäischen Ausland nur per Roaming betreiben. Daran ändert auch eine korrekte Erstaktivierung nichts. SIM-Karten lokaler Anbieter lassen sich nicht nutzen. Ich empfehle die Lektüre beispielsweise bei Heise.de oder im XDA Developer Forum.

Veröffentlicht am 05.10.2013 12:05:34 GMT+02:00
M. Lehmann meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.10.2013 13:09:32 GMT+02:00
Jo meint:
@ Stefan:
Haben Sie meine Rezension in Ruhe gelesen? Wenn ja, verstünden Sie, dass Samsung mir tatsächlich ganz persönlich nach meiner telefonischen sowie schriftlichen Nachfrage geschrieben hat. Zwar keinen Brief mit goldenem Schleifchen, aber immerhin eine E-Mail. Und da steht – wie in der von Ihnen erwähnten Pressemitteilung - ganz eindeutig drin, dass das Gerät nach der Erstaktivierung hier in D. weltweit ohne Einschränkung auch mit jeweils lokalen SIM-Karten funktioniert.
Dies ist aber nun doch anscheinend nicht der Fall, wie die Meldungen weltweit zeigen.
Ich warte derzeit auf eine erneute Antwort von Samsung zu diesem Sachverhalt und werde berichten, wenn ich diese erhalten habe. In wenigen Wochen werde ich dann Gelegenheit haben, den Sachverhalt bei einem Einsatz in Bangladesch selbst zu testen.
Sollte sich herausstellen, das Samsung die Unwahrheit kommuniziert hat, dann hat dies u.a. auch juristische Implikationen.
Sollte sich herausstellen, dass es ein rein technisches Problem ist und per Update behoben werden kann, werde ich das Note 3 neu bewerten; dann mit derzeit insgesamt 4 Sternen (fünf für die Hardware, aber Abzug wegen dem kindischen Design und der nicht deaktivierbaren Crap Ware).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.10.2013 13:16:28 GMT+02:00
Jo meint:
@M. Lehmann:
In meiner Rezension steht, dass ich NICHT die Katze im Sack gekauft habe, sondern VOR dem Kauf beim direkt Samsung Support nachgefragt habe. Nach einer ersten Antwort, die die Verwendbarkeit verneinten (und die sich nun nachträglich doch als richtig herausstellt) kam eine schriftliche Antwort, die die weltweite Verwendbarkeit eindeutig und vollumfänglich nach erfolgter Erstaktivierung in Deutschland bestätigte.
Die scheint jedoch falsch zu sein. Wenn dem so ist, hat die u.a. auch juristische Implikationen.
Und ja, wenn die Regionalsperre greift ist es in der Tat nicht das richtige Gerät für mich und geht zurück. Allerdings muss sich dann Samsung vorwerfen lassen, mich bewusst oder unbewusst in die Irre geleitet zu haben, denn ich habe mich nicht auf Presseartikel oder Foreneinträge verlassen, sondern beim offiziellen Support des Hersteller vor dem Kauf nachgefragt!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.10.2013 18:41:43 GMT+02:00
Ja habe ich. Ich meinte ja auch dass Sie bereits eine schriftliche Bestätigung erhalten haben und jetzt nochmals eine verlangen. Wie auch immer. Fakt ist dass Samsung offiziell mehrfach kommuniziert hat dass es nur die Erstaktivierung betrifft. Und die einschlägigen Newsportale nur mutmaßen, keiner aber wirklich das Gegenteil belegen kann.

"Nach der Erstaktivierung in der vorgesehenen Region ist eine
Benutzung von SIM-Karten ausländischer Provider nach wie vor
uneingeschränkt möglich. Sollte ein in Deutschland erworbenes, jedoch
bislang noch nicht in Betrieb genommenes Gerät im Ausland erstmals
aktiviert werden, können Nutzer beim Samsung Service die SIM-Karte
ihres Gerätes für die Region kostenlos freischalten lassen."

Sie haben eine schriftliche Bestätigung erhalten, insofern halte ich es für nicht angemessen einen Stern anstatt vier zu vergeben. Aber das ist natürlich Geschmacksache. Wenn mir Samsung bestätigt dass es weltweit funktioniert glaube ich der Aussage des Herstellers eher als unbelegten Mutmaßungen von Newsportalen die meist nur nachplappern. Das mag naiv sein - andererseits wird Samsung trotz gegenteiliger Aussage weiterhin eine Lüge unterstellt. Mehr als richtigstellen kann man ja nicht.

Sollte es tatsächlich so sein dass ihr Gerät in Bangladesch mit fremder Sim nicht funktioniert ist natürlich ein Stern und auch juristische Schritte angebracht. Dieser Umstand ist aber weder eingetreten noch bestätigt.
Bis heute kann man Samsung aber lediglich eine katastrophale Kommunikation vorwerfen.

Bzgl. CrapWare:
Ich verwende deswegen NovaLauncher. Ist schnell installiert und man ist die ungewünschten Funktionen los. Wäre einen Versuch wert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.10.2013 20:52:19 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.10.2013 20:54:29 GMT+02:00
Jo meint:
@Stefan:
Mein Misstrauen Samsung gegenüber liegt wohl u.a. in meinen bisherigen beruflichen Erfahrungen als Berater begründet. Großkonzerne haben heutzutage etwas aus dem Blick verloren, dass sie letztendlich trotz Gewinnorientierung der (modernen) Gesellschaft dienen sollen und nicht andersherum. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich bestreite nicht, sondern betone, dass die Hardware des Note 3 die für mich derzeit Beste auf dem Markt ist und 5 Sterne verdient hat.
Abzüge gibt es von mir für das Design (was war an der simplen Plastikrückseite des Note 1 schlecht? Lag gut in der Hand!) sowie die unerwünschte, nicht deaktivierbare Software. Das ist Geschmackssache und ich weiß, dass andere Kunden dies vollkommen anders sehen. Auf dieser Grundlage wäre ich immer noch gewillt, 5 Sterne zu vergeben. Einen Punkt Abzug gibt es aber wegen der WLAN Probleme, die ich mit dem Note 3 sowohl im Büro wie zu Hause habe. Mein Eindruck ist inzwischen, dass sie sogar schwerwiegender sind als beim Note 1.

Das Kommunikationsmanagement zum Regionalsperren-Sachverhalt ist in der Tat katastrophal und eine Harvard Fallstudie wert!

Die nochmalige Aussage von Samsung will ich der Klarheit halber. Ich erwarte ist eine eindeutige, belastbare Aussage von Samsung, und nicht das bisherige Lavieren, auch deshalb, weil ich eben aufgrund des Sachverhaltes ggf. mein Gerät an Amazon fristgerecht zurückschicken möchte. Aufgrund der gegenwärtigen politischen Situation in Bangladesch wurde mein Einsatz bereits einmal abgesagt; ich wäre nun in jedem Fall nicht früh genug zurück, um das Gerät fristgerecht zurückzugeben. Außerdem möchte ich das Gerät ja eigentlich behalten.

Den NovaLauncher sehe ich mir mal an; danke für den Tipp.
Und wenn eindeutig klar ist, dass eine lokale SIM in Bangladesch oder sonst wo funktioniert, gibt es auch eine neue Rezension mit dann mind. 4 Sternen!
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