Kundenrezension

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Entlarvt falsche Versprechungen über High-Speed Lader und USB "Smart" Adapter, 1. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: PortaPow USB Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter (Zubehör)
So ein Gerät habe ich schon länger gesucht, da es doch sonst recht umständlich ist, den Stromverbrauch bzw. die Ladegeschwindigkeit von USB Geräten wirklich zu messen (Ich bin kein Elektronik-Bastler). Mit diesem Gerät kann man sehr einfach feststellen, ob "Turbo-Ladegeräte" wirklich halten, was sie versprechen. Um's kurz zu machen - die meisten tun's nicht.

Beispiel 1: Das Samsung Galaxy S3 wird mit dem mitgelieferten Ladegerät (1A) mit ca. 0,71A geladen. Das finde ich noch akzeptabel. Mit dem doppelt so starken 2A Lade-Adapter (ebenfalls original Samsung) verbessert sich der Wert gerade mal auf 0,91A. Etwas besser, aber eben doch weit entfernt von einer Verdopplung.

Beispiel 2: Amazon bewirbt den klobigen "PowerFast" Adapter für alle Kindle eReader, um eine schnellere Ladung zu erzielen. Mit allen Kindle-Geräten (Kindle, Kindle Paperwhite 1. und 2. Gerneration) konnte ich aber sowohl mit dem "kleinen" Amazon Ladeadapter als auch mit dem "PowerFast" gerade mal knapp 450mA messen. Die Ladegeschwindigkeit ist mit beiden Adapter also genau gleich.

Es hängt eben doch wesentlich davon ab, wieviel die Geräte tatsächlich abnehmen. So liefert z.B. auch der Amazon PowerFast Adapter mit dem Samsung Galaxy S3 dieselben 910mA wie mit dem oben beschriebenen Samsung Netzteil, ist also nicht etwa defekt. Mit Tablets würden die Werte sicherlich noch etwas besser aussehen.

Da helfen übrigens auch keine sogenannten "Smart" Adapter, die die USB Datenleitungen überbrücken und so statt "USB Charging" mit max. 500mA höhere Raten mit "AC Charging" versprechen. Bei allen Geräten, die ich mit einem solchen "Smart" Adapter getestet habe, gab es entweder gar keine Veränderung, oder der Durchsatz sank sogar um 0.01A. Eine Verbesserung habe ich in keinem Fall messen können. Dabei machte es keine Unterschied, ob der "Smart" Adapter vor oder hinter dem PortaPow USB Monitor zwischengeschaltet wurde.

Einen Stern Abzug gibt es für die recht lange Lieferzeit (aus UK). Außerdem ist das Gerät gerade teurer geworden. Sonst wären es 5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare

Von 4 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-10 von 19 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.03.2014 10:51:58 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.03.2014 10:57:15 GMT+01:00
Zu diesem Thema ist notwendig zu wissen, dass USB-Netzteile generell nichts mit der Ladetechnik zu tun haben. Sie liefern nur den auf dem Typenschild des Ladegerätes vorgegebenen USB-Ladestrom.
Die gesamte Regelung von Ladestrom und Erkennung, wenn ein Akku "voll" ist, findet grundsätzlich innerhalb(!) des Handys/SmartPhones, Tablet PCs o.ä. statt. Das ist bei Li-Ion-Akkus dringend notwendig, weil hier die Ladetechnik vergleichsweise kompliziert und nicht unkritisch ist. Aus diesem Grund hat es auch keine Auswirkungen, wenn USB-Netzteile mit höherer Ausgangsleistung verwendet werden, um evtl. die Ladezeit zu "verkürzen".

Auswirkungen auf den jeweiligen Ladestrom kann es allerdings geben, wenn ein Netzteil an seiner Leistungsgrenze betrieben wird. Manche USB-Netzteile sind in der Ausgangsspannung unstabil und brechen bei erhöhter Stromentnahme deutlich unter 5 Volt ein. Dadurch wird natürlich auch der Ladestrom des zu ladenden SmartPhones o.ä. niedriger ausfallen, als die interne Ladestrom-Regelung normalerweise zulässt. Insofern ist es nützlich, sich bei dem "USB-Power-Monitor" nicht nur den Ladestrom, sondern gelegentlich auch die Ausgangsspannung des USB-Netzteils anzuschauen. Manche SmartPhones verweigern sogar die Ladung, wenn die Ausgangsspannung eines USB-Netzteils zu unstabil - und daher zu gering ist! Die unbelastete Ausgangsspannung eines USB-Netzteils sollte bei ca. 5,2 - 5,3 Volt liegen - und bei Belastung nicht unter ca. 4,9 - 5,0 Volt abfallen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.06.2014 06:26:09 GMT+02:00
Techland meint:
Schön geschrieben, im ersten Satz aber nicht ganz korrekt. Je nach den an den Datenleitungen eingebauten Widerständen im Netzteil (!) bestimmen auch die Netzteile mit, wie schnell das Phone oder Tablet lädt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.06.2014 10:37:47 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.06.2014 15:37:27 GMT+02:00
Zunächst einmal sind mir keine USB-Netzteile bekannt, in denen bereits die Daten-Kontakte mit Widerständen bestückt sind, um Ladeströme zu begrenzen bzw. zu beeinflussen? Diese Widerstände sind eher in Daten-/Lade-KABELN zu finden, weil die Stromlast von Computer-USB-Anschlüssen i.d.R. auf 500mA begrenzt ist!

Auch sollte man immer den GANZEN Text lesen, denn der "erste Satz" wird durch den zweiten ergänzt - und daher ist alles korrekt dargestellt. Wenn auf einem Netzteil aufgedruckt ist, dass es 1.000mA liefern kann, dann sollte das so sein! Einzige Einschränkung seitens des Netzteils: die Spannung ist unstabil und bricht bei höherer Stromentnahme deutlich unter 5 Volt ein - was die Lade-Elektronik mancher Handys/SmartPhones o.ä. nicht akzeptiert.

Beispiel:
Vor einigen Tagen hatte ich bei einem bekannten Kaffee-Röster das aktuell angebotene 2,1A-USB-Netzteil erworben. Normalerweise darf man annehmen, dass es die gleiche Leistung liefert, wie das original Netzteil eines iPad 3. Aber weit gefehlt, denn das iPad 3 zieht im mittleren Ladebereich etwas mehr als 1.900mA, wobei beim original Netzteil die Ausgangsspannung nahezu konstant bleibt. Beim Tch... Netzteil hingegen bricht die Spannung auf ca. 4,8 Volt ein und der Ladestrom sinkt auf ca. 1.650mA.

Gerade in solchen Fällen ist dieser Power-Monitor ideal, weil damit Strom UND Spannung kontrolliert werden kann.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2014 15:39:18 GMT+02:00
Techland meint:
Nun, bei Apple sind sehr wohl solche Widerstände im Netzteil (!) eingebaut, keinesfalls im Kabel. Deswegen gibt es ja auch die in der Rezension angesprochenen Adapter, die diese Widerstände z.B. beim Betrieb an einer USB-Buchse eines Computers nachrüsten. Das gilt im Übrigen auch für ihren Kaffe-Röster, denn das iPad 3 lädt ohne Widerstände und ohne Datenleitung mit 1,4 A, Ohne Widerstände aber mit Datenleitung nur mit 0,5 A. Ergo sind die richtigen Widerstände auch in ihrem Kaffe-Röster-Netzteil enthalten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2014 16:11:15 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.06.2014 19:54:35 GMT+02:00
Stimmt so nicht ganz, denn mit dem original-Netzteil lädt das iPad 3 bei Verwendung eines Daten-/Ladekabels mit bis zu 1,96A (Anzeige des USB-Power-Monitors - aber auch mit professionellen Meßmitteln, wozu ich mir bereits vor Jahren eine Trennstelle in einem USB-Adapter angefertigt hatte). Im Übrigen habe ich identische Messungen bei Verwendung von Ladekabeln, die z.B. als Zubehör zu USB-AkkuPacks (EasyAcc u.ä.) mitgeliefert werden. Dies Kabel sind allesamt nur zweiadrig bestückt - wobei hier die beiden mittleren USB-Datenkontakte sozusagen "in der Luft hängen", also mit nichts verbunden sind!

Ist aber im Grunde auch völlig egal, denn bei dem USB-Power-Monitor geht es im Grunde nur darum, mit einem einfach zu handhabenden Meßmittel zumindest "ungefähr" Vergleiche zwischen verschiedenen Ladegeräten und/oder Kabeln ziehen zu können. Daraus lassen sich dann auch teils deutlich voneinander abweichende Lade-ZEITEN besser darstellen (anstatt sich nur darüber zu "wundern").

Veröffentlicht am 08.11.2014 08:12:04 GMT+01:00
Conqueror meint:
Es kommt gerade beim Ladevorgang auf die Qualität und Länge der verwendeten USB Kabel an.
Und mit diesem "Messgerät" ist es möglich die Spreu vom Weizen zu trennen. Heißt man kann die Qualität der ach so günstigen USB und Ladegeräte entlarven.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2014 17:53:17 GMT+01:00
U. Zukowski meint:
Doch: Alle Apple-Ladegeräte (und Dritt-Anbieter-Ladegeräte, die für Apple-Geräte ausgelegt sind), legen an den Datenleitungen mittels Widerständen eine Spannung an. Dann weiß das Apple-Geräte, dass es an einem speziellen Ladegerät hängt und nimmt das mehr Strom auf auf 500 mA.

Bei Samsunggeräten funktiniert die Ladegerätskennung durch Überbrücken der beiden Datenleitungen. Das ist im Samsung-Ladegerät direkt so verbaut, bzw. kann (wie du schreibst) über spezielle Ladekabel vorgetäuscht werden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2014 19:37:58 GMT+01:00
Alles "graue Theorie", was hier so über Widerstände an Datenleitungen und speziell für Apple-Geräte ausgelegte Ladegeräte usw. verbreitet wird!

Seit Jahren besitze ich diverse Produkte dieses Herstellers und die zugehörigen Original-USB-Netzteile! Darüber hinaus haben sich mit den Jahren auch alle möglichen NoName USB-Netzteile, 12-Volt USB-Adapter für's Auto und PowerPack-Akkus von "EasyAcc" und "Aukey" angesammelt. Mit dem hier rezensierten Power-Monitor (oder ähnlichen Produkten) ist jedoch leicht nachweisbar, dass in allen Fällen (egal welches Netzteil, Kfz-Adapter oder PowerPack angeschlossen wird) immer der in der internen Ladekontrolle des SmartPhones, Tablet-PCs o.ä. vorgegebene Ladestrom fließt.

Dabei spielte es auch überhaupt keine Rolle, ob die jeweiligen original Daten-/Ladekabel oder sonstige, nur zweiadrig bestückten Ladekabel (z.B. aus dem Zubehör von EasyAcc PowerPacks) verwendet wurden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.11.2014 22:08:32 GMT+01:00
Heiko_385 meint:
Graue Theorie ist das keineswegs - auch wenn Sie kein Gerät mit einer solchen Erkennung besitzen.
Ich habe eine Fahrradlampe (Philips Bike Light), die erst an Netzteilen bei denen D+ mit D- verbunden ist, mehr als 500mA aufnimmt und schneller lädt (dann mit knapp 1A).
Nächstes Beispiel ist mein China-Smartphone von Jiayu - das hat das gleiche Verhalten wie die Fahrradlampe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.11.2014 09:23:21 GMT+01:00
U. Zukowski meint:
@Ulrich Gemeiner: Das ist definitiv nicht richtig. Jedes Apple iPad verweigert sogar ganz bei fehlender Lagegeräterkennung die Aufladung. Wird es zum Beispiel an ein PC-USB-Port gehängt, erscheint die Meldung "lädt nicht". Dass Ihr iPad an Noname-Adaptern 2 Ampere aufnimmt, glaube ich nicht so recht.
‹ Zurück 1 2 Weiter ›

Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent

U. Meyer
(REAL NAME)   

Top-Rezensenten Rang: 4.981