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Kundenrezension

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sci-Fi, Postapokalyptik und Verschwörungs-Action: Unterhaltsam!, 20. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Dystopia (Die Zeitpforten-Thriller, Band 2) (Taschenbuch)
"Dystopia" von Patrick Lee ist die etwa 400 Seiten starke Fortsetzung seines SciFi-Thrillers "Die Pforte". Überraschenderweise kommt Dystopia gar nicht so sehr wie ein Forsetzungsroman daher, sondern mit einem frischen Thema im alten Setting. Plötzlich haben wir es nicht mehr mit einem typischen SciFi-Thriller mit Kampf um die Weltherrschaft zu tun, sondern mit postapokalyptischer Dystopie.

Die titelgebende "Pforte" des ersten Teils wird hier natürlich dennoch wieder aufgegriffen: Durch einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum an einem großen Teilchenbeschleuniger in den USA hat die Menschheit unbeabsichtigt eine Art Rohrpostsystem angezapft: Täglich gelangen durch diesen Riss neue rätselhafte Gegenstände ("Entitäten") außerirdischen Ursprungs in unsere Welt. Mehr noch: Durch einen physikalischen Trick kann man mit der Pforte sogar Nachrichten in die Vergangenheit schicken. Na das ist doch mehr als genug Stoff, alle möglichen Sci-Fi-Szenarien abzuspulen?

Und das passiert auch. Denn anders als in "Dystopia" steht nicht die Pforte selbst im Vordergrund, sondern eine spezielle "Entität": Der taschenlampenartige Apperat schafft einen Durchgang in die Zukunft. Als die Protagonistin Paige Campbell (bekannt aus dem ersten Teil) in die Welt der Zukunft blickt, erkennt sie nichts als verlassene Ruinen und Berge von Knochen. Die grausame Erkenntnis: Die Welt ist untergangen. Aber wann wird es so weit sein? Und warum? Vor allem: Wie lässt es sich verhindern?

Das bietet natürlich mehr als Genug Raum für eine spannende Spurensuche. Man will nicht nur wissen, was passiert ist, man darf den Hauptfiguren auch bei ihrer actionreichen Reise durch die verschiedenen Zeiten begleiten. Denn welche Mächte auch für das Ende der Menschheit verantwortlich sind: Sie möchten auch in der Gegenwart garantieren, dass es so weit kommt...

Wenn man erst mal bereit ist, die "Deus ex machina"-artige Präsenz der Pforte mit ihren vielen "Zauberinstrumenten aus dem Nichts" zu akzeptieren (leider kommen Freunde von physikalisch-technischen Details hier nicht auf ihre Kosten, man hat die Sachen einfach ohne Erklärung anzunehmen), erhält man eine sehr dichte Erzählung, die nur selten durch ruhigere Passagen unterbochen wird. Der Sprung durch die Zeiten verknüpft die Atmosphäre einer bedrückenden Dystopie in der Zukunft mit einem actionreichen "Agententhriller" der Gegenwart, der vom Prinzip - nicht in der Tiefe - in die Richtung Tom Clancy geht.

Patrick Lee übernimmt die Figuren seines Vorgängerromas, was Licht und Schatten mit sich bringt: Neben dem einigermaßen sympathischen Helden Travis gibt es auch mal wieder die austauschbaren Superhelden aus dem Stereotypenregal. Aber positiv zu sehen ist auf jedenfall, dass Lee offene Fragen aus dem Vorgängerroman aufgreift und so die beiden Werke miteinander im Hintergrund verknüpft, ohne dass die vordergründlichen Thematiken etwas miteinander zu tun hätten. So wird die interessante Geschichte um das "Flüstern" hier weitergesponnen - und vermutlich im dritten Teil der Serie zuende gebracht.

Neben der etwas klischeebehafteten Charakterentwicklung gibt es nur noch wenige Kritikpunkte. Allenfalls die konstruiert wirkenden Spielerein aus der Pforte oder die an mehreren Stellen etwas unlogisch-brüchig wirkende Auflösung der Geschichte schlagen hier zu Buche.

Ansonsten erhält der geneigte Leser einen kurzweiligen SciFi-Action-Thriller mit spannenden Ideen, einem Schuß Postapokalyptik, einer serienumspannenden Hintergrundgeschichte und einem soliden Schreibstil. Freilich kratzt das Werk als Mischung jeweils nur an der Oberfläche, ohne in einem Feld - etwa der SciFi-Komponente - wirklich außergewöhnlich gut zu werden. Die Mischung ist aber am Ende recht überzeugend. Ich vergebe gute 4 Sterne und die Empfehlung, auch den Vorgänger "Die Pforte" zu lesen. Dystopia ist zwar so aufgebaut, dass das nicht zwingend notwendig ist, aber mehr Spaß macht es dann auf alle Fälle.

Mit "Deep Sky" (Titel des englischen Originals) wartet dann auch schon der Dritte Teil der Geschichte auf ihre Übersetzung in's Deutsche. Man darf gespannt sein.
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