Kundenrezension

61 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dreamteam: Sony Alpha 58 und das Tamron 18-200, 25. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Tamron AF 18-200mm F/3.5-6.3 XR Di II LD Aspherical (IF) Macro digitales Objektiv (62mm Filtergewinde) für Sony und Minolta (Zubehör)
Ich habe mir die Sony Alpha 58 im Kit gekauft und war mit dem Kit-Objektiv 18-55 absolut unzufrieden. Die A58 produziert mit dem richtigen Objektiv wunderschöne, knackscharfe und wohlbelichtete sowie kontraststarke Aufnahmen. Im Geschäft habe ich daher die A58 mit den verschiedensten Objektiven ausprobiert und bin dann beim Tamron 18-200 für ca. 150 Euro (inklusive 5 Jahre Garantie durch Tamron) hängengeblieben.

Warum? Alle Testaufnahmen waren von sehr guter Schärfe, keine (kaum) Farbsäume (Chromatischen Aberrationen) und Verzerrungen (Tonnen-, Kisseneffekt) nicht feststellbar.

Hä? Wie kann das sein? Die Sony Alpha 58 korrigiert intern diese Objektivfehler, weil sie das Tamron 18-200 als DT18200 akzeptiert. Bei weiteren Tests in freier Wildbahn habe ich daher in der A58 als Aufnahmeformat - RAW und gleichzeitig JPEG - gewählt. Bei der anschließenden Auswertung am PC konnte ich somit zuerst die RAW und gleich danach die JPEG-Aufnahme im Vergleich sehen. Alle Darstellungsfehler, die ja noch selbstverständlich in RAW vorhanden sind, waren in der JPEG-Aufnahme verschwunden. Mit der Sony-RAW-Software (kostenlos) werden diese Fehler in RAW automatisch beim digitalen entwickeln beseitigt; und hier zeigt sich dann das große Potenzial der A58. RAW-Datenentwicklung mit automatischer Korrektur und vielen Einstellmöglichkeiten bieten viel Spielraum für kreative Fotobearbeitung. Lightroom ist für mich somit überflüssig. Den Rest erledige ich lieber mit Adobe Photoshop Elements 12 und bei Portraits nehme ich sowieso lieber Portrait Professional Studio 11 her. Ich freue mich, wie ein kleines Kind, das diese preiswerte Kombination aus Spitzen-Kamera und preiswerten Objektiv so viel Spaß bereiten kann. Im Vergleich zu den anderen namhaften Herstellern von Spiegelreflexkameras besitzt die Sony einen internen Bildstabilisator, daher können preiswertere Objektive zum Einsatz kommen.

Der Fokusmotor ist vernehmlich zu hören, aber das stört mich nicht beim Fotografieren - dafür ist er schnell und treffsicher!
Wie bei jedem neuen Objektiv gilt, bevor man sich an wichtige "Fotosessions" wie Geburtstage, Partys usw. wagt: "Ausgiebig testen, dann die EXIF-Daten analysieren, daraus lernen und wieder testen ...". Jedes Objektiv (auch innerhalb einer Serie) hat Eigenheiten im Zusammenspiel mit einer Kamera.

Bei Videoaufnahmen leistet der Autofokus (ohne pumpen) gute Dienste, aber der surrende Motor des Tamron 18-200 ist somit auch gut bei der Aufnahme bzw. Videowiedergabe zu hören. Da aber ein externes Mikrofon an die A58 angeschlossen werden kann, ist dieses Manko zu verschmerzen.

Die Haptik und Materialqualität ist als sehr gut zu bewerten, auch wenn das Bajonett aus Kunststoff besteht. Das Objektiv sitzt "Bombenfest" auf der A58 und der Tubus wackelt auch nicht im ausgefahrenen Zustand (kein Spiel zu Seite - sehr gut). Mit dem Lock-Schalter (beim hängenden Kameratransport an der Schulter) kann das Objektiv fixiert werden, ansonsten fährt es, nach einiger Zeit, bei mir in voller Länge aus. Das machen aber auch andere Objektive. Der Zoom geht relativ leichtgängig, aber nicht so "fließend" wie bei wesentlich teureren Objektiven. Mit etwas Übung können aber auch bei Videos Zoomfahrten realisiert werden.

Natürlich kann auch dieses Objektiv nicht zaubern und hat bei voller Brennweiter von 200 mm (frei Hand) u.U. unschärfen, je kürzer die Belichtungszeit aber ist, umso schärfer werden die Aufnahmen. Da ich aber so gut wie gar nicht im 300 mm-Bereich (auf KB bezogen) arbeite, weil ich selten ein Stativ mitführe ;-) ist dieses Problem für mich vernachlässigbar. Sobald die Sonne wieder scheint, werde ich Mal Aufnahmen mit Stativ ausprobieren und hier dann meine Erfahrungen mitteilen. Bei der EOS 600D hatte ich ein Sigma-Objektiv mit integrierter Bildstabilisierung getestet. Hier zeigte sich die Überlegenheit dieses Sigma-Objektivs bei langen Brennweiten. Daher glaube ich, dass das Tamron besser für Sony-Kameras geeignet ist, wegen dem integrierten Bildstabilisierungssystems (SteadyShot).

Kurz gesagt: Das Tamron 18-200 (inklusive Streulichtaufsatz) ist in Verbindung mit der Sony Alpha 58 das ideale Gespann für scharfe und lebendige Aufnahmen - und das für ca. 150 Euro, inklusive 5 Jahre Hersteller-Garantie! Viel Spaß und allseits gutes Licht!

Nachtrag 27.12.2013: Wie mir Tamron heute schriftlich bestätigte, ist das Tamron 18-200 zu 100% Sony-ADI/TTL-kompatibel. Somit kann das erweiterte Blitzpotential, über TTL hinaus genutzt werden :-)
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.02.2014 22:31:10 GMT+01:00
Raffi_ibk meint:
Wie erkenne ich das, ob die a58 das objektiv als DT18200 erkennt? (in hinblick auf das neue sigma 18200)

vielen dank für die super rezession, jetzt bin ich mir fast sicher, dass ich mir ein 18-200 als immerdrauf zulegen werde!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.03.2014 15:32:02 GMT+02:00
In den Einstellungen der Kamera auf die 4. Seite im dritten Abschnitt ("Zahnrad") gehen. Dann unter "Objektivkomp.: Verzerr." auf "Auto" schalten. Dann müsste die Kamera die Verzerrung automatisch korrigieren.
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