Kundenrezension

19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr gute Interpretation in leider mittelmäßiger Klang-Qualität, 24. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst der Fuge (Audio CD)
Ich besitze eine ganze Reihe von Aufnahmen mit der Kunst der Fuge (mit Holzbläser-Ensemble, mit Akkordeon, mit Barock-Ensemble, für vier Quartette und 2 x Orgel). Es ist also nicht der erste Kontakt mit dem Werk. Die Interpretation von Aimard ist von der Perspektive "Klarheit und Transparenz" eine sehr gute - und hätte dafür meine vollen 5 Sterne verdient. Leider hält aber die Aufnahme in punkto Klang-Qualität nicht, was das noble Label verspricht. Ich höre hier mit einer recht brauchbaren Anlage mit Canton-Boxen (Karat S8 DC mit Subwoofer AS 85 SC), habe die CD aber auch in der Küche mit einem Kompaktgerät (Sony CDF-S 03) beim Frühstück angehört, um einen Vergleich über das gesamte Anwender-Spektrum zu haben.

Die Aimard-CD ist hier leider mit erheblichem Raumhall aufgenommen, was beim Pre-Listening via Internet nicht so auffällt, aber von CD doch relativ störend ist. Es ist kaum zu unterscheiden, wo der Raumhall und wo das Pedal den Nachhall produziert. Zudem ist der Klang des Flügels (der übrigens im Booklet nicht spezifiziert wird) für meine Vorlieben insgesamt etwas dünn (und das trotz Subwoofer). Da habe ich als Referenz für Klavier-Solo-Aufnahmen doch anderes im Regal stehen - und das zum Teil von erstaunlich preiswerten Labels.

Fazit: Hervorragender Pianist spielt sehr gute Interpretation der Kunst der Fuge ein. Aber Toningenieur und Label verhindern das ungefilterte Durchdringen dieser Leistung zum Hörer daheim. Ein wenig schade. Doch trotzdem hörenswert, wenn man mehrere Aufnahmen des Werks anstrebt. Als einzige Aufnahme würde ich sie nicht empfehlen.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.09.2010 18:28:52 GMT+02:00
Sagittarius meint:
In diesen Tagen erschien der Film pianomania, der viele Hintergründe dieser Aufnahme beleuchtet. Der Tontechniker war es sicher nicht. Der Pianist hatte sehr eigene Klangvorstellungen von dem Stück, der geniale Klavierstimmer hat versucht, diese Vorstellungen zu realisieren und der Techniker hat es aufgenommen. Was man hört, geht eindeutig auf das Konto des Pianisten.

Der Klavierstimmer, ein Meister seines Faches, war bei diesem Pianisten extrem gefordert, sicher manchmal am Rand der Verzweiflung. Schlussendlich bekam Aimard den Ton, den er haben wollte, für das jeweilige Stück aus diesem Zyklus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.11.2010 10:02:21 GMT+01:00
Spartacus meint:
aus dem bereits von Sagittarius erwähnten Film (sehr empfehlenswert, nebenbei bemerkt, wenn einen dieses Thema auch nur ansatzweise interessiert) geht hervor, dass es sich um den Steinway Flügel 245 handelt, aufgenommen im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses...

Veröffentlicht am 13.02.2011 19:18:46 GMT+01:00
Nero Thal meint:
Ich würde vorschlagen Sie investieren in Anlage und Boxen, die das Mittenspektrum abbilden können. Was Sie an Ausrüstung besitzen eignet sich bestenfalls für HipHop.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.09.2011 13:02:34 GMT+02:00
lupo meint:
Was Sagittarius schreibt, besonders: "Schlussendlich bekam Aimard den Ton, den er haben wollte, für das jeweilige Stück aus diesem Zyklus." deutet dies darauf hin, dass diese Aufnahme eine sehr k ü n s t l i c h e ist?
Also so was geht ja live im Konzert überhaupt nicht.
Wenn ich mir jetzt mit diesem Hintergrundwissen diese Aufnahme anhören würde, hätte ich da wahrscheinlich - wider Willen - diese Erinnerung im Kopf, dass da zwischen den einzelnen Stücken immer der Klavierstimmer und die Techniker tätig waren.... na ja ....man darf halt keine Konzepte haben beim Musikhören.... aber beim Musizieren doch auch nicht, oder?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2011 12:11:09 GMT+01:00
Spartacus meint:
nun, künstlich möchte ich es nicht nennen, was Aimard tut. nur ist es halt so, dass er den doch sehr unterschiedlichen Ansprüchen dieses Werkes gerecht werden will und verwendet dafür unterschiedliche Einstellungen und Stimmungen des Flügels. In einem Live-Konzert geht so etwas in der Tat nicht, aber wenn es bei einer CD-Einspielung diese Möglichkeiten gibt, finde ich es legitim, diese auch zu nutzen. Shlomo Mintz verwendete für seine legendäre Cappricci-Einspielung auch drei verschiedene Stradivaris... live wohl auch kaum realisierbar. letzlich ist das ja auch der Vorteil einer Studioaufnahme, Dinge so zu gestalten, wie es halt nur im Studio geht. Da unterscheidet sich der Klassikbetrieb nicht (wesentlich) von Pop oder Rock o.ä.
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