Kundenrezension

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Große Klasse, aber keine neuen Klassiker, 13. April 2010
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Rezension bezieht sich auf: The Wicked Symphony/Angel of Babylon (Audio CD)
Tobias Sammet's All-Star-Projekt Avantasia feiert in diesem Jahr sein 10jähriges Bestehen. Sammet beschenkt sich selbst und seine Fans mit gleich zwei neuen Alben, welche die auf "The Scarecrow" begonnene Story um einen Außenseiter auf Selbstfindungstrip abschließen. Die hier besprochene Doppel-CD-Box beinhaltet neben den beiden hochwertig verarbeiteten Alben ein kleines Buch ("The wicked trilogy - A photographic documentary") mit einem Interview sowie Illustrationen und Erläuterungen zum Tourgeschehen und zum Aufnahmeprozess. Daran werden sich vor Allem die weiblichen Fans ergötzen, schließlich gibt es hier noch mehr Hochglanzbilder vom Edguy-Sonnyboy zu sehen, als ohnehin schon in den beiden Booklets abgedruckt sind.
Musikalisch stellt das CD-Duo eine Rückbesinnung auf die glorreichen Zeiten der Metal-Opern dar, ohne allerdings deren Klasse zu erreichen. Anno 2010 geht es wieder epischer zu, was Fans der ersten Stunde freuen dürfte. Die Songs sind opulenter arrangiert, werden durch die farblose Produktion aber etwas zu stark gebremst. Das hat zur Folge, dass Longtracks wie "The wicked symphony" und "Stargazer" ihr Potenzial auch nach mehrmaligem Hören nicht voll entfalten. Die Instant-Hits kommen dagegen kraftvoller über den Äther. Insbesondere "Scales of justice", die Single "Dying for an angel" (mit Scorpions-Sänger Klaus Meine) sowie "Rat race" und "Down in the dark" können überzeugen.
Im direkten Vergleich entpuppt sich "Angel of Babylon" als das deutliche interessantere Werk, was vor Allem dem größeren Abwechslungsreichtum zuzuschreiben ist. So sind zum Beispiel "Symphony of life" und "Death is just a feeling" (intoniert von Jon Oliva) im Avantasia-Kosmos eher ungewohnt. Auch den schönsten Refrain des Komplettpakets gibt's auf "Angel of Babylon" zu hören, nämlich im abschließenden "Journey to Arcadia". Das weckt dann schon beinah nostalgische Erinnerungen an die zahlreichen großen Momente der beiden Klassiker aus den Jahren 2001 und 2002.
Unterm Strich eine gelungene Zusammenstellung, die uns Tobias Sammet hier präsentiert. Rein musikalisch hätte eine einzige CD wahrscheinlich mehr Sinn gemacht, ihre Daseinsbereichtigung haben aber beide Alben. Wer keine Offenbarung erwartet, wird seinen Spaß haben.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.04.2010 23:10:39 GMT+02:00
M. Golenia meint:
"Das hat zur Folge, dass Longtracks wie "The wicked symphony" und "Stargazer" ihr Potenzial auch nach mehrmaligem Hören nicht voll entfalten."

"sowie "Rat race" und "Down in the dark" können überzeugen. "

Ich finde es interessant das viele das genau Gegenteilig sehen. Zum Beispiel das Rat Race nicht so toll ist. Aber The Wicked Symphony voll rein haut.

Ich finde das Album The Wicked Symphony jedenfalls besser. Ich glaube auch die Mehrheit.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.04.2010 02:39:02 GMT+02:00
Andre Schuder meint:
Die Wicked ist mir zu gleichförmig. Da fehlen mir die Aha-Momente, durch die man mal aufhorcht und sich genauer auf die Musik konzentriert. Bei Wicked flutscht alles durch. Das ist ja auch nicht das Schlechteste, aber Spannung kommt so meines Erachtens eben eher nicht auf.
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Ort: Augsburg

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