Kundenrezension

30 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Star Trek: Into Darkness [Blu Ray], 24. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (+ Digital Copy) [Blu-ray] (Blu-ray)
Star Trek ist der Beliebigkeit anheim gefallen.

In vergangenen Zeiten, hatte ich mich stetig, auf die spärlich, alle paar Jahre auftauchenden Star Trek Filme, mit William Shatner, Leonard Nimoy, Patrick Stewart, Brent Spiner und Co. in den Hauptrollen, als Kleinode des utopischen Films, gefreut.

Seit Star Trek (2009) ist bei mir der Eindruck entstanden, dass Inhalt und Schauwerte nicht mehr Hand in Hand gehen. Geblieben ist nur noch Effekthascherei.
Wünschenswert wäre eine neue Geschichte mit neuer Crew gewesen und nicht ein Remake mit alternativer Zeitlinie. Fortschritt anstelle von Rückschritt.

Egal, ich wollte der neuen Geschichte noch eine Chance geben, schon wegen der Empfehlung durch Freunde. Also habe ich mir „Star Trek – Into Darkness“ angesehen.

Der Film hat gutes Design, gute Effekte und überwiegend überzeugende Darsteller. Aber nicht überall wo Star Trek draufsteht ist auch Star Trek drin.

Zunächst zur Logik, ein essentieller Bestandteil. Schließlich gibt es dort ein Volk dessen ganze Lebensphilosophie darauf fußt. Auch bei den alten Star Trek Filmen gab es das eine oder andere Logikloch.

Der Neue, zweite Film bewegt sich da ungefähr auf dem Niveau seines Vorgängers.

>>Im Folgenden Spoiler<<

Anscheinend unterzieht man die Hülle der Enterprise einem Drucktest, da sie zu Beginn des Filmes nicht im Orbit des Planeten, sondern am Grund eines Ozeans ist. Hätte man vielleicht erwähnen sollen … das mit dem Drucktest. Aber so ein Test ist schon doof, während einer Mission mit fragwürdigem Ausgang. Egal.
Und warum beamen die vor den Eingeborenen flüchtenden nicht einfach an Bord.
Warum wird Spock während der fürchterlich, nervenzerfetzenden Bombenmission nicht einfach an Bord gebeamt … also sofort oder stört das Wasser, oder wie. In tausend Folgen hat man das gesehen. Tut uns Leid der Transporter ist gerade kaputt, gestört, etc. … egal.

Dann ist Spock sauer, da man ihn gerettet hat, da das unlogisch ist, da die Enterprise von den Eingeborenen gesehen wurde. Außerdem verstößt das gegen die oberste Direktive … zumindest das ihn retten. Aber vorher war er offensichtlich damit einverstanden die Eingeborenen zu retten. Ist aber auch ein Verstoß … egal ... Vulkanlogik muss man neuerdings nicht mehr verstehen können.

Seine eigene Rettung ist ihm dann auch eine Meldung beim Flottenoberkommando wert, die verstößliche Rettung der Eingeborenen natürlich nicht.

Weiter.
Später im Film willigt Kirk ein, eine Mordmission gegen Khan auszuführen, der sich auf Qo'noS befindet. Um die Klingonen nicht zu provozieren soll das kein Sternenflottenangehöriger machen.
Das habe ich nicht kapiert … warum genau macht das dann Kirk? Ich habe nicht mitbekommen daß der ausgetreten ist. Außerdem fliegt er mit der Enterprise.
Und schließlich ist die Mission so ultrageheim, dass Khan, von der Enterprise, kurz vor dem Anschlag über Funk darüber aufgeklärt und gewarnt wird.

Nun ja, während der Aktion mischt Khan dutzende Klingonen, nebst ihren Raumschiffen auf, hat jedoch später im Film das Bedürfnis, sich von Kirk und Scotty an Bord des geheimen Föderationskampfraumschiffes, gegen ein paar Mann Sicherheitspersonal, helfen zu lassen.

Khans alte eingefrorene Crew, seine ebenfalls genetisch verbesserten Mitstreiter, werden als Torpedos deklariert. Kirk weiß nichts davon, soll diese beim Anschlag abfeuern, um sie zu töten.
Absurder geht es kaum. Will der Geheimprojektadmiral (Peter Weller) sie tot sehen, warum tötet er sie nicht einfach?

Nun ja, und so weiter … am Ende tötet Khan tausende von Menschen durch den Absturz seines Schiffes … kein Gericht, kein Urteil, Spock und Uhura fangen ihn. Sein Blut rettet den totgestrahlten Kirk. Er wird wieder eingefroren.

Und schalten sie aufs neue ein wenn es wieder heißt …


Nun weg von der Logik, hin zu weiteren moralischen Fragwürdigkeiten …

Kirk ist bereit mit ferngesteuerten Flugkörpern zu morden … ah ja.

Auch die Bildsprache bei offiziellen Anlässen ist vergleichsweise fragwürdig, fehlen nur noch Schaftstiefel und Stiefelhosen.
Diese Darstellungsweise mutet gleichsam absurd an, da die zahlreichen Völker der Föderation wohl kaum terranischem Militarismus frönen.

Gene Roddenberry rotiert vermutlich im Orbit.


Dann gibt es noch Teenieklamauk, Kirkbettszene, Carol Marcus in Unterwäsche etc.


Zu guter letzt, … das Ganze wirkte auf mich sehr konstruiert. Wir brauchen eine Geschichte mit Khan Singh … egal wie. Und wir brauchen Klingonen, damit sie eben dabei sind. Vermutlich sind das im nächsten Film die Antagonisten.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.07.2014 08:05:44 GMT+02:00
Sie haben mit ihrer Rezension so recht... und es kotzt mich an. dass das was sich j.j. unter klingonen vorstellt, nicht dem entspricht was es im roddenberryuniversum darstellt, ist auch so eine sache...
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