eigenwillig-psychedelische Space-Rock-Pop-Granante, 12. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: We Can Create (Audio CD)
MAPS - "We Can Create" Die in der Presse-Info umrissene Geschichte von MAPS und "We Can Create" hört sich an wie die Sammlung der größten Musik-Klischees: Eine verschlafene Kleinstadt im Nirgendwo, ein Außenseiter mit verquerem musikalischen Geschmack, der durch Krankheit aus dem Alltag gerissen wird, schlaflose Nächte im heimischen Schlafzimmer, viel Engagement, wenig Equipment, der Überraschungserfolg der ersten Singles bis hin zum Liebling namhafter UK-Radio-DJs. Auch das Ende überrascht hier nicht: Der nerdige Bedroom-Produzent, mit bürgerlichem Namen James Chapman, der statt mit moderner Technik lieber traditionsbewusst mit einem 16-Spur-Recorder zu Werke geht wird von Mute, einem Label-Schwergewicht, gesignt und bekommt einen renommierten Produzenten zur Seite gestellt, um seine bisherigen Stücke aufzupolieren. Das Resultat "We Can Create" macht allen Klischees zum Trotz tatsächlich mächtig Eindruck: Es ist schon eine Weile her, daß jemand eine derart eigenwillig-psychedelische Space-Rock-Pop-Granante gezündet hat. Angesichts der oft einfachen und eingängigen Texte und dem mit Bombast, Augenzwinkern und gewitzten Elektronik-Wirbeln versetzten Soundteppich ist die Begeisterung des Publikums wahrlich kein Wunder. Auch wenn man mit der langen vom Label mitgelieferten Referenzliste nichts anzufangen weiß, muß man den elf Tracks vieles zu Gute halten. Zum Beispiel, daß sie authentisch klingen, sie mit wunderbaren Melodien aufwarten können und sich vom beherrschenden Allerlei im Musik-Business mit gerne prätentiös gestalteter Emotionalität und Weichzeichnerei brüllend deutlich abheben können. Den Ritterschlag der britischen Musikpresse hat Chapman bereits für seine ersten Singles erhalten, für "We Can Create" wird er sicherlich - und nicht zu Unrecht - in den Adelsstand erhoben.
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We Can Create B000NA2UG4
Maps
Mute Records (EMI)
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eigenwillig-psychedelische Space-Rock-Pop-Granante
MAPS - "We Can Create"
Die in der Presse-Info umrissene Geschichte von MAPS und "We Can Create" hört sich an wie die Sammlung der größten Musik-Klischees: Eine verschlafene Kleinstadt im Nirgendwo, ein Außenseiter mit verquerem musikalischen Geschmack, der durch Krankheit aus dem Alltag gerissen wird, schlaflose Nächte im heimischen Schlafzimmer, viel Engagement, wenig Equipment, der Überraschungserfolg der ersten Singles bis hin zum Liebling namhafter UK-Radio-DJs. Auch das Ende überrascht hier nicht: Der nerdige Bedroom-Produzent, mit bürgerlichem Namen James Chapman, der statt mit moderner Technik lieber traditionsbewusst mit einem 16-Spur-Recorder zu Werke geht wird von Mute, einem Label-Schwergewicht, gesignt und bekommt einen renommierten Produzenten zur Seite gestellt, um seine bisherigen Stücke aufzupolieren. Das Resultat "We Can Create" macht allen Klischees zum Trotz tatsächlich mächtig Eindruck: Es ist schon eine Weile her, daß jemand eine derart eigenwillig-psychedelische Space-Rock-Pop-Granante gezündet hat. Angesichts der oft einfachen und eingängigen Texte und dem mit Bombast, Augenzwinkern und gewitzten Elektronik-Wirbeln versetzten Soundteppich ist die Begeisterung des Publikums wahrlich kein Wunder. Auch wenn man mit der langen vom Label mitgelieferten Referenzliste nichts anzufangen weiß, muß man den elf Tracks vieles zu Gute halten. Zum Beispiel, daß sie authentisch klingen, sie mit wunderbaren Melodien aufwarten können und sich vom beherrschenden Allerlei im Musik-Business mit gerne prätentiös gestalteter Emotionalität und Weichzeichnerei brüllend deutlich abheben können. Den Ritterschlag der britischen Musikpresse hat Chapman bereits für seine ersten Singles erhalten, für "We Can Create" wird er sicherlich - und nicht zu Unrecht - in den Adelsstand erhoben.
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12. Oktober 2009
- Insgesamt:
5

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