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Kundenrezension

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unscheinbar schön, 2. April 2011
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Rezension bezieht sich auf: Welcome to my DNA (Limited Edition) (Audio CD)
War Blackfield II noch der Zwillingsbruder des ersten Teils, erkannten wohl auch Steven Wilson und Aviv Geffen, dass sie Gefahr liefen, sich nicht nur bei der Bezeichnung zu wiederholen. Kurzerhand verpasste man dem nunmehr dritten Album seit der Gründung im Jahr 2001 den vielsagenden Namen "Welcome to my DNA". Und obwohl der stilistische Unterschied zu den beiden Vorgängern entgegen anderslautender Stimmen eher unwesentlich ausfällt, ist die Neubetitelung gerechtfertigt. Wie schon beim Debüt im Jahr 2004 übernahm Aviv Geffen auch bei "Welcome to my DNA" die kreative Leitung. Fast alle Songs stammen aus seiner Feder, während Steven Wilson (der derzeit an der Fertigstellung seines zweiten Soloalbums arbeitet) lediglich die erste Single "Waving" beisteuerte, zu der auch ein recht gewöhnungsbedürftiges Video gedreht wurde.

Musikalisch steht nach wie vor prägnanter, einfühlsamer Melanchopop im Mittelpunkt, der diesmal jedoch eine Spur dezenter wirkt und weniger auf sofortige Einprägsamkeit getrimmt ist. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern braucht das Album eine gewisse Anlaufzeit. Weil man allerdings aufgrund vergangener Großtaten dazu neigt, das perfekte Popalbum zu erwarten, kann sich anfangs leichte Enttäuschung breit machen. Zwingende Ideen scheinen rar gesät und die Schwelle zur Belanglosigkeit rückt teilweise bedenklich nahe. Hat man sich jedoch erstmal daran gewöhnt, dass auf "Welcome to my DNA" die ganz großen Melodien und Songs vom Kaliber eines "End of the world" fehlen, wird man sich des erneuten blackfieldschen Popzaubers kaum entziehen können. Grenzwertig bleiben die Texte, die stellenweise arg plakativ ausfielen. Die Zeilen von "Go to hell" sollte man allerdings nicht allzu ernst nehmen. Außerdem ist das doch mal 'ne klare Ansage!
Gerade in der zweiten Hälfte können Wilson und Geffen mit ein paar starken Songs auftrumpfen. Insbesondere "On the plane", das Single-verdächtige "Oxygen" (produziert von Trevor Horn) und "Zigota" wissen zu gefallen.

Fazit: "Welcome to my DNA" ist ein unverkennbares Blackfieldalbum, das sich Fans des Duos und Freunde gut gemachten Poprocks nicht entgehen lassen sollten. Wer schon immer eher die ruhigen Momente mochte, wird tendenziell mehr Freude an dem Album haben, als diejenigen, die am liebsten eine Abfolge potenzieller Welthits wie "End of the world" (Blackfield II) oder "Pain" (Blackfield I) hören wollen. An die Qualität der ersten beiden Alben kommt es alles in allem leider nicht heran.

Ab Mitte April werden Blackfield auf Deutschlandtour sein. Auf dem Programm stehen Auftritte in Hamburg (12.04.), Berlin (13.04.), München (17.04.), Karlsruhe (23.04.), Frankfurt (24.04.), Bochum (25.04.) und Köln (26.04.).
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.04.2011 13:17:36 GMT+02:00
ali meint:
Die neue CD hat meine Erwartungen nicht ganz getroffen, liegt wohl auch daran, weil die Hadschrift von SW nicht mehr so deutlich erkennbar ist. Aber die Songs sind gut und ich freue mich auch auf das Konzert in München. Übrigens SW hat sich in der letzten Zeit bei Steve Hackett herumgetrieben, wo er auf der nächsten CD mit zu hören ist.... ist aber auch beim 2. Solowerk von SW dabei.
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