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Kundenrezension

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Kluft zwischen Ergebnis und Möglichkeit, 8. Januar 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nebenan: Roman (Taschenbuch)
Ich finde 'Nebenan' extrem schwer zu bewerten, und habe mich deshalb in der Sternanzahl für die demokratische Mitte entschieden.
So begeistert wie ein Großteil der Rezensenten bin ich bei weitem nicht.
Meiner Meinung nach ist das weitem Unterhaltsamste an dem Buch die 'Dramatis Personae'.

Trotzdem lese ich es gerade zum zweiten Mal.
Also was jetzt?

Der Vergleich mit 'Fool on the hill' drängt sich vor allem auf den ersten Seiten auf, wenn Till auf dem Friedhof steht wie weiland S.T. George beim Drachensteigen, aber ansonsten ist 'Nebenan' ein durchaus eigenständiges Werk aus dem gleichen Subgenre, würde ich sagen.

Vielleicht erkläre ich erstmal, was mir nicht gefällt:
Mir drängte sich die ganze Zeit das Gefühl auf, dass das jemand keine Zeit mehr hatte um ordentlich Korrektur zu lesen.
Das ist auch einer der Gründe, warum ich es jetzt gleich nochmal lesen, gibt es die Brüche in der Logik wirklich, oder habe ich beim ersten Mal nur was übersehen (Dinge wie: die Begründung, warum Nörgel die Ringe in den Koffer tut... Warum und wann können Geschöpfe von Nebenan (nicht) gesehen/gehört werden... warum hat nur Till am Ende einen Stein im Brett in Nebenan und muss um Erlaubnis fragen, ob Rolf auch mal rüber darf... Warum hat nebenan Gabriella so verändert, die anderen aber nicht?...Was will der Erlkönig jetzt eigentlich?... und was Cagliostro?)

Gleichzeitig stimmt für auch der Erzählfluss nicht. Nebensächlichkeiten werden wahnsinnig augewalzt, wichtige und spannende Stellen kurz abgehandelt. Häufig bleubt für mich auf die Charakterentwicklung auf der Strecke. Tills Liebesgeschichte war mir einfach zu platt, zum Beispiel.

Wie gesagt, mit nochmal ordentlich überarbeiten hätte 'Nebenan' locker ein 5 Sterne Roman werden können, denn:

Die Charaktere sind in ihrer Anlage super (Deswegen liebe ich das 'Dramatis Personae' auch so)

Die Geschichte ist auch in all ihren Nebenhandlungen spannend.

Die Anspielungen auf die Rollenspiel und Mittelalter Szene haben mir persönlich viel Spaß gemacht.

Einige Formuliereungen sind einfach super! z.B. "Wer hat meine Digitalkamera in einen nicht Windows kompatiblen Malkasten verwandelt?"

Einige Begriffe finde ich in ihrer Einfacheit und Neuheit wunderbar. Allen voran den Titel. Die Phantastische Parallwelt, wie sie so häufig vorkommt, 'Nebenan' zu nennen, dass ist einfach wunderbar.

Zusammengefasst: 'Nebenan' ist ein gutes Buch, dass leider noch viel besser hätte sein können.

Liebe Grüße,
Sijanda
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.02.2010 22:06:18 GMT+01:00
Den Eindruck hinsichtlich der Unstimmigkeiten in der Handlung teile ich grundsätzlich. Allerdings stellt sich mir dann die Frage, inwiefern es überhaupt sinnvoll ist, den Roman unter diesem rein logischen Aspekt zu analysieren. Natürlich ist auch eine Satire nicht immun gegen Logikfehler, allerdings liegt das Hauptaugenmerk doch eigentlich ganz woanders. Vielleicht liegt es ja einfach im Naturell des Erlkönigs, sich nicht selbst wirklich über die eigenen Intentionen bewusst zu sein. Ich denke aber vielmehr, dass viel praktischere Gründe diese "Kritikpunkte" zur Folge hatten: So hätte man aus der Grundidee sowie dem Charakterinventar schon selbst wieder ein umfangreiches Epos, wenn nicht gar einen ganzen Zyklus machen können. Und das würde meiner Meinung nach dem Prinzip der Persiflage oder Hommage, zumindest im vorliegenden Fall, zuwiderlaufen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.07.2010 20:54:17 GMT+02:00
Siebenstein meint:
Nein, die Kritik von Svenja ist - leider - absolut berechtigt. Auch eine Satire und ein Fantasy-Roman muss in sich logisch sein. Ein Sache, auf die m.E. der Lektor noch viel mehr achten muss als der Autor.
Beispiele:
1. Die Polizisten sehen Cagliostro und den Werwolf, obwohl maximal der Graf einen Ring tragen könnte.
2. Die Rollenspieler sitzen völlig bekifft in der Küche, können den Heinzelmann Laller aber NICHT sehen, als er erst die Sauciere, dann ein ganzes Regal zertrümmter. Als dann aber Wallerich auftritt, sagt der, dass er ja gesehen werden können, eben weil sie stoned sind.
Das sind Logik-Brüche, die mir leider dieses wundervolle Lesevergüngen verleidet haben.
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