Kundenrezension

49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Von einem anderen Planeten, 8. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Zucker - Der heimliche Killer: Wie wir krank und süchtig werden. Wie wir uns schützen, ohne auf Süßes zu verzichten. (Taschenbuch)
Erstmal vorweg: ich kaufen seit Jahren hauptsächlich in Bio-Märkten und Reformhäusern. Bei Basic, Ebl, Denn's Bio-Markt und vielen kleinen Reformhäusern in Kehl, Freiburg, Nürnberg. Ich kenne mich also bestens aus mit dem Sortiment und benutze auch Dinkelmehl, Maroni-Mehl, Buchweizenmehl, Agavendicksaft und solche Dinge. Aber dieses Buch ist sogar für Freaks wie mich einfach unanwendbar.

Als Beispiel: gebacken werden soll am besten statt mit üblichem Zucker mit Xylose. Deshalb benutzen viele Rezepte im Buch u.a. auch Xylose. Z.B. Seite 166: Brownies, mit 400g Xylose. Xylose habe ich nirgendwo gefunden außer im Internet. Kilopreis um die 50 €. Für das Rezept brauche ich außerdem 30g Galaktose und Erytrithol. Also 3 Zuckerarten, die schwer zu finden sind, und auch noch teuer. Dazu 12 Eier und 500g gemahlene Haselnüsse. Ich brauche also deutlich mehr als 30 € für die Zutaten dieser Brownies!

Noch ein Beispiel: Für die American Pancakes Seite 160 brauche ich gleich Buchweizenmehl, Süßlupinenmehl, Maronimehl und Kokosmehl. 4 Sorten Mehl! Abgesehen vom Preis und der schweren Anschaffung einfach unrealistisch und unpraktikabel.

Die Theorie am Anfang des Buches mag überzeugend sein. Der praktische Teil ist nur für Über-Freaks, dazu nicht berufstätig und sehr, sehr wohlhabend. Falls Sie dazu gehören, viel Spaß damit!
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.03.2014 18:48:52 GMT+01:00
Danke für die Beschreibung der Rezepte, somit hat sich der Kauf des Buches für mich erledigt!!!

Veröffentlicht am 04.04.2014 11:13:07 GMT+02:00
Ilkyway meint:
Hmmm ich finde das Thema des Buches in dieser Kretik falsch gewichtet. Mag sein, dass die Rezepte schwer umzusetzten sind. Es geht hier aber um Hilfestellung für Menschen die mit Zucker ein echtes Problem haben (süchtig oder krank sind bzw. nichts von beidem werden wollen). Um solche Probleme zu beheben bzw. zu vermeiden ist der eine oder andere ja vielleicht bereit, die in dieser Kretik aufgeführten Schwieriketen und Kosten auf sich zu nehmen. Mein persönlicher Weg im Umgang mit Zucker ist es, altgewohntes nicht durch neue Süßigkeiten zu ersetzten sondern meinen Geschmackssinn von "Süß" auf "Herzhaft" umzutrainieren.

Worauf ich hier hinaus will: der Theorieteil am "Anfang" (zwei drittel des Buches also) wird in dieser Kritik als "mag überzeugen" beschrieben. Der Rezeptteil überzeugt die Kritikerin nicht. Die Gewichtung und die Überschrift sind irreführend. Denn der Theroiteil ist so hilfreich wenn es um das Verstehen von den Mechanissmen geht, die durch Zucker ausgelöst werden. Zucker ist so allumfassend in so unglaublich vielen Lebensmitteln vorhanden, dass dieses Buch ein ausgesprochen wichtiger Beitrag dazu ist, uns auf die ganz realen Gefahren (für die Bewohner DIESES Planeten) aufmerksam zu machen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.05.2014 00:43:13 GMT+02:00
Nasri meint:
man findet genug alltagstaugliche Rezepte im Net.
Googeln: LCHF, Low Carb, Ketogene Ernährung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.06.2014 22:32:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.06.2014 23:03:54 GMT+02:00
Kakemphaton meint:
Wenn man gute Rezepte im Netz findet, wozu das Buch?

Ein großer Teil vom Buch basiert auf der Verwendung von Substanzen, die im Handel schwer oder nicht zu finden sind (oder unbezahlbar). Wie man diese Zuckerersatzarten finden soll, wird nicht ernsthaft erwähnt.

Sie haben das Buch offensichtlich nicht gelesen, ansonsten würden Sie nicht gerade diese Suchwörter vorschlagen - um diese Ernährungskonzepte geht es in diesem Buch wohl kaum.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.06.2014 23:02:49 GMT+02:00
Kakemphaton meint:
Ich bin selber süchtig nach Zucker, daher habe ich auch gehofft, dass dieses Buch mir was bringen würde. Dennoch kann ich nicht plötzlich für jede Mahlzeit Unsummen ausgeben! Die faktische nicht-Verfügbarkeit dieser Ersatz-Produkte wird im Buch nicht erwähnt. Die ganze vorgeschlagene Diät ist einfach nicht praktikabel. Gerade habe ich im Netz nach Galaktose gesucht, die in vielen Rezepten des Buches vorkommt. 42,90 ¤ für 250g! Also deutlich teurer noch als Xylose. Für die o.g. Cookies brauche ich 5 ¤ Galaktose, 20 ¤ Xylose + alle anderen Zutaten.

Ja, der Theorie-Teil ist überzeugend. Dennoch wirft der unbrauchbare praktische Teil des Buches einen Schatten auf die Theorie. Wie glaubhaft ist man, wenn man derart weltfremd schreibt?

Wer sich für dunkle Seiten von Zucker interessiert kann ich den Youtube Video "Sugar: The Bitter Truth" vom Prof. Lustig (sic!) der University of California.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.06.2014 23:27:32 GMT+02:00
Nasri meint:
Hallo Kakemphaton,

auf welchen Beitrag bezieht sich Ihr Kommentar?

Falls Sie mich meinen: das Buch habe ich gelesen. Den Theorieteil finde ich gut. Die Rezepte weniger.

Wozu das Buch? Es liefert doch einen guten Theorieteil. Und die Rezepte? Na ja, die sind in fast allen Büchern oft recht speziell.

Man kann die Süßstoffe inzwischen bei ebay oder in speziellen Low Carb-Shops finden, aber es ist so wie Sie schreiben - sie sind sehr teuer.

Und noch dazu sehr umstritten. Die einen behaupten, sie wären harmlos andere rühren Sie nicht an.
Ich hatte fast alle durchprobiert und mir schmeckt kein einziger Süßstoff.
Da ich Zucker aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr essen will und mir Süßstoffe nicht schmecken, bin ich bei dieser Art Ernährung fündig geworden.

Mein Vorschlag bezog sich auf Rezepte, die ganz ohne Zucker auskommen, LCHF z.B. ohne Zucker + ohne Süßstoffe. Die Leute, die Atkins betreiben, arbeiten sehr viel mit Süßstoffen.

Wie üblich bei Rezept-Sammlungen muß man sich auch dort das aussuchen, was zu einem paßt.

Und wenn man eine zuckerfreie/süßstoff-freie Ernährung anstrebt findet man mit meinem Suchvorschlag schon passende und vor allem alltagstaugliche Rezepte.

Sie schreiben aber auch, daß Sie Dinkelmehl, Maroni-Mehl, Buchweizenmehl, Agavendicksaft usw. verwenden.
Diese werden bei "strengeren" Low-Carb-Varianten nicht verwendet. Agavendicksaft hat immerhin 75 g KH auf 100 g. Da streiten sich die "Fachleute" auch darüber, ob der Fruchtzucker nicht noch schädlicher ist als der normale Zucker.

Ich denke, wir haben einfach zwei verschiedene Ernährungs-Richtungen und gehen von verschiedenen Voraussetzungen aus.

Veröffentlicht am 02.11.2014 22:04:15 GMT+01:00
Maos meint:
Hallo, viele Rezepte backe und koche ich mit Stevia. Das ist wohl die gesündeste Form der Süße. Man kann seine alten Rezepte fast alle - mit kleinen Mischungsverschiebungen- weiter nutzen. Einfach Zucker weglassen und dafür Steviapulver beimischen. Dies darf allerdings nicht das "billige" aus dem Supermarktregal sein, sondern 100% Steviosid (Gibt es hier bei Amazon für ca. 15 Euro - reicht bei mir als Vielnutzer 1 Jahr) Für alle Interessierten ein leckeres Rezept: Quarkkrapfen: 3 Eier+ 1/4 gehäufter Teelöffel Steviapulver+1 P Biobackpulver+Saft 1/2 Zitrone oder 1 El Rum+250g Magerquark+400g Dinkelmehl der Reihenfolge nach verrühren und kneten. In heißem Öl ausbacken.

Veröffentlicht am 29.01.2015 13:12:59 GMT+01:00
Irene meint:
wenn du erstmal verstanden hast, was für eine Pest der indutriezucker ist, dann wirst du nie wieder mit ihm backen, kochen, etc. das hat nix mit Freak etc. zu tun, sondern mit gesundsheitsbewusstsein!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.01.2015 19:23:06 GMT+01:00
Maos meint:
Du beschimpfst die Falsche. Ich esse seit langer Zeit keinen Zucker mehr. Bitte prüfe künftig genau, an wen du dich richtest.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.01.2015 20:21:26 GMT+01:00
Irene meint:
Ich hab niemanden beschimpft, ich kann nicht nachvollziehen, wo dein Problem liegt...sorry
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