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37 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der schwarze Krieger: Historischer Roman (Taschenbuch)
Die Hunnen schickten den heranwachsenden Prinzen als Friedensgeisel nach Rom, nach seiner Rückkehr aus dem Imperium zwingt ihn eine Intrige seines Onkels Ruga für dreißig Jahre ins Exil.Die Geschichte beginnt mit dem Erscheinen Attilas aus dem Exil. Sogleich erhebt der wilde Krieger Anspruch auf den Thron der Hunnen und nimmt Rache an seinem Onkel. Getrieben durch den Wunsch nach Vergeltung formt er aus dem mittlerweile friedlichen Volk der Hunnen eine Kriegsmaschinerie wie sie die Welt noch nie zuvor gesehen hat. Auch wenn der Autor über einen angenehmen gut lesbaren Schreibstil verfügt. Sind mir zwei Dinge unangenehm aufgefallen: 1. historische Ungenauigkeiten. Ein Roman ist bekanntlich Unterhaltungsliteratur und kein Fachbuch, dennoch sollte die Geschichte in die historischen Gegebenheiten liebevoll eingebettet werden. Nur um einige misslungene Beispiele zu nennen: * die Hunnen werden, bis zum auftauchen Attilas als schlaffer unkriegerischer Haufen geschildert, der nur ein kleines überschaubares Gebiet beherrscht. Dem war nicht so. * Der Name Attila, ist eine Fremdbezeichnung/Ehrentitel. Er wurde so von den Westgoten genannt, in deren Sprache bedeutet Attila" Väterchen" und römische Chronisten übernahmen diesen Namen diesen Namen wie Attila wirklich hieß ist nicht bekannt. * mehrfach werden Anführer von Kampfeinheiten als Leutnant" bezeichnet. Über tausend Jahre zu früh, Offizier hätte genügt. 2. Infomüll. Der Autor unterbricht die Geschichte um einen riesigen unverdaubaren und oftmals unnötigen Berg Informationen an den Leser zu bringen. Dies stört den Lesefluss. Generell werden Dinge behauptet, die der Leser einfach so hinnehmen muss, da sie ihm entweder gar nicht oder nur unzureichend erklärt werden. Fazit : Ein zumindest unterhaltsamer Roman für Leser, die es mit den historischen Fakten nicht so genau nehmen. Ich ziehe für mich einen Stern für die mangelhafte Recherche und einen für das dauernde Abschweifen aus der Geschichte ab. PS die Empfehlung auf dem Buchrücken: «Wenn Sie bisher keine historischen Romane mochten, dann haben Sie William Napier noch nicht gelesen.» THE TIMES könnte auch daher kommen, dass der Autor, mit bürgerlichem Namen Christopher Hart, als Theaterkritiker für die Times arbeitet, vielleicht eine Gefälligkeitskritik... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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