Kundenrezension

28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gibt es objektiv gute Musik?, 6. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grace for Drowning (Audio CD)
Die vielen enthusiastischen Bewertungen erstaunen mich ein wenig. Ich glaube kaum, dass dieses Album so eine positive Resonanz wecken würde, wenn es nicht von Steven Wilson wäre. Momentan hält sich meine Begeisterung noch in Grenzen. Mir frönt Herr Wilson hier etwas zu sehr seinen musikalischen Vorbildern in dem er sich zu sehr in Stilübungen ergeht. Man muss wahrscheinlich eine gewisse Affinität zu 70-Jazz-Prog-Rock a la King Crimson, Van der Graaf Generator, Gentle Giant etc. mitbringen, um in die allgemeine Euphorie einstimmen zu können. Das wirkt alles beeindruckend, musikalisch versiert, technisch perfekt. Leider bin ich auf emotionaler Ebene aber noch nicht ganz durchgedrungen. Selbst die eingängigeren Stücke berühren mich nicht so, wie das viele Porcupine Tree oder Blackfield Sachen ähnlicher Machart schaffen. Vieles finde ich ehrlich gesagt fast ein bißchen langweilig. Insurgentes hatte da interessantere Songs zu bieten (z.B. Harmony Korine oder Significant Other). Vielleicht wächst das Album ja noch. Dann werde ich meine Rezension umgehend ändern bzw. löschen. Dass einige aber schon so kurz nach Erscheinen solch überschwängliche Statements in ihren Rezensionen abgeben verwundert mich aber schon ein wenig. Sind Geschmäcker so verschieden? Vielleicht liegt es an mir, dass sich mir das "objektiv gute" (noch) nicht vollends erschließt. Vielleicht geht es aber dem ein oder anderen "gemeinen PT/Blackfield-Connaisseur" ähnlich wie mir.
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Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 15 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.10.2011 18:07:30 GMT+02:00
Marcus G. meint:
Ich bin mir sicher, dass sich dir das Album beizeiten erschließen wird. :-)
Einstweilen möchte ich dir deine Frage mit einer Gegenfrage beantworten: Gibt es objektiv schlechte Musik? ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.10.2011 08:49:56 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.10.2011 08:51:12 GMT+02:00
no-one meint:
Ich stimme Thomas in Teilen zu. Nicht, dass mir das Album nicht gefällt, aber die vielen Superlative, mit denen das Album bewertet wird, legen die Latte doch ein wenig zu hoch. Gerade "Raider II" wirkt auf mich etwas konstruiert und auch anstrengend, was natürlich letztlich Geschmacksache ist. Erstaunt über die Bewertungen bin ich andererseits nicht. Diese Art "Lobhudeleien" sind auf Amazon Gang und Gebe. Da unterscheiden sich letztlich nicht einmal Liebhaber progressivem Rocks von Leuten, die Schlager hören. Wo wir beim Thema "Schlechte/Gute Musik" wären. Diese Unterscheidung kann man zumindest handwerklich treffen. Aber auch ein Eric Clapton oder Mark Knopfler kann mich seit Jahren trotz aller handwerklichen Fertigkeiten unendlich langweilen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.10.2011 14:20:36 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.10.2011 14:26:35 GMT+02:00
Thomas Meyer meint:
Ich hatte lange überlegt, ob ich es wage, hier die erste Rezension unter 4 Sternen abzusetzen. Inspiriert hat mich sozusagen dann die Äußerung meines Vorrezensenten, dass das Album zwar für SW-Fans eine Offenbarung ist, aber "Nicht-Insider" von der Qualität vermutlich kaum zu überzeugen wären. Den Gedanken fand ich interessant und der hat mich zur Überlegung gebracht "Was ist eigentlich objektiv gute Musik?" Wenn Musik unbestritten handwerklich perfekt ist, sie in mir aber wenig Emotionen auslöst, ist sie subjektiv nicht gut. Die Frage ist, ob die anderen Rezensenten die CD schon alleine deshalb so gut beurteilen, weil sie (rational) den Anschein des "Erhabenen / Perfekten" hat (weil sie eben von SW ist und es bei dem ja unterhalb "Meisterwerk" sowieso kaum was gibt) oder weil sie tatsächlich emotional überzeugt sind. Was mich wiederum in einem Anflug von Selbstzweifel zur Frage verleitet, warum ich offensichtlich als einer der wenigen (noch) keinen richtigen emotionalen Zugang gefunden habe.

Die "Lobhudeleien" sind m.E. ein psychologisches Phänomen. Jeder Mensch schafft sich sein persönliches Weltbild um im Leben zurecht zu kommen. Dazu gehören auch musikalische Vorlieben. "Das ist mein Geschmack und da stehe ich hinter". Um sich selbst treu zu bleiben (der Widerstand gegen "das Ich" wäre hier der schwierigere Weg), neigt man dann gerne dazu, auch mal "die rosa Brille aufzusetzen". Um die subjektive Meinung zu objektivieren schließt man sich der Mehrheit an und versucht vielleicht sogar noch durch Überhöhungen aus der Masse hervorzustechen. Eine Art Selbstbetrug aber mit beruhigtem Gewissen. Insofern muss ich auch die Anmerkung meines Vorrezensenten bestätigen, dass es schon wundert, dass im Nachhinein seinerzeit ebenfalls herausgelobte Produkte (Hinweis auf The Incident) als gar nicht mehr so toll empfunden werden.

Mit diesen -zugegeben hobbyphilosophischen Überlegungen- möchte ich aber keinesfalls irgendeinem Rezensenten zu nahe treten. Man kann Produkte natürlich auch ohne "Selbstbetrug" -also mit voller Überzeugung- gut finden. Ich werde nur immer skeptisch, wenn die Lobhudeleien zu ausufernd werden.... (siehe o.g. Übersteigerungseffekt, den es natürlich auch bei "voller Überzeugung" gibt, weil man vielleicht unterbewusst der Erste unter Gleichen sein will).

Gibt es unter diesen Voraussetzungen objektiv gute Musik?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.10.2011 19:32:52 GMT+02:00
In die Diskussion gute oder schlechte Musik steige ich jetzt nicht ein. Ne Rezi zum Album werde ich auch nicht einstellen, es würde mir einfach nicht gelingen die Musik und die Gefühle dabei in die richtigen Worte zu fassen. Ebenso wäre es mir nicht möglich eine Sternewertung abzugeben. Hört sich echt doof an, ist aber so.

Es ist mal ganz klar dass es kein Album zum nebenher anhören geworden ist. Auch unterscheide ich zwischen den beiden CDs ganz klar. Hat mich die erste Disc völlig in einen Sog gerissen, hatte ich mit der zweiten leichte Probleme. Das Problem liegt klar an Raider II, der Song hat mich irgendwie noch nicht gepackt, ich weiß nicht warum und ob er es jemals schaffen wird. Das ist doch ziemlich "verkopfte" Musik (ein besseres Wort fällt mir nicht ein)....vielleicht wäre da weniger mehr gewesen.

Nichtsdestotrotz, auch wenn ich immer noch keine Wertung abgeben würde...Disc 1 ist für klar die volle Punktzahl wert, tja, und die zweite ja eigentlich auch. Wertet man ab wenn einen ein einziger Song (okay, der über 23 Minuten) einen nicht packt. Ich weiß es nicht und höre brav weiter, bisher seit Release einmal täglich. Und kann die Lobhuddeleien durchaus nachvollziehen. Allerdings auch Kritiker die das anders sehen und beleuchten.

Nett finde ich dass hier das übliche Rezensentengebashe entfällt wenn mal jemand weniger als fünf Stern vergibt. Toll. So, und jetzt hör ich Postcard:)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.10.2011 20:41:24 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.10.2011 20:44:24 GMT+02:00
Marcus G. meint:
"Die "Lobhudeleien" sind m.E. ein psychologisches Phänomen. ..."

Stimme dir da in allen Punkten zu. Es gibt aber noch eine weitere, simplere Erklärung: Eine Rezension ist stets so eine Art Momentaufnahme. Und ein Großteil dieser Rezensionen wird verfaßt, solange das Produkt neu und aufregend ist. Da ist eine u.U. etwas überzogene Euphorie nicht weiter verwunderlich! Manche Alben bewahren sich diesen "Zauber des Neuen": Man hört sie nach einem oder zwei Jahren immer noch genau so gerne wie zu Beginn. Andere verlieren diesen Kitzel nach ein paar Wochen oder Monaten, so dass eine Rezension rückblickend vielleicht etwas nüchterner ausfallen würde. Und dabei berücksichtige ich noch nicht, dass sich auch der Musikgeschmack mit der Zeit wandelt; man lernt neue Sachen kennen, setzt andere Maßstäbe, etc.

Was PTs "The Incident" betrifft, so gehöre ich zu denen, die das Album als Meisterwerk bezeichneten und die Höchstwertung vergaben. Ich stehe auch heute noch in weiten Teilen zum Wortlaut meiner damaligen Rezi, müßte aber sehr genau überlegen, ob ich noch mal fünf Sterne vergeben würde. Es könnten auch vier werden; rein gefühlsmäßig liegt das Album heute genau dazwischen.

Aber frage mich in einem Jahr noch mal nach meiner Meinung bzgl. "Grace for Drowning". Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass das eines dieser Alben ist, die sich ihren Zauber bewahren!! (Oder spricht da nur die momentane Euphorie?) ;-)

Veröffentlicht am 08.10.2011 11:18:13 GMT+02:00
no-one meint:
"Nett finde ich dass hier das übliche Rezensentengebashe entfällt wenn mal jemand weniger als fünf Stern vergibt." Das ist tatsächlich nicht immer so, was wiederum für die Hörer von SW spricht. Unabhängig von der Bewertung sind die meisten Rezension fundiert und kein bloßes Fanboy-Geplapper. Derzeit ordne ich das Album für mich persönlich klar hinter "Lightbulb sun" und "Incident" ein, die mir beide durchgängig gefallen und den "Test of time" bestanden haben. Ginge es nach mir, würden 5 Sterne aber für Maßstäbe setzende Alben wie Talk Talks "Spirit of Eden" vorbehalten bleiben. Und btw, manchmal kann "Bashen" auch Spaß machen ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.10.2011 10:14:04 GMT+02:00
Ouija meint:
Es ist ja auch immer noch eine Frage, wie man an's Bewerten herangeht, oder nicht? Da haben die meisten Leute sicher ihre eigenen Standards, die es zu erfuellen gilt. Eine richtig objektive Rezension wird es also nie geben.

Ich zum Beispiel vergleiche neue Scheiben nicht mit aelteren Releases- nicht mit Releases der selben Band und schon gar nicht mit Releases anderer Bands. Was soll das auch bringen? Ein Vergleich von Aepfel und Birnen hat noch nie funktioniert, wie sollte er dann in der Musik funktionieren? Was das naemlich nach sich zieht sind Erwartungen an Folgewerke und werden diese nicht erfuellt, dann ist das Gejammer riesig, wie man zuletzt an der neuen Opeth Scheibe sehen kann. Keine Growls und kein Deathmetal mehr, stattdessen hat Mike (der kreative Kopf der Truppe und Frontmann) seiner wirren Vision freien Lauf gelassen. Viele Leute kotzt Heritage an, ich bin extremst unterhalten und dankbar dafuer, dass Mike einen tieferen Einblick in seinen musikalischen Horizont teilt.

Interessante Aspekte fuer mich sind: Ueberraschungen im Songrwiting, wie sind die Arrangements? Welche Instrumente wurden benutzt? Was passiert ueberhaupt in den Songs? Ist es Musik nach Schema F oder hat man einfach dem Koennen freien Lauf gelassen, bewegt man sich außerhalb dessen, was man schon tausend und einmal gehoert hat? (Ist vielleicht ein kleiner Widerspruch an der Stelle, aber fuer mich ist das immernoch differenziert genug vom direkten Vergleich mit Songs/Album.)

Letzten Endes bleibt einfach die Frage offen, ob man sich unterhalten fuehlt und da spielt es einfach eine Rolle, wie weit man sich geistig von Erwartungshaltungen losloesen kann. Musik nach gut oder schlecht zu klassieren ist in meinen Augen einfach pubertaer und respektlos dem Kuenstler gegebenueber. Schließlich wurde in einem kreativen Prozess etwas geschaffen, eine Vision, ein Statement, so druecken sich Musiker/Kuenstler aus.

Absolute gehoeren nicht in die Kunst.

---

Das ist ein kleiner Einblick in meine Herangehensweise beim "bewerten" von Musik.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.10.2011 13:53:32 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.10.2011 14:02:23 GMT+02:00
Thomas Meyer meint:
Diese Meinung(en) kann man sicherlich teilen. Es fängt ja schon damit an, dass Einige gerne vorschnell "die 5 Sterne zücken". Diese Bewertung sollte normalerweise aber absoluten Ausnahmewerken zuteil werden. Die Skala 1-5 bei Amazon ist ohnehin für differenzierte Bewertungen nicht geeignet. 5/5 ist ja nahezu gleichbedeutend mit 10/10 oder 15/15 (siehe z.B. babyblaue Seiten). Bei aller Liebe, das erreicht "Grace for Drowning" definitiv nicht.

Dass es generell respektlos und pubertär ist, Musik als gut oder schlecht zu klassifizieren, würde ich so nicht unterschreiben. Ich finde Künstler haben durchaus eine gewisse Verantwortung gegenüber ihren "Kunden". Man muss nicht alles, was den Anschein von Kunst hat, mit Samthandschuhen anfassen.

Ich sag mal so, auch der Wendler denkt, das was er macht sei Kunst.....

Steven Wilson lotet seine Grenzen denke ich ganz ordentlich aus. Fraglich ist, ob man da immer mit gehen muss. Ich habe den Eindruck, er kann mittlerweile fast machen was er will. Er gilt in der Prog-Szene ja fast so als "Hüter des guten Geschmacks".

Ich denke, er ist ein ziemlicher Prog-Nerd, der seine Solo-Aktivitäten ein wenig als Spielwiese nutzt. Das sei ihm gegönnt. Trotzdem darf Kritik m.E. erlaubt sein. Auch wenn das Kunst ist, muss man sich nicht zwangsläufig davon unterhalten fühlen (um bei Ihren Maßstäben zu bleiben).

Mir gefällt das Album jetzt -wie zu erwarten war- etwas besser. "Postcard" ist z.B. ein schöner Song. Auch "Deform to form a star" und mit Einschränkungen "Index" und "Track one" sind gut. Mit Songs wie "Remainder the black dog" oder "Raiders II" kann ich aber immer noch nicht viel anfangen. Das wird sich wohl auch nicht mehr ändern.

Veröffentlicht am 26.10.2011 18:01:06 GMT+02:00
Ich finde Ihre Rezension sachlich sehr gut, auch wenn ich nicht mit Ihnen übereinstimme was die Meinung über das Album angeht.

Sicher, dass muss selbst ich eingestehen, erst der Name Steven Wilson auf der Verpackung verleitete auch mich dazu, mich darauf einzulassen, denn es steht ja nochmal in einem anderen Rahmen als Porcupine Tree, das musikalische betreffend. Ich hatte aber mit Wilsons erstem Album mehr Schwierigkeiten als mit dem jetzt veröffentlichten, weil mir das Machwerk für lange Zeit zu abgehoben war, die Stimmung hat mir nicht zugesagt, mir ging es ähnlich, wie Sie das neue Album befinden, dass ich die Songs teilweise als einfach nur langweilig empfunden habe. Einzig 'Harmony Korine' gefiel mir.
Doch mit der Zeit sensibilisierte ich mich einfach auf Wilsons schreibweise, seine experimentellen Ausflüge, sodass ich jedes Mal, wenn ich an Steven Wilson denke, an Musik denke, die jeder heutigen Norm widerspricht. Ich bin kein großer Fan der Band King Krimson, obwohl ich weiß, welchen Einfluss sie auf die Progressive Musik und Steven Wilson haben. Trotzdem gehört 'Remainder the Black Dog' zu meinen Lieblingstiteln dieses Albums, weil es doch eine bestimmte eigene Note hat.
Letztlich bleibt es ja sowieso Geschmackssache, ich liebe einfach die Vielfalt dieses Albums, wo zur Zeit kein Mir bekanter Interpret so kreativ ist wie Herr Wilson.

Veröffentlicht am 21.11.2011 22:30:05 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.11.2011 04:32:50 GMT+01:00
Wallace meint:
Wie kann man Musik beurteilen...? Handwerklich gibt es hier sicher nichts auszusetzen. Der Rest ist völlig subjektiv.

Entweder berührt mich die Musik, oder sie tut es nicht. Mich berührt sie!
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Ort: am Harz

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