Kundenrezension

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Long live this album!!!, 4. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Long Live Rock 'n' Roll (Audio CD)
Es gibt kaum drei Bands der klassischen Rockgeschichte, die es geschafft haben, drei Alben (oder mehr) auf einem absolut gleichbleibenden Niveau zu produzieren. Led Zeppelin haben das geschafft, Deep Purple auch. Und eben Rainbow, die Band, in der Ex- Deep Purple Gitarrist Ritchie Blackmore erst so richtig zu Hochform aufkam. Zudem ihm mit Ronnie James Dio ein wirklich adäquater Partner in Sachen Songwriting UND Gesang zur Seite stand.
Und so trafen die beiden bei ihrem dritten gemeinsamen Meisterwerk perfekt die Schnittmenge aus den kompakten Kompositionen des Erstlings und der episch- breiten Härte des Überwerkes "Rising". Gleich der Einsteiger und Titeltrack des Albums zeigt, wo's langgeht und läßt das Herz des allgemeinen Rockfans hochfahren. Doch dann folgen drei, nein vier weitere Überkracher hintereinander. Das kraftvoll- treibende Meisterstück "Lady of the lake" ist dabei nur der Anfang, denn nach der langsameren, aber dampfenden "L.A. Connection" folgt der Überhammer des Albums: 6:47, die man schon nach dem ersten Hören nicht mehr vergessen wird, denn Rainbows mystische- phantastische Reise zu den "Gates of Babylon" ist ein episch- breites Rockkunststück, das so keinem anderen vorher und nachher gelungen ist. Ein oriental angehauchter Gitarrentrip, der das ganze Spektrum und die ganze Kunst vom Dou infernale Blackmore/Dio aufzeigt; aber ebenso auch das kongeniale Zusammenwirken von Dios unglaublichem Gesang, Blackmores virtuosen Kabinettstücken auf der E-Gitarre und auch Cozy Powells wahnsinniger Präzision am Drum- Kit! Doch Vorsicht, wer glaubt, die drei hätten ihr ganzes Pulver auf der Fahrt verschossen, der irrt. Denn nun folgt "Kill the King". Und dieser Song ist so geiler Heavy Metal, hat soviel Kraft und Beschleunigung, daß einem sehr schwindelig wird und man Bauklötze staunt. Nun gut, "Shed (the subtle)" und "Sensitive to light" sind wahrlich die schwächsten Songs im gesamten frühen Rainbow OEuvre, aber die herzzerreißende Schlußballade "Rainbow Eyes" läßt einen so heftig mitweinen, daß solche kleinen Ausrutscher sofort verziehen sind.
Auch hier hat Suha Gur nebenbei wieder ein perfektes Remaster abgeliefert, welches jegliches Vinyl an die Wand klatschen sollte.
Tja, was soll man noch anderes sagen, daß dieses Album einen perfekten Abschluß der genialsten Plattentrilogie der Rockgeschichte bildet und in keiner Plattensammlung fehlen sollte. Danach verließ Dio die Band und fabrizierte so passiv und ungewollt einen kreativen wie auch musikalischen Scherbenhaufen, den Blackmore nie wieder wegkehren konnte. Was solls: "Long live Rock'n'Roll!"
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.03.2008 21:30:38 GMT+01:00
Ich kann mich der Meinung des "perfekten Remasters" nicht anschliessen. Ich hatte schon die LP vom Sound her als sehr matschig und ziemlich undefiniert in Erinnerung. Als ich diese CD in den Player schob, kam wiederum dieses etwas dumpfe Klangbild heraus, keine klaren Höhen und kein knackiges Schlagzeug oder Bass. Egal ob ich das Ding analog oder digital laufen lasse, ich bin vom Klangbild her sehr enttäuscht.
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