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Kundenrezension

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Übern Teich, 3. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Atlantic Crossing (Remaster) (Audio CD)
1975 wollte Rod Stewart es wissen: dies war sein erstes Soloalbum, das außerhalb von England und vor allem völlig ohne die Mitwirkung der Faces aufgenommen wurde, von deren chaotischer Unorganisiertheit er wohl die Nase voll hatte. Dementsprechend anders fiel es auch aus: ging es bei den Faces um ungezügelte Spielfreude und Lust am Jammen, so konzentrierte Rod sich hier auf kontrolliert und perfekt eingespielte Songs. Hierzu versicherte er sich der Hilfe einer kleinen Armee von gestandenen amerikanischen Studiomusikern und der Produktion von Tom Dowd. Das Ergebnis zielte doch sehr auf Radioquoten ab, was umso mehr überrascht, wenn man an ungeschliffene Platten wie die ebenfalls von Tom Dowd produzierte Doppel-LP "Layla" von Eric Clapton denkt. Dieses Konzept sollte die Blaupause für mindestens seine nächsten drei Alben "A Night on the Town" ('76), "Foot loose & fancy free" ('77) und "Blondes have more Fun" ('78), jeweils mit wechselndem Erfolg, darstellen.

Rod Stewart komponierte nur die Hälfte des Albums selber (teilweise mit den beteiligten Gitarristen), für die andere Hälfte verließ er sich auf Coverversionen. Die LP war eingeteilt in eine "Fast Half" (Seite 1 mit den Rockern) und eine "Slow Half" (Seite 2 mit den Schmusesongs), ein sehr partytaugliches Konzept, das er ein Jahr später auf "A Night on the Town" (nur dort in umgekehrter Reihenfolge) noch einmal aufgreifen sollte.

Man kann Rod Stewart Ausverkauf und auch Verrat an den Faces vorwerfen (denen diese Platte praktisch den Todesstoß gab); der Erfolg gab ihm allerdings Recht: allein mit der Coverversion von Sailing hatte er einen unglaublichen Riesenhit, der bis heute zu einem seiner Markenzeichen geworden ist und den er wohl nie wieder loswird. Manche finden Sailing unsterblich ("...aber das ist doch sooo schööööön...!"); ich finde es unerträglich. Wie das oft so ist mit Über-Hits.

Wenn man über die glatte Produktion mit einem nostalgischen Zwinkern hinweg hören kann, hat die Platte durchaus ihre Momente und einen nicht unbeträchtlichen Unterhaltungswert: Alright for an Hour und Drift away bieten Reggae-Anleihen, mit Three Time Loser und Stone cold sober sind nette Rocker im Angebot, und I don't want to talk about it (von Danny Whitten) ist ein Publikums-Dauerbrenner.

Am besten ist Rod Stewart immer dann, wenn seine Songs von seinem umwerfenden Humor und seinem großen Herz getragen werden, und Still love you (mein Favorit) bietet beides: "The first time ever I saw you / I spilled my cherry wine over your dress / you said 'Don't you worry it's not my best one' / first encounter hardly the best" - allein auf diese Textstelle freue ich mich jedesmal!

Zwei Songs, I don't want to talk about it und Sailing, erschienen 4 Jahre später neu abgemischt auf "Greatest Hits", und auf "Storyteller" ist noch eine schöne Version von To love somebody, um dieselbe Zeit entstanden, enthalten.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.11.2014 23:30:34 GMT+01:00
Michael C. meint:
Was für eine tolle Rezension. Anlytisch, objektiv und informativ geschrieben, liest sie sich spannend und macht Lust auf diese Platte. Bravo !

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.11.2014 10:47:08 GMT+01:00
Vielen Dank! :-)
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