Kundenrezension

46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzenmäßige Kamera, 1. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus E-M5 OM-D kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) inkl. Objektiv M.Zuiko Digital ED 12-50 mm schwarz (Elektronik)
Diese Kamera ist die Beste, die ich je besessen habe (und das waren einige), daher gibt es hier satte 5 Sterne von mir. Natürlich gibt es immer noch ein wenig Verbesserungpotential, jedoch habe ich das Gefühl, jetzt endlich "zuhause" angekommen zu sein. Hier in Stichpunkten die positiven, neutralen und negativen Punkte:

Positiv:
- Kamera ist kleiner als man nach den Abbildungen vermuten würde (dennoch sehr stabil und wertig gearbeitet) und trotzdem noch recht leicht
- Wetterfest und staubgeschützt (man sollte aber die entsprechenden Objektive und ggf. auch den geschützten Adapter verwenden)
- Sehr gute Auswahl an Objektiven (mit Ausnahmen - siehe unter "negativ")
- Bildqualität bis ISO 1600 sehr gut (natürlich auch abhängig vom Objektiv), bis 3200 brauchbar und zur Not ist auch 6400 noch zu verwenden
- Exzellenter eingebauter Bildstabilisator! Mir gelingen bei KB-Brennweite von ca. 50 mm noch Aufnahmen bis 1/4 Sekunde Belichtungszeit aus der Hand, und ich habe nicht die ruhigsten Hände
- Exzellenter Sucher (bei halb heruntergedrücktem Auslöseknopf auch im Lupenmodus bildstabilisiert, was vor allem bei starken Teleobjektiven sehr hilfreich ist) und hervorragendes Display, welches sich auch klappen lässt
- Viele Einstellungsmöglichkeiten - auch nach den eigenen Bedürfnissen adaptierbar
- Die Kamera hat ein modulares Konzept. Wer mit sehr kleinem Gepäck unterwegs sein will, nimmt die Kamera ohne Batteriegriff und mit 1-2 Pancakes mit. Dann passt die Kamera noch gut in eine Manteltasche (das zweite Pancake bitte in die andere Manteltasche stecken! ;) ). Wer sehr flexibel sein möchte, kann in eine mittlere Kameratasche zusätzlich zur Kamera mit oder ohne Batteriegriff leicht ein Ultraweitwinkel-, ein Normal- und ein Tele-Zoom sowie einige lichtstarke Festbrennweiten unterbringen und fühlt sich dadurch immer noch nicht schwer belastet
- Nach etwas Eingewöhnung und guter Grundeinstellung (siehe malamuts Beitrag im Systemkamera-Forum) kann man mit der Kamera wirklich gut umgehen (und ich muss dazu bemerken, dass ich die Benutzerführung von Olympus-Kameras immer gehasst habe); man muss sich jedoch ein wenig mit dieser Kamera beschäftigen
- Zum ersten Mal verwende ich auch die Art-Filter, von denen für mich zwar nur wenige interessant sind, aber die sind auch wirklich gut
- Sehr schneller Autofokus (mit MFT-Objektiven)
- bei richtiger Einstellung kann man über- und unterbelichtete Bereiche anhand unterschiedlich gefärbter Hervorhebungen leicht identifizieren

Neutral:
- Sehr guter Live-Bulb Langzeitbelichtungsmodus, der jedoch leider auch mehr Bildrauschen produziert
- Zubehör (z. B. Batteriegriff, wettergeschützter FT-Adapter, Augenmuschel) sind erhältlich (was gut ist), aber zu teuer (was schlecht ist)
- Mir persönlich wäre ein herausklappbares Display, das sich auch zum Schutz vollständig mit dem Bildschirm zum Gehäuse drehen lässt (wie bei Panasonic MFT-Gx-Kameras), lieber gewesen.

Negativ:
-Die Kamera ist selbst für meine kleinen Hände etwas unergonomisch (man gewöhnt sich aber daran). Dafür gibt es jedoch einen hervorragenden Griff, der sich auch mit einem zusätzlichen Batteriegriff erweitern lässt. Das macht die Kamera natürlich auch noch einmal deutlich teurer, aber der "erste" Griff macht die Kamera auch wiederum sehr viel ergonomischer. Als "linksäugiger" Mensch sitzt bei mir die Nasenspitze immer auf dem Display und verschmiert dieses. Das "Daumenrad" (= hinteres Einstellungsrad) ist dann auch schlecht zu erreichen, da die Nase im Weg ist. Dieses Rad kann man aber auch mit dem Zeigefinger bedienen. Bei mir ist das jedoch mit angesetztem Handgriff etwas schwierig, da ich kleine Hände und dementsprechend kurze Finger habe.
- AE-Bracketing für HDR-Fotografie ist umständlich einzustellen; hier hat Olympus nicht mitgedacht
- Sucher-Bildstabilisierung mit der Lupenfunktion ist bei adaptierten Objektiven mit manuellem Fokus etwas umständlich (lässt sich aber teilweise umgehen)
- Leider noch keine lichtstarken Zooms erhältlich (noch! Panasonic hat welche angekündigt, aber wer weiß, wann die erhältlich sind...). Die lichtstarken FT-Zooms lassen sich mit Adapter an der Kamera verwenden, jedoch ist dann der Autofokus ziemlich langsam (noch akzeptabel, jedoch nicht für Action-Fotografie, das 14-54 mm II) bis schneckenlahm (SWD-Objektive); hier sollte Olympus noch nachlegen
- Handbuch ist etwas knapp gehalten und liegt nur in elektronischer Form als pdf-File bei. Es gibt einige schlecht oder gar nicht dokumentierte "Features" der Kamera.
- Das deutsche Menü enthält einige schlecht übersetzte Einträge

Tatsächlich gibt es nicht viel Negatives zu sagen, und das Jammern ist hier auf höchstem Niveau.

Die Olympus E-M5 ist für mich eine hervorragende spiegellose Systemkamera, die - kameratechnisch gesehen - viele Anwender glücklich machen dürfte. Wer allerdings um die 2 Meter misst und Hände wie Klodeckel hat, sollte sich lieber anderweitig umsehen.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.05.2012 15:11:20 GMT+02:00
W. Uhlig meint:
Du schreibst: "AE-Bracketing für HDR-Fotografie ist umständlich einzustellen; hier hat Olympus nicht mitgedacht"
Ich würde sagen, Olympus hat schon mitgedacht, aber du hast nicht richtig nachgeschaut ;-)
Programmier dir einen "MySet" mit den Einstellungen, die du brauchst, und leg ihn dir auf z.B. die Fn1-Taste. Schneller geht es doch gar nicht?!

Gruß
Wolfgang

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.05.2012 16:57:44 GMT+02:00
jazzy meint:
Danke für den Tipp, aber ich finde das schon unbequem, zumal ich damit eine Funktionstaste belege (meine sind inzwischen mit anderen wichtigen Funktionen belegt) oder bei Multifunktion dann doch wieder weiter einstellen muss. Wenn man einmal mit Panasonic-Kameras gearbeitet hat (wo man das mit einem kleinen Knopfdruck erledigt), empfindet man dieses Verfahren von Olympus als umständlich. Ich halte das aber auch für ein sehr verschmerzbares "Defizit" (wenn man es denn überhaupt so nennen will).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.05.2012 17:05:06 GMT+02:00
W. Uhlig meint:
Hallo jazzy,
"Wenn man einmal mit Panasonic-Kameras gearbeitet hat (wo man das mit einem kleinen Knopfdruck erledigt), empfindet man dieses Verfahren von Olympus als umständlich."
Eine Einknopfbedienung wäre mir natürlich auch lieber, das gebe ich unumwunden zu, aber der Weg über das Menü zu den Mysets (wenn man die Funktionstasten belegt hat) hält sich mit einiger Übung aber noch in überschaubaren Grenzen.
Es wurden von Leuten, die näher an der Quelle sitzen, schon entsprechende Anfragen an Olympus losgelassen, es könnte sein, dass die nächste oder übernächste Firmwareversion schon einiges verbessert. Hoffen wir mal das beste.

Gruß
Wolfgang

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.05.2012 22:12:07 GMT+02:00
jazzy meint:
Ja, drücken wir die Daumen! ;-) Vielleicht sind dann die Funktionsknöpfe auch noch weiter konfigurierbar...
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