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Kundenrezension

137 von 150 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Potenzial verschenkt, 11. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
Ohweh CA, ohweh!

Wie viele andere hier, bin ich seit langem Total War Fan. Bis auf den ersten Medieval Teil hab ich sie alle gespielt, bis auf Empire alle geliebt.
Im Grunde geht's mir grade ähnlich wie damals als Empire veröffentlicht wurde. Ich hab mich sehr drauf gefreut, im Gegensatz zu vielen anderen hab ich nichts gegen Schusswaffen und damalige Schlachtordnungen gehabt und freudig den Release erwartet, nur um dann so enttäuscht von dem Spiel zu sein, dass ich es kurz nach Release weggelegt habe. Warum erzähl ich das, hier geht's ja schließlich um Rome II? Ganz einfach, es ist wieder einmal der Hype des Produkts und daran ist CA zumindest dieses eine Mal maßgeblich beteiligt und der dann in Relation sehr schwach ausfallende Start, der die Freude ziemlich dämpft.

Ich hab mittlerweile zwischen 20 und 30 Spielstunden hinter mir und auch wenn das Spiel für mich kein Totalausfall ist, es ist nicht das Rome II, dass ich in Trailern gesehen, von dem ich in Interviews gehört und dass ich vor einem Jahr freudig vorbestellt habe.

Fangen wir an mit der Hardwareperformance:
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Auf meinem System...

Intel Core i5 4670k
8 Gb Ram 1600Mhz von Corsair
Geforce GTX 660 OC Edition von Gigabyte (2048 Gb Ram)
Windows 64 Bit Version
1680x1050 ; 4x AA ; Detailstufe Ultra

...läuft das Spiel zwar weitestgehend flüssig und ich habe bei weitem nicht die Problematiken, von denen andere berichten, allerdings ist die Ingameperformance trotz alledem mehr als dürftig, immerhin habe ich kein neues Crysis vorbestellt. Regelmäßige FPS-Einbrüche, Mikroruckler und Aussetzer auf der Kampagnenkarte bis hin zu linear steigenden Wartezeiten bei Beendigung einer Runde mit fortschreitender Rundenzahl. Was sich mir dabei völlig entzieht ist die Tatsache, dass es bei meinem vorherigen 4 Jahre alten System (mit einem Phenom II X4 940 4 Gig Ram und einer HD 4650) bei Shogun 2 auf mittlerer Detailstufe nicht merklich schlechter aussah als bei meinem jetzigen System auf Detailstufe Ultra. Aber sei's drum, solche Problematiken können und werden hoffentlich noch in absehbarer Zeit in Angriff genommen und wären sie für mich das einzige Manko, würde ich dem Spiel trotzdem 5 Sterne geben.

Die Ingame-Optik:
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Die Optik ist soweit gut, wenn man die Performance dabei außer Acht lässt. Die Kampagnenkarte sieht gut aus, die Gefechte sehen gut aus. Verbesserung gegenüber dem Vorgänger sind zu sehen. Hier und da gibt es den ein oder anderen Grafikbug, was allerdings nicht weiter stört und sicherlich bald Geschichte ist.

Der Spielinhalt:
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Würde ich meine Erfahrung mit allen vorhergehenden Total War Teilen außer Acht lassen würde ich sagen: Wow, ein super Spiel, wenn auch mit mangelhafter KI.
Allerdings gibt es Dinge an denen es sich messen lassen muss, zum einen an seinen Vorgängern und zum anderen an den Versprechungen, die im Vorfeld gemacht wurden.

Innovationen
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Es gibt einige Neuerungen, die sind echt klasse. So zum Beispiel das neue Provinzsystem, das einem die Verwaltung wesentlich einfacher macht, gerade mit zunehmender Kampagnenlänge. Noch eine Neuerung: Man kann Armeen Namen geben, ihnen mit zunehmender Kampferfahrung Traditionen verpassen und sollten sie komplett vernichtet werden, sie mit selben Traditionen unter gleichem Namen wieder neu aufstellen, super! Zu kombinierten Land- und Seegefechten kann ich auch nur sagen Daumen hoch, das sind Schritte in die richtige Richtung, da verschmerzt man auch den ein oder anderen Bug gerne oder die Tatsache, dass manche Schiffstypen offenbar in gewissen Gefechten nicht zulässig sind, obwohl man sie sehr wohl sinnvoll einsetzen könnte, wie beispielsweise Artillerieschiffe mit Onagern oder Ballisten.

Die Einheitenvielfalt
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ist mir sowohl positiv aufgefallen als auch negativ. Während die nicht spielbaren Fraktionen endlich mehr Einheitenvielfalt aufweisen, so sind die spielbaren, die in meinen Augen erheblich wichtiger sind, weit weniger vielfältig als sie in Relation sein müssten. Wurde nicht im Vorfeld von CA gesagt, es gäbe ein vielfaches von der damaligen Rome I Einheitenauswahl? Damit können nur diese unzähligen kleinen Fraktionen gemeint sein. Bei den Hauptfraktionen sehe ich kaum einen Fortschritt im Vergleich zu Teil I, sorry CA. Ich hoffe nicht, dass das durch bevorstehende DLC's begründet ist...

Der Techtree
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Jungs, das konntet ihr schon besser. Er ist nicht schlecht, aber war in den vorherigen Teilen auch schon besser, vor allem detaillierter und übersichtlicher. Auch hier gilt, wenn's nur das wäre.

Die Diplomatie
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Sowohl Verbesserung als auch Verschlechterung. Zumindest in meiner Kampagne hat die KI weitestgehend schlüssige diplomatische Entscheidungen getroffen. Streckenweise haben sich manche Bündnisvorschläge wiederholt, aber das ist für mich nicht weiter tragisch. Was hier allerdings fehlt ist die Option eine fixe Summe bei Verhandlungen festlegen zu können, sowie Provinzen zu "handeln". Ich weiß nicht, wieso solche Optionen entfernt wurden, aber schade ist es allemal.

Die Familien- und Fraktionsangelegenheiten
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Hier bin ich noch nicht ganz auf den Trichter gekommen, ob gewisse Inhalte noch nachgeliefert werden sollen oder so beabsichtigt sind. Das einzige was mir hier positiv aufgefallen ist, sind die Entscheidungen, die man gelegentlich bezüglich dem ungebührlichen Verhalten von Familienmitgliedern zu treffen hat. Was Heirat oder dergleichen betrifft ist mir lediglich der verfügbare Button aufgefallen, ob sich dahinter ein tieferer Sinn verbirgt, kann ich noch nicht sagen. Es ist allerdings schade, dass sowohl Senat als auch familiäre Ereignisse ansonsten stark in den Hintergrund geraten sind. Gerade hier hätte man auch punkten können. Der Senat als solcher hat in Teil I für den gewissen Flair gesorgt, genau wie der Papst in Medieval II. Ich hoffe hier reicht CA noch kräftig nach, wenn nicht ist es eine echte Enttäuschung, denn ich glaube kaum, dass eine Heirat oder ein Attentat größere Bedeutungen im Spielfluss haben können, wenn die Charaktere nur so dahingerafft werden. Starb ein General in Rome I oder auch in Shogun, dann wusste ich in der Regel wenigstens ungefähr welche Schlachten ich mit selbigem geschlagen hatte. In Gefechten war ich auch immer bemüht darum, den General möglichst zu schützen, zum einen wegen der Stabilität der Truppen in der Schlacht und zum anderen wegen der Person als solcher, in Rome II ist es mir herzlich egal wenn mein General stirbt, rückt eben ein anderer nach. Hier geht wirklich ne Menge Spielspaß verloren.. Senatoren sollten direkt aufgelistet sein, damit man sich um ihre Gunst bemühen oder sie wenigstens gezielt ausschalten kann, sollte ersteres nicht möglich sein. Aufstrebende Generäle aus anderen Häusern, die mir zum Verhängnis werden können oder dergleichen vermisse ich auch schmerzlich, offengestanden habe ich dergleichen erwartet, nicht zuletzt wegen des ein oder anderen Trailers.

Ereignisnachrichten und "Events"
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Was leider auch völlig fehlt sind Ereignisnachrichten aus den jeweiligen Jahren, wie es sie in Rome I gab, warum verzichtet man auf solche Spielelemente? Rome I Spieler werden sich noch erinnern an die alle Jahre wiederkehrenden Nachrichten über irgendeine Erfindung, ein historisches Ereignis etc. Ich hab nach ein paar Runden kaum oder gar keine Ereignisnachricht mehr gelesen, weil meist sowieso nur der General oder ein Agent gestorben ist oder es wieder irgendwelche jubelnden oder revoltierenden Plebejer gibt. Auch "Events" wie beispielsweise die auftauchenden Mongolen in Medieval II fehlen hier vollkommen. Wär doch wirklich nicht so schwer gewesen beispielsweise die ein oder andere Glaubensrevolte in Jerusalem aufploppen zu lassen oder ne barbarische Völkerwanderung gen Süden. Auch hier muss ich leider sagen echt schade.. Gehörte für mich auch zum Flair des alten Rome's.

Auf der Kampagnenkarte
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Mir ist aufgefallen, dass fast ausschließlich spielbare Fraktionen von der KI angegriffen werden und dann zumeist auch vernichtet. Das ist zum einen wirklich seltsam und wirft die Frage auf, ob die KI so programmiert wurde, um bei dem richtigen Spieler für ausreichend Action zu sorgen, indem sie alle spielbaren Fraktionen einfach angreift, schließlich muss eine davon ja vom Spieler gespielt werden. Zum anderen ist das auf lange Sicht in einer Kampagne ziemlich ärgerlich, weil sämtliche potenzielle Konkurrenten aus dem Weg geräumt werden und es ziemlich schnell auf stumpfes 'Provinzen erobern' rausläuft. Das konntet ihr auch schon besser! Wenn ich beispielsweise als Rom spiele, möchte ich doch mindestens einen starken Konkurrenten, wie beispielsweise ein Karthago, dass mir zumindest ein paar Runden lang zusetzt, tatsächlich war aber die einzige Herausforderung der gesamten Kampagne der eigene Bürgerkrieg. Was auch nicht sein muss, ist dass die KI bis ins späte Spiel hinein nur die schwächsten Einheiten rekrutiert und eigentlich immer nur der feindliche General selbst eine Bedrohung darstellt, die zumeist aber auch unter den Tisch fällt, weil zumeist alles um den feindlichen General davonläuft, bis selbiger mit seinen Männern an der Reihe ist.

Die Gefechte und die KI
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Das ist der für mich mitunter größte, wenn nicht sogar der größte Kritikpunkt am gesamten Spiel. Wie wurde die KI doch wieder hochgelobt, wie so oft zuvor schon. Das ist auch der einzige Punkt, an dem ich schon vor Gamerelease sehr skeptisch war. Ich hab wirklich nicht viel erwartet, aber im jetzigen Zustand ist die KI eine ziemliche Enttäuschung, gelinde gesagt. Gefechte selbst sind im Grunde nur ein All in, manchmal laufen Truppen auch nur aneinander vorbei und man hat das Gefühl man sieht Passanten zur Rush Hour zu. Ich habe bislang keinen Total War Teil erlebt, bei dem es keine Reiberei gab, wenn sich zwei Truppenteile getroffen haben, aber hier passiert das tatsächlich. Die Gefechte selber sind dann meist auch zackig zu Ende, streckenweise kommt man garnicht hinterher seinen Truppen weitere Angriffsbefehle zu geben, so kommt's dann vor, dass meine Prätorianer mitten im Handgemenge auf einmal jubelnd ihre Schwerter heben, während die feindliche Einheit sich zwischen ihnen gerade den Weg zur Flucht bahnt. Dann doch lieber weniger Schnickschnack! An der Stelle sei auch gesagt, dass ich es einfach nicht verstehe, wieso Defensiv- und Offensivmodus entfernt wurden, es ist beinahe unmöglich eine Schlachtordnung auf irgendeineweise aufrechtzuhalten. Dafür aber wurden Spezialfähigkeiten integriert, die einfach zu viel sind. Berserkergeschrei barbarischer Krieger sind dabei nicht gemeint, sowas darf und muss vielleicht sogar sein, damit die armen Würstchen ne Chance gegen römische Legionäre haben. Die KI als solche macht streckenweise kluge Züge, manchmal hat man aber auch das Gefühl ein Marathon zum nächstgelegenen Siegpunkt sei an der Tagesordnung. Dann sind da noch die jährlichen, nie enden wollenden Stippvisiten aller Rebellen- und Überbleibselgeneräle, die erst noch witzig und dann nur noch nervig sind. Ich hatte eigens dafür eine Legion abgestellt um dem Unfug ein Ende zu setzen. Alle anderen Bugs, die in diese Kategorie fallen und mir bislang aufgefallen sind, sind zu verschmerzen. Aber bei der KI als solche muss sich unbedingt etwas tun, das trübt den Spielspaß doch sehr, gerade auf lange Sicht habe ich fast nur noch den Auto-Resolve Button gehämmert, so soll und sollte Total War nicht sein.

Die Siegpunkte
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Ich kann nachvollziehen, dass es Siegpunkte in kombinierten Land- und Seegefechten geben muss, das geht voll und ganz in Ordnung, aber bei gewöhnlichen Landgefechten? Wenn es denn schon sein muss, dann sollte man uns diese Punkte selbst auswählen lassen können, alles andere macht es zur Farce.

Fazit und Punktevergabe
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Im jetzigen Zustand, hat das Spiel noch etliche Mängel, die den Spielspaß und manchmal sogar den Spielfluss stark trüben. Das ist wirklich abartig schade, weil das Spiel ein riesiges Potenzial hat, aber es fast vollkommen verschenkt. Von den jetzigen Performanceproblemen rede ich nicht, das wird früher oder später gerichtet, da bin ich weitestgehend sicher. Aber Spielinhalte zu vernachlässigen, durch die die Macher Popularität erlangt haben, ist wirklich kein kluger Schachzug, lieber hätte man auf Grafikpolituren verzichtet. Und in Sachen Spielinhalte bin ich mir leider nicht sicher, ob noch nachgereicht wird bzw. verbessert wird oder nicht, ich fürchte aber fast nicht. Gerade der Senat, die Familien und das gesamte Netz aus politischen Intrigen fehlt mir persönlich vollkommen. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich sagen, das wurde kurz vor knapp notdürftig reingeflickt damit's halt drin ist. Wirklich schade! Der andere wesentliche Punkt ist die KI, da darf die KI eines Vorgängers einfach nicht besser sein.
Wenn ich zurückdenke an das Bild, dass ich damals durch das 'Siege of Carthage'-Video gewonnen habe und das sich dann in den Folgemonaten durch etliche Trailer und Interviews weiter ausgebaut hat, muss ich leider sagen ich bin entweder dem Marketing gnadenlos auf den Leim gegangen oder irgendwas stimmt hier ganz und garnicht.
Das Spiel als solches ist nicht schlecht, deckt sich aber nicht mit meinen Erwartungen und wenn mich nicht alles täuscht, dann auch nicht mit den Versprechungen die vorab gemacht wurden, dementsprechend halte ich die 3 Sterne, die ich vergebe, noch für gnädig. Ich hoffe CA schafft es noch irgendwie das Potenzial, das in dem Spiel steckt, richtig auszunutzen und auszubauen. CA hat das beste Total War aller Zeiten versprochen, Rome II wird dem im Moment leider keineswegs gerecht, der einzige Lichtblick ist, dass die Möglichkeit nach wie vor gegeben ist, es zum besten Total War aller Zeiten werden zu lassen!
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1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.09.2013 16:34:58 GMT+02:00
Mir geht es ähnlich wie Ihnen. Ich bin TW-Fan und ganz besonders liegt mir die römische Epoche am Herzen.
Ich möchte Rome TW 2 lieben, es lässt mich aber -noch- nicht, da einfach noch zuviele Fehler im Spiel stecken.
Was mich aber komplett verwirrt sind die Entwickler. Die tun so als sei alles in Butter und in trockenen Tüchern.
Mich würde es doch sehr beruhigen, wenn die Entwickler zugeben würden, dass sie das Spiel unfertig veröffentlicht haben und das bald diese Fehler durch Patches behoben werden.

Auch wundern mich die Spielezeitungen, die Bewertungen von 89% geben.
Aber so war es ja auch beim unspielbaren Stronghold 3, was ja auch von Spielezeitungen mit Lorbeerkränzen gebauchpinselt wurde.
Auf diese Käseblätter ist kein Verlass.
Ich hoffe auf baldige Abhilfe, wie bei Empire TW.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.09.2013 16:59:07 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.09.2013 16:59:53 GMT+02:00
Michael Stroh meint:
Ja, offengestanden war ich von der Entwickleraussage auch etwas verwirrt, dass sie sich über die große Anzahl an begeisterten Fans sehr freuen würden, weil ich zumindest im Total War-Forum davon nicht viel mitbekommen habe. Beinahe jeder Post dort ist eine Beschwerde und die Spielstatistiken in Steam sehen auch nicht allzuvielversprechend aus. Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, dass es für Creative Assembly absehbar war, dass die Zeit bis zur Veröffentlichung nicht ausreicht. Also hat man das Spiel mit Ach und Krach in einen halbwegs funktionstüchtigen Zustand gebracht und notgedrungen veröffentlicht. Das Ergebnis würde zumindest dafür sprechen und heutzutage ist das ja auch leider nichts ungewöhnliches mehr.

Da stimme ich Ihnen auch voll und ganz zu! Ich meine auch irgendwo gelesen zu haben, dass Spielezeitungen nur mehr Spiele zum Vorabtest erhalten, wenn sie versprechen entsprechend positive Artikel darüber zu veröffentlichen. Wird das Versprechen nicht eingehalten, gibt es eben keine Spiele mehr zum Vorabtest. Käseblätter ist da genau die richtige Bezeichnung ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.09.2013 17:17:20 GMT+02:00
Manuel S. meint:
Fand die Rezension echt klasse und durchaus fair bewertet.
Mich wundert nur, dass mit dem angegeben System "Ultra" einigermaßen ruckelfrei spielen kannst!
Obwohl der in-game Benchmark einen Durschnitt von 55,6 FPS bei mir ausgerechnet hat ist das komplette Spiel bei mir eine einzige Bildershow, absolut unspielbar!! Der letzte Patch hat auch 0,00 dazugebracht!!! Selten so ein derbst schlechtes programmiertes Spiel gesehen, wobei in Shogun2 doch alles so gut lief :(
Naja, war das letzte mal das ich ein TW-Spiel vorbestellt habe da es sowieso noch nen Monat dauert bis es einigermaßen spielbar wird, wenn überhaupt!
Und was die Käseblatter angeht, kann ich persönlich nur GameOne empfehlen. Läuft desöfteren im TV und die bringen tatsächlich faire, objektive Bewertungen und sagen einfach was Sache ist, auch wenn sie leider meist nur bereits veröffentlichte Spiele antesten (können).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.09.2013 12:07:02 GMT+02:00
Michael Stroh meint:
Zunächst mal danke ;)
Ja, ich hab schon von mehreren Leuten gelesen, die bessere Systeme hatten als ich und trotzdem oder vielleicht gerade deswegen wesentlich mehr Schwierigkeiten im Performancebereich. Es hieß ja vorab, dass man Rome II ohne Probleme und allzugroße Abstriche auf den Grafikeinstellungen von Shogun 2 spielen werden könnte, obwohl es trotzdem ein ganzes Stück besser aussehen sollte. Das ginge aber nur weil das Spiel so gut optimiert sein würde ;) Ich weiß nicht, ich mag die CA Leute ja wirklich, aber ich glaub die haben sicht selbst in Ekstase geschwafelt.
Das Thema Vorbestellung ist bei mir auch erstmal durch, das hatte diesmal wieder was von nem Film, den man sich wegen nem gelungenen Trailer im Kino ansehen will und wenn man dann im Kino sitzt merkt man, dass das einzig gute an dem Film die Trailerszenen sind.
Danke für den Tipp mit GameOne, werd ich bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren ;)

Veröffentlicht am 20.10.2013 13:18:26 GMT+02:00
COMbin meint:
Ich kann ihrer Rezension im Großen und Ganzen nur zustimmen, aber:

"Mir ist aufgefallen, dass fast ausschließlich spielbare Fraktionen von der KI angegriffen werden und dann zumeist auch vernichtet. Das ist zum einen wirklich seltsam und wirft die Frage auf, ob die KI so programmiert wurde, um bei dem richtigen Spieler für ausreichend Action zu sorgen, indem sie alle spielbaren Fraktionen einfach angreift, schließlich muss eine davon ja vom Spieler gespielt werden."

Wenn man eine schwere Kampagne spielen möchte, dann sollte man auch nicht die Römer nehmen, denn die sind entgegen den großspurigen Versprechen von CA genauso übermächtig wie in Rome 1.
Wenn Sie es wirklich schwer haben wollen, dann wählen Sie die Karthager, oder einen Barbarenstamm wie die Averner, oder Sueben. Ich habe Ende September angefangen zu spielen und kann Ihnen in diesem Punkt nicht zustimmen. Ich habe mit den Parthern auf sehr schwer angefangen und hatte bis Runde 100 sehr starke Feinde, da die meisten Fraktionen im Nahen Osten Satrapien der Seleukiden waren.

"die Familien und das gesamte Netz aus politischen Intrigen fehlt mir persönlich vollkommen. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich sagen, das wurde kurz vor knapp notdürftig reingeflickt damit's halt drin ist"

Also ich hatte Mühe die Intrigen unter den Tisch zu kehren, da die anderen Adelsfamilien bei meinen Parthern ordentlich Intrigen gestartet haben und bei den Barbaren gibts viele andere Zwischenevents.

"Was hier allerdings fehlt ist die Option eine fixe Summe bei Verhandlungen festlegen zu können, sowie Provinzen zu "handeln". Ich weiß nicht, wieso solche Optionen entfernt wurden, aber schade ist es allemal."

CA hatte gesagt, dass die Auswertungen der Daten aus Shogun 2 und FoS ergeben haben, dass ihre KI fast nie auf solche diplomatischen Verhandlungen reagiert haben, da die KI immer angenommen hat, dass ein Feind die neue Provinz schnell wieder an sich reißt. Was bei den meisten Spielern statistsich der Fall gewesen sein soll. Deshalb und weil die KI unfähig ist ein in sich gefestigtes Reich zu schaffen soll diese Option entfernt worden sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.10.2013 13:19:53 GMT+02:00
COMbin meint:
Das englischsprachige TWC und auch das offizielle Forum ist dafür bekannt, dass die immer meckern und nur selten mal loben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.11.2013 04:50:52 GMT+01:00
Opa-Anton meint:
"dafür bekannt" - bei wem außer bei dir? sowas nennt man totschlagargument. grade im offiziellen forum sind auch (wie hier) viele TW-fans unterwegs. deren kritik kann man durchaus ernst nehmen.

btt:
ich habs zwar noch nicht, halte die rezi aber nichtsdestotrotz für ausgewogen und objektiv. einige der genannten kritikpunkte sind ja zwischenzeitlich von den sog. "käseblättern" nachgereicht worden und die gamestar hat sogar gleich das ganze spiel neu bewertet (mit 84 statt vorher 89 punkten). die zuwenig-zeit-problematik bei den zeitschriftentests (die dann zu voreiligen positivgefärbten urteilen führt) hab ich an anderer stelle schon mal ausführlich beleuchtet.

anders als bei rome 1 werd ich wohl diesmal noch etwas warten mit dem kauf - schade für CA!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.11.2013 17:57:35 GMT+01:00
Michael Stroh meint:
"Wenn man eine schwere Kampagne spielen möchte, dann sollte man auch nicht die Römer nehmen, denn die sind entgegen den großspurigen Versprechen von CA genauso übermächtig wie in Rome 1.
Wenn Sie es wirklich schwer haben wollen, dann wählen Sie die Karthager, oder einen Barbarenstamm wie die Averner, oder Sueben. Ich habe Ende September angefangen zu spielen und kann Ihnen in diesem Punkt nicht zustimmen. Ich habe mit den Parthern auf sehr schwer angefangen und hatte bis Runde 100 sehr starke Feinde, da die meisten Fraktionen im Nahen Osten Satrapien der Seleukiden waren."

Zugegeben, es gibt sicher Fraktionen, mit denen man es schwerer hat als mit den Römern oder Ägyptern, trotzdem hat in meinen Kampagnen, zu der Zeit als die Rezension verfasst wurde, keine der größeren Fraktionen lang genug überlebt, um für mich zu einer Bedrohung werden zu können und das auf den Schwierigkeitsgraden sehr schwer und legendär. Das hat letztlich dazu geführt, dass es nie ernsthafte Konkurrenz gab und ergo auch keine Herausforderung. Die Langzeitmotivation einer Kampagne tendiert dann sehr schnell gegen Null und das ist echt schade. Danke für den Tipp mit den Karthagern bzw den Barbarenstämmen, vielleicht werde ich das mal ausprobieren. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass ich das Spiel kurz nach Verfassung dieser Rezension aus der Hand gelegt habe und seitdem nie wirklich Interesse verspürt habe, es wieder zu spielen. Das hatte ich wie gesagt bisher bei keinem anderen Total War Teil, wenn man von Empire einmal absieht.

"Also ich hatte Mühe die Intrigen unter den Tisch zu kehren, da die anderen Adelsfamilien bei meinen Parthern ordentlich Intrigen gestartet haben und bei den Barbaren gibts viele andere Zwischenevents."

Das hört sich ja fast so an, als hätte CA mittlerweile doch etwas getan. Ich kenne nur die, sagen wir 2 bis 3 Entscheidungen über Familienmitglieder, die es nach den ersten 10 bis 15 Runden auf einmal nicht mehr gab und natürlich den Bürgerkrieg selbst, aber davon abgesehen gab es bei mir nichts.

"CA hatte gesagt, dass die Auswertungen der Daten aus Shogun 2 und FoS ergeben haben, dass ihre KI fast nie auf solche diplomatischen Verhandlungen reagiert haben, da die KI immer angenommen hat, dass ein Feind die neue Provinz schnell wieder an sich reißt. Was bei den meisten Spielern statistsich der Fall gewesen sein soll. Deshalb und weil die KI unfähig ist ein in sich gefestigtes Reich zu schaffen soll diese Option entfernt worden sein."

Nehmen wir mal an mein Bündnispartner wird angegriffen, eine seiner Städte, vielleicht sogar seine Hauptstadt wird vom Feind erobert. Jetzt komme ich, erobere selbige Stadt zurück, möchte sie aber meinem Bündnispartner wiedergeben. Nicht machbar, außer hier hat sich in der Zwischenzeit auch etwas getan. Das ist sicherlich ein ziemlich kleines Manko und wie bereits in der Rezension erwähnt, wär es nur das oder wären es nur ein paar solcher kleiner Dinge, dann gäbe es trotzdem 5 Sterne. In der Gesamtsumme allerdings sind/waren es für mich einfach zu viele kleine Dinge, die fehlen/fehlten.

Was die KI angeht.. Da fällt mir eigentlich nur wieder schade ein, wirklich schade, dass die KI nicht fähig ist, ein in sich gefestigtes Reich zu schaffen, das würde dem Kritikpunkt oben wahrscheinlich jeden Nährboden nehmen.

Ich finde es einfach schade (tut mir leid, dass ich das Wort hier wieder benutze), dass das Spiel so auf den Markt geworfen wurde, dass man die Erwartungen vorab so hoch geschraubt hat und dann so wenig abgeliefert hat. Das Spiel ist einfach kein vollwertiges Total War für mich. Irgendwie versucht es so viel mehr zu sein als sein Vorgänger und ist aber eigentlich so viel weniger. Das Einzige was mehr geworden ist, ist die Grafik, aber ehrlich gesagt hätte ich lieber eine schwächere Grafik gehabt, als ein schwächeres Gameplay.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.11.2013 18:09:53 GMT+01:00
Michael Stroh meint:
Vielen Dank für die Rückmeldung.

Ja, es war ganz bestimmt keine schlechte Entscheidung mit dem Kauf noch zu warten. Spätestens zu Weihnachten gibt es wahrscheinlich irgendeinen Steamsale und man kriegt das Spiel für ~10-15 Euro.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.03.2014 11:38:30 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.03.2014 11:53:07 GMT+01:00
Thufir Hawat meint:
Im Augenblick gibt es das Spiel bei Steam für ca. 20 € - sorry die Aktion ist schon wieder vorbei.

Für den Preis ist es okay - aber mehr nicht.

Age of Wonders 3 scheint wirklich mal wieder 40 € wert zu sein.

Rome 2 ist keine 49,99 € wert !

Die 27,99 zur Zeit gehen gerade so - man muss aber davon absehen, dass die Werbung für Rome 2 ein Spiel angepriesen hat, das es so nie gab !
Die Fans wollten einen epischen Nachfolger für Rome 1 - herausgekommen ist ein Spiel, dass man nur als Durchschnitt für die Total War Reihe bezeichen kann ....
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