Kundenrezension

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einfallsloses Werk von Gillian & Co, 11. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Now What?! (Limited Edition) (Audio CD)
Ich kann ehrlich gesagt die Begeisterungsstürme hier nicht nachvollziehen. Das Album wird hier großenteils völlig überbewertet. Seit Blackmore's Ausstieg bei Deep Purple ist es eigentlich nur noch bergab gegangen. Während "Rapture of the deep" teilweise noch klassischen Hardrock und Balladen zu bieten hatte, wird hier zunehmend auf technische Spielereien im Studio wert gelegt: Verzehrte Gesangsstimmen, Drumloops, Chöre und Streichersounds aus dem Keyboard haben eigentlich auf einem klassischen Hardrockalbum nichts veloren. Wo sind die typischen verzerrten Gittarenriffs mit Ohrwurmcharakter? Wo sind die einprägsamen Melodien und Gassenhauer? MIt Sicherheit ist Steve Morse ein technisch brillianter Gitarrist. Gar keine Frage. Dennoch passen die tonnenschweren, megaverzerrten Metal-Gitarrensounds und die quietschenden ausufernden Solos ganz und gar nicht zu der eher nostalgisch klingenden Hammond von Don Airey. Steve Morse wirkt nach knapp 18 Jahren Bandzugehörigkeit immer noch wie ein Fremdkörper in der Band und kann Blackmore definitiv nicht ersetzen. Ich habe mir "Now what" mittlerweile 5 mal angehört. Da bleibt einfach nichts hängen. Einzig der Hammondsound und Gillian's Stimme lassen teilweise noch darauf schließen, dass man es mit einem Deep Purple Album zu tun hat. Ansonst ist die ganze Scheibe geprägt von einfallslosen, teils schräg klingenden Songs mit technischem Schnickschnack. Anscheinend wollten die 5 älteren Herren diesmal besonders modern klingen. Doch der Schuß ging gewaltig nach hinten los. Auf dieses Album kann jeder verzichten. Geht in Rente!
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.02.2014 03:59:51 GMT+01:00
Phoenix meint:
Ich halte die Behauptung für übertrieben, dass es seit dem Ausstieg von Ritchie Blackmore mit Deep Purple nur bergab gegangen ist. "Purpendicular" war bspw. ein stärkeres Album als "The Battle Rages On". Auch die Vorgänger "The House Of Blue Light" und "Slaves And Masters" waren schwächer. Wäre Blackmore geblieben, hätten sich Deep Purple 1994 aufgelöst.

Die Gesangsstimmen sind nicht verzerrt, sondern es handelt sich um Harmoniegesang. Da wurde die Stimme mehrmals aufgenommen. Das Schlagzeug wurde live eingespielt, da gibt es keine Drumloops. Streicher-Sounds gab es bei Deep Purple schon seit den 80ern. Bis zum Abgang von Blackmore findest du auf jedem Album seit der Reunion mindestens einen Song mit Streichern; Beispiele: "Perfect Strangers" (vom gleichnamigen Album), "The Unwritten Law" (The House Of Blue Light), "Love Conquers All" (Slaves And Masters), "The Battle Rages On" (vom gleichnamigen Album). Streicher können schon fett klingen, wenn sie richtig eingesetzt werden. Ansonsten findest du auf "Now What?!" jede Menge Stellen mit Hammond. Sogar ein Minimoog-Solo gibt's zu hören.

Wo ich dir leider recht geben muss, ist, dass es die aktuelle Besetzung schwer hat, Songs mit Ohrwurmcharakter zu schreiben. Das ist einfach nicht jedem gegeben. Es gibt eine Unmenge an technisch brillianten Musikern, aber nur die wenigsten können wirklich gute Songs schreiben. Da ist nicht Handwerkskunst gefragt, sondern ein Gespür.

Du würdest dich wundern: Der Gitarrensound, der da aus dem Engl-Amp von Steve Morse kommt, ist gar nicht so unähnlich zu Blackmores Engl-Amp. Dir gefällt schlichtweg nicht, wie Morse spielt. Ich wette mit dir, dass du ihm eine gewöhnliche Fender Stratocaster in die Hand drücken könntest und es wird nicht wirklich anders klingen. Ich habe letztens einen Metal-Gitarristen mit einer Strat gesehen - ich hätte mit verbunden Augen nie erahnt, dass es eine Strat war, die ich da gehört habe. Die Spielweise macht mehr aus als man denkt. Morse ist ein ganz anderer Musiker als Blackmore und deshalb nicht zu vergleichen. Er hat zum Teil völlig andere Qualitäten in die Band gebracht, die ich sehr schätze. Blackmores Kompositionen waren dafür geradliniger und auf den Punkt - das fehlt durchaus.

Ob dir das Album gefällt oder nicht, ist deine Sache. Es als kompletten Fehlschlag zu bezeichnen, halte ich für ein sehr hartes Urteil.

Übrigens: Der Mann am Mikrophon heißt Ian GILLAN.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.03.2014 10:04:55 GMT+01:00
jingo meint:
Das Album ist ein Riesenstück Scheisse.Basta und Ende.

Veröffentlicht am 06.03.2014 19:28:36 GMT+01:00
LUXUSCARS meint:
In Rente gehoeren jene die sich nicht dem Geist der Zeit anpassen wollen oder koennen so wie SIE

Veröffentlicht am 08.03.2014 15:18:23 GMT+01:00
Child in time meint:
Der Ian heisst GILLAN, nicht Gillian, meine Herren.
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