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Kundenrezension

31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cher - Closer to the Truth, 4. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Closer to the Truth (Deluxe) (Audio CD)
Es gibt nur wenige Künstlerinnen, die auf eine so lange Karriere zurückblicken können wie Cher. Immer wieder hat sich die US-amerikanische Sängerin an die Spitze gekämpft und gilt seit Jahrzehnten als eine der erfolgreichsten und einflussreichsten Künstlern – ein Mega-Star, wie es kaum einen anderen gibt. Nach ihrer langen Farwell Tour und den Auftritten im berühmten Ceasars Palace hat die Sängerin beschlossen ein weiteres Comeback zu starten und ein neues Album aufgenommen, das nahtlos an ihre letzten Erfolge anknüpfen kann. Es ist sehr kraftvoll geworden und zeigt di verschiedenen Stile, zwischen denen die Sängerin spielet wechselt und die sie allesamt sicher beherrscht.

„Woman’s World“, die erste Singleauskopplung, ist besonders im Refrain ein sehr starker Song. Mit viel Druck, schnellen Silben und einer sehr eingängigen Melodie findet er schnell den Weg in die Gehörgänge und setzt sich dort fest, der treibende Discobeat macht diesen Song zum Hit in jedem Club und lässt kaum ein Tanzbein still stehen.

In „Take It Like A Man” wird Chers Stimme wieder durch einen Vocoder gedreht, darf aber auch mal für sich allein klingen. Sie singt davon, wie ein Mann sein muss, um sie zu beeindrucken und plädiert für echte Männer. Auch hierzu dürfte sich jede Tanzfläche schnell füllen, auch wenn der Song nicht ganz so stark ist wie der Opener.

„My Love“ setzt mit dem hypnotischen Beat, dem emotionalen Text und der sehr sanft und volltönend klingenden Stimme interessante Kontrastpunkte, die langen Töne im Refrain sind sehr schön gesungen und machen diesen Song zu einem weiteren früheren Highlight des Albums.

„Dressed To Kill“ wird wohl auch das Motto ihrer nächsten Tournee sein, hier wird mit zahlreichen elektronischen Elementen gespielt, sodass für viel Abwechslung und futuristische Momente gesorgt ist. Auch hier wird wieder viel auf Stimmverzerrung gesetzt, was sich sehr gut mit der Instrumentalisierung verbindet.

„Red“ steht seinem Vorgängern in nichts nach, auch hier liegt der Fokus auf Chers immer noch lebendiger und vielseitiger Stimme, was sie in den deutlichen Unterschieden zwischen schnellen Strophen und langen Tönen im Refrain beweisen kann. Ein Song, der ihr wie auf den Leib geschneidert passt und der besonders gesanglich überzeugen kann. Großartig!

„Lovers Forever“ ist in ähnlichem Stil gehalten wie seine Vorgänger und bietet nur wenige neue Facetten auf diesem Album und ist vielleicht nicht ganz so prägnant geworden, nur die Bridge zum Refrain kann sich schnell im Ohr festsetzen. Kein schlechter Song, aber eben auch kein Überflieger des Albums.

In „I Walk Alone“ präsentiert sich Cher sehr abwechslungsreich im Gesang, neben dem stampfenden Beat ist sogar mal ein Banjo zu hören, auch hier ist ein lupenreiner Discosong gelungen, der mit einem kraftvollen Text und verschiedenen Stimmungen punktet.

„Sirens“ ist dann deutlich ruhiger geworden und kehrt sich auch vom vorigen sehr Elektronischen ab, eine typische Cher-Ballade mit kraftvollem Gesang, in dem sie ihre nachdenkliche Seite zeigen kann. Eine gute Erholung nach den vielen Krachern, aber trotzdem aussagekräftig und von der markanten Stimme geprägt.

„Favorite Scars“ setzt durchgängig auf die verzerrte Stimme des Superstars, ist sehr auf den Text konzentriert und durch eine eher lässige Instrumentalisierung geprägt. Der Kontrast von organischer Musik und elektronisch verzerrtem Gesang ist interessant und kann das Lied über gut unterhalten.

„I Hope You Find It“ ist eine wunderbare Ballade, die zeigt, was für eine großartige Sängerin trotz all der Show und des Glamours in Cher steckt. Mit Geigen begleitet und mit einem einfühlsamen Text versehen singt die sich gerade gegen Ende den Schmerz aus dem Leib, ohne allzu pathetisch zu wirken. Sehr gelungen!

„Lie To Me“ ist noch einmal eine Spur ruhiger, mit nur wenigen elektronischen Elementen, aber einer vielfältigen und eindringlichen musikalischen Begleitung kommt auch hier der Stimme eine sehr zentrale Rolle zu. Mal eher tief, mal recht hoch, aber immer volltönend und voluminös kann sich die Sängerin hier präsentieren und die Geschichte des Songs eindringlich erzählen.

„I Don't Have To Sleep To Dream” mit seinem sehr melodiösen Refrain und dem treibenden Rhythmus ist auch gelungen, kann aber nicht ganz die Intensität der beiden Vorgänger erreichen. Ein gelungener Albumtrack, der aber auch nach einiger Zeit wieder in Vergessenheit geraten wird.

„Pride“ ist dann wieder ein energetischer Discostampfer, in dessen Refrain Chers sirenenartige Stimme locker mit dem energetischen Beat mithalten kann. Ein Song, der sich bestens zum Laut Mitsingen anbietet – auch wenn man kaum mit der voluminösen Stimme der Sängerin mithalten kann.

„You Haven't Seen The Last Of Me” schließt das Album dann wieder ruhiger ab, ist eine kraftvolle Ballade mit den typischen langen Tönen, die aus der harmonischen Melodie herausstechen. Gerade in der Bridge wird es auch mal etwas rockiger, was ebenso gut zu Cher passt wie die vorangegangenen Disconummern.

Auf der Deluxe-Edition sind neben zwei Remixen von „Woman’s World“ noch der Bonustrack „Will you wait for me“ zu finden. Dieser ist wieder eine recht ruhige Ballade, in der Akustikgitarren den Ton bestimmen und von einem melodiösen Klavier, sanftem Schlagwerk und gegen Ende einem Chor begleitet werden und damit eine reichhaltige Bühne für Cher bieten.

Fast wirkt es, als sei das Album konzeptionell zweigeteilt worden. Repräsentieren die ersten sieben Songs (sowie die Songs 12 & 13) den neuen, modernen und hippen Stil der Sängerin, der sie mit ihrem Welthit Believe wieder an die Spitze der Aufmerksamkeit gebracht hat, kehrt sie in den folgenden Songs (8-11, 14 & 17) eher zu ihren musikalischen Wurzeln zurück, singt große Balladen ohne Pathos, die sehr auf ihre voluminöse Stimme zugeschnitten sind. Beides gefällt mir sehr gut, und beides hat zweifellos seinen Reiz.

Einen Kommentar über das vieldiskutierte Cover muss noch erlaubt sein denn seien wir ehrlich so wie auf dem Albumcover sieht Cher einfach nicht aus. Dass Künstlerinnen aus diesem Genre größere Aufmerksamkeit erlangen, wenn sie jung und hübsch wirken und in der Hinsicht auch einem gewissen Druck ausgesetzt sind, dürfte unbestritten sein. Dass auch Cher aus ihrem Wunsch nach einem jugendlichen Aussehen keinen Hehl macht und offen mit ihren Schönheitsoperationen umgeht, sei ihr sehr gegönnt, denn auch dies ist ein Schritt in Richtung Emanzipation. Dass die Sängerin auf dem Cover aber derart retuschiert und künstlich wirkt, wie frisch den Zwanzigern entsprungen, hätte so in der Form nicht sein müssen und das hat Cher doch auch irgendwie bei all der Emanzipation nicht nötig.

Nichtsdestotrotz, mit „Closer tot he truth“ ist Cher ein lupenreines Pop-Album gelungen, das mit eingängigen Melodien und prägnanter Instrumentalisierung für mitreißende Nummern sorgt. Cher hat sich mit vierzehn kraftvollen Stücken zurückgemeldet und kann damit ihre Fans wieder absolut beglücken. Besonders ihre Stimme beeindruckt immer wieder, hat seit Jahrzehnten nichts von ihrer Aussagekraft verloren und passt sich gut an die verschiedenen Lieder an. Ein sehr lebendiges Album mit vielen starken Songs und keinem Ausreißer nach unten. Damit dürfte es der Pop-Diva leicht fallen, sich wieder ganz an die Spitze zu singen.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.05.2016 16:17:16 GMT+02:00
Es sind um genau zu sein 51 jahre als Solo Künstlerin .1965 erschien ihr erstes Solo-Album
1964 erschien die erste Platte von cher mit Sonny..als Sonny and Cher. Die beiden haben bis 1974 zusammen Musik gemacht.
Und seit 1964 hat sie 14 Alben mit Sonny herausgebracht und 30 Solo-Alben.
Ausserdem mit Sonny 29 Singles und 53 Solo Singles.
dann gibt es 43 Kompilationen und 3 Live-Alben von ihr als Solokünstlerin.
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