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Kundenrezension

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ausgezeichnetes Werk, 2. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schöpfungslüge: Warum Darwin recht hat (Taschenbuch)
Wer die Vorgänge der Natur versteht, der badet förmlich darin und sieht weitaus mehr als andere Leute. Etwas nur anzuschauen und etwas zu sehen sind zwei sehr verschiedene Dinge. Man kann Kunst anschauen, aber es ist etwas ganz anderes, Kunst zu sehen. Dafür benötigt ist Verständnis, Wissen darum, wie ein Gemälde gemalt ist, warum der Künstler dieses und jenes getan hat, um im Betrachter einen bestimmten Effekt zu erzeugen.

Mit der Natur verhält es sich ebenso. Wer Gesteinskunde versteht, der sieht nicht mehr Felsen oder Steine, sondern er ist sich sofort der Geschichte seiner Umgebung bewusst. Wer Vogelstimmen zu erkennen weiß, der hört nicht nur schönen Gesang, sondern er weiß, was sich alles in seiner Umgebung tummelt und hört jeden Frühling, wenn die Schwalben wieder da sind. Wer Wolken versteht, der sieht nicht nur watteartigen Cirrus an einem sonnigen Tag, sondern er weiß, in 2 Tagen wird es höchst wahrscheinlich regnen, da diese Wolken wie Bugwellen sind, die vor Gewitterwolken hergeschoben werden.

Wer aber nichts von alledem versteht, der muss die Vorgänge der Welt hinnehmen wie sie sind. Wir Menschen haben es jedoch in uns, Zusammenhänge erkennen zu wollen. Wenn wir keine haben, dann denken wir uns eben schnell welche aus. Ohne die Naturwissenschaft bleibt nur magisches Denken, eine beschnittene, verzerrte Version der Welt, die mit ihr und ihrer erstaunlichen Schönheit nichts gemein hat.

Richard Dawkins erklärt in diesem Buch einen besonderen Aspekt der Natur: Die Herkunft und intime Verbindung allen Lebens auf der Erde. Ich las dieses Buch ursprünglich im Englischen, wo es treffend "Die Größte Show auf der Erde" heißt. Der Deutsche Titel ist zwar reißerisch, aber nur Marketing, an dem man sich nicht stören muss.

Wie die Gesteine, die Vögel und das Wetter ist ein Verständnis der Evolution etwas, das es den Menschen erlaubt, die Welt erstmals zu sehen, anstatt sie nur anzuschauen. Wir sehen, dass die Dinosaurier nie ausgestorben sind, sondern zu Vögeln wurden und wir lediglich die Körper ihrer Vorfahren in der Erde finden. Wir sehen, dass es keinen ersten Löwen gab, keinen ersten Baum und keinen ersten Menschenaffen, sondern dass jede Generation ein wenig anders ist, sich in kleinen Schritten wandelt und nun mal jede überleben, die am besten zu überleben imstande sind. Wir sehen, dass alle Lebewesen auf eine Hierarchie fallen, einen Abstammungsbaum, dem wir alle angehören. Die Verwandtschaft allen Lebens verbindet uns mit dem Rest der Natur, von der sich die meisten Leute abgeschottet sehen: Es bringt unser Ego auf eine gesunde Ebene zurück.

Wir nutzen die Evolution schon seit tausenden von Jahren, denn alle Hunderassen, die wir heute haben, existierten in der Natur nicht. Unsere Vorfahren begannen mit einem wolfsähnlichen Tier und haben durch Auslese einen Terrier, einen Retiever, einen Labrador daraus gemacht. Die Selektion wurde nicht vom Überlebenskampf in der Natur bestimmt, sondern von Züchtern, die Tiere mit den gewünschten Eigenschaften dazu auswählten, Nachkommen zu haben. Wir haben Vögel, Nutzpflanzen, Nutztiere, und vieles mehr aus anderen Spezies nach unseren Bedürfnissen gewandelt. Nicht mal das gewöhnliche Rind gab es je in seiner heutigen Form: wir haben es aus dem Auerochsen gezüchtet, die im 17. Jahrhundert ausgestorben sind.

Tatsächlich ist die Evolution kein biologischer Begriff, sondern ein mathematischer Algorithmus, der automatisch Dinge optimiert. Wir verwenden ihn heute um mathematische Probleme zu lösen und sogar um Technologien herzustellen, die besser sind, als sich sie jeder Ingenieur ausdenken könnte. Wir stellen heute Autos und Flugzeuge her, deren Oberflächenelemente am Computer durch simulierte Evolution so entwickelt wurden, dass sie den Wind derart an sich vorbei lenken, um möglichst leise zu sein. Wir wissen, dass es funktioniert - und wir wissen auch, dass genau dieser Algorithmus auf Lebewesen zutrifft.

Dieses Buch ist eine ausgezeichnete Einführung in die Evolutionsbiologie, sehr verständlich geschrieben und mit vielen fantastischen Beispielen und Erklärungen.
Alle Negativbewertungen dieses Buches sind wertlos: sie stammen von religiösen Menschen, denen die Evolution zuwider ist und eine Agenda gegen Bücher wie dieses haben.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.09.2014 09:36:18 GMT+02:00
Roman Nies meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.09.2014 20:56:18 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.04.2015 08:53:16 GMT+02:00
RuhigBleiben meint:
Sehr geehrter Herr Nies,

>>Der Autor, dessen antichristliche, athetistischen, evolutionshuldigenden Bücher Millionenauflagen haben, hält Christen für geisteskrank.<<

Wenn Sie nur irgendwelche Unterstellungen hineinkopieren können, den gleichen Text findet man noch unter anderen Büchern, sind Ihre Gegenargumente so begrenzt. Vielleicht löscht Ron Keller wieder seine Rezension, weil er Kritik zu seinem Standpunkt nicht ertragen kann. Aber damit ist er nicht allein, Herr Nies.

>>erfährt man von Andrew Brown auf der Webseite von „The Spectator" folgendes zu seinem «bizarren» und «teuren» Kult: man bekäme über Dawkins Webseite für 210 Pfund im Monat- oder 5.000 Pfund im Jahr- «die Chance, an einer Veranstaltung teilzunehmen, wo er eine Rede halten wird<<

Warum erfahren Sie das nicht auf der Homepage von Richard Dawkins?
Ist das Einwerben von Spenden, die auf der Webseite keineswegs einen PFLICHTBETRAG beinhalten, nicht legitim? Wenn Sie Richard nicht persönlich hören wollen, dann reichen auch schon 85Pfund, um Mitglied in seiner Foundation zu sein. Im Vergleich zur Kirchensteuer ein richtiges Schnäppchen, liegt die in Deutschland bei 8% (in BW) und 9% in den anderen Bundesländern.
Wofür verwendet Dawkins Spenden?
Wovon leben die vielen evangelikalen Legendenerzähler? Lebt Brown als Eremit? Vom Anbau eigenen Getreides?
Niemand muss Dawkins spenden, aber wir ALLE zahlen im Jahr 19,2Mrd ¤ ALLGEMEINE Steuern an die christlichen Vereine, die sich zudem ein eigenes Arbeitsrecht gesetzlich absegnen lassen.
Ich frage mich ehrlich, wo sind Ihre sachlichen Argumente? Sie haben nur billige persönliche Angriffe geliefert, wer ein wenig Realitätssinn besitzt, wird feststellen, dass die amerikanischen Kirchengemeinden genau auf einem Spendensystem basieren, das staatlich gestützt ist.

>>Wir brauchen keinen Möchtegern-Zerstörer der Religionen, sondern einen Weltproblemlöser. <<

Wo steht im Gotteswahn, dass jemand Kirchen in die Luft sprengen soll?
Wo steht im Gotteswahn, dass jemand Pfarrer vor der Kirche erschießen soll?
Wo steht im Gotteswahn, dass jemand auf den Kreuzzug gehen soll?
Wo steht im Gotteswahn, dass jemand wieder Hexen auf dem Scheiterhaufen anzünden soll?

Wer liefert wissenschaftlich fundierte Lösungen für Ernährungsprobleme?
Wer liefert wissenschaftlich fundierte Lösungen gegen Krankheiten?
Wer liefert wissenschaftlich fundierte Lösungen für den Klimawandel?
Wer liefert wissenschaftlich fundierte Lösungen für die Rätsel der Natur?

Wo ist der Beitrag Ihrer Seelenverkäufer zu diesen Fragen?
Wo liefert Ihr Geisterglauben eine Lösung für die sozialen Probleme?
Wo liefert Ihr Geisterglauben eine Lösung für die ökonomischen Probleme?
Wo liefert Ihr Geisterglauben eine Lösung für die ökologischen Probleme?

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Vielleicht löscht Ron Keller wieder seine Rezension, weil er Kritik zu seinem Standpunkt nicht ertragen kann. Aber damit ist er nicht allein, Herr Nies.

Hochachtungsvoll Ruhigbleiben

PS. Bei wie vielen positiven Kommentaren haben Sie Ihren sinnfreien Kommentar aus blindem religiösem Fanatismus noch daruntergesetzt?
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