Kundenrezension

14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Problem ist nicht die Inflation, sondern die Angst davor, 4. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Inflationslüge: Wie uns die Angst ums Geld ruiniert und wer daran verdient (Taschenbuch)
Die Angst vor Inflation ist besonders bei den Deutschen besonders groß. Und haben sie nicht recht? Überschwemmen nicht die Zentralbanken die Märkte mit billigem Geld, wie ja auch die letzte Zinssenkung der Notenbank zeigte? Andererseits wird die Inflation schon seit mehreren Jahren vorausgesagt und trotzdem bleibt die Inflationsrate relativ stabil. Der Autor möchte durch das Buch zeigen, dass die Angst vor Inflation teilweise bewusst gschürt wird, um daran verdienen zu können. Vor allem die Banken haben das Geschäft mit der Inflation entdeckt. Indem sie ihre Kunden annimieren, in Immobilien zu investieren, die oft an Wert verlieren, in Gold, dessen Preis verfällt, in Land, dass niemand benötigt.

Im Kapitel "Immobilienfieber" warnt er z.B. vor dem übereilten Kauf eines Hauses oder einer Wohnung. Und das aus mehreren Gründen. Er warnt z.B. vor dem sogenanten "Klumpenrisiko" - weil das Kapital in einem Objekt gebunden ist, ist es nicht mehr möglich, Risiken breit zu streuen und somit das Vermögen gegen alle Eventualitäten zu schützen. Stattdessen wird alles auf eine Karte gesetzt. Auch weist der Autor auf die Überalterung und Schrumpfung der Bevölkerung hin - dies wird die Nachfrage langfristig senken. Und er weist darauf hin, dass fast alle großen Krisen der vergangenen Jahre durch Preisverschiebungen auf dem Immobilienmarkt ausgelöst wurden, sei es in den USA, in Spanien, Irland oder Japan.

Abgesehen von der Inflation räumt der Autor noch mit manch anderem Mythos in Bezug auf den Euro auf - etwa dass Deutschland als Exportnation besonders profitieren würde. Er zeigt es am Beispiel Griechenland. Deutschland lieferte jahrelang Autos und Maschinen und bekam dafür griechische Staatsanleihen. Das ging so lange gut, wie diese Forderungen auch bedient wurden. Doch wenn die Verschuldung aus dem Ruder läuft, ist das Vermögen weg. Bei Griechenland ist geanu das passiert durch den Schuldenschnitt 2011. Zugespitzt formuliert der Autor, dass Deutschland seine Waren im Prinzip verschenkt hat.

Fazit: Das Buch ist nicht immer einfach zu lesen. Der Autor handiert mit vielen volkswirtschaftlichen Begriffen, wie etwa Geldmenge M1, M2, M3. Aber man ahnt, dass die Materie wirklich sehr kompliziert ist - und dafür kann ja der Autor nichts. Insgesamt ist es aber ein lesenswertes Buch.
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