Kundenrezension

24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Black lung full of fumes choke on memories..., 15. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Modern Ruin (Audio CD)
Da liegt es nun vor mir, das 7. Album von Covenant.
Die Vorfreude war groß, auch wenn mir die Vorabsingle 'Lightbringer' schon nicht zu 100% gefiel. Das hätte mir zu denken geben sollen, denn die trostlose Stimmung der Single setzt sich hier fort: Selbst nach mehrfachem Hören bleibt bis auf 3 Songs kaum etwas anderes im Ohr als wabernder und blubbernder, und, wie ich finde, recht langweiliger Experimentalsound...
Dass Mastermind Daniel Myer nun seit einiger Zeit mit und für Covenant arbeitet hat mich sehr gefreut, denn die letzten 3 Scheiben seines Projektes Destroid gehören für mich zu dem mit Abstand besten Stoff der letzten Jahre ('Silent world', 'Future prophecies' und das fulminante 'Loudspeaker'). Nun sind es auch genau die von diesem Destroid-Sound profitierenden Stücke auf 'Modern ruin', die mich begeistern und einen, vorerst, bleibenden Eindruck hinterlassen.
Titel wie 'Lightbringer', 'Get on' oder 'In the night', haben weder Charme noch Wiedererkennungswert, sie klingen wie x-beliebige Electronummern von x-beliebigen Electrobands. Und auch wenn 'Get on' mitunter an IAMX erinnert, so hat es doch fast Demo-Niveau mit seiner schalen und flachen Struktur. Für mich ganz klar einer der schlechtesten Songs, den die Schweden je abgeliefert haben.
'Beat the noise' und 'The road' sind trotz Eskils elegisch-schwermütigen Gesangs, der durchaus berühren kann (aber mittlerweile auch einfach daran erinnert, dass Herr Simonsson einfach zu oft und zu gerne sehr tief in so manche Wodka-Flasche schaut...), leider nur altbekannte und nicht mehr ganz taufrische Covenant-Soundschnipsel, die aus den Aufnahmesessions für 'Skyshaper' und 'Northern lights' übrig geblieben scheinen.
'Judge of my domain', 'Dynamo clock' und 'Worlds collide' lassen erahnen was möglich gewesen wäre oder anders: was die Jungens können wenn sie wollen bzw. nüchtern sind. Diese 3 Songs schimmern wie Diamanten in einem Meer aus grauer Asche und überstrahlen alles was auf diesem tristen Album zu hören ist.
Covenant haben fast 4 Jahre benötigt, 3 richtig satte Songs zu schreiben... In so einer Zeitspanne geraten nicht wenige andere Bands in komplette Vergessenheit...
Dass ich mich mal derart über eine meiner liebsten Bands äußern würde überrascht mich selbst... und macht mich traurig.

Anspieltipps: 'Judge of my domain', 'Dynamo clock' und 'Worlds collide'
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 15 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.01.2011 15:46:38 GMT+01:00
R. Schroeder meint:
Hallo Klangstabil,
da hast du doch glatt die passendste und zutreffendste Rezension geschrieben, die ich seit langem gelesen habe... Sie drückt genau das aus, was ich beim Hören von Modern Ruin empfunden habe... Man wartet 4 Jahre auf neues Material, nachdem schon Skyshaper meiner Meinung nach eher enttäuschte, redet sich die Single "Lightbringer" noch schön, weil man hofft, daß sie nur einen Vorgeschmack geben soll, und sitzt dann schlussendlich vor dieser Ansammlung von Belanglosigkeiten. Und auch für mich bleiben nur "Judge of my domain" und "Worlds collide", wobei ersteres ein echter Knaller ist...
Ich kenne die Hintergründe nicht genau, aber wenn ich dieses Album höre, kann ich nachvollziehen, warum Clas die Band verlassen hat, da man ja schon mit Skyshaper diese Richtung eingeschlagen hat, was den Sound betrifft... Flach, schmal, wabernd, blubbernd, einfallslos... Wo sind Reißer wie "Stalker", "Like tears in rain", "Unforgiven" oder fast das ganze "Northern Lights"? Schade, daß eine meiner größten Hoffnungen des musikalischen 2011 so nichtssagend an mir vorbei geht... Und schade, daß eine einst so große Band mehr und mehr nach Einheitsbrei klingt...
Noch eine Frage... Dein Kommentar bezüglich des steigenden Alkoholkonsums, der ausschlaggebend für die Qualität der Musik sein könnte... Handelt es sich dabei um eine Vermutung oder um Fakten? Ist er zum Beispiel besoffen von der Bühne gekippt, hat man ihn lallend auf Aftershowpartys gesehen o.ä.? Ist nur rein interessehalber, ich möchte mir erklären können, warum Covenant diesen Weg geht...
Ansonsten, wie gesagt, TOP Rezension... Die erste aussagekräftige, die ich zu diesem Album bisher gelesen habe...

Veröffentlicht am 15.01.2011 16:40:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.01.2011 16:43:08 GMT+01:00
VNVBoti meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 16.01.2011 00:37:51 GMT+01:00
lightbringer meint:
Ich verehre Covenant für ihr Frühwerk.
Was die letzen beiden Alben betrifft, finde ich die Entwicklung auch schade.
Aber aus Respekt sollten hier die Mutmaßungen zum Alkoholkonsum unterbleiben, das halte ich für sehr schlechten Stil. Peace.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2011 10:10:00 GMT+01:00
Hallo Rudolf,
vielen Dank für Dein Feedback! Freut mich sehr, dass Dir meine Rezension gefällt.
Ich habe lange gezögert, meinen Unmut über diesen, für mich, enttäuschenden Longplayer in Zusammenhang mit Eskils Alkoholkonsum zu setzen. Möglicherweise ist das, wie Rezensent lightbringer in seinem Kommentar schreibt tatsächlich 'schlechter Stil'. Es ist nur so, dass ich Covenant in den letzten Jahren mehrfach live erlebte und ich in gewisser Weise mit ansehen durfte, dass Wodkaflaschen geleert wurden, back- als auch onstage. Ob das nun der Grund dafür ist, dass Covenant, musikalisch gesehen, stagnieren oder gar die Qualität des Outputs leidet, ist sicherlich nur eine Vermutung.
Allein beim Blackfield Festival 2010 war deutlich zu sehen, dass Eskil sturzbetrunken war. Es ist ein offenes Geheimnis, dass er trinkt, ob nun, als Schöngeist, um sich zu motivieren und in gute Stimmung zu versetzen oder einfach weil er abhängig ist, kann ich natürlich nicht beantworten. Musiker, die mit ihm auf Tour waren erzählten mir, dass er sehr schüchtern sei und einen entsprechenden Alkoholpegel benötige, um sich überhaupt auf die Bühne zu wagen. Soweit also sind meine Informationen entweder aus 1. Hand oder aber aus verlässlicher Quelle... ;-)
Dass ich mich über seinen Wodkakonsum auslasse und diesen in Zusammenhang mit dem wenig inspirierten Album bringe, erlaube ich mir im Sinne persönlicher Wahrnehmung, also als Freiheit der Meinungsäußerung eines Rezensenten.
Manchmal frage ich mich, ob meine Erwartungen nicht einfach zu hoch sind. Titel wie 'Stalker', 'Feedback', 'Call the ships to port', 'I am' oder 'One world, one sky' sind Klassiker und Kult zugleich, aber vielleicht auch nicht mehr zu übertreffen?! Du siehst schon, ich versuche Partei für Covenant zu ergreifen, denn, wie Du es so schön formulierst, war 'Modern ruin' auch meine große musikalische Hoffnung 2011, und es ist kaum zu verstehen, dass 4 Jahre ins Land ziehen und ein solch nichtssagendes Album auf den Markt kommt, dass kaum wahrgenommen werden würde, wenn es sich bei den Interpreten um Newcomer handelte...
Aber vielleicht ist auch einfach die Luft raus? Covenant sind seit fast 25 Jahren musikalisch vereint; sie wären nicht die 1. Band, die sich nach einer solch langen Zeit inhaltlich aus den Augen verliert...
Danke Dir nochmals für Deinen wertvollen Kommentar. Lass uns hoffen, dass Daniel Myer weiterhin seinen Einfluss geltend macht und das Covenant-Schiff wieder auf einen dynamischen Kurs bringt...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2011 10:17:54 GMT+01:00
Hallo lightbringer,
danke für Deinen Kommentar. Was ich dazu sagen möchte liest Du in meiner Antwort auf Rudolf Schroeders Eintrag...
Ich mag Covenant besonders für ihre Alben 'Sequencer', 'Europa' (ein, meiner Meinung nach, völlig unterschätztes Meisterwerk), und 'United states of mind'.
Peace 2

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2011 14:11:49 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.01.2011 14:12:58 GMT+01:00
R. Schroeder meint:
Ich habe auch lange gezögert, mir einzugestehen, wie enttäuscht ich doch eigentlich bin... Und wenn das mit dem Alkoholkonsum wirklich so krass ist, ist das umso enttäuschender... Schon schade, wie manche Musiker die "Aura", die sie umgibt, zerstören können...
Funker Vogt sind für mich ein ähnliches Beispiel... Ich war laaaaaaaaaaange Jahre wirklich großer Fan, "Maschine Zeit" gehört für mich persönlich zu einem der wichtigsten Alben der "Szene", mit diesem kam ich das erste Mal mit der schwarzen Szene in Berührung... Ich war treuer Anhänger, auch wenn ich immer wieder dafür belächelt wurde... Umso enttäuschter war ich, als ich auf der Aviatour, glaube, so hieß die, mit NoyceTM backstage gesessen habe und festgestellt habe, was die Funker doch eigentlich für arrogante Riesenarschlöcher sind... Interner Zoff, Saufgelage, ätzende Kommentare, auch sich selbst gegenüber, all das hat die Fassade, die die Jungs für mich immer umgeben hat, bis heute unwiederbringbar zerstört... Und da kann "Blutzoll" noch so gut sein, wenn man beim Hören immer diesen bitteren Beigeschmack hat, springt der Funke halt nicht mehr so über...
Naja, jetzt bin ich ein wenig vom Thema abgekommen... Jedenfalls wäre es wirklich schade, wenn die Musik aufgrund des Alkoholkonsums leidet... Und wenn man Skyshaper und Modern Ruin mit diesem Wissen erneut hört, beschleicht einen wirklich der Gedanke, daß die Songs, die mehr nach Demo als nach fertigem Song klingen, im Rauschzustand entstanden sind...
Inwieweit Herr Myer den Kurs noch korrigieren kann, bleibt natürlich abzuwarten. Oft habe ich den Eindruck, daß neue Bandmitglieder oft nur dazu da sind, den Platz auf der Bühne neu zu besetzen. Und ich finde, daß Herr Myer oft arg überschätzt wird... Bis auf Destroid finde ich seinen Output nicht so doll, wie es allgemein dargestellt wird... Weder Haujobb, noch Architect, noch eins seiner anderen Projekte... Wobei DAS natürlich wieder Geschmackssache ist...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.01.2011 13:57:41 GMT+01:00
Das was Du über Funker Vogt schreibst, habe ich auch gehört ('arrogante Riesenarschlöcher' ist in dem Zusammenhang ebenfalls mehrfach gefallen). Und ich stimme Dir zu, dass man als Hörer bzw. Fan doch ins Zweifeln kommt, wenn Künstler, die man verehrt, sich derart daneben benehmen, vor allem wenn sie dabei vergessen, dass die wenigen Fans, die sie haben, sie 'groß' mach(t)en. Und ich schaffe es auch nicht immer, diese Randerscheinungen auszublenden, so dass mir der eine oder andere Musiker mittlerweile vergällt ist. Ich könnte hier noch so manchen Namen nennen, denn wie Du ja auch aus eigener Erfahrung weißt, ist die 'Szene' klein und überschaubar, so dass es schnell zu persönlichen Begegnungen mit den sog. Szenegrößen führen kann. In puncto FV bin ich noch frei jeglicher Selbsterfahrung... :-) Genau wie Du, halte ich 'Maschine Zeit' für ein Meisterwerk. Es freut mich in diesem Zusammenhang, mal einen Leidensgenossen zu 'treffen', denn in meinem Umfeld gehöre ich mit meiner Begeisterung für ihre Musik definitiv zu den Außenseitern und werde milde belächelt... :-) Und auch wenn ich sie beim Amphi 2010 nicht so überragend fand, gefällt mir das neue Album dafür umso mehr. Ich glaube im April 2011 treten sie in Bochum auf (bei mir in der Nähe), und ich werde ihnen eine weitere Live-Chance einräumen.
Bezüglich Daniel Myer dachte ich auch, dass er nur Clas' Platz auf der Bühne einnehmen sollte. So wie es aussieht, ist Daniel aber nun festes Mitglied bei Covenant. Im Gegensatz zu Dir finde ich Destroid fast überirdisch gut, und live finde ich sie/ihn sehr überzeugend, Herr Myer kann was, kommt sympathisch rüber (habe ihn auf dem Amphi 2008 zugetextet, und er hat nett reagiert), vor allem hält er die Töne beim Singen (da könnte ich wieder so manchen Act benennen, der es, für alle Beteiligten, besser bleiben ließe, sich live ans Mikro zu stellen, aber das ist eine andere Geschichte...). Architect sagt mir auch nicht zu, Haujobb hingegen halte ich für genrebildend. Aber DAS ist sicherlich persönliche Wahrnehmung und Geschmackssache. Das unterschreibe ich Dir.

Veröffentlicht am 18.01.2011 21:39:44 GMT+01:00
Bingo Boy meint:
Ich sehe vieles anders. Ich habe mir heute die cd gekauft und bin mir sicher, dass diese lange Zeit Freude bringt. Die Tracks sind nicht halb so belanglos wie beschrieben. Tristesse und das "Meer aus grauer Asche" vermag ich nicht zu teilen. Vielmehr empfinde ich das Album als komplex und facettenreich produziert. Experimentalsound ist nun wirklich nicht zu hören und es stellt sich die Frage, was Du nunmehr erwartet hast. Dance? Dann schau dich nach der guten Code 64 um, da findest du einen Monsterdancefloorfiller ( schönes Wort ;-) ) nach dem anderen. Eine zweite Sequencer? Das geht nicht. Was ist denn ein satter Song? So weit so gut. Ist eben alles subjektiv. Objektiv unangebracht und unverschämt ist der Verweis auf Eskils Alkoholverhalten, was du nicht zu kommentieren hast. Selbst, wenn er trinken sollte sollte dir der Respekt vor dem Menschen und Künstler diesen Seitenhieb verbieten. Traurig macht alleine diese unpassende Bemerkung...

Anspieltip: alles!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2011 19:33:33 GMT+01:00
Ich hatte jetzt vier ganze Tage Zeit, mich in dieses Album reinzuhören. Und JA, von der "Popmusik mit Ecken und Kanten" (wie Covenant ja ihre Musik mal selber nannten) ist tatsächlich wenig übrig geblieben.
Für mich persönlich ist dieses Album die Rechnung für alle "Szenepolizisten", die nach der Nothern Lite rumgemosert haben, die Musik würde viel zu kommerziell werden. Und jetzt haben wir ein absolut nicht- gefälliges, zum Teil recht sperriges, strukturlos scheinendes Werk, bei dem man meinen könnte, die Künstler hätten auf nichts und niemanden Rücksicht genommen. Aber ich finde, die Richtung zu vertrackteren Songs hatte sich bereits bei der Skyshaper abgezeichnet und damit war zu rechnen.
Meine Highlights sind definitiv "The beauty and the grace" (weil da einfach soviel Wahrheit drin steckt). Und als tanzwütiger Fan natürlich "Beat the noise", man möge mir schon vorher verzeihen, aber mich erinnert der Song irgendwie an "One world one sky" und bildet somit für mich eine feste Konstante auf der Covenantreise. Weisst du Bing Boy Ich bin mit Covenant gross geworden und als Berlinerin musste ich Eskil,hier hat er ja lange genug gelebt, oft genug über die Jahre hinweg durch die einschlägigen Clubs wanken sehen. An seiner Musik festzuhalten, wurde für mich zu einer echten Glaubensfrage. Eskil macht es einem in der Tat nicht immer leicht, die Fahne für ihn hochzuhalten!
Und ich finde auch ein Künstler steht in einer gewissen Verantwortung, was auch immer er macht oder sagt oder tut, es könnte immer sein größter Fan vor ihm stehen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2011 19:33:34 GMT+01:00
Ich hatte jetzt vier ganze Tage Zeit, mich in dieses Album reinzuhören. Und JA, von der "Popmusik mit Ecken und Kanten" (wie Covenant ja ihre Musik mal selber nannten) ist tatsächlich wenig übrig geblieben.
Für mich persönlich ist dieses Album die Rechnung für alle "Szenepolizisten", die nach der Nothern Lite rumgemosert haben, die Musik würde viel zu kommerziell werden. Und jetzt haben wir ein absolut nicht- gefälliges, zum Teil recht sperriges, strukturlos scheinendes Werk, bei dem man meinen könnte, die Künstler hätten auf nichts und niemanden Rücksicht genommen. Aber ich finde, die Richtung zu vertrackteren Songs hatte sich bereits bei der Skyshaper abgezeichnet und damit war zu rechnen.
Meine Highlights sind definitiv "The beauty and the grace" (weil da einfach soviel Wahrheit drin steckt). Und als tanzwütiger Fan natürlich "Beat the noise", man möge mir schon vorher verzeihen, aber mich erinnert der Song irgendwie an "One world one sky" und bildet somit für mich eine feste Konstante auf der Covenantreise. Weisst du Bing Boy Ich bin mit Covenant gross geworden und als Berlinerin musste ich Eskil,hier hat er ja lange genug gelebt, oft genug über die Jahre hinweg durch die einschlägigen Clubs wanken sehen. An seiner Musik festzuhalten, wurde für mich zu einer echten Glaubensfrage. Eskil macht es einem in der Tat nicht immer leicht, die Fahne für ihn hochzuhalten!
Und ich finde auch ein Künstler steht in einer gewissen Verantwortung, was auch immer er macht oder sagt oder tut, es könnte immer sein größter Fan vor ihm stehen!
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