Kundenrezension

30 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wengier wäre mehr gewesen..., 25. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie: Smoky Barretts 1. Fall (Taschenbuch)
Ich wollte mal einen neuen Autor probieren und bin bei Cody McFadden gelandet. Wie gesagt, ist nicht meine erste Wahl. An dem Buch scheiden sich die Geister, die einen finden es gut, die andren grottenschlecht. Woran liegt das? An der Erwartung der Leser.
in diesem Buch geht es um eine FBI-Ermittlerin mit persönlicher Tragik. Das ganze Buch scheint eher eine Verarbeitungstherapie zu sein. Wie kriege ich einen seelisch und körperlichen geschädigten Menschen wieder dazu, ins Leben und Beruf zurückzukehren. Ganz einfach - man stachele seinen persönlchen Ehrgeiz an. Einigen Leser ist diese Aufmachung zu kitschig - und das Buch fällt straff in Ungnade. Eine FBI-Agentin wird durch einen Psychopathen dazu bewegt, wieder zu sich selbst zu finden. Um ihn zu jagen. Dafür ist dem Herren jedes Mittel recht. Der Agentin selbst kann er nicht mehr schaden, also wird das Umfeld entsprechend terrorisiert und eingeschüchtert. Der Beschützerinstinkt der selbstmordgefährdeten Ermittlerin ist geweckt und schon geht die Show los. Skeptikern kommt das komisch vor. Nicht ganz unbegründet. Allerdings übertreibt der Autor mit dem Anstacheln - es ist wirklich jeder dran. Frei nach dem Motto: Wenn's dick kommt, dann setz' noch eins drauf.Und genau diese Übertreibung verreißt das Buch. Man denkt, das war's jetzt an Gejammere, Selbstbeweihräucherung und übermenschliche Natur der Hauptfigur, nein, es geht noch was. Anstrengend. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Die Story an und für sich ist interessant, eben nur von der Tragik der Hauptfigur überlagert. Ein Jack the Ripper der Neuzeit will die Vergangenheit fortsetzen. Er braucht wie sein Vorbild einen ebenbürtigen Gegner - eben diese zerrüttete Agentin. Der Autor spielt immer wieder ein Puzzelteil bezüglich der Vergangeheit der Agentin ein und sie begreift, dass sie von Jack regelrecht gezüchtet wurde. Am Ende fügen sich die Puzzelteile zusammen - für jeden.
Der Weg bis zu Auflösung gestaltet sich mitunter etwas wirr - ein Teil der Polizei wird als unfähig hingestellt und nur der Agentin und ihrer Gruppe gelingt die vollständige Spurensuche. Die Verlagerung der Komptenzen findet IMMER zugunsten des FBI statt.
Am Ende ist der Mörder, der Psychopath eigentlich der Held, denn ohne seine Initiative wäre die Agentin im Selbstmitleid und ihrer Trauer untergegangen. So gesehen - völlig überzogen. Schade eigentlich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare


Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.08.2012 16:18:52 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.08.2012 16:20:39 GMT+02:00
*** meint:
Schade eigentlich.... um das Geld was ich für diese 'Lektüre' ausgegeben habe! Bin ein absoluter Krimi/Thriller-Junkie (der Kauf war eher eine 'Verzweiflungstat) und werde mir sicherlich keines mehr der Bücher dieser Reihe zulegen. Überzogen, lächerlich....dermassen übertrieben! Weniger ist mehr...auch meine Devise! Und...3 Sterne sind noch 2 zuviel

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.08.2012 09:08:34 GMT+02:00
Jay Fritzsche meint:
Das Buch ist wirklich kein Meisterwerk. Die Folgebücher werden besser. Keines von denen wird den Literaturpreis gewinnen. Dennoch ist der Autor lernfähig.
Der Geschmack des Lesestoffs ist von Leser zu Leser verschieden. Cody McFadden ist wie erwähnt, nicht meine erste Wahl. Aber irgendwann gehen einem die wirklich guten Autoren aus bzw. die kommen mit Schreiben nicht hinterher.
Für mich gute Autoren (sowohl Inhalt als auch Schreibstil) sind: Jeffrey Deavers, Preston / Child (Autorenduo), Sebastian Fitzek (obwohl der auch eher gewöhnungsbedürftig ist), Kathy Reichs, Jefferson Bass (Autorenduo), Tess Gerritsen. Deise Autoren haben meiner Meinungnach nur wenig "Ausschuss-Produktion".
‹ Zurück 1 Weiter ›

Details

Artikel

4.0 von 5 Sternen (810 Kundenrezensionen)
5 Sterne:
 (459)
4 Sterne:
 (131)
3 Sterne:
 (68)
2 Sterne:
 (70)
1 Sterne:
 (82)
 
 
 
EUR 9,99
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Rezensentin / Rezensent


Top-Rezensenten Rang: 40.493