Kundenrezension

1 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fast eingenormt., 13. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Living With the Ancients (Audio CD)
Dieses Album ist überhaupt nicht vergleichbar mit dem Erstlingswerk "Blood Ceremony". Keine Frage, es gibt gute Ansätze im Album. Ausschließlich an diesen merkt man, dass die Band versucht etwas Individualität an den Tag zu legen. Der restliche Teil der CD klingt eingeebnet auf Niveau von anderen Bands der Rise Above Records. Vor allem gibt es eine zu große gefühlte Übereinstimmung mit der Band Ghost. Eben jener Band mit der Blood Ceremony auf neuer Tour ist. Es deutet einfach zu viel darauf hin, dass Blood Ceremony in eine Richtung gelenkt wird.

Die hochgelobten Gitarrenriffs sind zu präsent. In einigen Songs muss man schon etwas mehr hinhören um O'Brien zu erkennen. Vor allem ohne Kopfhörer geht die Stimme vermehrt verloren. Ohne die vereinzelten Einlagen von O'Brien auf der Flöte bzw. Orgel klingt dieses Album einfach 'gewöhnlich'. Vor allem stört mich aber, dass ich bei einigen Songs nicht das Gefühl loswerde, sie schon mal irgendwo anders mit anderen Lyrics gehört zu haben. Dadurch geht einfach die Exklusivität verloren, die ich bei dem ersten Album gespürt habe.

Auf die einzelnen Songs bezogen heißt das:
- The Great God Pan: Rockig massiv. Nach 2 Minuten ist der Refrain durch. Ab 4. Minute etwas Abwechslung durch Orgel-Einlage und Tempowechsel.
- Coven Tree: O'Brien klingt meiner Meinung nach sehr soulig. Guter Einsatz. Flöte ist auch dabei.
- The Hermit: Schöner Alt-Blood Ceremony Song. Instrumental, als kleine Pause zwischendurch. Inkl. Tamburin auf 70er Jahre getrimmt.
- My Demon Brother: Passend zum Titel düster gehalten. Blöderweise habe ich das Gefühl den Base-Riff irgendwie zu kennen und auch der Refrain kommt mir bekannt vor.
- Morining Of The Magicans: Sehr guter Song.
- Oliver Haddo: Da hatte doch Electric Wizard ihre Finger mit im Spiel, oder? Grundsätzlich habe ich an dem Song nichts auszusetzten, auch wenn es in Richtung Metal geht. Doch das Ende ist grauenvoll. Wie kann man denn mitten in einem guten Orgel-Gitarren-Dou einfach ein Fade-Out einzubauen. Das ist totaler Mist. War der Song mit 8 Minuten etwa zu lang und hatte keiner eine Idee für einen Abschluss parat?
- Night Of Augury: Da ist wieder das Gefühl den Song irgendwo schon gehört zu haben. Zumindest den ersten Teil. Nach 2,5 Minuten beginnt ein schöner Orgel-Einsatz.
- The Witchs Dance: Instrumentaler Break.
- Daughter Of The Sun: Sorry Leute, aber wie kann man denn das Intro bei Self Esteem von The Offspring klauen. Und das über 40 Sekunden lang. Und dann kommt später nur noch ein Rocksong dabei raus. Ich sehe schon förmlich hunderte von Leuten auf dem Konzert in die Hände klatschen bei dem puren Tamburin-Refrain-Einsatz bei 5:50.

Suma sumarum klingt das Album für mich einfach zu viel nach Rock, ab und zu ist auch Metal dabei. Teilweise wirkt O'Brien deplatziert mit ihrer Flöte und der Orgel bei den Versuchen noch ein gutes Niveau heraus zu kitzeln. Es geht besser. Beim nächsten Mal dann bitte.
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