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Kundenrezension

88 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nimm, was du kriegen kannst..., 2. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Thief - [PC] (Computerspiel)
Sie bieten sich an, aber sind sie sinnvoll? - Vergleiche mit Dark Project

Ich bin seit Stunde 1 ein absoluter Thief-Fan. Selten hat mich ein Spiel derart in seinen Bann gezogen, wie seinerzeit Thief: The Dark Project. Ungeschlagen war die Atmosphäre und das brillante Spielprinzip in Verbindung mit dem offenen Leveldesign.
Dementsprechend habe ich mich auf "Thief", den neuen Reboot des Franchises, gefreut. Vorbestellt habe ich via Steam.
Nun kam mit den ersten vernichtenden Reviews allerdings ziemliche Ernüchterung.
Keine freies Springen? Leb- und charakterlose Stadt? Stupide, lineare Missionen?
Das klingt aber ganz und gar nicht nach dem Thief, was ich bisher kannte... Nun hatte ich es bereits vorbestellt, also wollte ich mir am Besten selbst einen Eindruck verschaffen. Da ich wusste, dass es ein Reboot wird und kein Sequel oder Prequel, bin ich erstmal ohne große Erwartungen an das Spiel gegangen.

Vielleicht zu viel des Guten? - die Optionen

Nun bin ich also im Hauptmenü und zugleich wird mir der wuchtige Soundtrack um die Ohren gehauen. Ganz klare Steigerung im Vergleich zu den Vorgängern! Ich starte also ein neues Spiel und versuche mich an den eigenen Optionen für die Schwierigkeitsgerade. Und es gibt hier wirklich viel einzustellen. Böse Zungen würden dem Spiel jetzt mangelnde Konsequenz aka "Das Spiel kann sich nicht entscheiden, was es sein will" vorwerfen. Das sehe ich allerdings nicht so. Die Entwickler haben mit diesen Optionen dafür gesorgt, dass sich jeder Spieler sein Spielerlebnis personalisieren kann, wie es ihm auch immer gefällt.
Da ich nun sehr an Thief 1 und 2 gewöhnt bin, habe ich mich für folgende Optionen entschieden:
Grundschwierigkeit Meister, Kein Fokus, Nur Stealth Knock-Outs, Keine Zielhilfe, Nur Spezialpfeile, Teure Ressourcen und Verlangsamte Bewegung. Zusätzlich habe ich die Minimap, den Munitionszähler und die Marker auf dem Bild, die einem zeigen, wo man hin soll, ausgeschaltet.
Wenn jemand eher ein Spielerlebnis wie Dishonored erleben möchte, ist er hiermit meiner Meinung nach sowieso grundsätzlich falsch beraten (Corvo ist ein Attentäter, kein Dieb). Dennoch gibt es ähnliche Funktionen, wie bspw. die Fokus-Fähigkeit. Also wenn man denn unbedingt möchte, kann man die auch benutzen schätze ich. Davon würde ich aber abraten, sie macht das Spiel unglaublich leicht.

Neuer Garret, neuer Basso, neue Stadt, gleiche Namen - die Geschichte

Habe ich mich also fertig durch die dutzenden Optionen gewuselt.
Und gleich beim Prolog wird klar: das ist nicht der Garret, der er mal war. Aber das will er auch gar nicht sein. Wie gesagt: Reboot! Alles wird neu definiert. Sozusagen ein Start bei Null.
Hier wird also ein neues Bild von Garret gemalt, das ihn als verantwortungsbewussten Dieb zeigt (das ist mal eine Kombo), der eigentlich nicht so recht bei der Rettung der Stadt helfen will, aber es im Endeffekt doch tut. Er ist etwas unsicherer, als noch in den vorherigen Spielen, wohl auch, weil er seine "Schülerin" Erin in einem merkwürdigen Ritual verloren hat. Basso, Garrets (immernoch) einziger Freund, trägt jetzt einen Hut, hat einen Vogel (wortwörtlich!) und fungiert als Auftragsgeber für ihn. Auch Nebencharaktere wie die Königin der Bettler oder der Antagonist Baron Northcrest wurden schön charakterisiert, auch wenn sie ab und an etwas zu arg im Hintergrund verschwinden. Generell versteht die Geschichte zu unterhalten, sodass man sie bis zum Ende gespannt mitverfolgt. Aber seien wir mal ehrlich: In Deadly Shadows oder The Metal Age war die Geschichte auch nicht sonderlich brillant. Beide wussten zu unterhalten, aber an die erzählerische Klasse eines BioShock kommen sie ganz sicher nicht ran.

Was deins ist, ist meins - das Gameplay

Nach dem linearen Prolog (das ist noch zu verzeihen, der Prolog fungiert als Tutorial und das ist immer linear, siehe Dark Project) geht das Spiel nahtlos über in das etwas weniger lineare 1. Kapitel, welches ein Jahr später spielt. Und ich sage hier bewusst "etwas weniger linear".
Der Levelaufbau in Thief funktioniert grob gesagt in folgenden Schritten:
1. Ein kleines Sandbox-Gebiet, in dem man Wachen ausschalten und plündern kann, was das Zeug hält
2. Ist man fertig (oder auch nicht), geht es meist über ein Hindernis wie eine Wand (nahtlos) weiter in
3. das nächste kleine Sandbox-Gebiet, ein Zurück in vorherige Gebiete gibt es allerdings nicht
4. Wiederhole die Schritte 1-3 ein paar mal
Das mag sich jetzt in manchen Ohren schlecht anhören, aber es spielt sich dennoch überraschend gut.
Dank der Option "Kein Fokus" muss ich also wirklich nach dem bekannten Glitzern der Beute suchen, jeden Winkel durchkämmen und am besten jede Wache ausschalten (aber "Nur Stealth Knock-Outs"!). Und es gibt wirklich verdammt viel zu finden. Dank der Option "Teure Ressourcen" kann ich auch nicht wie wild mit Wasserpfeilen um mich schießen, sondern muss die Pfeile, die ich habe, bedacht einsetzen, im besten Fall sparen. Zusammen mit "Verlangsamte Bewegung" kommt da wieder genau die alte Taktik dahinter auf, die ich schon damals geliebt habe. Das "Huschen" fühlt sich trotz anfänglicher Besorgnis gut an und passt auch in den Spielablauf.
Dass man nicht frei springen kann, ruft bestimmt bei den meisten Besorgnis hervor, genau wie bei mir. Aber ernsthaft, im Spiel fällt einem das tatsächlich nicht sonderlich auf, auch dadurch, dass man auf allen möglichen Quatsch klettern kann, wie z.B. Schreibtische o.Ä.
Nach dem 1. Kapitel schaltet man die Stadt frei, die seit jeher nur "Die Stadt" genannt wird. Zwischen den Missionen kann man hier in großartiger Sandbox-Manier durch die Stadt geistern und alle möglichen Leute und Wohnungen von ihren weltlichen Lasten befreien. Die Nebenaufträge sind dabei wundervoll geschrieben und erzählen eine schöne Nebenhandlung. Je weiter man in den Hauptmissionen voranschleicht, desto mehr Gebiete in der Stadt schaltet man frei und das Gebiet wird noch größer.
Sollte man mal die Überischt verlieren, und das kann durchaus vorkommen, kann man mit Druck auf F1 eine große Karte öffnen, die einem alles wichtige anzeigt.
Mit der KI ist sehr angenehem zu spielen, etwas besser noch als in Deadly Shadows. Fackeln werden wieder entzündet, die Suche nach dem Eindringling wird nicht so schnell wieder aufgegeben, auch in Schränken wird gesucht. Sie ist nicht strohdoof aber auch nicht zu intelligent. Wenn man zwei Meter vor einer Wache im Dunkeln steht und sie sieht einen direkt an, kann es durchaus vorkommen, dass sie Verdacht schöpft, ob da nicht jemand ist.

Von Zahnrädern und Magie - die Technik

Thief benutzt als Gerüst die Unreal Engine und es ist erstaunlich, was die Entwickler da noch zu Tage gefördert haben - zumindest auf dem PC. Den einzigen Grafikfehler, den ich bisher ausmachen konnte, war in der Benchmark; Ein Plakat rechts an einer Wand hat geflackert. Grafisch also absolut sehenswert! Erreicht kein Crysis 3 Niveau, aber dennoch beachtlich.
Der Sound hat da leider mehr Macken. So kommt es häufiger mal vor, dass Lippen und Stimme asynchron sind. Generell ist der Ton an einigen Stellen schlecht abgemischt: Stimmen sind laut, obwohl die dazugehörigen Personen weiter weg sind, dann immer mal wieder sind Stimmen zu leise oder werden doppelt abgespielt. Aber ein Patch könnte das beheben.
Man kann trotz der immer mal wieder auftretenden Probleme mit dem Sound sagen, dass hier wirklich ein Spielebrocken abgeliefert wurde, der nur so vor Atmosphäre trieft. Mehr als einmal werde ich von Wachen erwischt, nur weil ich mal wieder stehen geblieben bin, um mich umzugucken.

Nimm, was du kriegen kannst... - das Fazit

Ach Thief... du sorgst überall für gespaltene Meinungen. Und ich sehe auch einige der Kritikpunkte. Ab und an wünsche ich mir, ich könnte in einem Kapitel ein wenig Backtracken, um nochmal alles auf den Kopf zu stellen. So bin ich gezwungen, ein Kapitel nochmal komplett zu spielen, wenn ich alles finden will. Etwas nervig, aber eine gerechte Bestrafung, wenn einem als Meisterdieb Beute durch die gierigen Griffel geht. Auch die technische Seite, in Bezug auf den Sound vor allem, lässt noch Spielraum.
Aber dann sind da die Punkte, die dieses Spiel so großartig machen: Die Atmosphäre, die unterhaltende Geschichte, spannende Nebenaufträge, eine frei erkundbare Stadt, Personalisierung der Schwierigkeit und nicht zu vergessen die altbekannte Thief-Taktik.
Ich sehe, dass man sich mit falsch getroffenen Einstellungen oder grundlegenden, falschen Erwartungen dieses Spiel zunichte machen kann. Aber ich sehe auch, dass das Gegenteil sehr gut geht und ich hoffe, ich konnte euch mit dem Review einen kleinen Einblick in das Leben eines Meisterdiebes geben.

Auf einer Bewertungsskala von 0-10 wäre dieses Spiel eine 8 für mich.
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1-10 von 16 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.03.2014 11:44:33 GMT+01:00
Ich mag ihre bewertung das hat mich jetzt nur noch mehr überzeugt das ich das neue Thief haben will.

Veröffentlicht am 04.03.2014 18:45:54 GMT+01:00
Major_Panno meint:
Eine schöne Rezension, die das Spiel absolut verdient hat. :-)

Veröffentlicht am 04.03.2014 22:16:07 GMT+01:00
Tobias S. meint:
Es wäre hilfreich, wenn die Leute, die meine Rezension als "Nicht hilfreich" markieren, bitte hier schreiben, wieso sie als nicht hilfreich empfunden wird. Vielleicht habe ich ja etwas nicht erwähnt oder übersehen?

Veröffentlicht am 08.03.2014 08:55:13 GMT+01:00
kann man auch aus der 3rd perspektive spielen? so wie bei assasins creed?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.03.2014 00:05:56 GMT+01:00
Tobias S. meint:
Oder so wie in Deadly Shadows? Um mal ein Beispiel aus dem richtigen Genre heranzuziehen.

Nein, das ist nicht möglich. Man kann nur aus der Egoperspektive spielen.
Die Entwickler kommentieren das damit, dass sie ursprünglich dieses Feature im Spiel hatten, es sich aber beim Testen herausstellte, dass es der Immersion, also dem Gefühl man befinde sich tatsächlich in der Welt, geschadet hat. Somit wurde das also wieder entfernt. Es gibt dennoch Kletterpassagen, die an Assassins Creed flüchtig erinnern, diese sind allerdings sehr kurz und linear, werden aber aus der dritten Person gespielt, um die Übersichtlichkeit in diesem speziellen Fall zu erhöhen.
Ein paar Infos zum Abschluss:
In Thief 1 und 2 konnte man auch nur ausschließlich aus der Egoperspektive spielen. In Thief 3, wie oben bereits erwähnt, konnte man auch optional aus der 3. Person spielen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.03.2014 09:58:23 GMT+01:00
L.E. Achim meint:
Hallo,Tobias, vermisse bei deiner recht ordentlichen Rezension folgende nervigen Wiedergabefehler:
Sowohl im Prolog als auch bei den meisten Videosequenzen läuft zwar die Musik, aber die Sprachausgabe fehlt. Dabei bewegen sich die Lippen natürlich tonlos. Und machmal ist die Musik so laut, dass man die Stimmen kaum hört. Auch sind einige Gespräche der Gegner nicht hörbar, wenn man herumschleicht. Hatte nach dem Prolog die Untertitelung eingeschaltet, deshalb habe ich die Gespräche zwar lesen, aber nicht hören können. Vor allem im 7.Kapitel (Die verborgene Stadt) war das äußerst störend. Eventuell liegts aber nur an meinem PC.(Obwohl, habe das irgendwo schon ähnlich gelesen)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.03.2014 11:31:12 GMT+01:00
Tobias S. meint:
Guten Morgen josephus,
ersteinmal danke für deinen Kommentar. Dass ganze Gespräche nicht hörbar sind, ist mir tatsächlich nicht aufgefallen, wohl auch weil ich die Untertitel nicht angeschaltet habe. Demzufolge waren es wohl nicht sonderlich wichtige Gespräche, ärgerlich ist es natürlich dennoch allemal.
Die Zwischensequenzen haben bei mir alle eine Sprachausgabe, nur ist diese meistens asynchron zu den Lippen, wie ich in meiner Rezension auch vermerkt habe. Wenn so ein schwerwiegender Fehler bei mir aufgetreten wäre, hätte ich es selbstverständlich auch erwähnt.
Ich habe mir mal erlaubt, nach diesem Fehler zu googlen und tatsächlich scheint das kein Softwarebug des Spiels zu sein, sondern handelt es sich wahrscheinlich um ein Problem mit deinem PC. So ist dieser Fehler schonmal in den Zwischensequenzen von z.B. Mafia und GTA: San Andreas aufgetreten. Damals hat es geholfen, irgendein "Software-Mixing" zu aktivieren oder deaktivieren (Ich bezweifel, dass es eine solche Einstellung heutzutage noch gibt).
Vielleicht solltest du mal in dieser Richtung weiter recherchieren. Ich habe nach "Thief Sprachausgabe in Sequenzen fehlt" gegoogelt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.03.2014 12:28:19 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.03.2014 12:29:22 GMT+01:00
L.E. Achim meint:
Hallo, Tobias S.,
vielen Dank für deine Antwort. Habe leider auch nach googeln von "Thief Sprachausgabe in Sequenzen fehlt"nichts gefunden, was diese Soundfehler beheben könnte. Kleine Anfrage nebenbei: Hast du den "Bankraub" gespielt? War hier ein wenig befremdet: Zu Zeiten von Armbrust, Schwertern und Dolchen gab es da wirklich schon Überwachungskameras? Erschien mir echt seltsam. Aber nichts für ungut, ein richtig gutes und interessantes Spiel. Trotzdem: Auch ich würde nur 4 Sterne vergeben. So richtig begeistert wie von "Dishonored" war ich hier leider nicht. Auch die geschwärzten Augenhöhlen von Garrett waren irgendwie seltsam.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.03.2014 17:11:01 GMT+01:00
Tobias S. meint:
Hey josephus,
ja diese Mission habe ich auch gespielt. Thief spielt (wie auch in jedem der vorherigen Titel) in einem sogenannten Steampunk-Universum. Ganz stark tritt der Gedanke des Steampunks in Thief 2 The Metal Age auf, wo man verstärkt gegen Roboter oder andere mechanische Einheiten arbeiten muss, u.A. gibt es dort auch Kameras. Steampunk in Thief zeichnet sich dadurch aus, dass sich Geräte durch dampf- und zahnradbetriebene Mechanismen ... naja eben betreiben lassen (so auch die Kameras), während andere Aspekte durch Magie oder Zauberei erklärt oder gehandhabt werden. Falls es dich interessiert, der Artikel zu "Steampunk" bei Wikipedia ist schön geschrieben und informativ.
Nochmal zu den Vergleichen mit Dishonored: Ich habe ja Thief 1-3 gespielt und habe bei Dishonored erwartet, dass es sich auch so spielen würde, weil es als "Stealth"-Titel angepriesen wurde. Nun war für mich Stealth immer nur Thief gewesen, dementsprechend enttäuscht war ich von Dishonored (man kann sehr viel kämpfen, man hat mächtige Magie usw.), was irgendwie schade ist, da ich sehr gerne glaube, dass es ein gutes Spiel ist (so viele Reviews und Benutzer können sich doch gar nicht irren, oder?). Wäre ich da ohne diese Erwartungen rangegangen hätte ich es sicherlich sehr viel mehr genießen können, als ich es im Endeffekt habe. Bei dir ist es jetzt genau umgekehrt. Du hast Thief 1-3 offenbar nicht gespielt (korrigiere mich hier bitte, wenn ich damit falsch liege!), dementsprechend war Dishonored natürlich eine Offenbarung für dich, was Stealth betrifft, sodass das neue Thief da natürlich nicht ganz mithalten konnte. Eindrucksvoll, wie stark man sich von vorangegangenen Spielerfahrungen beeinflussen lässt, wenn man Erwartungen für ein neues Spiel schürt. Und das sage ich nicht einfach so, das sehe ich ja auch, wie schon gesagt, an mir selbst und meiner Erfahrung mit Dishonored. Seitdem versuche ich nun immer ein neues Spiel unabhängig von seinen Vorgängern oder anderen, ähnlichen Spielen zu spielen und zu bewerten. Ich denke, dass das einer objektiven Kritik immernoch am Nächsten kommt.
Jetzt habe ich wieder eine Wall of text geschrieben, aber eine Sache noch zu Garretts Aussehen: Ich verstehe schon den Sinn der schwarzen Schminke im Diebes-Dasein, aber dennoch geht es mir wie dir: Das sieht nichtsdestotrotz ein bisschen komisch aus... :D

Veröffentlicht am 16.03.2014 14:53:34 GMT+01:00
Pit Klein meint:
Ich muss ehrlich sagen das dieses Spiel nicht mal den nahmen Thief verdient... Allein wegen einem Bosskampf?? Was soll denn der Quatsch? Dann noch die Grafikfehler, die Aufgezwungene Steuerung was das springen betrifft, oder die Platzierung des Seilpfeils. Ja Selbst die "Extra Map" Bankraub war wie an warmes Sommer lüftchen :-/
Die Soundkulisse ist sowas von schwach.....
Ich sage nur Stark überbewertet wie Crysis 2 und 3 sowie Thief 3, Dragon Age 2, Mass Effect 3, Splinter Cell 4.....
Es ist davon auszugehen das du die ersten beiden Teile von Thief zuletzt vor 3 Jahren gespielt hast oder?
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