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Eine wunderschöne Liebesgeschichte mitten in dem pestverseuchten London,
28. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Schwester der Zuckermacherin (Gebundene Ausgabe)
England im Jahre 1665: Die junge Liebe zwischen Hannah und Tom muss große Hindernisse überwinden, denn die Pest hat London überfallen.
Das Buch "Die Schwester der Zuckermacherin" ist wirklich eindrucksvoll. Man findet sich im alten London des 17. Jahrhunderts wieder. Die Pest tötet Menschen, tausende- Häuser werden aus diesem Grund versiegelt.
Was als erstes nur als normale, nicht weiter schlimme Krankheit gilt, die ein paar wenige Menschen bekommen, stellt sich als die tödliche Pest heraus, die ganz London und darüber hinaus die Landschaften überfällt.
Jede Woche mehr Tode. Erst ein oder zwei, dann werden es plötzlich tausende.
Irgendwo dazwischen befindet sich der Laden von Hannah und ihrer großen Schwester Sarah. Dort werden allerlei Süßspeisen verkauft- ein Zuckermacherladen.
Hannah lernt Tom kennen, der in einer Apotheke arbeitet und sie verlieben sich ineinander. Doch hat diese Liebe durch die große Seuche überhaupt eine Chance?
Die Geschichte gefällt mir sehr gut, da sie einerseits aus einer Liebesgeschichte besteht und andererseits einen historischen Einblick in das alte London gewährt.
Schon als ich das Buch gesehen und den Buchrücken gelesen habe, musste ich es unbedingt haben. Durch die im Buch angewendete Ich-Form der Hauptperson Hannah, kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen und so das Buch in der Sicht Hannahs genießen.
Es ist sehr spannend und man kann gut nachvollziehen, wie schlimm es in der Zeit, in der London von der Pest angefallen wurde zuging. Doch die Stadt hat auch schöne Seiten, bevor sie gänzlich von der Pest zerstört wurde.
Von Schönheitspflästerchen bis hin zu wunderschönen Kleidern und schönen Einkaufsvierteln, verschiedenen Läden (Esswaren, Kleidung, etc.) und anderen bemerkenswerten Dingen, das alte London hat einfach viel zu bieten.
Ich hatte den Roman im Nu durch und auch den zweiten Band (Aschenblüten) schnell verschlungen. Dieser hat mir auch sehr gut gefallen. Er handelt von dem großen Feuer, welches kurz nach der Seuche in London ausbricht. Ich hatte leider noch nicht das Vergnügen den dritten Band zu lesen, aber das werde ich bald noch tun.
Mary Hooper hat einen atemberaubenden Schreibstil, der einen direkt in die alte Zeit versetzt.
Diese Geschichte ist einfach traumhaft schön und wer diese Art von Büchern mag, sollte es sich auf keinen Fall entgehen lassen!
Ich selber bin eine große Leseratte und habe schon viel gelesen, aber noch nicht viel, was mich, im positiven Sinne wie im negativen (negativ in Bezug auf die Pest), so beeindruckt hat.
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