Kundenrezension

24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Körperverletzung in Papierform, 29. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Futterzeit. Bis(s) zum Hasentod: Ratgeber zur sinnvollen und artgerechten Ernährung des Hundes. Ein Buch über neue wissenschaftliche Erkenntnisse und ... zum Thema Hundeernährung (Taschenbuch)
Mit der hier beschriebenen Art der Fütterung kann man über einen langen Zeitraum hinweg sein liebes Haustier töten. Die Autorin behauptet, zertifizierte Ernährungsberaterin zu sein, jedoch gibt es keinerlei Informationen über Ihre Ausbildung oder darüber, wer oder was sie zertifiziert haben will. Die Aussagen in diesem Buch sind schlichtweg falsch und entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage. Ein Beutetier, das zu 80% aus Proteinen besteht, wäre zum Beispiel ein Fall für den Tierschutz, denn jedes Lebewesen besteht - und eigentlich wissen wir das alle - zu einem sehr hohen Prozentsatz aus Feuchtigkeit. Wie stark muss ein Organismus dehydrieren, um zu 80% aus Protein zu bestehen? Die schön klingenden Slogans und Fragen gleich zu Beginn des Buches kann man alle mit nein beantworten, doch die Fragen: Hat die Natur vorgesehen, dass 2/3 der Wolfspopulation über 10 Jahre alt wird? Hat die Natur vorgesehen, dass schwache Tiere überleben? Hat die Natur vorgesehen, dass Wölfe schmerzfrei alt werden? Wollen wir eine natürliche Auslese bei unseren Haustieren? - Tja, diese Fragen kann man auch alle mit "Nein" beantworten, aber dann darf man nicht nach diesem Buch füttern. Zurück zum Beutetier. Die meisten Menschen kommen auf den Trichter, sich mit der Ernährung ihres Tieres auseinander zu setzen, wenn der Hund z.B. an einer Allergie leidet. In diesem Fall muss immer wieder und allseits beliebt das Pferd als Proteinquelle herhalten. Schaut man sich das Pferd als Beutetier genauer an, so stellt man fest: 600 Kilo Pferd, Magen hat ein Fassungsvermögen von 10 Liter, Darm 200 Liter, ist also schon mal 1/3 KEIN Protein. Dann zieht man Fell, Haut, sonstiges Bindegewebe, Horn und Selett ab, was auch nicht aus Protein besteht bzw. einen sehr niedrigen Proteingehalt hat - und schwupps - fehlt noch mal was. Ich würde die Autorin selbst dann schon auslachen, wenn sie mir also erzählen würde, das Beutetier bestünde zu 80% aus Fleisch, da selbst das nicht stimmt. Doch Fleisch ist ja nicht gleich Protein. Von dem tatsächlichen Fleischgehalt eines Beutetieres muss man ja noch mal was abziehen, denn: Fleisch besteht wiederum zu 75% aus Feuchtigkeit, dazu kommen Vitamine, Asche,... Das tatsächliche Beutetier besteht wohl eher zu 10-12% aus Protein. Und mehr sollte es eben auch nicht sein, denn bei der Verwertung des Proteins in seine Bestandteile (Aminosäuren, Frau Autorin) entsteht Ammoniak, der sich in der Leber anreichert und bei Überbelastung der Leber sowohl diese kaputt macht als auch die Nieren in Mitleidenschaft zieht. Und alles, was nicht bis zum Ende des Dünndarms verdaut ist wird im Dickdarm bakteriell verdaut. Und wenn man eben nur Protein füttert, dann muss auch Protein im Dickdarm verdaut werden. Der dort entstehende Ammoniak gelangt über die Darmwände in den Organismus und zerstört auf Dauer die Blut-Hirn-Schranke. Vielen Dank auch. Dazu kommt noch, dass ein Gewisser Anteil an unverdaulichem, sprich Fasern, notwendig ist, um durch Aufrechterhaltung des Drucks den Darmchymus in Bewegung und eine gesunde Darmperistaltik aufrecht zu erhalten. Viel Spaß beim Lesen, aber gesund wird ihr Hund damit nicht. Und ich bin zutiefst enttäuscht, dass man tatsächlich hierfür noch einen Stern vergeben muss. Null Sterne gibt es nämlich leider nicht...
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.08.2013 15:04:17 GMT+02:00
Kim Hartmann meint:
Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Die Autorin dieses Buches ist zwar scheinbar ein Marketing-Genie, von Tierernährung hat sie jedoch keine Ahnung. Die von ihr empfohlene Fütterung ist meiner Meinung nach ein Fall für den Tierschutz. Paragraph II Absatz 1 Tierschutzgesetz: "Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen.". Es ist auch unklar, wo diese Dame Ihre Ausbildung gemacht hat. Das hält sich wohl aus gutem Grund geheim??!!! Die richtigen und veterinärmedizinisch belegten Informationen bekommen Sie bei Natalie Dillitzer und Fr. Dr. med. vet. Ellen Kienzle von der Veterinärmedizinischen Fakultät in München. Helmut Meyer und Jürgen Zentek gehören auch noch in diese Auflistung.
Das obige Buch enthält falsch interpretierte Informationen, werbetechnisch und reißerisch aufgemacht. Denken Sie nach und nutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand. Lassen Sie sich nicht hinters Licht führen!

Veröffentlicht am 22.01.2014 21:47:04 GMT+01:00
Judith T meint:
zu dem buch kann ich nichts sagen.
aber ihre ausführungen stimmen so ganz auch nicht;)
das beutetiere eines wolfes, also die großen sind tatsächlich ungefähr so aufgebaut, 80% fleisch (allerdgins zählen da felle, knorpel, mägen, herzen etc mit zu, auch haut, das ist auch fleisch;) und natürlihc auch fett, was sehr wichtig ist) dazu ca 10% knochen, denn die tragenden knochen der großen beutetiere werden nicht mitgefressen und ca 10% organe, niere, milz, leber, hirn, augen etc.
fleisch besteht zwischen 12-22% aus proteinen, der rest ist wasser, vitamine, nährstoffe etc.

mit anderen worten man kann hunde sehr gut mit 80%fleisch inkl 25% fett, 10%knochen und 10% organe ernähren, grob gesagt (so einfach dann auch nicht;))
und zwar ohne das sie krank werden;)
evtl mal prey model raw googlen oder auf rawfed.com lesen;)
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