Kundenrezension

30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine längst überfällige – sehr lesenswerte – "Streitschrift", 6. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Neuromythologie: Eine Streitschrift gegen die Deutungsmacht der Hirnforschung: Eine Streitschrift gegen die Deutungsmacht der Hirnforschung (3., unveränderte Auflage 2013) (Broschiert)
Das Buch "Neuromythologie" mit dem Untertitel "Eine Streitschrift gegen die Deutungsmacht der Hirnforschung" wird vor allen Dingen diejenigen sehr interessieren, die sich noch an die "quälende" – teilweise intellektuell ziemlich platte – Diskussion über den "freien Willen" im Kontext der modernen experimentellen Hirnforschung und darüber hinaus auch an die Ankündigungen der zukünftigen Erfolge in dem "berühmten" Manifest[1] der elf Neurowissenschaftler aus dem Jahr 2004 erinnern können.
Die „Streitschrift“ ist ein wirklich spannend geschriebenes und sehr gut lesbares Buch, das eigentlich längst überfällig war. Dem Autor sei für seine Mühen gedankt, denn er hat sich die Arbeit gemacht und das Material aus ca. 400 Referenzen aus dem Bereich der (vorwiegend experimentellen) Hirnforschung in seinem Buch verarbeitet; – somit stellt das Buch auch eine wahre Fundgrube für alle diejenigen dar, die sich – aus welchen Gründen auch immer – weiter kritisch mit diesem Thema beschäftigen wollen, denn das Thema „Hirnforschung“ lässt sich natürlich von sehr vielen, sehr unterschiedlichen Standpunkten aus kritisch analysieren.

Das Buch mit seinen 260 Seiten ist in 10 kürzere Kapitel unterteilt:
1 Neuro-Enthusiasmus. Alle machen Hirnforschung.
2 Neuro-Evidenzmaschinen. Bildgebende Verfahren in der Kritik.
3 Neuro-Essenzialismus. Bin ich mein Gehirn?
4 Neuro-Philosophie. Jeder darf mitraten.
5 Neuro-Reduktionismus. Neuro-Manipulation und das Verkaufen von Krankheit.
6 Neuro-Doping. Ich, nur besser?
7 Neuro-Determinismus. Was will, wenn wir wollen?
8 Neuro-Forensik. Vom Umgang mit riskanten Gehirnen.
9 Neuro-Recht. Hirn-Scanner im Gerichtssaal.
10 Neuro-Skepsis statt Neuro-Spekulation.

Dabei ist das Kapitel 5 mit knapp ca. 95 Seiten das umfangreichste. Das ist auch kein Wunder denn der Autor ist promovierter Pharmakologe und hat – laut CV [2] – über die "Psychopharmakologie halluzinogener Pilze" an der Universität in Bern promoviert.

Eine Rezension aus der NZZ und einen kurzen Vortrag des Verfassers findet der interessierte Leser unter: [...]
Man kann sich eigentlich nur wünschen, dass möglichst viele – vor allen Dingen Studenten – sich dieses kritische (positiv-konstruktive) Buch als Lektüre einmal vornehmen, bevor ihnen an der Universität durch den Scientific Mainstream das Gehirn vollständig mit Nebel zugefüllt wird.

[1] [...]
[2] [...]
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.01.2013 18:08:59 GMT+01:00
Kommentar/Ergänzung (vgo):
Leider sind die Angaben in den eckigen Klammern in der Rezension nicht erschienen, da es sich um URLs handelt. Hier noch ein Tipp. Bei den folgenden (partiellen) Web-Adressen muss man das http:// und das danach folgende w-Trippel nebst Punkten immer noch hinzufügen (anstelle der hier verwedndeten Pünktchen):
Die partielle Adresse der Rezension in der NZZ lautet: …neuroculturelab.com
Die Fußnote [1] lautet in partieller Form: …gehirn-und-geist.de/alias/dachzeile/das-manifest/852357
Die Fußnote [2] lautet in partieller Form: …neuroculturelab.com/about/staff/

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.07.2013 12:50:03 GMT+02:00
CdB meint:
Eine sehr nützliche Rezension. Danke.
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