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Kundenrezension

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade, 17. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Tinnitus Sanctus (Audio CD)
Babylon war der Song, mit dem ich Edguy kennengelernt habe. Die Eingängigkeit, die Power, die Geschwindigkeit, die Spielfreude haben mich damals gepackt und nicht wieder losgelassen. Mittlerweile besitze ich alle Edguy- und Avantasia-Alben. Leider muss ich sagen, dass mich das neueste Werk Tinnitus Sanctus doch ziemlich enttäuscht hat. Tobias Sammet spricht davon, dass er und die Band sich weiterentwickelt haben und das neueste Werk den Höhepunkt des Schaffens von Edguy bildet. Wenn das der Fall ist, haben sich Edguy prächtig von meinem Musikgeschmack wegentwickelt.
Bereits seit Mandrake finden sich immer weniger Songs mit dem Babylon-Gänsehaut-Feeling auf den Edguy-Scheiben. Meine Favoriten fanden sich zuletzt - wie bei einem meiner Vorredner - nicht einmal auf den Alben sondern als B-Seite auf den Singles. Auf Tinnitus Sanctus fand ich nun zum ersten Mal keinen einzigen Edguy-Song, der es auf meinen persönlichen Metal-Sampler geschafft hat. Lediglich "The pride of creation" erinnert an das, was Tobi meiner Meinung nach eigentlich kann wie niemand anders, nämlich kompromisslos eingängige Speed-Metal-Kracher zu schreiben. Vom Bonus-Song mal abgesehen ist der Rest eher wenig spannend und für mich persönlich zu sehr 80s-Style. Außerdem zünden die Refrains zumindest in meinem Ohr einfach nicht.
Versteht mich nicht falsch. Sicherlich ist Tinnitus Sanctus im Vergleich zu den meisten anderen Metal-Platten wirklich im oberen Bereich anzusiedeln. Die Produktion ist (natürlich) glasklar und die Chöre sehr angenehm bombastisch. Im Vergleich zu den anderen Edguy-Scheiben ist Tinnitus Sanctus aber maximal Mittelmaß. Und das liegt, ich wiederhole mich da gern, dafinitiv am Songwriting.
Man liest immer wieder (schon in Zusammenhang mit The Scarecrow), Tobias sei erwachsen geworden. Dann bin ich es wohl leider nicht. Auch wenn es im Moment mal wieder (leider) nicht in Mode ist, mag ich schnellen eingängigen Metal mit Kinderliedermelodien. Edguy hat ihn mal geliefert - vor Tinnitus Sanctus.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.11.2008 07:32:46 GMT+01:00
simpson77 meint:
Stimme ich vollkommen zu! Von meinem Musikgeschmack haben sie sich leider auch wegentwickelt......

Veröffentlicht am 07.03.2009 13:29:50 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.03.2009 13:54:33 GMT+01:00
DePo meint:
Dann sind wir schon zu dritt !! Seit Mandrake ( oder zumindest danach ) gehts immer mehr bergab in Bezug auf die Metal-Richtung, die Edguy für mich interessant gemacht hat. Babylon ist auch für mich einer der Hammersongs der Band. Jedoch kannte ich Edguy schon von den ersten Alben an. Wenn man die mit den heutigen Veröffentlichungen vergleicht, meint man 2 unterschiedliche Bands zu hören. Der größere Teil der Zuhörerschaft scheint voll auf die aktuellen Sachen abzufahren. Kann ich nicht nachempfinden - wohl aber kann ich's akzeptieren. Auch mir sind die ach so verpönten "Kinderliedmelodien" mit Speed-Metal unterlegt, tausendmal lieber, als diese derzeitige "Allerwelts-Musik" ohne wirklichen Wiedererkennungsfaktor und 0-8-15 Refrains. Wenn Ausnahmemusiker ( weil das ist er trotzdem noch ) Sammet meint, dies sei das Non plus Ultra seiner musikalischen Weiterentwicklung, so muß ich das akzeptieren. Die Scheiben kaufen muß ich ja aber nicht. Auch etwas seltsam, daß es hier nur Songs gibt, die er selbst geschrieben hat. "Da das Material von den Bandmitgliedern nicht zu dieser CD paßte" !!!
Für alle, die ähnlich wie ich "ticken": hört mal in die CD "Faith in Steel" von der amerikanischen Band Armory rein. Klingt stellenweise sehr old Edguy-Anantasia-mäßig. Hat aber leider einen Keyboarder der sich ( zum Glück nur ab und an ) in den Vordergrund spielt.
Baut mich ja richtig auf, daß ich mit meinem Musikgeschmack doch nicht so ganz alleine dastehe !!
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