Kundenrezension

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absoluter Geheimtipp!, 26. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Acer Aspire V5-572G-73538G50akk 39,6 cm (15,6 Zoll) Notebook (Intel Core i7 3537U, 2GHz, 8GB RAM, 500GB HDD, NVIDIA GT 750M, Win 8) schwarz (Personal Computers)
Ich besitze dieses Laptop nun seit einer guten Woche und kann es wirklich sehr empfehlen.

Das Display ist für diese Preisregion exzellent! Es handelt sich hierbei um ein mattes Full-HD-IPS-Display (zu meiner Überraschung, denn von IPS ist nirgendwo etwas zu lesen bis auf auf der Verpackung). Die Blickwinkel sind IPS-typisch sehr gut und auch ansonsten ist das Display für mich durchaus auf Macbook-Niveau.

Die CPU (Core i7 3537U) besitzt zwar nur 2 Kerne, obwohl es sich um einen i7 handelt (da es ein Stromsparmodell ist), da diese aber auf bis zu 2,9 GHz (2 Kerne aktiv) bzw. 3,1 GHz (1 Kern aktiv) hochtakten kann und über SMT (insgesamt 4 logische Kerne) verfügt, ist sie im Alltag dennoch sehr schnell. Das Laptop scheint über 8 GB RAM auf 1600 MHz (CL11) zu verfügen. (Nicht nur 1333!)

Die Grafikkarte, eine Nvidia GT 750M, ist auf dem Niveau der GTX 660M, jedoch stromsparender. Acer hat hier 4 GB DDR3-RAM auf 1800 MHz verbaut, was natürlich aufgrund der "4 GB" nett klingt, jedoch ein Stück langsamer als 2GB GDDR5 ist, zumal man von den 4 GB nicht profitieren kann. Der Turbo-Boost wird auf jeden Fall vollständig ausgeschöpft - die GPU wurde maximal 90° heiß bisher, sprich um Throttling durch Überhitzung braucht man sich wohl keine Sorgen zu machen.

Eine weitere Information, die man nicht im Internet findet, ist diejenige, dass das Notebook über einen mSATA-Slot verfügt (mit SATA 3/6 Gbps angebunden), in den man eine SSD installieren und die Gesamtgeschwindigkeit so deutlich erhöhen kann. (Man sollte dann jedoch nicht die passende Schraube (M2,5) vergessen). Da kein RAID-Modus im BIOS aktiviert werden kann, kann man kein SSD-Caching über Intel Smart Response verwenden!

Windows 8 ist vorinstalliert mit nur ein paar Demoversionen, die sich schnell bei Bedarf entfernen lassen. Die Bootzeit ist beeindruckend kurz und liegt unter 10 s (Kaltstart bis Windows Oberfläche). Ein optisches Laufwerk ist nicht vorhanden (lässt sich auch nicht nachrüsten), man kann jedoch mit einem 16 GB USB-Stick einen Wiederherstellungsdatenträger erzeugen - der Windows 8 Key ist im UEFI BIOS gespeichert (mit Programmen auslesbar).

Das Gehäuse ist sehr schmal und auch relativ leicht. Meiner Meinung nach sieht es auch durchaus hochwertig aus, ansonsten fallen mir keine Mängel auf. Die Tastatur finde ich angenehm zum Tippen, das Touchpad erfordert jedoch eine gewisse Eingewöhnungszeit (man berührt es z.B. beim Tippen schnell einmal ausversehen). Der Akku ist schwer austauschbar, man müsste hierzu das Gehäuse öffnen, um an die Akkuzellen zu geraten. Der Klang der Lautsprecher ist für ein Notebook durchaus anständig. Die Akkulaufzeit liegt in dem angegebenen Bereich von 4h, wobei ich dazu noch keine umfassenden Tests gemacht habe - über Energiesparmodi etc. ließe sich noch mehr herausholen. WLAN läuft auf max. 300 Mbps mit Dual Band (2,4 GHz und 5 GHz).

Die Lüfter sind während dem Arbeiten unhörbar bis leise. Beim Spielen drehen sie dann aber (natürlich) doch durchaus auf, sodass man vielleicht auf einen Kopfhörer ausweichen möchte, wenn man sich daran nicht gewöhnen kann.

Alles in allem also ein für den Preis wirklich überzeugendes Notebook. Ein optisches Laufwerk fehlt zwar, ist aber heutzutage auch meiner Meinung nach nicht mehr vonnöten. Notfalls kann man sich ein USB-Laufwerk dazukaufen oder über das Netzwerk das Laufwerk eines anderen PCs mitbenutzen. Dafür kann man sich an einem sehr schlanken Gehäuse, was fast schon auf Ultrabook-Niveau ist, erfreuen, in welchem auch noch (für diese Größe) ziemlich potente Hardware verbaut wurde. Durch die gute Akkulaufzeit, dem exzellenten Bildschirm und der Option einer SSD eignet es sich genausogut zum Arbeiten wie es sich durch die gute Grafikkarte zu Spielen eignet.

Inzwischen gibt es mit dem Acer Aspire V7-692PG einen Nachfolger mit Intels neuster Haswell-CPU-Generation und einer kleinen vorinstallierten SSD für Cache und schnelleres Hochfahren. Die CPU-Leistung von beiden Modellen ist identisch, der Nachfolger dürfte jedoch über eine bessere Akkulaufzeit verfügen. Zudem gibt es ein Touch-Display, welches jedoch anscheinend glänzend ist. Aufgrund des deutlichen Preisunterschiedes ist jedoch das V5-572G mindestens genauso attraktiv!
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-10 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.06.2013 12:23:31 GMT+02:00
A. Bauer meint:
Hallo,
vielen Dank für die umfassende Bewertung Ihrerseits!
Eine Frage wäre mir noch wichtig! Beim Spielen wird das NB unangenehm heiß oder ist es noch im ertragbaren Bereich?
Danke schonmal!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.06.2013 13:09:04 GMT+02:00
Cey meint:
Hallo!
Die Grafikkarte sitzt nahe am Monitorscharnier und aufgrund des Kunststoffgehäuses wird die Wärme kaum darüber abgeleitet. Sprich es wird nicht unangenehm heiß, wenn es auf dem Tisch steht.
Ich sollte aber noch hinzufügen, dass Nvidia Optimus, welches die in der "CPU" integrierte GPU und die Nvidia GT 750M umschaltet, ab und zu nicht richtig funktioniert, sprich das Spiel plötzlich auf der HD4000 läuft, wenn man es startet. Das merkt man dann schnell, wenn plötzlich alles ruckelt und die Lüfter leise bleiben. Ein Spielneustart war dann nötig. Während des Spielens wird natürlich nicht umgeschaltet - vermutlich wird das durch Treiberupdates aber noch gebessert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.06.2013 13:50:14 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.06.2013 14:23:11 GMT+02:00
Michael meint:
Hallo,
ist das Gehäuse komplett aus Plastik?
Ich hatte mal irgendwo gelesen dass der Deckel und die Base/Handballenauflage aus Alu sein sollen.

vielen Dank und Gruß

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.06.2013 14:30:48 GMT+02:00
Cey meint:
Hallo!

Ja das stimmt so. Diese beiden Teile sind aus Alu!

Veröffentlicht am 27.06.2013 16:32:29 GMT+02:00
Noch ein Hinweis:

Es ist nicht möglich mit einem 16GB USB-Stick ein Windows 8 Installationsmedium zu erstellen, da das entsprechende Acer Programm mindestens 16 GB freien Speicher verlangt. Ein 16 GB USB Stick aber i.d.R. nur 15,XX GB frei hat.
Ich konnte erst mit der größeren Variante, einem 32 GB USB-Stick ein Medium erstellen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2013 16:51:41 GMT+02:00
Cey meint:
Ah okay! Ich hatte auch einen 32 GB USB-Stick verwendet, auf dem dann aber noch 16 GB frei waren anschließend. Daher habe ich wohl fälschlicherweise darauf geschlossen, dass auch 16 GB akzeptiert werden.

Veröffentlicht am 28.06.2013 16:35:39 GMT+02:00
ghostrider203 meint:
Ersteinmal herzlichen Dank für die Bewertung! Sie hat mich schonmal sehr in meiner Vorauswahl bestärkt.

Wo befindet sich denn der mSata slot? Muss man hierfür irgendwelche Siegel brechen? Ich hatte mal gelesen (kann aber noch das Vorgängermodell gewesen sein), dass es nur einen Wartungsslot gäbe und der für den Arbeitsspeicher sei. SSD ist bei mir aber ein zwingendes Upgrade von daher war ich sehr erfreut über Ihre anmerkung des mSata slots... gibt es ansonsten irgendetwas was gegen den Betrieb einer SSD als Systemplatte spricht?

Können SIe mir sagen wie laut der Laptop beim Streamen (zB ZDF mediathek etc.) wird, falls SIe dies schon ausprobiert haben? Ist der Geräuschpegel hörbar, deutlich hörbar, störend?

Vielen Dank im Vorraus für Ihre Antworten!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.06.2013 21:57:30 GMT+02:00
Cey meint:
Hallo!

Man muss die Rückseite vom Laptop abschrauben, dann sieht man den mSATA-Slot sofort. Da ist kein Siegel vorhanden! Der Wartungsschacht existiert bei diesem Modell nicht, es basiert wohl auf einem anderen Gehäuse,
Es spricht nichts gegen den Betrieb einer SSD als Systemplatte. Die Acer Windows Wiederherstellung akzeptiert aber nur das Partitionslayout der Originalplatte (mit den diversen Wiederherstellungspartitionen .v.a.) als Zielfestplatte. Evtl. kann es auf die SSD installieren, wenn die HDD ausgebaut ist, ansonsten müsste man wohl Windows von einem USB-Stick frisch installieren oder das Partitionslayout auf die SSD klonen. (Halt die Nutzpartition dementsprechend kleiner machen).

Zu der Sache mit dem Streamen kann ich keine genaue Antwort geben, bisher ist mir aber nichts negatives aufgefallen. Erst wenn die Nvidia-GPU viel Leistung zieht, drehen die Lüfter richtig auf, davor ist es eigentlich kein Problem finde ich.

Gerne!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.07.2013 14:54:13 GMT+02:00
Tobi meint:
Hallo, danke für die super Rezension!

Ich habe auch eine kleine Frage zu dem SSD Slot, ich denke ich verstehe da etwas noch nicht so ganz (bekomme mein Gerät erst Morgen ;) )
Kann man eine SSD zu der normalen HDD einbauen, so dass man beide nutzen kann?
Dann könnte man doch versuchen das Betriebssystem auf eine kleine SSD zu schieben und die große HDD weiter zu nutzen, oder?

Komplett auf eine SSD umzusteigen wäre mir momentan noch zu teuer.
Vielen Dank auch von mir im Vorraus für Ihre Antwort!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.07.2013 20:30:52 GMT+02:00
Cey meint:
Ja, man kann die mSATA-SSD zusätzlich zur HDD einbauen! Muss halt eine mSATA sein, keine normale 2,5".

Viel Spaß mit dem neuen Notebook!
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