Kundenrezension

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Portugiesisch und Brasilianisch bunt gemischt, 25. April 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Großer Lernwortschatz, Portugiesisch (Taschenbuch)
Es könnte so einfach sein: Alle wichtigen Vokabeln in einem Buch zusammengefasst, und wenn man die gelernt (und sich die Grammatik angeeignet) hat, kann man die Sprache schon fast.

Mit dem Lernen tue ich mich aber mit diesem Buch schwer. Das liegt einmal an diesen komischen Kästen, in denen viele verwandte Vokabeln (Spielsachen, Gewürze) direkt hintereinander präsentiert werden. Also nicht so, dass man schön eine Seite abdecken könnte. Und gerade diese Vokabeln sind ja nicht so einfach zu behalten. Wie hieß nochmal der Majoran? Oder war es das Basilikum?

Viel schlimmer ist allerdings die Mischung aus portugiesischem und brasilianischem Portugiesisch, bei der man oft nicht genau weiß, was nun wozu gehört. Und zum Lernen ist es auf alle Fälle so katastrophal. Ein Beispiel:

interdicao a P./B. proibicao para

menores

Wie soll sich das so jemand merken? Auch andere Vokabeln werden gerne platzsparend "geschachtelt":

exploracao - mau trato / abuso de menores = Kindesausbeutung - Kindesmisshandlung.

Die Akzente sind im Original selbstverständlich vorhanden.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.08.2011 12:39:12 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.08.2011 18:14:40 GMT+02:00
David meint:
- Es ist (eigentlich) recht einfach!

Ihre Kritik ist nicht unangebracht. Tatsächlich kann man die kleinen Kästchen mit den vielen Vokabeln nicht alle abdecken, zum Lernen.
Deren Inhalt versteht sich wohl mehr als Zusatz, als Ergänzung.

Um der vermeintlichen "Tragik" des ganzen jedoch etwas Einhalt zu gebieten: Die Sortierung der Vokabeln nach ihrer Relevanz ist einigermaßen gelungen.
Und, was eng verpackt in den kleinen Kästchen steht, kann bei Gefallen ja gelesen oder gelernt werden, okay. Auch wenn ich sehr versucht bin, zu beschwichtigen:
Wirklich "katastrophal" sind andere Sachen.

Was die Mischung von europäischem wie brasilianischem Portugiesisch anbelangt; Ich relativiere hier sicher so Manches, was andere Personen vielleicht zurecht nicht so locker aufnehmen. Aber: Selber erachte ich es eher als Vorteil, beiderlei Varianten zumindest mal gehört oder gelesen zu haben.

Generell verstanden wird (oft) Beides von den (meisten) Leuten. Und wenn nicht, so muss eben etwas erläutert werden. Der große Vorteil ist, dass z.B. in Brasilien die Menschen sehr viel Geduld haben mit Ausländern, die freilich die Landessprache nicht gut beherrschen, aber zumindest versucht sind, in Sachen Portugiesisch ihr Bestes zu geben.

Okay, und eine konkrete Bezugnahme zu "proibição" auf der einen und "interdição" auf der anderen Seite: Je nach Fall ist das eine Wort eben üblicher und das andere weniger häufig verwendet. Wenn jemand z.B. in Brasilien weilte, so fällt einer solchen Person vielleicht Folgendens auf: An den vielen vergitterten Einfahrten von Condomínios und den Gittertoren der Autostellplätze von Einfamilienhäusern prangt oft ein kleines Schild, welches auf ein Parkverbot hinweißt. Das kann manchmal nur ein durchgestrichener Großbuchstabe "E" sein. Oder aber es steht geschrieben "proibido estacionar", oder "ATENÇÃO, garagem, proibido estacionar". Somit lernt man unterbewußt, dass beispielsweise "proibir" wohl häufig zum Zuge kommt, wenn Verbote ausgesprochen werden - unabhängig davon, was dazu in einem Buch geschrieben steht. Manch' Einer erinnert gar an ein Parkverbot vor der Zufahrt durch etwas Humor. So gibt es auch Hausbesitzer, die vor ihrem Anwesen ein Schild montiert haben, auf dem steht "proibido estacionar - a não ser que você é analfabeto, então pode".

Für viele häufig verwendete Wörter trifft dies zu, dass automatisch ein Gespür dafür geschaffen wird, was "passender" sei. Genauso bei Speiseeis, welches einmal "gelado" und zum anderen "sorvete" heißen kann. Wer ab und an Eis ißt, weiss dann nach recht kurzer Zeit in Brasilien oder auch in Portugal, welches Wörtchen das Üblichere von beiden ist, am jeweiligen Ort. Freilich ist auf den ersten Blick die Gegenüberstellung von "manjerona" und "manjericão" irreführend, da gibt es nix zu beschönigen.

Alles, was nicht so häufig gebraucht wird, wie beispielsweise der Maijoran, solche Sachen sind im Tagtäglichen nicht von so großer Bedeutung. Wer aber oft mit Maijoran bzw. Basilikum kocht und diese Gewürze auf dem Markt oder im Supermarkt nachkaufen muss, weiß bald, wie diese auf Portguiesisch heißen.

Ähnliches gelten mag für "Gewehr", welches mal als "fuzíl" oder "espingarda" daherkommen mag. Nun, wie wichtig mögen denn derlei nuancierte Unterscheidungen sein, für jemanden der mit Solchem nicht tagtäglich zu tun hat? Einmal grundsätzlich von beidem gehört zu haben, reicht doch aus. Und das gilt meiner Erfahrung nach für sehr viele Wörter.

So gibt es viele weitere, lebensnahe Bezugsmöglichkeiten. Z.B. wäre da ein Lied, auch interpretiert vom einstigen brasilianischen Sängers Raul Seixas, dessen Titel lautet "O Trem das Sete". Anhand dessen wird erahnbar, dass wohl für Zug/Eisenbahn in Brasilien "trem" gegenüber "comboio" wohl richtiger sein könnte.

Kurzum: Die tagtäglich wichtigen Sachen "ergeben sich", ohne großes Zutun. Und alles, was nur selten vorkommt, kann so sehr wichtig nicht sein.
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