Kundenrezension

19 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die finale Katastrophe!!!, 18. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: The Final Frontier (Audio CD)
Bei aller Liebe und Loyalität zu Iron Maiden: das, was Iron Maiden da abliefern geht gar nicht! Entweder eine Dreistigkeit sondergleichen - oder Maiden haben - zumindest ihren kompositorischen - Zenit deutlich überschritten. Was sich bereits bei der "Dance of Death" andeutete und beim Folgealbum "A matter of Life and Death" enttäuschenderweise ausweitete, entfaltet sich beim aktuellen Maiden - Werk in voller Pracht: Ideenlosigkeit, die man versucht durch spielerisches "Geplänkel" zu überspielen.
Iron Maiden langweilen dermaßen, daß ich für meinen Teil fast nicht einen einzigen Song schaffe durchzuhören. Grauenhaft - u. für mich eine riesige Enttäuschung. Angeblich hat man ja nur eine etwas andere Richtung eingeschlagen - mehr in Richtung Progeressiv - Rock/Metal; daß ich nicht lache!!! Jeder, der progressive Bands kennt, weiß, wie interessant und genial derlei Musik klingen kann. Bei Maiden gibt es davon keine Spur. Bruce Dickinson tut einem richtig leid - versucht er scheinbar über das ganze Album irgendwie sinnvolle, einschlägige Melodien zu finden - doch das harmonische Grundgerüst der Songs läst dies leider nicht zu. Die Kompositorische Leistung ist auf dem aktuellen Maiden - Werk einfach katastrophal!
Kommen wir zum Sound: verwaschen, undynamisch - für meine Ohren klingt er nach einem billigen Demotape. Drei Gitarren? Interessant - vernünftig klar hört man nicht mal eine heraus...
Was ist los mit Euch, Jungs?! Ausgebrannt, oder was?!
Wo ist die Aggressivität von Iron Maiden geblieben?! Wo die Frische, die Leichtigkeit, mit der Iron Maiden ihre Arien stets darboten? Wo sind die genialen Harmonien?!
Ich hoffe nicht, das DAS ein Abschiedswerk von Maiden sein soll - dann gute Nacht. Eigentlich hatte ich gehofft, daß das Touren mit altem Programm (live sind Maiden ja stets gut, das gibt's nichts dran zu rütteln) mal wieder Iron Maiden zu ihren "Roots" führt - mit der heutigen musikalischen Erfahrung hätte da was "Feines" draus entstehen können... naja, schade auch. Zeit braucht das Album übrigens nicht, es wird mit der Zeit sogar immer schlimmer.

Ich verbleibe mit folgendem Fazit: ein Album das wirklich keiner braucht, weil es vor Ideenlosigkeit nur so strotzt. Packen kann "The Final Frontier" an keiner Stelle. Von dem, was Maiden mal ausgemacht hat ist so gut wie nichts übrig - statt Aggressivität u. genialer Harmonien gibt's nur "lauwarmen Kaffee": kraftlos u. langweilig, dazu noch schlechte Kompositionen. Der Sound (undifferenziert, verwaschen, dumpf) rettet da nichts, leider paßt er damit zum Rest. Was Maiden da auf dem Album kläglich versuchen (statt ihr eigenes Ding zu machen!), können andere außerdem viel besser: Herr Harris u. Co. - bitte mal die letzte Uriah Heep "Wake the Sleeper" hören - SO MACHT MAN DAS.
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Von 5 Kunden verfolgt

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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.12.2010 09:31:07 GMT+01:00
Das schöne an Musik ist, daß es gott sei dank unterschiedliche Geschmäcker gibt. Seit Erscheinen von "The Final Frontier" hör ich die CD beinahe täglich - und sie gefällt mir immer besser. Für mich sicherlich die beste Platte seit der 7th Son.
Das einzige was ich bei Ihrer Rezension vermisse ist die Sachlichkeit: Man hat das Gefühl Sie fühlen sich durch die Platte persönlich angegriffen. Ich für meinen Teil kann z.B. mit Uriah Heep überhaupt nichts anfangen...weder mit den alten noch mit den neuen Sachen...

Veröffentlicht am 30.12.2010 22:19:22 GMT+01:00
P. Schuck meint:
Ich absolut der gleichen Meinung. Ich habe es bislang auch nicht geschafft, die CD komplett durchzuhören. Ich will es auch nicht mehr. Ich bin seit 1983 Maiden-Fan, aber deshalb werde ich mir die Scheibe nicht durch ewiges Abspielen "schönhören". Glücklicherweise gibt es von Maiden ja noch die alten Sachen und "Brave new World". (oh, zwischenzeitlich auch schon wieder 10 Jahre alt!) Aber ich stimme Herrn Brünner ausdrücklich zu: Musik ist geschmacksache!
Wie es besser geht, haben in meinen Augen erst Accept gezeigt! Die bemängelte "unsachliche" Ausdrucksweise des Herrn Dönnebrink kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Wir reden hier über ein Metal-Album und nicht über die Saugleistung eines Staubsaugers! Die CD soll ja gerade Emotionen auslösen und eine Beschreibung der CD sollte daher ruhig emotional geprägt sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.02.2011 21:54:48 GMT+01:00
jumi2 meint:
also ich höre doch lieber dem staubsauger zu als dieser cd.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.03.2011 05:25:41 GMT+01:00
Carl meint:
Also wenn man es nicht schafft die CD nur ein einziges mal komplett durchzuhören, bist und warst du nie ein Maiden Fan,und dann kann man auch keine Urteil abgeben.Was soll das sein"hab die CD noch nie gehört und deshalb ist se schlecht" Das Album ist gut und auf solche Fans kann man zum Glück verzichten.

Veröffentlicht am 16.04.2011 20:02:31 GMT+02:00
Also ich bin auch sehr von dieser Scheibe Enttäuscht, und gebe dem Rezensenten absolut recht
Ich habe das Album seit dem Erscheinungsdatum und kann bis jetzt noch keine Song auf dem Album ausmachen der mir gefällt.
Herr Harris u. Co. - das war wohl nix.
Und man kann Maiden gut finden und trotzdem das Album nicht.

Veröffentlicht am 12.06.2011 17:14:50 GMT+02:00
Ich sag euch eines: Krieg und Frieden von Tolstoi ist ein totales Scheißbuch, ich hab zwar noch nie eine Seite davon gelesen, aber da 500 andere hier auf Amazon schreiben das das Buch scheiße ist, ist es wohl auch so. Hört endlich auf eure unqualifizierten Bewertungen für etwas abzugeben, was ihr gar nicht kennt. Ich war schon Maiden Fan, da waren die meisten von euch noch das Funkeln in den Augen zweier Fremder bei einem Madonna Konzert. Wer glaubt die neuen Tracks zünden nicht live, der soll mal bitte auf youtube gehen und sich die aktuellen files reinziehen (München 31.05.11 etc.). Dann reden wir weiter.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.07.2011 11:11:47 GMT+02:00
Thomas Koller meint:
absolut - tff wird deshalb schwächer bewertet, weil progressive metal anders zu hören ist als nwobhm - nämlich mehrmals und aktiver - bis mans checkt. Die kritiker wollen wohl wieder a bisserl a musik zum nebenbei hören, zum ein wenig mitsingen. aber so läuft das bei prog-metal nunmal nicht (die kritiker hätetn wohl auch so ihre probleme mit dream theater, symphony X, wenn nicht gar mit dem eingängigeren ayreon... ihre Probleme - und da sind auch jene Bands, mit denen jetz Vergleiche gültig sind. nicht mit den einfach strukturierten accept oder wer auch immer eine neue cd rausgebracht hat). und das war doch bei amolad das gleiche schon, da hats auch schon genug nörgler gegeben. dass tff mit liedern wie den letzten 3en (talisman, the man who would be king und when the wild wind blows) zwar keine neuen maßstäbe setzt, aber ganz souverän zu den besten seiner art gehört sehe ich für mich als unbestritten. so viel neues pro cd hört man ansonsten nur bei dream theater. (jede der 4 cds der "neuen" ära war völlig anders, und wieder völlig genial, und wenn man genau schaut, gibts bei jeder cd ähnliche nörgler. das ging schon bei der wohl besten maidenCD überhaupt, brave new world (begründung: wickerman und bloodbrothers sind epische Werke, bei denen wohl selbst der größte "neue ära" suderant gänsehaut bekommt, und progressivere werke wie navigate, nomad oder bnw können immer wieder in eine ewigschleifen kommen, ohne langweilig zu werden) so los, dabei gabs bei den alben der 80er viel weniger abwechslung. die alben sind aber genauso weltklasse, waren wegbereitend und finden immer einen platz in meine playlist. warum aber eine entwicklung einer musikband als so negativ betrachtet wird versteh ich nicht. uninspiriert klingt da gar nix, hört euch einfach die lieder öfters an, und legt sie nicht frustriert zur seite, nur weils beim ersten durchgang noch nicht so eingängig ist. wer will, dass lieder beim ersten mal schon super klingen, dafür beim 5ten durchgang schon langweilig, dem lege ich eine neue ladygaga oder katie price cd ans herz, aber keine PROGRESSIVE METAL cd.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.09.2011 11:34:48 GMT+02:00
Jupp meint:
Der Mann hat ja sooo Recht !!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.05.2012 13:53:41 GMT+02:00
J. Pohl meint:
Mei Carl, ich kann mich der Rezension nur anschließen...auch wenn hier und da mal so etwas wie die alten Maiden wieder aufblitzen, ist die Scheibe schwach....ich bin Fan seit den Anfangstagen, wenn ich an die alten Sachen denke kommen mir beim hören dieses (und vieler Werke davor) die Tränen. Maiden waren gut bis Powerslave, danach gings dann schon rapide Bergab...Kein einziges Lied kommt an...kein einziges Lied hat die Magie der genannten Scheiben. Wenn ich dann im Gegensatz das anhöre was Bruce Dickinson Solo rausgehauen hat, das ist ALLES besser als das hier...

Veröffentlicht am 11.11.2012 00:48:38 GMT+01:00
Nima Rezai meint:
Auch wenn Janick Gers seit mittlerweile 20 Jahren dabei ist und vermutlich auch ein toller Typ ist sollten Maiden das immer schlimmer werdende Langzeitexperiment mit drei Gitarristen endlich beenden. Geniale Meisterwerke der ersten Jahre bauten auf dem synchronen Rhythmusspiel von Murray und Smith, fast immer in der Mitte der Songs von je einem guten einprägsamen Solo unterbrochen.
Mit drei Gitarristen geht es einfach nicht, zumal ich Gers für sehr mittelmässig halte.
Leider sehe ich es ähnlich, dass Maiden seit gut 10 Jahren unter massiver komponistischer Einfallslosigkeit leiden. Die Band lebt von den Liveauftritten.
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Ort: Ahaus, Westfalen

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