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Kundenrezension

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Paradies auf Erden! Könnten wir's ertragen?, 14. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Walden Two (Taschenbuch)
Eine utopische Welt - gibt es so was? Glück und Freude überall, jederzeit? Wir können uns so etwas kaum vorstellen, genauso geht es dem Ich-Erzähler des Buches, der den Leser auf eine Erlebnisreise in eine besondere Welt entführt.
Ein Verhaltensforscher hat seine eigene Welt gegründet, in der alle Menschen glücklich und zufrieden sind.
Nun führt der Verhaltensforscher den Ich-Erzähler durch seine Welt und erklärt ihm das Prinzip. Streit gibt es nicht, weil kein Neid vorkommt, da man alles haben kann. Unglückliche Liebe ist abgeschafft. Alles ist umsonst, dafür gibt es eine Arbeitspflicht. Dabei verlangen verschieden harte Berufe unterschiedlich lange Arbeitszeiten, so braucht eine Putzfrau z.B. nur 1 Stunde, ein Professor dagegen muss 10 Stunden arbeiten, da er mehr Spaß hat. Der Spaß wird anhand der Nachfrage gemessen.
Es scheint eine perfekte Welt, doch der Ich-Erzähler bleibt genauso kritisch wie der Leser. So hakt er an allen Stellen nach und probiert alles zu analysieren. Im Leser wächst die Spannung, was denn nun faul ist an dieser Welt.
Natürlich, nichts läuft ohne Manipulation, aber dies ist kein Geheimnis in Walden Two. Es gibt keine „wahre" Liebe, aber auch das wirkt unwichtig gegen die ganzen Vorteile.
Bis zum Ende findet der Ich-Erzähler nichts, was man dem Verhaltensforscher wirklich zu Lasten legen könnte. Dennoch kann er sich nicht mit der Welt anfreunden. So ähnlich geht es dem Leser. Wir glauben einfach nicht an eine perfekte Welt. Homen homini lupus est - der Mensch dem Mensch ein Wolf ist. Was anderes kommt für uns nicht in Frage. Aber man sollte sich einmal auf das Gedankenexperiment einlassen.
Dieser Roman besteht fast ausschließlich aus Gesprächen, eine andauernde, unglaublich interessante Diskussion zwischen dem Verhaltensforscher und dem Ich-Erzähler.
Ist Kommunismus möglich? Bedarf er der Manipulation? Wie weit ist Manipulation erlaubt, wenn sie dem Nutzen dient? Die Antworten bleiben offen. Es gibt kein Schwarz-Weiß, es gibt nur Tausende von Argumenten.
Das faszinierendste Buch, das ich je gelesen habe!!!
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.09.2010 00:35:36 GMT+02:00
Heute fiel mir Skinner wieder ein, nein nicht zufällig, sondern weil ich mich Wirtschaftstheorien auseinander setzte. " Welches Wirtschaftsmodell sterbt die Gruppierung "Forum Demokratischer Sozialismus" (FDS) an, was ist der Unterschied zwischen Keynedianiismus und Links-Keynesianismus, welche Wirtschaftsform kann wirklich umsetzen, dass es gerechter zugeht und wir "glücklicher" werden..Skinner Utopie fiel mir wohl ein, weil ich bei meiner Recherche zwar den Aspekt des möglich oder nötigen (Wirtschafts-) Wachstums angestrebt sah, an keiner Stelle fand ich jedoch eine Berücksichtigung menschlicher Befindlichkeiten derer, die ja ursächlich dem Wachstum "zuarbeiten".

Irgendwie scheint die Welt geteilt. Einerseits gibt es die - wohl nur noch für Wissenschaftler nachvollziehbaren - Theorien erarbeiten, den menschlichen Zufriedenheitsaspekt aber außer Acht lassen, andererseits begegnen wir Gesellschaftskritikern, (z.B.Arno Plack; *Die Gesellschaft und das Böse*), die kaum wirtschaftliche Alternativen aufzuzeigen vermögen.

Als ich vor vielen Jahrzehnten Skinners *Walden Two* las, war ich ebenso fasziniert, wie das *elaesholz* oben rezensierte. Eine Gesellschaft ohne Geld..."Alles ist umsonst, dafür gibt es eine Arbeitspflicht. Dabei verlangen verschieden harte Berufe unterschiedlich lange Arbeitszeiten, so braucht eine Putzfrau z.B. nur 1 Stunde, ein Professor dagegen muss 10 Stunden arbeiten, da er mehr Spaß hat. Der Spaß wird anhand der Nachfrage gemessen. "... Utopie? Ja, aber weshalb? Weshalb kann es keine gerechte Gesellschaft geben? Eventuell liegt es an der Tatsache, dass Menschen Glück nur im Vergleich empfinden können.. Das sagen zumindest moderne Verhaltensforschungen.. Aber sind nicht auch die Wissenschaftler "Opfer" einer von Kindheit an erlernten systemimmanenten Strategie die da heißt: "Die Akzeptanz und Wertschätzung, die mir entgegen gebracht wird ist größer, als die die andere erfahren, weil ich MEHR habe und/oder weiß... ??? Ist das Konkurrieren eventuell der Motor für ein (Wirtschafts-)Wachstum?

Bevor mein Kopf an dem utopischen Wunsch einer gerechten Welt völlig zerbricht, träume ich mich - so als würde ich Urlaub machen - erneut in Sinners *Walden TWO"...♥
Übrigens: Utopien verändern die Welt! Danke Meister Skinner!

Gudrun Pfennig
www.gudrun-pfennig.de
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