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Kundenrezension

42 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Anglo-Amerikanischer Hurra-Patriotismus, 16. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Eine kurze Geschichte von fast allem (Taschenbuch)
Eins vorneweg: rein fachlich ist das Buch für den Laien sehr gut geschrieben. Die naturwissenschaftlichen Fakten werden gut und unterhaltsam erläutert, auch wenn manch Erklärung arg auf Sendung mit der Maus"-Niveau abfällt.
Aber das ist auch schon alles, was man positiv finden könnte. Dieses Buch vermittelt von der ersten bis zur letzten Seite den Eindruck, dass wir alle noch auf Bäumen sitzen würden, wenn die vielen amerikanischen und englischen Forscher nicht gewesen wären. Da wird die Theorie der Kontinentalverschiebung einfach einem (mir völlig unbekannten) Amerikaner zugeschrieben, eine Entdeckung, die eigentlich Herrn Alfred Wegener zugestanden werden müsste. Und die hervorstechendste Eigenschaft von Niels Bohr war lediglich, dass er später zu einem glühenden Nazi" wurde [ich weiß nicht mehr genau ob es wirklich Bohr war, aber ein bedeutender Physiker war es allemal].
Hin und wieder wird noch mal der ein oder andere Franzose erwähnt - und wenns sich nun gar nicht vermeiden ließ, auch eine andere Nationalität. So wird zum Beispiel Albert Einstein auf gerade einmal ZWEI Seiten überhaupt erwähnt, was eigentlich seltsam ist, schließlich hat er ja später sogar die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen.
Ein weiteres Ärgernis ist, das sich das Buch an seitenlangen biografischen Anekdoten dieser ach so bekannten und wichtigen englischsprachigen Wissenschaftler aufhält - mit nahezu null Unterhaltungswert.
Und was daran nun anschaulicher sein soll, wenn ich 10 000 000 000 000 000 000 oder 10 Millionen Millionen Millionen (also mal ehrlich: wie bescheuert ist das denn?) schreibe anstatt 10 Trillionen oder 10 hoch 19 habe ich auch nicht verstanden - naja, da bin ich vielleicht zu viel Naturwissenschaftlerin für.
Der Autor gibt im Vorwort stolz an, dass er sich alles angelesen habe und keinen naturwissenschaftlichen Hintergrund hat - nun, er hätte sich vielleicht auch mit etwas mehr beschäftigen können als mit Geschichte der amerikanischen Geologie" oder Englands größte Naturwissenschaftler".
Ich jedenfalls konnte mir diesen angloamerikanischen Hurra-Patriotismus nach 300 Seiten nicht länger antun.
Für den meist geistes- oder sozialwissenschaftlich geprägten Spiegelleser sei dies ein mahnendes Beispiel, wie manipulativ und von nationalen Eitelkeiten die Naturwissenschaften (leider) geprägt sind - möglicherweise wusste es der Autor mangels Literatur einfach nicht besser - und die vielen positiven Rezensenten hier wohl auch.
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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.02.2010 21:14:19 GMT+01:00
So kauzig wie Bryson die Amis & Engländer erscheinen lässt, kann von Hurra-Patriotismus nun wirklich keine Rede sein.
Für die meist vom Privat-TV geprägte Frauenknast-Zuschauerin vielleicht aber auch nicht gleich erkennbar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.03.2010 13:47:08 GMT+02:00
Pink Lady meint:
Erst mal eine tolle Diskussionskultur von Ihnen, persönlich beleidigend zu werden....
was haben meine privaten Interessen mit meiner fachlichen Meinung zu tun?
Außerdem gilt der Hurra-Patriotismus für den Schwerpunkt der englischsprachigen Forscher, habe ich auch explizit in der Rezension erwähnt. Anscheind war der Text für Sie dann wohl doch zu lang und "nicht erkennbar"...vielleicht dann doch besser noch nen Philosphie-Schmöcker lesen...wenn Sie eine kurze Rezension schon nicht richtig verstehen, frage ich mich allerdings, was Sie mit diesen Büchern machen - an Opa verschenken oder die Wände tapezieren?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.04.2010 22:12:58 GMT+02:00
Sorry, die Frauenknast-Passage war nicht ganz so ernst gemeint und eher Ausdruck meiner Verwunderung über die seltsame "meist geistes- oder sozialwissenschaftlich geprägten Spiegelleser"-Formulierung.
Da wäre vielleicht ein Augenzwinkern angebracht gewesen, was ich nun hier nachhole --> ;)

Ich beanstande aber dennoch eine viel zu pauschale Bewertung. Sie widersprechen damit auch ihrem einleitenden ersten Absatz.

So, ich bin dann mal weiter tapezieren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.05.2010 20:42:25 GMT+02:00
Pink Lady meint:
"Ich beanstande aber dennoch eine viel zu pauschale Bewertung. Sie widersprechen damit auch ihrem einleitenden ersten Absatz."

Finde ich nicht. Nur weil jemand einigermaßen wissenschaftliche Zusammenhänge erklären kann, muss die Art und Weise nicht auch gut sein. Und bei einem Buch kommt es eben wesentlich auf den Stil und "das Drumherum" an.
Aus dieser Sicht gibt es bessere Bücher, die geistes- oder sozialwissenschaftlich geprägte Leser (denn NaWis brauchen SO ein Buch idR nicht zu lesen ;-)) einen objektiveren Blick bieten.

Veröffentlicht am 18.09.2010 15:16:22 GMT+02:00
G. Hötzel meint:
Entschuldigung, aber jetzt muss ich mich auch einmal zu Wort melden: Entweder ist diese Rezension ein reiner Troll-post oder Sie sind kein/e Naturwissenschaftler/in. Und zwar aus dem Grund, da Sie behaupten 1 hoch 19 wären 10 Trillionen. 1 hoch 19 war und ist schon immer 1 gewesen. Sie meinten sicher 10^19. Und falls sie dies jetzt als Tippfehler abtun, echte Naturwissenschaftler arbeiten gründlich :) Die Formulierung "10 Millionen Millionen Millionen" finde ich gar nicht so unpassend, da dieses Werk keine trockene Fachlektüre ist und einem so eher bewusst wird, wie gigantisch groß die Zahl eigentlich ist.

Veröffentlicht am 13.11.2010 22:09:38 GMT+01:00
H. Gronegger meint:
Auch in Geologen-Kreisen sollte sich herumgesprochen haben, dass 1 hoch 19 immer noch 1 ist.
Kann deswegen die Rezension leider nicht ganz ernst nehmen.

Veröffentlicht am 06.08.2011 14:53:46 GMT+02:00
Ich habe gerade das Kapitel mit der Kontinentalverschiebung gelesen. Die Ausarbeitung der Idee wird Wegener durchaus zugeschrieben, ob es seine eigene war, bleibt unausgesprochen. Das vorher andere Leute schon mal die Vermutung hatten stimmt auch, wenngleich Bryson nur Taylor erwähnt. Dass Sie diesen oder die anderen nicht kennen, liegt wohl nicht an Bryson sondern eher an Ihrer eigenen begrenzten Bildung.
Vielleicht schauen Sie selbst durch eine zu deutschpatriotische Brille?
Nachdem man die ersten fachlichen Fehler im Text entdeckt hat und auch feststellt hat, dass eben englischsprachige Quellen die seinigen waren, kann man diese Unzulänglichkeiten ausblenden statt sich drüber aufzuregen. Bryson bindet das naturwissenschaftliche Weltbild schön lose zusammen, wenn was unklar ist kann man ja im Fachbuch nachlesen und dann ist das Weiterlesen ein Genuss.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.09.2011 14:22:25 GMT+02:00
Pink Lady meint:
@ Hötzel:

Ahso. Meinungen ,die sie nicht teilen, sind also Trollposts.
Es lebe die Meinungsfreiheit!

Und ich habe tatsächlich eine Null vergessen - ab auf den Scheiterhaufen mit mir!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.12.2011 10:53:51 GMT+01:00
Ganz genau Herr Gronegger, wer eine 0 vergisst anzugeben in einer Amazon-Kundenbewertung ist keinesfalls, unter keinen Umständen, niemalsnicht, in keinem geologisch überschaubaren Zeitraum wieder ernst zu nehmen.
Ich bin in einem "wissenschaftliche Papers"-Buchclub, in dem wir monokeltragend mit chapeau claque auf dem Denkcomputer über jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse disputieren und uns gegenseitig zum 5 Uhr Tee mit einem gesprochenen "räusperräusper" erinnern, daher verzeiht mir, wenn ich zu Weilen vergesse, dass die Kundenrezensionen bei Amazon generell einen subjektiven Eindruck über das Produkt oder den Inhalt verschaffen sollen.

Hab ich jetzt aus einer 0 einen Elefanten gemacht? Wen kümmerts, hier darf man offenbar alles.

Buch ist ganz ok, geht an manchen Stellen nicht sehr in die Tiefe, aber gibt, wie Herr Mannheim schon richtig anmerkte, gut Stichworte um sich entsprechend besser einzulesen. Allerdings ist das Buch für seinen Informationsgehalt zu dick, da wollen wir uns nicht in die eigene Tasche lügen.
Ausserdem kann ich mir unter 10^19 genauso viel vorstellen wie unter 10 Trillionen und 10 Millionen Millionen Millionen, nämlich gar nichts. Wer sich ein Bild davon machen kann (wie auch immer) wie lange eine Millionen oder eine Millionen Millionen Millionen Kilometer sind, besonders wenn man beides zueinander abschätzen müsste, der darf sich jetzt mich mit den Händen klatschend vorstellen (ich bin so eine Mischung aus Colin Farrell und Günther Jauch). Ich finde die Ausdrucksweise, die im Buch verwendet wird allerdings etwas befremdlich.

Das in dem Buch hauptsächlich Amerikaner und Engländer als Vordenker angegeben werden, ist mir erst jetzt durch die Rezensionen aufgefallen. Ob das Buch wirklich dafür spricht, dass dort ihrer Zeit voraus gedacht wurde und die anderen Nationalitäten einfach die besseren Abstauber waren, kann ich nicht beurteilen. Können wahrscheinlich wenige hier, ausser jemand macht sich die Mühe das entsprechend nachzuverfolgen.

Veröffentlicht am 20.06.2014 14:21:45 GMT+02:00
Filk Frog meint:
...Anglo-Amerikanischer Hurra-Patriotismus

Bei denen gibt es das wenigstens noch ;-D
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