Kundenrezension

19 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine 5 Sterne und KEIN "Comeback des Jahres"!, 3. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Dark Roots of Earth (Limited Edition) (Audio CD)
Kann mich den unkritischen und ausnahmslos positiven Meinungen hier mal wieder gar nicht anschließen.
Kurz und bündig muss ich sagen, das Vorgänger-Album "Formation of Damnation" ist für mich um Längen knackiger, härter und ja, direkter.
Genau dies wird medial nun aber dem neuen Album in die Schuhe geschoben, was ich nicht ganz verstehe.
Die Rede ist plötzlich von einer "dreckigeren" Produktion, von verspielteren Songs und diversen Huldigungen, die ich absolut nicht unterschreibe.

Wer sich an meiner Aussage nun stösst, sollte vielleicht meine "Formation of Damnation" Rezension lesen. Mein Titel dazu war PERFEKT, und mehr gibt es nicht zu sagen. Als damals zum ersten Mal "More than meets the eye" startete, hat es mir fast mein Hirn rausgehauen - und bis heute kann ich nichts anderes tun als "boah wie geil" rauspressen und lauter drehen.
Dies beziehe ich dann auch auf perfekten Gesang - und vor allem (!!) auf das unglaubliche Drumming von Paul Bostaph.

Nun haben wir ja den supertollen Gene Hoglan hinter den Drums, welcher mir persönlich schon das "Mechanize" Album von Fear Factory vergeigt hat, aber egal.
Mister Hoglan hat ja sowas wie nen goldenen Arsch in der Musikszene - und egal was der Herr spielt, es muss toll sein.
Ich für meinen Teil finde jeden eingeleiteten Rhytmus-Part vom Formation-Album 100mal echter und einfach mehr "Testament-like", als die Hoglan Attacken auf Roots. Diese erinnern mich teils eben mehr an Fear Factory, als zb. an "New Order" oder "Souls of Black".
So gesehen: Meiner Meinung nach ein absoluter Fehler, Paul Bostaph nicht ins Studio zu holen!

Weiters das Thema Gitarren:
Wie in meiner Formation-Rezension ersichtlich, verehre ich Skolnick bereits seit ganz frühen Testament/Savatage Jahren - und ich habe seine Arbeit auch abseits von Testament verfolgt. Dementsprechend baff war ich über die Rückkehr und die abgelieferte Arbeit auf "Formation of Damnation".
Ein ebensolches Niveau erreicht Alex nun auch auf dem neuen Album - und ja, ich gehe einen Schritt weiter und sage: Die Gitarrenarbeit von Alex Skolnick ist grundsätzlich das Highlight und die Rettung für "Dark Roots of Earth". Die Solis decken wirklich ein gewaltiges Segment an Technik ab und zeigen, in welcher Liga dieser Herr spielt. Kurzum: Skolnick`s Arbeit ist wiedermal outstanding.

Und letztendlich zu den Songs an sich:
Die Vorab-Berichte und das allgemeine Geschwätz haben sich natürlich sofort auf die Ballade eingeschworen.
Diese habe ich mir inzwischen x mal angehört - und beim besten Willen: Bis auf das Gitarrensolo bietet der Song absolut keinen Höhepunkt!
Unwissenden würde ich mal "Return to Serenity" vom Ritual Album empfehlen. Der Song ist aus dem Jahre 1992 (!!!) und besitzt um einiges mehr Durchschlagskraft, Präsenz und Härte. Und ähnlich wie "Cold Embrace" laufen einige der neuen Songs komplett emotionslos an mir vorbei - vor allem auch der Titelsong. Diesen würde ich sogar arg "fad" nennen.
Immer wieder blitzen unglaubliche Solis raus, immer wieder denke ich mir "Chuck Billys Gesang war auch schon mal cooler!" - und immer wieder denke ich mir "Leute kommt endlich zum Punkt!".

Kommen sie aber nicht - und so schleppen sich die Songs allesamt ziemlich flach und ohne große Höhepunkte zum Ende.
Fazit: Das Gesamtpaket "Dark Roots of Earth" bietet einiges an Material und SEHR guter Gitarrenarbeit - rein aufs Songwriting bezogen ziehe ich "Formation of Damnation" auf jeden Fall vor! Dies mag eine subjektive Ansicht sein - und die Allgemeinheit behauptet ja das Gegenteil, aber bitte.

Nun ja, ich mochte Demonic nicht, ich mochte Strapping Young Lad nicht, ich mochte Mechanize nicht = Gene Hoglan ist Schuld;-)
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.08.2012 17:01:55 GMT+02:00
metalman meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2012 21:42:08 GMT+02:00
Wolfgang P. meint:
Unmöglich zu dieser CD weniger zu sagen, egal ob im positiven oder im negativen;-)
Und wie man sicherlich rauslesen kann, habe ich mir einige Zeit und Durchläufe gegönnt, um dieses Statement posten zu können. Desweiteren ist es mir auch nicht gerade leicht gefallen, Testament zu "kritisieren", nachdem ich sie (neben Anthrax) zu meinen Langzeit-Favoriten zähle.

Veröffentlicht am 05.08.2012 17:13:40 GMT+02:00
muffy666 meint:
Ich finde die Rezi von der Länge her (wtf, sowas überhaupt zu thematisieren) und vor allem inhaltlich sehr zutreffend. Gene Hoglan ist schon cool, nur er spielt hier zum einen nicht sonderlich gut und zum anderen passt er auch in der Tat nicht zur Band. Paul Bostaph, der "ewige Zweite" hat zu Testament exzellent gepasst. Ich selbst schwanke noch zwischen 3 / 4 Sternen. 5 werden es aber auf keinen Fall.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.08.2012 07:44:22 GMT+02:00
Wolfgang P. meint:
Tja Mr. Metalman - und schon stehe ich mit meiner Meinung nicht mehr alleine da;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.08.2012 10:59:23 GMT+02:00
metalman meint:
Na, da hast du ja ein Erfolgserlebnis, es sei dir gegönnt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.08.2012 00:21:28 GMT+02:00
Metalhead meint:
Kindergarten :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.08.2012 07:59:52 GMT+02:00
Wolfgang P. meint:
Stimmt! Und passiert durch deine 2 letzten Einträge hier!
Aber fällt dir wohl schwer dies zu durchblicken, lach.
Also bitte Ende mit nachschwätzen... wenn dir das letzte Album besser gefällt, es sei dir gegönnt.
Meine Rezension sagt halt was anderes, Punkt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.08.2012 11:17:24 GMT+02:00
metalman meint:
Musst schon etwas besser lesen, der Beitrag kam von Metalhead und nicht von Metalman, du Wichtigtuer.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.08.2012 12:08:05 GMT+02:00
Wolfgang P. meint:
aja... Metalhead, Metalman, Metalmachine, was kommt noch?
wie auch immer, gäääähn

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.08.2012 13:01:02 GMT+02:00
metalman meint:
Ok, lassen wir es, Wolfgang P., wie auch immer. Bringt ja doch nix. Das ist jetzt keine Diskussion mehr. Du gibst dein Senf ja überall ab, wie ich bei einigen anderen Rezis gelesen habe. Du hast es voll drauf, deine Meinung zählt, goodbye.
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