Kundenrezension

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumbesetzung aller Partien, 20. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Verdi: La Forza Del Destino (Audio CD)
Bei dieser Oper handelt es sich um eine der schönsten und spannungsgeladensten Werke von Giuseppe Verdi, sie ist reich an Farben und Stimmungen. Keine Frage, dass die Mitwirkenden den Anforderungen mehr als nur entsprechen, handelt es sich doch um die besten Opernstimmen, die sich überzeugend in Hochform präsentieren. Auch die Besetzung der Nebenrollen ist lobend herauszustellen. Damals war es noch üblich, alle Partien, auch die der Nebenrollen, ausgezeichnet zu besetzen. Renata Tebaldi singt die Leonore buchstäblich wie ein Engel, der man mit Freude und Anteilnahme lauscht. Die Klosterszenen und das Duett Leonora mit Pater Guardian gehören musikalisch zu den Gipfelleistungen des Meisters Verdi. Renata Tebaldi und Cesare Siepi sind hierfür die würdigsten Künstler, das Anliegen von Verdi exemplarisch zu zelebrieren.

Mario del Monaco zeigt sowohl in den lyrischen als auch in den dramatischen Phasen der Partie Glanzleistungen, die ebenso begeistern. Seine Romanze als Alvaro (Du stiegst empor zur Seligkeit) ist geradezu von erlesener sängerischer Gestaltungskraft. Der Künstler stellt nicht Alvaro dar, sondern suggeriert, dass er Alvaro ist. Im Kontrast zur musikalischen Schlichtheit steht das Schwurduett Carlos / Alvaro (Die Stunde ist heilig), das um so mehr mit überwältigendem Schönklang dargeboten wird, ohne dabei zu einem Selbstzweck zu verkommen. Auch die späteren dramatischen Szenarien dieser beiden Sänger als Klosterbrüder sind einfach packend, fiebriges Temperament von den Fußzehen bis in die Haarspitzen, ohne die Linie klarer Diktion und perfekter Gesangstechnik zu verlassen. Mario del Monaco singt mit jugendlich frischer Stimme und charakterisiert die Figur das Alvaro ebenso überzeugend, wie Bastianini mit der besten Baritonstimme die Figur des Carlos (Don Carlo). Der große Monolog des Carlos zeigt mit seinen mächtigen Steigerungen einen hinreißenden Spannungsaufbau und gehört zu den gewaltigsten Soloszenen der gesamten Opernliteratur überhaupt.

Auch die anderen Mitglieder des Ensembles, vor allem Giulietta Simionato, der schon genannte Cesare Siepi und Fernando Corena, sind echte Glanzlichter, die mit ihrem großartigen Können zu einem wahren Operngenuss beitragen. Diese Aufnahme ist große Oper im positivsten Sinne und nie mehr von einer anderen Aufnahme erreicht worden. Auch klangtechnisch lässt die Aufnahme keine Wünsche offen, es sei denn, man bevorzugt Musik aus der Dose, die wie aus dem Nichts zu kommen scheint.

In vorheriger Rezension wird behauptet, Mario del Monaco würde unter einer Vokalverfärbung leiden (u statt a und ä statt e), die auf seiner Gesangstechnik beruhe. Obwohl diese vorgebliche Tatsache bei vorliegender Aufnahme kaum spürbar sein soll,kann sie nicht unwidersprochen bleiben. So ist schon die Behauptung absurd, dass das offene und klangvolle a wie ein stumpfes u klingen soll. Soweit das e wie ein ä ertönen soll, beruht das allenfalls auf den Besonderheiten der italienischen Lautsprache. Danach wird der Vokal e wie eine Mischung aus e und ä ausgesprochen, und zwar offen. Bei Diphtongen wird jeder Vokal einzeln, jeweils klar und deutlich, ausgesprochen. Beispiele (Aussprache in Klammern): Bello (bällo), Europa (Äuropa), Euro (Äuro), parlerei (parläräi), cento (tschänto), centro (tschäntro), Scena (schäna), Scrivere (skrivärä) usw. Bei genauem Hinhören wird man feststellen müssen, dass der Sänger jeden vorgegebenen Vokal, auch wenn er vor allem in der Höhe schwierig zu singen ist, ohne Verfälschung vorträgt, ganz im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen. Man kann davon ausgehen, dass der Sänger regelmäßig das Vokalisieren geübt hat, bei dem die Vokale die Tonleiter hinauf und wieder hinunter gesungen werden. Für die gediegene Gesangskunst des Künstlers spricht auch, dass er exemplarisch den Konsonanten r betont. Das ist für das plastische Erscheinungsbild der Stimme besonders wichtig. Weiterhin soll nicht unerwähnt bleiben, dass der ebenfalls weltberühmte Tenor Lauri-Volpi das si bemolle von Mario des Monaco als das schönste si bemolle der Lyrischen Oper bezeichnet hat. Die vorliegende Partie als Alvaro bestätigt nicht nur dies, sondern insgesamt eine blendende Gesangskunst in allen Belangen.
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1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.08.2010 00:56:14 GMT+02:00
Esclarmonde meint:
Kein Zweifel - Del Monaco hatte eine sehr beeindruckende Stimme - das Mißverständnis, das italienische "e" sei immer ein "ä", ist allerdings in Deutschland weit verbreitet. Vor allem in Norditalien -je nach Region - wir ein eher geschlossenes e bevorzugt, sehr offene Vokale gelten als vulgär. Del Monaco hat die Öffnung für die starke Projektion der Stimme sehr stark benutzt, dadurch wird die Aussprache ebenso wie die Phonation sehr plärrig und monoton - er hat das um die Phonstärken willen in Kauf genommen. Ob das dem Hörer gefällt, ist Geschmackssache.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.08.2010 17:57:36 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.08.2010 19:33:53 GMT+02:00
Das von Ihnen behauptete Missverständnis liegt in Wirklichkeit nicht vor. Ich hatte ausgeführt, dass das italienische "e" wenigstens wie eine "Mischung" aus "e" und "ä" ausgesprochen würde und zwar offen (dies gilt natürlich nicht für das "e" am Wortende, wo es dann stimmlos ausgesprochen wird). Das in einigen Regionen von Norditalien gewisse Besonderheiten gelten mögen (wahrscheinlich vor allem in Südtirol), will ich nicht ausschließen, aber nicht mit der Konsequenz, dass das stimmhafte italienische "e" wie ein deutsches "e" ausgesprochen wird. Dass dort Vokale bevorzugt geschlossen und nicht offen ausgesprochen werden, halte ich nicht für diskussionswürdig. Nichts anderes gilt für ihre Behauptung, dass dort "sehr" (?) offene Vokale sogar als vulgär gelten würden. Wollen Sie behaupten, dass auch nur dort die italienische (Sprach-) Kultur ihre Heimstatt hat?

Ihr Beitrag zielt ersichtlich darauf ab, dem Sänger unterschwellig schaden zu wollen, dies mit einer inadäquaten Feilscherei um die Aussprache. Es sind rhetorische Finessen, einem bezweckten Tadel ein gewisses Maß an Lob folgen zu lassen, um mangelnde Objektivität zu kaschieren. Dass die Stimme von Mario del Monaco "sehr plärrig" klingen würde, halte ich für reichlich absurd.. Der Sänger hat mit besonders klarer Diktion gesungen und gerade von Verfälschungen abgesehen. Er musste dazu das "e" nicht verbiegen. Selbst das schwierige hohe "i" wurde von ihm klar gesungen, das von vielen seiner Kollegen in ein "e" verbogen wird.

Die Nörgelei über Mario del Monaco ist auch deshalb ärgerlich, weil sich niemand darüber aufzuregen scheint, wie viele seiner namhaften Kollegen die Sprache nicht nur verfärben, sondern Vokale und Konsonanten und teils ganze Silben verschlucken, um technische Mängel zu verbergen und/oder reinem Schönklang zu huldigen, von gelegentlichem Knödeln ganz abgesehen. Und mit starkem Plärren ist einer anderer der letzten namhaften Tenöre besonders in Erscheinung getreten, ohne dass man sich darüber aufgeregt ha. Und zur Monotonie: Das nur auf das schöne Phrasieren gerichtete Singen ist eher monoton und ausgesprochen langweilig, zumal an die Stelle von Natürlichkeit die künstliche Verfremdung tritt.

Gleichwohl trifft ist es einfach unzutreffend, dass der Sänger immer mit voller Lautstärke gesungen hätte. Nicht in einem einzigen Falle hatte er Kolleginnen oder Kollegen nieder gesungen, indem er sich vielmehr auf diese einstellte. Er konnte auch in hohen Lagen die Stimme modulieren und je nach dem Gegenstand des Szenarios die Stimme dunkel färben oder strahlend glänzen lassen. Der Wahrheit am nächsten kommt der Cellospieler Friedrich Kleinhapl (Leitspruch; "Intensität gehört zu allem, was ich tue"), der im Internet über Expressivität einmal folgendes ausgeführt hatte:

"Dann besuchte ich noch während meiner Studienzeit einen Vortrag über Mario del Monaco. Vom Ansehen der Filmaufnahmen seiner Opernrollen war ich wie vom Donner gerührt. Die bloße Erinnerung an seine Echtheit auf der Bühne fesselt mich noch heute - tonliche Schönheit nicht als Ziel sondern als Mittel. Das war vielleicht der erste inspirative Moment, mich über die Schönheit als dominierendes Ideal hinwegzusetzen".....

In der Sprache der Malerei kann gesagt werden, dass der Expressionismus die Gesangskunst von Mario del Monaco bestimmte. Nicht einen stimmlichen Selbstzweck sah dieser Sänger als Aufgabe an. Ihm ging es vielmehr darum, das menschliche Drama und den Charakter der handelnden Figuren auf das Überzeugendste deutlich zu machen.

Mario del Monaco ist in Florenz geboren und entstammt einer vornehmen Familie, er war nicht nur gediegen gebildet, sondern auch überaus intelligent. Er hatte immer nur seinen Weg verfolgt und sich nicht nörgelnden professionellen Kritikern beeindrucken lassen. Für ihn war immer das Publikum der höchste Richter. Viele seiner Kollegen litten unter starken Depressionen und wurden Alkoholiker. Ein der besten deutschen Tenöre wurde im Beruf in der Öffentlichkeit nicht fertig und trug sich etwa zwei Jahr vor seinem (Unfall-) Tod mit dem Gedanken, seinen Beruf an den Nagel zu hängen (nebenbei: dieser Sänger hatte sogar einmal in einer Galavorstellung von Othello mit del Monaco in der Titelrolle den Cassius gesungen).

In meiner Rezension hatte ich auch darauf hingewiesen, dass die gleiche negative Kritik auch behauptet habe, dass das "a" wie ein "u" klingen würde. Man muss sich einen Unsinn einmal vorstellen. Demnach müsste der Sänger verklemmt gewesen sein und unter erheblichem Lampenfieber gelitten haben, obwohl nicht der geringste Zweifel daran bestehen dürfte, dass seine Persönlichkeit von einem starken Selbstbewusstsein geprägt war. Darauf waren Sie erst gar nicht eingegangen. Nach Ihrem Resümee handelt es sich
bei Mario del Monaco um einen vulgären, laut plärrenden und monotonen Sänger. Dass er über eine beeindruckende Stimme verfügt hätte, wird zwar vorgetragen, ohne dies näher zu begründen. Durch die einseitige und näher ausgeführte negative Wertung wird auch dem vorgeblich positiven Teil der Ausführungen die Überzeugskraft genommen. Das nenne ich eine scheinheilige Vorgehensweise.

Die von Ihnen vorgenommene Reduzierung des Sängers hat mit einer um Objektivität bemühten Betrachtung nichts zu tun und erscheint mir auch angesichts der Lebensleistung des Sängers arrogant und erbärmlich. Indirekt beleidigen Sie auch die Hörer, die von der Gesangskunst des Sängers begeistert sind, denn sie stellen ihn als überspannten, dummen Kraftprotz hin, der sein Metier nicht wirklich beherrschte. Der Sänger hatte hingegen ein Millionenpublikum begeistert und wurde bei seinen Reisen oft wie ein
Staatsgast behandelt und mit vielen Ehrungen bedacht. So bekam er z.B. in Russland auf Anhieb den höchsten Orden, den Leninorden, auf den andere Künstler und Kulturschaffende ein Leben lang warten müssen. Als Anerkennung für seine künstlerischen Verdienste wurde ihm von der italienischen Regierung zweimal die Goldmedaille zuerkannt. Das französische Kultusministerium ernannte ihn zum "Officier des Ordens für Kunst und Literatur" usw. usw.

Nach Ihrem Resümee scheint es sich bei den maßgeblichen Verantwortlichen und einem weltweiten Millionenpublikum um geschmackliche Blindgänger zu handeln. Aber Sie wissen es natürlich besser.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.10.2010 22:19:22 GMT+02:00
david oi. meint:
pravo-nein pravissimo , Herr Kaiser - Sie sprechen mir mit Ihren kompetenten Rezensionen und ganz besonders mit diesem Kommentar so aus der Seele - einfach danke für Ihre schönen und treffenden Worte !

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.03.2011 21:57:54 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.03.2011 22:01:10 GMT+01:00
lancelot meint:
Del Monaco war ein Rampentenor, wie auch Corelli, Bonisolli und James McCracken. Alle diese Sänger zeichneten sich durch ein oftmals undifferenziertes Singen aus. Bei del Monaco gibt es selbst in den frühen Aufnahmen ständige Intonationsschwierigkeiten u. ä. Nicht weniger enervierend ist das permanente Forte-Singen, und, am Unerträglichsten, das melodramatische Geschluchze. Er war ausdrücklich KEIN intelligenter Interpret, sondern bediente sich plakativer und billiger Effekte, die vielleicht ein "weltweites Millionenpublikum" beklatscht, die mit Kunst aber wenig zu tun haben.
Dennoch: sein Stimmaterial war beeindruckend, und in wenigen Aufnahmen (Otello unter Karajan und live unter Cleva, Cavaradossi unter Molinari-Pradelli, Michele (Tabarro) unter Gardelli, sowie Alvaro unter Mitropoulos und Molinari-Pradelli) gelingt ihm durchaus differenzierteres und musikalischeres Singen. Meistens aber ist sein Gegröle unerträglich (am Schlimmsten in Rigoletto, Trovatore, Otello und Aida unter Erede).
Glücklicherweise sind die "Schleppenträger" del Monacos eine verschwindende Minderheit, die meisten seiner Aufnahmen finden nur noch wenig Absatz.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.03.2011 13:35:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.09.2011 15:50:07 GMT+02:00
Ihre Ausführungen sind lediglich eine Ansammlung unsinniger Gehässigkeiten. Darau einzugehen, wäre reine Zeitverschwendung.
Die ganze Welt hat von Kunst keine Ahnung, nur der "plattensammler", der sich hinter einem Pseudonym verbirgt, weiß es am besten.
Über den Unsinn habe ich herzlich gelacht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.03.2011 18:25:06 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.03.2011 22:23:14 GMT+01:00
lancelot meint:
Ich kann Ihnen versichern, dass ich Ihre Beleidigungen ("dümmlich", "gehässig") nicht noch einmal hinnehmen werde und mich im Wiederholungsfall hier an die Redaktion wenden werde. Diese Ausdrucksweise ist nicht akzeptabel, sie sprengt die Grenzen jedes noch so engagierten Disputes.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.03.2011 23:20:35 GMT+01:00
Nun haben Sie mir aber einen gewaltigen Schrecken eingejagt. Nicht nur, dass es eine spannende Frage wäre, inwiefern ein „Plattensammler“ überhaupt beleidigungsfähig sein kann und vom Schutzkreis des Straftatbestands der Beleidigung umfasst ist, handelt es sich um keine Beleidigung, sondern nur um tadelnde Urteile im rechtlich zulässigen Rahmen, die sich nicht auf Sie als Person und deren Ehre, sondern lediglich auf bestimmte Äußerungen erstreckt. Meine Formulierung werde ich auch weiterhin so wählen, wie es der jeweiligen Sachlage entspricht, sollte ich überhaupt noch im Zusammenhang mit Ihnen diskutieren wollen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.03.2011 22:41:43 GMT+01:00
david oi. meint:
MUSS mich 'mal mit zwei/drei Sätzen einmischen :
....tut mir leid, aber jetzt wird "Plattensammler" richtig peinlich ! (sie erinnerten mich kürzlich an "gesellschaftlichen Umgangston" o.s.ä.)
....muss man sie an das Sprichwort mit dem Glashaus erinnern ?
....wenn ein "Rez." eine nicht akzeptable- und beleidigende Ausdrucksweise besitzt, dann "Plattensammler" !
Wenn ich mir ihre (summa summarum) Ein-Stern-Finger-weg-Rez. durchlese, komme auch ich immer wieder zu dem Schluss: "Plattensammler" äußert sich über anerkannte Künstlerpersönlichkeiten "beleidigend"," gehässig", "bösartig" ! ----- Möchte nicht den Begriff "Querulant" in's Spiel bringen - aber eine gewisse Grenzwertigkeit kann man schon feststellen !

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.03.2011 23:02:15 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.03.2011 23:03:50 GMT+01:00
Lieber Herr "leporello",
in seinem Beitrag vom 15. März hat sich "plattensammler" mit den Sätzen "Meistens aber ist sein Gegröle unerträglich (am Schlimmsten in Rigoletto, Trovatore, Otello und Aida unter Erede). Glücklicherweise sind die "Schleppenträger" del Monacos eine verschwindende Minderheit, die meisten seiner Aufnahmen finden nur noch wenig Absatz" im Übermaß selbst demaskiert und an die Wand gespielt. Solche Worte von einem Anonymus gegenüber einem Sänger, der über drei Jahrzehnte weltweit umjubelt und oft wie ein Staatsgast behandelt worden ist, ohne die zahlreichen Auszeichnungen zu erwähnen, sprechen hinreichend für sich. Seine riesige Blamage hat sich "plattensammler" selbst zuzuschreiben. Inzwischen habe ich auch zu seiner Besprechung einer Othello-Aufnahme von 1954 (Japan-Pressung) einen gebührenden Kommentar gefertigt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.03.2011 17:35:34 GMT+01:00
david oi. meint:
.... vor dieser Drohung: " ich kann ihnen versichern .... nicht noch einmal hinnehmen werde.... usw" - muss ihnen, Herr Kaiser, (und mir auch) doch sicherlich "Angst und Bange" werden ----- Herr oder Frau "Plattensammler" fährt jetzt bestimmt die ganz großen Geschütze auf !
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