Kundenrezension

81 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade - zu langsam, 18. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Samsung Galaxy Tab 2 P5100 3G+WIFI Tablet (25,7 cm (10.1 Zoll) Display, 1GHz Prozessor, 1GB RAM, 16 GB Speicher, 3,2 Megapixel Kamera, Android) titanium-silber (Personal Computers)
Ich schiele schon seit dem ersten Modell auf die Galaxy 10 Zoll Tablets, aber aufgrund der Rewiews habe ichs mir bisher verkniffen, zumal es ja nur ein Spielzeug ist und man es nicht wirklich braucht. Nachdem der Akku meines Notebooks kaputt war habe ich nun mal das P5100 in der Variante mit 3G ausprobiert.

Allererster Eindruck beim Auspacken:
Die Dinger sind *wirklich* Rasierspiegel. Das ist bei der Konkurrenz auch so aber wer noch kein Tablet benutzt hat, dem ist das vielleicht in diesem Maße nicht klar: Wenn man sich davorsetzt sieht man ein kristallklares Spiegelbild von sich selber und kann jeden kleinen Mitesser auf der Nase im Detail sehen.

Ansonsten ist das Teil wertig und neben dem lächerlich kurzen Kabel ist mir nichts Negatives aufgefallen. Das Tablet sieht klasse aus.
Die vielen positiven Eigenschaften des Tablet sind mir bewußt, aber ich beschreibe diese hier nicht - das kann man bei vielen anderen Rezensionen nachlesen.

Hier also nur mein Kritik:
Das Tablet hat leider zu wenig Power und es hakelt und laggt merklich.

Beispiel Surfen:
news.google.de hochkant geöffnet und gewartet bis er fertig geladen hat. Dann ins Querformat gedreht: Es dauert ca. 3 bis 4 Sekunden, bis die Seite wieder fertig gerendert ist. Dabei springen die Elemente noch mehrfach an eine neue Position bis das Rendering abgeschlossen ist. Mit einem CPU-Monitor wie z.B. Cooltool kann man im overlay beobachten, wie die CPU des Tablets währenddessen auf das volle 1GHz hochspringt und am Anschlag läuft.
Alternative Browser lindern den Schmerz etwas aber das Grundproblem ist das gleiche: Dolphin-Browser ist einen Tick schneller, Chrome merklich schneller (ca 2 Sekunden) und Firefox wäre am schnellsten - ist aber für mich nicht verwendbar, da er irgendwelche schlecht lesbaren Schriftarten verwendet anstatt der default fonts.

Beispiel Foto-Galerie:
Ich bin ein ambitionierter Hobbyphotograph und ein 10''-Tablet eignet sich eigentlich dafür, seine Fotos anzuschauen oder herzuzeigen. So habe ich aus dem letzten Urlaub mal ca. 100 jpegs auf das Tablet geladen. Größe alle um die 2MB.
Die Standard-Galerie geht schonmal gar nicht, weil sie Sekunden braucht um das Photo scharf zu stellen. D.h. es wird erst in einer interlaceten Matsch-Vorschau geladen, dann warten, warten, warten, warten... scharf. Wenn man zoomt und hin- und herschiebt kann man richtig zuschauen, wie die Bilder mühsam scharf gestellt werden. D.h. oben noch Matsch und unten schon scharf und langsam wirds auch oben scharf. Mal eben lässig ein paar Fotos hin und her swypen ist da nicht.
Gut: Vielleicht sind ihm 2 MB pro Foto ja zu viel. Deswegen habe ich ihm die Bilder mundgerecht nach 1200x800 Pixel runtergerechnet (ca. 300Kb / Foto ) und nochmal serviert. Wenig besser.
Die Gallery-App vom FS-Browser zeigt die Photos zwar scharf an aber ruckelt beim Swypen ganz unangehm. Das geht so: Schieb das aktuelle Foto nach links und das neue Foto kommt von rechts reingeruckelt. Erst wenige große Ruckler und dann immer mehr kleine und am Schluss noch ein paar Mikro-Ruckler bis das neue Foto von rechts dann steht und angeschaut werden kann. Einzig QuickPick als App schafft es passabel, aber nicht gut.

Fazit:
Für mich ist ein Tablet ein Spielzeug und wenn ich nicht in den ganz unteren Preisregionen zugreife, dann muss es auch Spaß machen und flüssig laufen. Außerdem wäre es schön, wenn es zum Kaufzeitpunkt noch etwas Reserven hätte und nicht schon am Anschlag liefe. Für die 400 investierten Euro ist mir das Tablet nicht flüssig genug.
Meiner Meinung nach kann man dann entweder in der ganz unteren Preisregion bei den 100-Euro Tablets zugreifen und genau wissen, dass es hakelt und ruckelt aber damit seinen Frieden machen oder man muss zu was Teurerem greifen. Die anderen Tegra-3 / Quadcore-Tables haben aber auch so Ihre Probleme und kosten eine Stange Geld, weswegen ich persönlich in 6-12 Monaten nochmal kucken werde, ob es ein schickes Quadcore-Tablet zu einem guten Preis geben wird, bei dem auch sonst alles passt.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.11.2012 17:45:04 GMT+01:00
Ritch meint:
Vielen Dank (auch an alle Rezensenten) für die Mühe mit Ihren Bewertungen.

Ich hätte noch eine Frage, auf die vielleicht gerade Sie als passionierter Photograph eine Antwort haben:
- Wie ist die Darstellung von Fotos in 10-Megapixel-Auflösung? Ich möchte das Tablet nämlich gerne als mobiles Fotoalbum verwenden, damit meine Reise-Fotos (aufgenommen mit einer 10 Megapixel-Bridge-Camera) nicht mehr nur auf der heimischen Festplatte verstauben sondern auch zur Belangweiligung von Freunden (zumindest bis dahin noch!) dienen können. Und da sollte die Darstellung nicht gerade aussehen als kämen die Bilder von einer Handy-Camera der ersten Generation.
Ist die Anzeige-Qualität vergleichbar mit einem guten PC-Bildschirm?
Mit freundlichen Grüßen
Ritch

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.11.2012 10:07:02 GMT+01:00
R. Seiler meint:
Hallo Ritch,

wenn das Bild erstmal vollständig geladen und scharf angezeigt ist, dann ist die Darstellung auf jeden Fall recht gut. Vermutlich sogar besser als diejenige des durchschnittlichen PC-TFT-Bildschirms.

Was die Auflösung angeht ("10 Megapixel Bridge Kamera") müssen Sie bedenken, dass Sie auf fast allen Anzeigegeräten nur einen Bruchteil davon nutzen. Das Galaxy-Tab hat 1280x800 =1024000 Pixel, also ca.1 MPixel. In der 1:1 Ansicht nutzen Sie also gewissermaßen nur 10% der Auflösung Ihrer Kamera.

Ich selbst habe es mir zur Gewohnheit gemacht meine Photos für das gewünschte Ausgabeformat aufzubereiten. D.h. bevor ich meine Photos auf mein Handy kopiere (i9100g mit einer 800x480er Auflösung) skaliere ich die Photos vorher auch auf 720x480 Pixel runter und schärfe diese entsprechend nach. Dabei leistet mir Imagemagick gute Dienste, da sich das mit einem Skript sehr gut automatisieren läßt. Dann ist es egal ob Sie 100 oder 100.000 Bilder aufbereiten wollen. Je nachdem gehen Sie einen Kaffee trinken oder schlafen. Und wenn Sie wieder an den PC kommen ist alles optimal für das jeweilige Ausgabegerät aufbereitet.

Veröffentlicht am 16.12.2012 16:06:57 GMT+01:00
Die Beurteilung der Leistung kann ich von einem Acer Iconia a701 bestätigen. Aus meiner Sicht und nach Studium diverser Foren scheint es wohl an der Thread-Architektur von Android zu liegen. Tiefer bin ich da nicht eingestiegen.
Dies würde auch erklären, warum für einen einzelnen Thread wie z.B. HD-Video genug Power da ist, wenn es aber um Multitasking oder das Management mehrerer Threads geht, das Gerät versagt.

Habe mein Iconia 701 zurückgeschickt, da es sich für mich um einen Mangel handelt. Ob nun auf OS oder Hardware begründet, ist mir als Kunde letztlich egal.
Schauen wir, ob Microsoft oder RIM das in Q1/2012 besser können. Android ist für mich vorerst mal vom Tisch...

So long...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.01.2013 14:21:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.01.2013 14:22:24 GMT+01:00
SD meint:
Ich finde die Konvertierung über den schon genannten Faststone-Viewer (Freeware) wesentlich einfacher, Strg+A im Browser wie üblich alles markieren, dann F3 und mit überschreiben oder in neues Verzeichnis in alle möglichen wählbaren Standardformate konvertieren, geht super auch mit Rahmen und anderen Änderungen (vorher auch die Bildbearbeitung Spitze, bspw. getrennt helle und dunkle Bereich ändern, Reparaturpinsel, sortieren mit einmal benannten Zielen mit C+C oder Moven M+M,..). Einsparung in Prozent und kB der Konvertierung werden auch angezeigt.
PS: Ist nicht von mir, bin mit dem Hersteller weder versippt noch verschwägert, trotzem kann ich diesen Viewer allen nur immer wieder empfehlen, ersetzt so manches teure oder andere Tool ;-)
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R. Seiler
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