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Kundenrezension

21 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fade und langweilig - kein wahrer Heitz, 21. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass (Die Legenden der Albae 2) (Broschiert)
Nach Teil 1 habe ich mich eigentlich gefreut, dass sich endlich mal jemand mit den Dunkelelben beschäftigt, die Zeichnung dieses Volkes ist Heitz im ersten Teil auch mehr oder weniger gut gelungen. Die Einbindung in die Welt der Zwerge finde ich persönlich nicht so gut, da somit weite Handlungsstränge vorgegeben und vorhersehbar sind, das schränkt vor allem im zweiten Teil die Handlungsfreiheit aller Charaktere sehr ein, was dem Plot schadet.
Nun aber zu dem zweiten Teil an sich: Erbärmlich.
Ich quälte mich durch die Seiten, was mich am meisten aufregt, ist die künstliche Dummheit der Albae. Hallo? Ein Haufen Unsterblicher die sich mehrere Jahrhunderte der Kampfeskunst etc. widmen. Da muss es doch einem Autor klar sein, dass man mit solchen Figuren nur bestimmte größere Handlungszweige verfolgen sollte, da diese Überkrieger in einem normalen Kampf doch alles kaputtmachen. Oh, du hast 10 Jahre Kriegserfahrung? Wie süß...
Nein, wie schon in vielen anderen Büchern auch hat der Autor festgestellt, dass er ja eigentlich übermächtige Figuren geschaffen hat, ergo muss er fatale Schwachstellen generieren um dies wieder auszugleichen. Somit sind die Albae naiv, viel zu stolz, viel zu verbittert, viel zu stur und viel zu arrogant. Und dieses "viel" ist so viel, dass sie durch diese wenigen Eigenschaften total überschattet sind, von denen man normalerweise meinen möchte, dass mehrere Jahrhunderte reichen würden, um den Blickpunkt auf essentiellere Dinge zu richten, vor allem wenn man einen Feldzug leitet.
Dem ist jedoch ganz bewusst nicht so, und deswegen reagieren Unsterbliche auf kleine Provokationen absolut unüberlegt und überhastet. Das nervt tierisch. Heitz hätte hier gut daran getan, sich ein bisschen mehr mit der Kettenreaktion der Unsterblichkeit auseinanderzusetzen. Auch die vielen Charaktere die immer nur flach und sprunghaft in den einzelnen Kapiteln angeschnitten werden haben trotzt ihrer "grauen Haare" keinerlei Tiefe und sind viel zu sehr von niederen Gefühlen getrieben, als dass man hier eine Handlungslogik oder ähnliches erkennen könnte. Alles in allem fallen die Albae im Kampf genauso leicht wie Menschen und sind leichter zu provozieren als Orks. Da kann man auch gleich über ein paar Kinder schreiben. Das absolut undurchsichtige Herrscherpaar hilft da auch nicht mehr weiter.

Insgesamt kommt Heitz hier nicht über die Unterdurchschnittlichkeit hinaus, geschweige denn an andere seiner Werke heran. Ich kann den ersten Teil noch gegen akute Langeweile empfehlen, weil er eben etwas anderes ist und man mit den auch hier vorkommenden Fehlern seitens der Albae noch leben kann. Aber der zweite Teil versenkt das Kind endgültig im Brunnen.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.09.2011 14:18:59 GMT+02:00
Heitz, Markus meint:
Hallo!

Wie immer sind Bücher Geschmacksache, deswegen entstehen verschiedene, mitunter konträre Meinungen zum gleichen Buch. Das ist vollkommen in Ordnung und gut.

Was ich nicht gut finde, sind pauschalisierende Aussagen wie "die Albae sind". Das ist so nicht korrekt. Es gib sehr unterschiedliche Charaktere im Buch; so unterscheiden sich Sinthoras und Caphalor extrem von ihren Einstellungen.
Ich verzichte an dieser Stelle auf eine Gegenargumentation auf in der Rezension vorgebrachte Dinge, weil auch sie Ansichtssache sind bzw. zu sehr ins Detail gehen. Mails kann man mir immer schicken.
Ach ja: Es stimmt nicht, dass Albae leicht im Kampf fallen. Es kommt darauf an, gegen wen sie antreten. Zudem sind es keine Vulkanier, die ihre Gefühle unterdrücken.
Ein hohes Alter schützt bei aller Erfahrung weder vor Torheit, Überheblichkeit oder Strafe. Die erfolgreichsten Armeen und Heere, von Römern, Griechen, des Mittelalters oder der Frühen Neuzeit, wurden aufgehalten, geschlagen, aufgerieben - durch Zufall, durch falsche Planung, Unterschätzung des Feindes oder andere Faktoren.
Und hätten überlegene Gegner keine Fehler, gäbe es keine Romane, sondern nur Kurzgeschichten, Bond wäre längst tot und David eine Randnotiz in der Bibel. :o)

Es grüßt
Markus Heitz

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.09.2011 22:24:27 GMT+02:00
Beltschazar meint:
Hallo!
Vorneweg eine kleine Frage: Wirklich Markus Heitz? Wenn ja, ich bin ein großer Wertschätzer Ihrer Arbeit, vor allem die Ulldart Reihe hat mir sehr gut gefallen, die Judasreihe noch viel mehr, Respekt hierzu!
Zu Ihrer Antwort auf meine Rezension:
Albae fallen leicht im Kampf. Klar, Sie beziehen sich bestimmt auf die Wandelnden Türme, doch muss ich hier einen grundlegenden Logikfehler feststellen. Einerseits verstehen sich die Albae wunderbar auf das Bogenschießen, treffen einmal die eine Magierin auf sehr große Entfernung bei schlechter Sicht, andermal dieses Vorhängeschloss einer Truhe auf (ich will das jetzt nicht im Buch suchen müssen, deswegen behaupte ich mal) 500 Schritt oder eben sehr weit. An anderer Stelle wird gesagt, dass die Albae bei ebenjenen Wandelnden Türmen auf die Augen zielen, um diese zu töten. Sehr viele geübte Krieger schaffen es nicht diese Transferleistung permanent abzuliefern, sondern gehen mit diesen Monstern in den Nahkampf wo sie natürlich den kürzeren ziehen müssen? Ziemlich waghalsig ;)
Und klar schützt hohe Erfahrung nicht. Ich meine nur, dass diese niederen Triebe ziemlich scharf bei den Albae gezeichnet sind, so verhält sich Sinthoras bei seinem Amoklauf in der Hauptstadt nicht wie ein gestandener Kriegsheld, sondern wie ein 4 jähriges Kind, dem man das Spielzeug weggenommen hat. Wenn diesen ganzen Handlungen etwas mehr Tiefe und Logik beigewohnt hätten, würde ich das so akzeptieren, immerhin ist es ja die Freiheit des Autors, mit seinen Charakteren und der Geschichte zu machen was er will, und ich kann nur meine persönliche Meinung dazu äußern, mein Respekt für ihre Leistung bleibt unangetastet. Dennoch möchte ich zum Ausdruck bringen, dass es hier an Liebe zum Detail und vor allem Handlungslogik fehlt. Als Beispiel möchte ich das Spiel der Götter von Steven Erikson anführen. Auch hier werden Unterstebliche und sehr mächtige Protagonisten erschaffen, ja Götter und Halbgötter, doch gibt sich Erikson in dieser brenzligen Situation mit so vielen lauernden Totschlagargumenten, sehr viel Mühe, falsche Handlungen, Naivität oder niedere Triebtaten logisch zu begründen, wodurch er eine Entschärfung und Fairness herstellt, somit haben die Fehler von überlegenen Gegnern wenigstens eine nachvollziehbare und einschätzbare Qualität. Hätten Sie die Albae nicht in das Reich der Zwerge integriert wäre das auch hier möglich gewesen, war es ja auch, solange dieses Volk in ihrem eigenen Reich war und noch nicht das Zwergentor angegriffen hatte.
Ach ja und die erfolgreichsten Armeen und Heere, zum Beispiel die Römer, waren keine Unsterblichen. Hier wurden die Soldaten regelmäßig durch neue ersetzt, ebenso die Heerführer. Hier hatte keiner Zeit über Jahrzehnte nur Taktik zu trainieren oder sich ausbilden zu lassen, die durchschnittliche Lebenserwartung damals lag bei vielleicht 40 Jahren.
Ich möchte an dieser Stelle noch klarstellen, dass ich wirklich nicht böse oder beleidigend aufgenommen werden möchte, ich versuche meine Kritik so sachlich wie möglich zu äußern, ohne dass sie ihre Schärfe verliert. Ich habe inzwischen so viele Fantasyromane gelesen, dass ich inzwischen verzweifelt auf Fortsetzungen und Neuerscheinungen warte, deswegen ist mein Qualitätsanspruch auch sehr hoch.
Ich fühle mich sehr geehrt, dass Sie persönlich (sollten Sie es wirklich sein) auf meine Rezension geantwortet haben.

Mit besten Grüßen
Daniel

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.10.2011 22:54:54 GMT+02:00
Tester meint:
Bei all diesen guten Ausführungen, kann ich doch trotzdem diese quasi nullnote nicht verstehen. Da liest man eine differenzierte Beeurteilung, aber ist das Buch so schlecht, als das man quasi davor warnen müsste? Da passt für mich was nicht zusammen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.10.2011 21:51:16 GMT+02:00
Steffen Ocker meint:
Ich kann mir schon vorstellen, dass die Albae wie Grashalme von den Acronta zersägt werden :). Rohe Gewalt und Ausdauer siegt in diesem Fall über Gewandheit. Ich meine die "wandelnden Türme" sind über 2,5m und haben wahrscheinlich die besten Rüstungen :). Man muss auch bedenken, dass der Acronta von Andokai, auch fast unbesiegbar erschien. Meiner Meinung nach schreibt Heitz sehr realistisch (Kampf gegen Elben, Kampf gegen Acronta). Das sind nun mal keine Menschen, Orks, die einfach niedergemäht werden. Das einzige, was ich an dem Buch anstrengend finde, sind die vielen unterschiedlichen Handlungsstränge von Nebencharaktern (Magi).
Vielen Dank für Herbrechtingen 2011. War echt eine super Vorlesung!

Veröffentlicht am 07.11.2011 18:54:33 GMT+01:00
Honigmonster meint:
Och, Albae halten sich für extrem besser. Vorsicht Binsenweisheit: Stolz ist eine Todsünde.
Die wird bei Bösewichtern auch bestraft.
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